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iPhone mit geöffneter Kamera App im Live Photos Modus

Live Photos – lebendige Momentaufnahmen

Bilder, die sich bewegen, kennt man eigentlich nur aus Romanen mit Magie und Zauberei. Mit der Generation des iPhone 6s gelang es Apple, ein kleines Stückchen Magie in unseren Alltag zu bringen. Mit diesem Smartphone war es erstmals möglich, ein bewegtes Bild als sogenanntes Live Foto aufzunehmen. Ein Live Foto entsteht durch die Aufnahme von 1.5 Sekunden unmittelbar vor und nach dem Auslösen des Bildes.

Aktivierung und Einstellungen auf dem iPhone

Die Funktion des Live Foto ist standardmässig auf dem iPhone 6s und allen nachfolgenden iPhone Modellen installiert. Öffnet man die Kamera App, befindet sich das entsprechende Symbol mittig in der oberen Leiste. Ist die Funktion aktiv, sind die beiden von einer Punktlinie umrahmten Kreise gelb gefärbt. Durch das Berühren dieses Symbols können Live Photos deaktiviert werden. Wollen Sie ein Live Foto erstellen, drücken Sie bei aktivem Live Modus den Auslöser. Anschliessend können Sie das kleine Video ansehen, indem Sie das Bild mit dem Finger berühren (oder den Druck erhöhen). Sofort setzen sich die Bilder in Bewegung.

Live Photo Funktion in der iPhone Kamera App

Anwendung des Live Modus

Das Aufnehmen von Live Photos ist nur sinnvoll, wenn Bewegungen von Menschen, Tieren oder der Umgebung im Spiel sind. Da diese Art von Aufnahmen auch mehr Speicherplatz benötigen, sollten Fotos von Landschaften oder Architektur im normalen Bildmodus aufgenommen werden. Auch bei Aufnahmen mit Blitz ist von der Live Foto Funktion abzuraten. Aber nicht nur das bewegte Bild wird bei einer Live Foto Aufnahme wiedergegeben, auch der Ton wird festgehalten und anschliessend abgespielt.

Bearbeitung des Live Photos auf dem iPhone

Wie bei allen Fotos bietet iOS dem Nutzer verschiedene Farbfilter, um die Stimmung der Bilder zu bestimmen. So können Sie auch bei Live Photos zwischen den 9 Filtern wählen. Zusätzlich können Sie Licht und Farbe bearbeiten oder Markierungen hinzufügen. Weiter ist es möglich, das Bild zu drehen und den Ton der Aufnahme abzuschalten. Das iPhone selbst legt fest, welches Bild der 3 sekündigen Aufnahme als sogenanntes «Schlüsselfoto» angezeigt wird. Hier bietet die Bearbeitungsfunktion die Möglichkeit ein anderes «Schlüsselfoto» auszuwählen und die Videofrequenz insgesamt zu kürzen. Um Speicherplatz zu sparen, kann man den Live Modus ausstellen, gespeichert wird dann das gewählte Schlüsselfoto.

Verlässt man den Bearbeitungsmodus, verbergen sich noch weitere Effekte für Live Photos. Wenn Sie das Bild nach oben streichen, können Sie das kleine Video in eine «Endlosschleife», «Abpraller» oder eine «Langzeitbelichtung» verwandeln.

Anwendung von Effekten des Live Photos Modus

Mit der Funktion der «Langzeitbelichtung» lassen sich im Übrigen auch sogenannte „Light Painting Bilder“ erstellen. Hierfür einfach einen dunklen Ort aufsuchen und mit einer Lichtquelle etwas in die Luft malen. Aber aufgepasst: da der Live Modus vor und nach dem Auslösen aufnimmt, fangen Sie am besten schon vor dem Auslösen mit der Bewegung der Lichtquelle an.

Alternative Apps für Live Photos und GIFs

Das Feature der Live Photos ist nur auf dem iPhone 6s und späteren Generationen integriert. Da frühere Modelle diese Art von Bildern nicht bieten können, besteht die Möglichkeit für ältere Geräte Apps, wie «Camera for Live Photos» die durch Aufnahme kleiner Videos ein ähnliches Ergebnis bieten, zu installieren. Allerdings ist die Verwendung solcher Apps eher umständlich und sie erweitern das Bild nur um ein paar Sekunden nach der eigentlichen Aufnahme. Eine ähnliche Funktion bietet die integrierte Kamera App des iPhones. Über die Videofunktion aufgenommene Clips lassen sich anschliessend in ein GIF umwandeln, das einen ähnliche Effekt wie ein Live Foto bietet.

Gleiches gilt für andere Betriebssysteme wie Android. Diese bieten keine Live Foto Funktion, können aber mit diversen Apps kleine Videos oder GIF-Formate exportieren. Die Android App «Graphica Live Photo Maker» bietet die Möglichkeit, GIFs aus kleinen Videos zu erstellen und mehrere Einzelfotos der Galerie in einem GIF zu kombinieren. Eine Android App die sich ebenfalls an Live Photos orientiert, ist «Live pictures». Die in der App integrierte Kamera bietet eine sehr einfache Oberfläche. Sie können zwischen Front- und Rückkamera wählen und den Auslöser betätigen. Die App nimmt dann einige Sekunden nach Auslösen weitere Bilder auf. Exportieren lassen sich die Dateien als statische Bilder, GIF oder Video. Zwar werben solche Apps mit Live Foto Funktion, können jedoch keine Aufnahme vor und nach dem Auslösen zu einem Video oder GIF zusammenfassen.

Versenden von Live Photos

Das Teilen von Live Photos von iPhone zu iPhone, sofern sie die entsprechende Funktion bieten, ist ganz einfach. Das kleine Video kann über «iMessage» oder «Airdrop» versendet werden und kommt im selben Format beim Empfänger an.

Schwieriger wird es jedoch, wenn sich die Betriebssysteme grundlegend unterscheiden. So ist das Senden eines Live Photos von iOS zu Android nicht ohne weiteres möglich. Hierfür muss die kleine Frequenz mittels einer entsprechenden App in ein GIF umgewandelt und verschickt werden.

Auch bei dem Instant-Messaging-Dienst «WhatsApp» muss das Live Foto vor dem Versenden in ein GIF umgewandelt werden. Das Umwandeln kann jedoch hier direkt in der App geschehen. Dafür lädt man ein Live Foto aus der Fotomediathek zum Versenden aus und drückt anschliessend das kleine «+», welches neben dem Feld der Beschriftung erscheint. Erneut wird die Foto Mediathek geöffnet und alle ausgewählten Bilder mit einem blauen Häkchen versehen. Um das Live Foto in ein GIF zu konvertieren, berührt man das ausgewählte Bild länger mit leichtem Druck. Es erscheint «als GIF auswählen». Hat man diese Option gewählt, drückt man anschliessend auf «Fertig». Anschliessend bekommt man das fertige GIF angezeigt und erhält die Möglichkeit dieses zu kürzen, zu markieren, zu beschriften oder zu drehen. Mit dieser internen Funktion können Sie das Installieren einer zusätzlichen App umgehen.

Live Photo per Whats App versenden – Umwandlung in GIF

Live Photos auf Social Media Plattformen

Auch das Teilen von Live Photos auf Social Media Plattformen wie Instagram und Facebook ist nicht ohne Hürden versehen.

Das Teilen von Live Photos auf Instagram ist bisher nur in der Funktion der Insta-Storys möglich, jedoch nicht im Hauptfeed. Um ein Live-Foto in der Story zu teilen, drücken Sie die kleine Kamera im linken, oberen Bildschirmrand oder wischen das Bild nach rechts. Um ein Live Foto auszuwählen, wischen Sie den Bildschirm nach oben oder drücken das kleine Bildsymbol neben dem Auslöseknopf. Sofort erscheinen die Bilder der letzten 24 Stunden. Prüfen Sie zuvor, welches Bild ein Live Foto ist, denn in dieser Übersicht ist es nicht ersichtlich. Sie wählen ein entsprechendes Bild aus und es erscheint das unbewegliche Vorschaubild. Wenn Sie nun auf dieses Bild fester drücken, erscheint kurz das Wort «Boomerang» und Ihr Bild erwacht zum Leben. Instagram bietet hier nur den Effekt des «Abprallers». Auch hier können Sie das Bild anschliessend noch mit Farbfiltern, Schrift oder Markierungen versehen.

Das Teilen von Live Photos auf Facebook ist bisher nur von einem iPhone möglich und lässt sich auch nur auf mobilen Endgeräten abspielen. Um die kleine Videofrequenz hochzuladen wählt man aus der Liste seiner Bilder und Videos entsprechendes Live Foto aus und aktiviert vor dem Upload die Funktion des Live Photos durch das Drücken des Icons. Facebook bietet hier nur den Effekt der «Endlosschleife» an. Nur Personen in der Administratorenrolle eines Facebook Accounts haben die Berechtigung ein solches Bild auf Facebook zu teilen. Wollen Android-Nutzer ein Live Foto auf Facebook teilen, müssen sie ein GIF erstellen.

Fazit

Live Photos sind eine nette Zusatzfunktion, um Momente in bewegten Bildern festzuhalten und diese noch lebendiger zu machen. Jedoch lässt sich mit einem GIF oder kleinen Video ein ähnlicher Effekt erzielen. Insbesondere bei häufigem Gebrauch der Live Foto Funktion sollten Sie den Speicherplatz Ihres Smartphones im Auge behalten, da dieser durch die grossen Dateien schnell an seine Grenzen stossen kann.

Zusammenschnitt zweier Effekte der iOs Bearbeitungsapp PhotoLab

App Store: digitales Altern und andere kreative Effekte zur Gesichtsmodifikation

In den meisten Fällen sollen Fotobearbeitungs-Apps dazu dienen, das eigene Selfie zu verschönern. Eine glattere Haut, ein frischerer Teint und strahlende Augen machen das Selbstportrait zum absoluten Hingucker.

Doch im App Store finden sich auch viele weitere Apps, die statt der Verschönerung eher der Unterhaltung dienen. Mit diesen Apps können Sie zum Beispiel einen Blick in die Zukunft wagen und Ihr Selfie digital altern lassen. Andere Apps bieten kreative Effekte, lustige Masken und ähnliches.

Wir stellen Ihnen verschiedene Apps vor, mit denen Sie Ihre Selfies zu abstrakten Kunstwerken machen können oder das digitale Altern testen können.

Symbol der iPhone App "AigingBooth"

50 Jahre altern in nur 2 Minuten mit der «AgingBooth» App

Die App «AgingBooth» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Sobald Sie die App heruntergeladen und gestartet haben, kann es auch schon losgehen. Drücken Sie auf den Button «Start», um anschliessend ein neues Foto aufzunehmen oder ein vorhandenes Foto aus Ihrer Mediathek auszuwählen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Sie ein frontal aufgenommenes Foto wählen. Sollten Sie mit der App ein neues Foto aufnehmen, wird Ihnen ein Rahmen für die richtige Kopfposition vorgegeben. Wurde ein Bild ausgewählt oder aufgenommen, ist der nächste Schritt, Markierungen für Augen, Mund und Kinn zu setzen. In der Regel erkennt die App diese Bereiche automatisch. Sollten die Markierungen jedoch einmal nicht ganz stimmen, haben Sie an dieser Stelle die Möglichkeit sie nach zu justieren. Bestätigen Sie Ihre Auswahl und schon kann die App mit der Veränderung beginnen.

Aiging Booth App – Schritt für Schritt

Nach dem Sie sich an den Anblick Ihres älteren Ichs gewöhnt haben, können Sie das Foto speichern oder mit Freunden per What’s App oder Facebook teilen. Wenn Sie auf den Zauberstab zwischen dem Facebook-Symbol und dem Mail-Symbol tippen, können Sie weitere Anwendung des selben Entwicklers mit Ihrem gealterten Gesicht kombinieren. Mit der zusätzlichen Verwendung der Apps «FatBooth», «BimboBooth», «BoothStache», «MixBooth», «UglyBooth» oder «BaldBooth» ist Ihnen ein ziemlich lustiges Selbstportrait sicher.

Symbol der iPhone App "PhotoLab"

«Photo Lab» – Filter und Effekte für jeden Anlass

In der «Photo Lab» App finden Sie eine sehr unterschiedliche Auswahl an Filtern und Effekten. Zum einen können Sie sehr kunstvolle Filter anwenden, die Ihre Selfies in Zeichnungen und Comics verwandeln. Zum anderen können Sie Ihr Foto mit nur einem Fingertipp in eine völlig neue Umgebung einfügen. Des Weiteren finden Sie in dieser App verschiedene Masken und Filter zur Unterhaltung oder zur Verschönerung des Selbstportrait.

Sobald Sie die App installiert und geöffnet haben, können Sie sich einen passenden Filter aussuchen. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt, wie zum Beispiel Gesichtsfotomontagen, Kunst-Hintergründe, Umstyling und vieles mehr. Wählen Sie nun den gewünschten Filter aus. Anschliessend werden Sie gebeten, ein Foto aus Ihrer Mediathek auszusuchen oder ein neues Foto aufzunehmen. Wurde ein Foto gewählt, erscheint eine Anzeige, in der Sie Ihr Foto zuschneiden können. Nachdem der Bildausschnitt gewählt wurde, beginnt die Bearbeitung Ihres Fotos. Mit einem Tipp auf das Symbol oben rechts können Sie das bearbeitete Foto teilen oder speichern. Durch Antippen des Plus unten rechts, können Sie auf das bereits bearbeitete Bild einen weiteren Filter anwenden.

Verschiedene Filter in der Photo Lab App

Die App «Photo Lab» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Innerhalb der App lassen sich zusätzliche Funktionen, wie ein Fotoeditor für grundlegende Bearbeitungen wie Helligkeit und Kontrast, hinzufügen. Bereits in der kostenfreien light Version bietet die App eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten. Wer die App jedoch in vollem Umfang und ohne Werbung nutzen möchte, kann die Vollversion für einen Aufpreis von 11 $ erwerben.

Fazit

Der App Store bietet eine Vielzahl an Apps zur kreativen Nachbearbeitung Ihrer Schnappschüsse. Die meisten Apps können Sie in einer abgespeckten Version kostenfrei downloaden und installieren. Bereits die gratis Versionen bieten einige Effekte und Funktionen und reichen in der Regel für den gelegentlichen Spass beim Umwandeln des Selfies in lustige oder kreative Varianten. Ein grosser Vorteil ist, dass die Apps die Bearbeitungen in nur wenigen Schritten und vollautomatisch vornehmen. Folglich werden für die Nutzung weder Erfahrung im Umgang noch Knowhow zur Bildbearbeitung benötigt. So ist es jedem möglich, die Apps zu bedienen und mit wenigen Fingertipps spannende Ergebnisse zu erhalten.

Wer solche Apps häufiger nutzt, mehr Möglichkeiten haben möchte und nicht während der Bearbeitung von Werbebeiträgen gestört werden will, für den kann sich der App-Kauf lohnen.

Rückseite zweier Smartphones mit LED-Blitz

Smartphone-Blitz im Vergleich: LED vs. Xenon

Im Alltag sind Smartphones ständig überall dabei und ermöglichen spontane Schnappschüsse. Vor allem für schwierige Lichtverhältnisse sind die meisten Handys mit einem integrierten Blitz ausgestattet. Aber nicht alle Blitze sind gleich und eignen sich für jede Situation. Während die meisten Hersteller LEDs als Blitztechnik verwenden, steigt auch das Interesse an Xenon-Blitzlicht. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die einzelnen Smartphone-Blitze sowie die Vor- und Nachteile von LED und Xenon.

LED-Blitze im Smartphone

Light Emitting Diode, kurz LED, erzeugt mithilfe von Elektronenwanderungen bei Zufuhr von Strom Licht. Es setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen: dem LED-Chip, einem Golddraht zur Anode, einem Reflektor zur Kathode und einer Kunststofflinse. Somit ist die Bauform des LED-Blitzlichtes kompakt und kann demnach auf kleinstem Raum eingearbeitet werden. Aus diesem Grund werden die meisten Smartphones mit einem LED-Licht ausgestattet.

Neben dem Blitzlicht kann das LED-Licht als Taschenlampe sowie als Benachrichtungslicht bei Anrufen und SMS eingestellt werden. Aber auch ein Dauerlicht bei Videoaufnahmen ist mit dem LED-Licht möglich. Der erzeugte LED-Blitz benötigt allerdings eine längere Auslösezeit, weshalb bewegte Objekte auf den Fotos meist unscharf wirken. Zudem ist die Reichweite des Blitzes mit maximal zwei Metern stark beschränkt und nicht sonderlich leistungsstark. Zudem erscheinen die Aufnahmen durch ein scharfes LED-Licht oft unnatürlich und gelblich. In vielen neueren Smartphone-Modellen wird immer öfter Dual LED eingebaut. Durch die zwei LEDs werden unterschiedliche Farbtemperaturen miteinander gemischt, um eine natürlichere Farbgebung der Fotos zu erreichen.

Smartphone von hinten mit aktiviertem Blitz

Xenon-Blitze im Smartphone

Beim Xenon-Blitzlicht entlädt sich ein zuvor aufgeladener Kondensator, wodurch eine kurze und helle Gasreaktion erzeugt wird. Jedoch kann das Licht nur für einen kurzen Augenblick genutzt werden. Nach einem Blitz benötigt der Kondensator eine gewisse Zeit, bis dieser wieder aufgeladen ist. Das Xenon-Licht wird in den meisten Kompakt- und Systemkameras verwendet. Bis dato gibt es kaum Handys mit Xenon. Die bisherigen Smartphones sind unter anderem das Nokia Lumia 1020 und das Samsung Galaxy K Zoom.

Die Besonderheit des Xenon-Blitzlichtes ist seine starke Helligkeit, wodurch es einen ganzen Raum ausleuchten kann. Diese Blitztechnik ist sehr schnell, sodass das Bild regelrecht eingefroren wird. Vor allem ist dies für bewegende Objekte, schwache Lichtverhältnisse sowie für nicht ganz ruhige Hände vorteilhaft. Allerdings benötigt der Kondensator mehr Platz, als ein LED-Licht. Dies steht dem stätig wachsenden Wunsch nach immer leichteren und dünneren Smartphones entgegen. Aus diesem Grund beschränkt sich die Nachfrage nach Smartphones mit Xenon-Licht auf Fotografiebegeisterte, die unterwegs gern ihr Handy für gute Fotos nutzen und Wert auf diese Blitztechnik legen.

Unterschiede von LED und Xenon

Die Lebensdauer von LED-Lichtern ist bis zu viermal länger als die vom Xenon-Licht. Zudem verbraucht die Gasreaktion viel Akkuleistung, weshalb die Akkulaufzeit bei Smartphones mit LED besser hält. Jedoch kann der Kondensator beim Xenon-Blitzlicht ausgewechselt werden, während dies bei LEDs nicht möglich ist.

Weiterhin ist die Stromeffizienz beim LED-Blitzlicht besser als beim Xenon. Diese wird in Lumen angegeben und beschreibt die standardisierte Einheit des Lichtstroms. Sie ermöglicht den Verbrauchern einzuschätzen, wie hell eine Lampe ist. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Licht wird erzeugt. Xenon-Blitze haben weniger Lumen als LEDs und sind dadurch weniger stromeffizient, können dadurch aber auch eine höhere Helligkeitsausbeute bei höherem Stromverbrauch erreichen.

Dasselbe Motiv mit unterschiedlichen Farbtemperaturen – kalt – mittel – warm

Mithilfe der Farbtemperatur wird die Farbe der Lichtquellen beschrieben. Die Angabe erfolgt in Kelvin. Beispielsweise liegt die Farbtemperatur einer Kerze bei ca. 1500 Kelvin, die der Sonne bei 5000 bis 5500 Kelvin und die eines blauen Himmels um die 10000 Kelvin. Mit einem tageslichtähnlichen Wert von 5500 bis 6600 Kelvin liegt der Xenon-Blitz im oberen Bereich. Dabei verursacht er starke Schatten und harte Kanten bei Motiven, ähnlich wie die senkrecht einfallende Mittagssonne. Besonders bei Indoor-Aufnahmen kann ein Blaustich auftreten, der die Umgebung kalt wirken lässt. Ähnlich wie beim Blaustich ist es beim Gelbstich von LEDs, welche sich der Farbtemperatur des Sonnenlichtes anpassen. Die Farbtemperatur von LEDs kann variieren, da unter anderem in Dual LEDs sowohl Warmweiss mit ca. 3000 Kelvin als auch Kaltweiss ab ca. 5300 Kelvin vorhanden sind.

Zusammengefasst:

tabellarischer vergleich zwischen LED und Xenon

Fazit

Bisher gibt es keinen eindeutigen Sieger. Beide Blitz-Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Obwohl Xenon-Blitzlicht besonders bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos erzielt, benötigt es mehr Strom und kann nicht als Lichtquelle bei Videos eingesetzt werden. LEDs dagegen können als Taschenlampe, sowie als Benachrichtungslicht für Anrufe und Nachrichten genutzt werden. Dafür sind sie nicht ganz so hell und schnell auslösend wie Xenon-Blitze und können bewegte Objekte schwer abbilden. Durch den geringeren Stromverbrauch und die kompakten Bestandteile wird sich LED vermutlich auch weiterhin in Smartphones durchsetzen. Doch vielleicht hält die Technik auch bald eine interessante Mischung für die Nutzer bereit. Wir sind gespannt!

Petfluencer – Niedliche Tiere auf Instagram sind ideale Werbeträger

Tierische Instagram-Accounts

Seien Sie ehrlich – wie viele Schnappschüsse Ihrer Haustiere haben Sie auf Ihrem Smartphone? Wir vermuten, eine ganze Menge. Nicht umsonst pflegen viele Tierhalter heute einen Instagram-Account für ihre geliebten Tiere. So können Sie die Fotos an einem Ort sammeln und auch die ganze Community an den Abenteuern Ihres Haustieres teilhaben lassen.

Haustiere auf Instagram – Vierbeiner als Webstars?

Tierfotos anzusehen macht gute Laune – ein Effekt, den viele Halter auch nutzen, um Geld mit Ihren Haustieren zu verdienen. Eigene Instagram-Accounts für Tiere erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit. Erfolgreiche Petfluencer haben, wie der Name schon sagt, auch einiges an Einfluss. Vor allem für Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken sind die Tiere unvorstellbar beliebt. Treue Fans der Petfluencer werden zudem umfangreich mit Merchandise-Produkten versorgt.

Die Tiere sind ideale Werbegesichter, da sie nicht in Verbindung mit politischen Problemen oder sozialen Streitthemen stehen. Kaum jemand fühlt sich von niedlichen Tierfotos beleidigt. Ein Werbedeal mit einem Petfluencer ist daher vor allem lukrativ für Marken, die bestimmte Zielgruppen auf anderem Wege nicht oder nur schwer erreichen.

Petfluencer – Die erfolgreichsten Tiere auf Instagram

Tiere, die das Interesse von tausenden Followern auf sich ziehen, sind in den USA schon lang bekannt. Langsam erreicht das Phänomen «Petfluencer» auch Europa. Hund und Katze belegen noch immer führende Plätze – aber auch andere Tierarten mischen sich unter die erfolgreichen Petfluencer, wie Füchse oder sogar Waschbären.

jiffpom – 8.8 Millionen Follower

Der Champion unter den Petfluencern ist Jiffpom, ein Zwergspitz mit makelloser Frisur. Mit mehr als 24 Millionen Followern über verschiedene soziale Netzwerken hinweg ist der kleine Hund ein echter Internetstar. Mit seinem Teddybär-Look bringt Jiffpom jedes Herz zum Schmelzen.

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nala_cat – 3.6 Millionen Follower

Niedliche Katzenbilder verbreiten sich im Internet wie ein Lauffeuer. Dieser graugetigerte Siam-Mix hält momentan sogar den Weltrekord als beliebteste Katze im Internet. Grosse, unschuldige Augen und ein überraschter Gesichtsausdruck machen Nala zu einem Internetstar.

juniperfoxx – 2.3 Millionen Follower

Vermutlich ist Juniper bereits zu den exotischeren Petfluencern zu zählen. Viele Menschen sind fasziniert von ungewöhnlichen Haustieren und wollen die Abenteuer des Fuchses auf diesem Wege miterleben. Selbst ein Buch ist über den Rotfuchs schon veröffentlicht worden.

Tipps für den tierischen Instagram-Account

Mit ein bisschen Geschick können Sie für jedes Tier einen Platz im Instagram-Rampenlicht sichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach einen Instagram-Account für Ihr Tier aufsetzen und erklären, was zum Erfolg nötig ist.

1. Behalten Sie das Wohl Ihres Tieres im Auge

Verkleidete Tiere sind lustig anzuschauen, aber die Vierbeiner machen solchen Spass nicht immer gern mit. Zwingen Sie Ihr Tier nicht in unangenehme oder gefährliche Situationen. Gönnen Sie Ihrem Haustier viele Pausen und belohnen Sie es. Das Dasein als Petfluencer sollte keinesfalls zur Qual werden.

2. Finden Sie Ihren eigenen Stil

Der Wiedererkennungswert Ihrer Tierbilder ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihres Accounts. Ob nun wiederkehrende Bildaussagen oder ein einheitliches Farbschema erkennbar sind – Ihre Bilder sollten durch einen gemeinsamen Stil miteinander verknüpft sein. Durch ein stimmiges Gesamtbild sticht Ihr Account aus der Masse an Tierfotos heraus.

3. Achten Sie auf Qualität und Quantität

Versuchen Sie regelmässig zu posten, damit Ihre Inhalte nicht schnell wieder in Vergessenheit geraten. Bestenfalls posten Sie ein- bis zweimal täglich. Dabei sollten Sie zudem auf gute technische Qualität der Beiträge achten.

Wählen Sie die passenden Hashtags, um in Stichworten die Geschichte hinter dem Bild zu erklären. So erreichen Sie Ihre beabsichtigte Zielgruppe auf direktem Weg. Wollen Sie Ihr Tier zu einem internationalen Petfluencer machen, setzen Sie englische Hashtags.

4. Setzen Sie auf Abwechslung

Posten Sie ab und an ein kurzes Video von Ihrem Tier. Springt Ihr Hund wie wild im Kreis, wenn er sich besonders freut? Bekommt Ihre Katze untertellergrosse Augen, wenn Sie gespannt auf etwas wartet? Solche Situationen stellen idealen Video-Content für Ihren tierischen Instagram-Account dar. Dadurch haben Ihre Beiträge eine höhere Reichweite und bringen mehr Interaktionen ein. Nutzen Sie auch Instagram-Stories, um in Bildern und Videoclips kurze Geschichten zu erzählen. So lassen Sie Ihre Follower direkt an den Abenteuern Ihres Tieres teilhaben.

Fazit

Mit süssen Tierfotos kann man im Internet durchaus erfolgreich werden. Durch Werbeverträge und Merchandise konnten manche Petfluencer in den USA ihr Haustier bereits zu einer zentralen Einkommensquelle machen. Durch regelmässiges Posten, qualitativ hochwertige Fotos und eine einheitliche Darstellungsweise können Sie Ihren tierischen Instagram-Account aus der Masse hervorheben. Mit ein wenig Glück könnte Ihr Tier sogar zum nächsten viralen Internetstar werden.

Instagram Tipps: 3 Apps für spannende Instagram Stories

Instagram bietet seinen Nutzern vielfältige Möglichkeiten sich kreativ auszuleben. Neben dem allseits beliebten Foto-Feed, in den man ganz normal seine Bilder und Videos hochladen kann, gibt es noch die Story-Funktion. Diese Funktion erlaubt es Usern Bilder oder Videos zu posten, die nur für 24 Stunden sichtbar sind. Aufgrund der Schnelllebigkeit wird diese Funktion vor allem dazu genutzt, um spontan ein paar private und authentische Einblicke mit seinen Followern zu teilen. Trotz der zeitlich begrenzten Sichtbarkeit erzielen Sie beim Betrachter eine hohe Aufmerksamkeit. Daher legen immer mehr Instagram-Nutzer Wert auf eine spannende und interessante Gestaltung der Storys. Wir zeigen Ihnen 3 coole Apps, mit denen Sie Ihre Instagram Storys attraktiv bearbeiten können.

Elegante Collagen und Designs mit Unfold

Die Unfold App wurde speziell für Storyteller auf Instagram konzipiert. Mit Hilfe dieser App kann man aus Bildern und Videos ganz einfach elegante und cleane Collagen erstellen. Dazu bietet einem die App verschiedene Rahmenvorlagen für die Anordnung der Bilder und Videos. Ob Bild auf Bild oder 3 Bilder nebeneinander – mit der Unfold App ist layouten ganz einfach. Besonderes Highlight sind bei dieser App die Rahmenvorlagen im Polaroid-Stil. Diese verleihen jeder Story einen Hauch Retro-Charm. Neben den verschiedenen Vorlagen zum Anordnen von Bildern und Videos lassen sich auch ganz einfach Texte in die Story einfügen.

Blogger Liebling: Aufgrund der cleanen und minimalistischen Designvorlagen ist diese App besonders bei vielen Bloggern sehr beliebt.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Beschriftung: Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Alt: Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Unfold für iOS downloaden

Unfold für Android downloaden

Videos im Format anpassen mit InShot

Möchte man Videos im Format anpassen, beispielsweise auf das typische Instagram Story Format 9:16, dann eignet sich die InShot App dafür am besten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Video horizontal aufgenommen wurde. Neben dem Format lassen sich mit Hilfe dieser App Video-Clips auf dem Hintergrund verschieben und anordnen. Zusätzlich verfügt die App über die Möglichkeit, ein Video im Tempo anzupassen oder Musik hinzuzufügen. Ebenso lassen sich einfache Schriften und Emojis in das Video integrieren.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der InShot App

Von links nach rechts: Videos oder Bilder auf das Story-Format anpassen, verschwommenen Hintergrund einfügen, Schriften und Emojis zur Gestaltung

InShot für iOS downloaden

InShot für Android downloaden

Word Swag für kreative Schriften auf Bildern

Die App Word Swag eignet sich am besten, wenn man schnell und einfach Texte oder Zitate auf einem Bild einfügen möchte. Dazu bietet die App eine Vielzahl an verschiedenen Fonts, Typographien und Farben sowie Farbeffekten. Ebenso verfügt die App bereits über einen Fundus an inspirierenden Zitaten, die Sie mit wenigen Klicks in Ihre Bilder einfügen können. Natürlich lassen sich auch eigene Texte verfassen und entsprechend auf dem Bild anordnen. Dazu schneiden Sie zunächst in der App Ihr Bild auf das Instagram Story Format zu, wählen eine Schriftart aus und passen den Text an. Der Text lässt sich dann in seiner Grösse und Positionierung anpassen. Damit die Schrift besser auf dem Bild zur Geltung kommt, lässt sich im Bearbeitungsprozess auch die Helligkeit des Bildes anpassen. Für den besonderen Charme, verfügt die App zusätzlich noch über ein paar Retro-Filter.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Word Swag App

Von links nach rechts: Instagram Story Format, verschiedene Style-Vorlagen, fertige Zitate zum Einfügen

Word Swag für iOS downloaden

Word Swag für Android downloaden

Fazit

Die eigene Instagram Story cool zu bearbeiten ist nicht schwer. Egal ob Sie Videos in ihrer Grösse anpassen möchten, Bilder auf einfarbigen Hintergründen anordnen wollen oder coole Schriften benötigen. Mit der passenden App zur Gestaltung Ihrer Instagram Story gelingt dies ganz leicht.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren!

Fotografie-Trends 2018

Fotografie-Trends 2018

Trends kommen und gehen – das ist auch in der Fotografie so. Um die Fotografie-Trends für das Jahr 2018 ausfindig zu machen, haben wir einen genauen Blick auf die gängigen sozialen Netzwerke, wie Instagram und Facebook, geworfen und uns die Trendprognosen der Bildagentur Shutterstock einmal genauer angesehen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, welche aktuellen Trends die Fotografie 2018 ausmachen. 

Fantasy-Trend in der Fotografie

Die Schaffung künstlicher Bildwelten, auch Fantasy genannt, ist laut dem «Creative Trends Report 2018» von Shutterstock einer der gefragtesten Styles in der Fotografie. Einmal im Jahr wertet Shutterstock Milliarden eigene Suchanfragen aus, um die wichtigsten visuellen und kreativen Trends zu ermitteln. Demnach stiegen die Suchanfragen nach bekannten Fantasy-Charakteren im Vergleich zum Vorjahr. Allein die Suchanfrage nach dem Begriff «Einhorn» stieg um 297 Prozent, dicht gefolgt von „Meerjungfrau“ mit einer Steigerung um 145 Prozent. Dieser Anstieg liegt nicht zuletzt an der Entwicklung der aktuellen Popkultur. Da wären beispielsweise TV-Serien wie «Game of Thrones» oder Fantasy Filme wie, «Thor» oder «Star Wars», die schon eine Weile eine ganze Generation prägen. Dies spiegelt sich nun auch in der Bildsprache wieder.

Fotografie-Trend 2018: Einhörner - mystische Welten

Trendmotiv: Kaktus

Eines der beliebtesten Bildmotive in der Fotografie und Werbebranche 2018 ist der Kaktus. Damit haben die stacheligen grünen Gewächse nicht nur die Interior- und Design-Welt, sondern auch die Fotografie-Welt erobert. Das bestätigen auch die gestiegenen Suchanfragen auf der Webseite der Bildagentur Shutterstock. Dort verzeichnet der Suchbegriff «Kaktus» ein Plus von 261% im Vergleich zum Vorjahr.

Trendmotiv 2018 Kaktus

Fotografie-Trend: Knallige Pastellfarben

In diesem Jahr erleben Pastellfarben ihre Renaissance. Und zwar in knalligen Farbzusammenstellungen nach dem «Colour Blocking» Schema. Je farbenfroher die Motive und Aufnahmen desto besser. Ganz vorne mit dabei sind Aufnahmen mit der Farbe «Blue Candy». Dies zeigt auch der Anstieg der Suchanfragen auf der Stockbilder-Plattform Shutterstock. Um ganze 609% sind diese gestiegen. Gefragt sind dabei vor allem Bilder mit auffälligen Farbkombinationen und künstlerischen Bildmotiven im Popart-Stil.

Fotografie-Trend 2018: Knallige Pastelltöne

Authentischer Fotografie-Trend: #nofilter

Schon seit einigen Jahren ist vor allem in den sozialen Netzwerken zu beobachten, dass der Trend zu einer authentischeren Bildbearbeitung und Motivwahl geht. Bei diesem Fotografie-Trend liegt der Fokus ganz klar auf ungefilterten Einblicken in den Alltag der Menschen. Dabei werden Schnappschüsse direkt mit dem Handy gemacht und auch sofort gepostet. Das kann das Selfie nach der täglichen Sporteinheit sein, um zu zeigen, wie stolz man auf sich ist oder ein kurzer Schnappschuss, der zeigt, wie man den morgendlichen Kaffee bei Sonnenschein geniesst. Nicht umsonst erfreut sich der Hashtag #nofilter auf der Bildplattform Instagram mit über 228 Millionen Bildeinträgen weltweit sehr grosser Beliebtheit. Und auch der Trendhashtag #fürmehrrealitätaufinstagram, der vor allem im deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung gewinnt, spiegelt mit immerhin 121.000 Bildeinträgen diesen Trend wieder.

Fotografie-Trend: Authentische Aufnahmen#

Technische Trends in der Fotografie

Neben der klassischen Fotografie gibt es noch den Trend des bewegten Bildes. Diese Trendentwicklung ist auch auf den sozialen Netzwerken, wie Instagram und Facebook zu beobachten. Während die Nutzer bis vor zwei bis drei Jahren ausschliesslich Bilder hochgeladen haben, sieht man aktuell immer häufiger kleine kurze Videosequenzen bis hin zu Live-Videos. Dies bestätigt auch die Social Media Expertin Carrie Kerpen von Likeable Media: «Facebook wird in fünf Jahren wahrscheinlich nur noch aus Videos bestehen.»[1] Und dieser Trend kommt nicht von ungefähr. Dank der heutigen Smartphone Modelle, die allesamt mit passablen Kameras ausgestattet sind, hat man die Video-Kamera quasi immer mit dabei. Mit ein paar Klicks und der passenden Bearbeitungs-App lassen sich so in nur wenigen Sekunden hochwertige Videos produzieren und direkt online teilen.

Mann mit Smartphone in einem beweglichen Selfiestick

Fazit

Schaut man sich die aktuellen Trends der Fotografie für das Jahr 2018 an, stellt man fest, dass die Welt der Fotografie breit gefächert ist. Von knalligen Pastellfarben über ungefilterte Alltagsschnappschüsse bis hin zu künstlerisch geschaffenen Bildwelten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben aktuellen Trends aus der Interior- und Popkultur-Welt, bestimmt auch der technische Fortschritt unser Fotografie-Verhalten. Denn durch immer besser werdende Smartphone-Kameras haben wir quasi in der Hosentasche alles dabei, um ein hochwertiges Bild oder Video aufzunehmen und in den sozialen Netzwerken zu teilen.

[1] https://www.lead-digital.de/social-fresh-die-top-5-social-media-trends-2018-aus-den-usa/

Vergleich DSLR & Smartphone: Wer macht die besseren Aufnahmen

Vergleich: Smartphone vs. DSLR

Als täglicher Begleiter ist das Smartphone immer griff- und einsatzbereit. Für viele ist es daher die erste Wahl, wenn es um ein schnelles Foto geht. Zudem lassen sich die Aufnahmen mit ein paar Klicks bearbeiten und auf Instagram, WhatsApp und Co. teilen. Doch reicht die Qualität der Bilder auch an die von digitalen Spiegelreflexkameras heran? Fest steht, die Technik wird immer besser. Umso spannender ist daher auch ein direkter Vergleich: DSLR vs. Smartphone – Wer macht die besseren Bilder? Wir haben uns dieser Frage angenommen und die Aufnahmen einer Canon 700D mit den Aufnahmen des Samsung Galaxy Note 8 direkt miteinander verglichen.

Lesen Sie nachfolgend, welche Kamera für welche Zwecke besser geeignet ist und wie sich die beiden im direkten Vergleich geschlagen haben.

Testbedingungen: DSLR vs. Smartphone

Für den nachfolgenden Test wurden die Aufnahmen einer Canon 700D (Standardobjektiv 18 mm – 55 mm f/3.5 – f/5.6) mit den Aufnahmen des Samsung Galaxy Note 8 (Dual-Kamera: Teleobjektiv f/2,4 + f/1,7) verglichen. Um den Vergleich so fair wie möglich zu gestalten, wurden die Bilder kurz nach einander, bei identischen Lichtverhältnissen, im manuellen Modus und im RAW-Format aufgenommen. Um das Beste aus den Aufnahmen herauszuholen, wurde sowohl bei der DSLR als auch beim Smartphone die Blende und die Belichtungszeit sowie der ISO-Wert der jeweiligen Gegebenheit angepasst. Alle Aufnahmen mit dem Smartphone sind mit der Rückkamera fotografiert wurden.

Kamera Samsung Galaxy Note 8 Canon 700D
Megapixel 12 18
Objektiv Dual-Kamera: Teleobjektiv f/1,7 – f/2,4 18 mm – 55 mm f/3.5 – f/5.6

 

Die Testergebnisse: DSLR gegen Smartphone

Mit beiden Geräten haben wir Zoom-Aufnahmen, Porträt- und Landschaftsaufnahmen gemacht. Zudem haben wir beide Kameras unter schlechten Lichtbedingungen getestet. Diese Testbilder geben Aufschluss darüber, welche Kamera für welchen Einsatzzweck die beste Wahl ist.

DSLR vs. Smartphone: Zoom-Aufnahmen

Durch die technische Überlegenheit ist die DSLR einem Smartphone hier meist voraus. Allerdings schneiden die Zoom-Aufnahmen des Galaxy Note 8 im direkten Vergleich zu den Aufnahmen von der Canon 700D dennoch relativ gut ab. Dies liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass das Note 8 über einen echten, zweifachen, optischen Zoom verfügt, der durch eine optische Bildstabilisierung (OIS) unterstützt wird. Das hat den Vorteil, dass selbst beim Heranzoomen die Aufnahmen scharf sind und nicht verwackeln. Allerdings sollte man hier nicht mehr als zwei Stufen heranzoomen, denn dann wird die Aufnahme nicht mehr ganz so scharf. Dies liegt daran, dass nach den 2 optischen Zoomstufen der digitale Zoom einsetzt.

Smartphones, die nur über einen digitalen Zoom verfügen, können hier bei weitem nicht an die Qualität von DSLR Aufnahmen heranreichen. Denn bei Aufnahmen mit einem digitalen Zoom wird nur der Ausschnitt des Bildes vergrössert. Dadurch gehen wichtige Details im Bild verloren. Ebenso ist anzumerken, dass sich der Fokusbereich bei den Zoom-Aufnahmen mit der DSLR besser auswählen lässt. Hier kann besser bestimmt werden, welche Bereiche scharf im Vordergrund abgebildet werden sollen und welche im Hintergrund unscharf verschwinden. Betrachtet man sich die Zoom-Aufnahme des Smartphones näher, so stellt man fest, dass diese recht flach und im gesamten unscharf wirkt.

DSLR vs. Smartphone: Zoom-Aufnahmen im Vergleich

Obere Reihe: links: Zoom-Aufnahme mit der DSLR, rechts: Zoom-Aufnahme mit dem Smartphone, untere Reihe: links: Details der Zoom-Aufnahme mit der DSLR, rechts: Details der Zoom-Aufnahme mit dem Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht

Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen gehören zur Königsdisziplin einer Kamera. Hier kommt es vor allem auf die Grösse des Sensors und das gewählte Objektiv an. Bei unserem Test haben wir sowohl im Automatikmodus, als auch im manuellen Modus mit angepassten ISO-Wert und längerer Belichtungszeit fotografiert. Im direkten Vergleich muss man sagen, dass sich das Galaxy Note 8 sehr gut geschlagen hat. Vor allem im manuellen Modus. Die Aufnahme wirkt klar und weniger körnig, als die Aufnahme mit der Canon 700D mit dem Standardobjektiv. Allerdings lässt sich der ISO-Wert nicht bei allen Smartphone-Modellen anpassen, weshalb die meisten Aufnahmen mit dem Smartphone bei wenig Licht eher dunkel und weniger klar wirken. Wählt man hier ein lichtstarkes Objektiv für seine DSLR wären die Aufnahmen klarer und weniger körnig. Ebenso ist der Einsatz eines Statives von Vorteil. Dadurch kann man den ISO-Wert klein halten und mit der Belichtungszeit spielen.

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht im Automatikmodus

Aufnahmen bei wenig Licht. Beide Bilder wurden im Automatikmodus aufgenommen – links: DSLR, rechts: Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht mit angepasstem ISO und Verschlusszeit

Aufnahmen bei wenig Licht. Beide Bilder wurden mit angepasstem ISO-Wert und Verschlusszeit aufgenommen – links: DSLR, rechts: Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen

Besonders attraktiv wirken Porträtaufnahmen, wenn der Hintergrund eine gewisse Unschärfe aufweist. Viele Smartphone-Modelle können dies allerdings nicht leisten. Die Aufnahmen wirken dann flacher und dunkler – ohne die Unschärfe im Hintergrund. Beim Galaxy Note 8 ist dies allerdings möglich. Mit Hilfe des „Live-Fokus“ lässt sich die Hintergrundunschärfe anpassen. Natürlich ist das Ergebnis nicht so überzeugend wie bei einer DSLR aber für den Schnappschuss zwischendurch ausreichend. Betrachtet man sich die Aufnahmen im Detail, wird die Stärke der DSLR sichtbar. Bei der Aufnahme mit dem Note 8 sind insbesondere die Kanten an den Haaren entlang nicht ganz so sauber, wie bei der Aufnahme mit der DSLR.

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen im Vergleich

Porträtaufnahmen – links: DSLR, rechts: Smartphone mit Live-Fokus

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen mit dem Smartphone

Porträtaufnahmen mit dem Smartphone – links: Aufnahme ohne Live-Fokus, rechts: Live-Fokus Schwäche an den Haarspitzen

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen

Hier lässt sich die Stärke der Galaxy Note 8 Kamera besonders deutlich erkennen. Gerade bei guten Lichtverhältnissen ist sowohl das Smartphone als auch die DSLR in der Lage, gestochen scharfe Landschaftsaufnahmen zu machen. Nimmt man dann noch ein Stativ zur Hilfe, sind selbst beim Hineinzoomen in die fertige Aufnahme alle Details klar und deutlich zu erkennen.

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen mit der Canon 700D

Landschaftsaufnahmen mit der Canon 700D

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen mit dem Samsung Galaxy Note 8

Landschaftsaufnahmen mit dem Samsung Galaxy Note 8

Fazit: Welche Kamera eignet sich für welche Zwecke?

Sowohl die DSLR als auch das Smartphone haben ihre Vorteile. Während das Smartphone immer einsatzbereit ist, muss eine DSLR für brillante Aufnahmen häufig erst richtig eingestellt werden. Dafür überzeugen die Aufnahmen dann aber in Klarheit, Schärfe und Farbtreue. Möchte man ganz auf den Einsatz einer DSLR verzichten, lohnt sich die Investition in ein Smartphone mit guter Kamera. Denn herkömmliche Standardmodelle verfügen meist nur über einen digitalen Zoom oder sind nicht in der Lage den ISO-Wert oder die Hintergrundunschärfe anzupassen. Prinzipiell sollte man insbesondere mit dem Smartphone auf gute Lichtverhältnisse setzen, damit die Aufnahmen später auch klar und deutlich werden. Grundsätzlich sollte man sich überlegen, für welchen Zweck man eine Kamera benötigt. Möchten Sie eher Schnappschüsse online teilen, sind Sie mit einem aktuellen Smartphone gut bedient. Sollen es hingegen hochwertige und detailgetreue Aufnahmen werden, die auch bestimmte Lichtstimmungen einfangen, dann ist eine DSLR unverzichtbar.

Bildbearbeitung mit der VSCO App auf dem Smartphone

Bildbearbeitung mit der VSCO App

Die Bildbearbeitung per App mit dem Smartphone wird immer beliebter. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Apps und Möglichkeiten auch immer besser werden. Eine dieser beliebten Apps ist « VSCO ». Besonders gut eignet sich diese App zur schnellen, aber hochwertigen und modernen Bildbearbeitung. Denn neben einer Reihe von Werkzeugen ist die App vor allem für seine zahlreichen Filter bekannt. Diese sind insbesondere bei Instagram-Nutzern und Hobbyfotografen sehr beliebt, um den eigenen Bildern einen einheitlichen und modernen Look zu verleihen. Aber auch die Community-Funktion nutzen viele User, um sich mit anderen kreativen Nutzern auszutauschen und Trends in der Bildbearbeitung zu entdecken.

Hier können Sie sich die kostenlose App für Apple- und Android-Geräte herunterladen. Besonders angenehm ist, dass die App in der Gratisversion auch ohne Werbeeinblendungen auskommt.

Welche Möglichkeiten die App zur Bildbearbeitung im Detail liefert, welche geheimen Funktionen es gibt, was es mit der Community-Funktion auf sich hat und welche Vorteile „VSCO X“ liefert, beleuchten wir nachfolgend.

Möglichkeiten der VSCO App zur Bildbearbeitung

Um Bilder mit der App zu bearbeiten, kann man diese mit seinem Smartphone direkt über die App aufnehmen oder Aufnahmen vom Speicher hochladen. Zur Bildbearbeitung stehen dem Nutzer dann eine Vielzahl an Filtern zur Verfügung sowie eine Reihe an Werkzeugen.

Das Hauptfeature der App und der Grund, warum die App bei vielen Fotografie-Begeisterten so beliebt ist, sind die zahlreichen Filter. In der kostenlosen Variante bietet die App einen Grundstock an interessanten Filtern, mit denen Sie Ihre Aufnahmen aufpeppen können. Wem das nicht genügt, kann weitere Filtersammlungen direkt durch In-App-Käufe kaufen. Die Preisspanne liegt hier zwischen 0,50 CHF bis 8 CHF.

VSCO-Filter werden mit Buchstaben und Zahlen betitelt und zielen auf verschiedene fotografische Begebenheiten ab. So ist die Filterreihe U1 bis U6 beispielsweise speziell für verschiedene Lichtverhältnisse entwickelt wurden, mit denen sich urbane Aufnahmen verbessern lassen. Dem gegenüber gibt es die Filterreihe G4 bis G9, die für Portraitaufnahmen konzipiert wurde.

Hat man sich für ein Bild entschieden, dass man bearbeiten möchte, lassen sich die VSCO-Filter einfach mit einem Fingertipp anwenden. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, hat man die Möglichkeit, die bearbeitete Aufnahme direkt in der App abzuspeichern. Auf Wunsch lässt sich die Aufnahme aber auch auf einem zentralen Ordner auf dem Smartphone speichern oder man teilt sein Werk per Fingertipp auf Instagram, Facebook und Co. sowie im VSCO-Netzwerk.

Screenshot VSCO App: Überblick Filter zur Bildbearbeitung

Überblick: Filter zur Bildbearbeitung in der VSCO App und der Filter-Shop

Neben der Vielzahl an modernen Filtern bietet die App aber auch eine Reihe an Standardwerkzeugen zur klassischen Bildbearbeitung. Neben den normalen Tools zur Helligkeitsanpassung oder Begradigung, verfügt die VSCO App auch über Tools, um Bilder schärfer zu zeichnen, den Hautton anzupassen oder, um mit der Lichtfarbe zu spielen. Alle Werkzeuge lassen sich dabei in ihrer Intensität anpassen.

Verfügbare Werkzeuge in der VSCO App:

  • Belichtung
  • Kontrast
  • Begradigen (Drehen)
  • Horizontale Perspektive
  • Vertikale Perspektive
  • Zuschneiden
  • Schärfen
  • Sättigung
  • Lichtfarbe
  • Schatten
  • Temperatur
  • Farbe
  • Hautfarbe
  • Vignette
  • Körnung
  • Verblassen
  • Schattenfarbe
  • Lichtfarbe
Screenshot VSCO App: Überblick Werkzeuge zur Bildbearbeitung

Überblick: Verfügbare Werkzeuge in der VSCO App zur Bildbearbeitung

Tipps zur Bildbearbeitung

Wie bei jeder anderen App zur Bildbearbeitung verfügt auch die VSCO App über ein paar „geheime“ Funktionen, die die Bildbearbeitung vereinfachen und mit denen man Zeit sparen kann. Zwei dieser Funktionen stellen wir Ihnen einmal näher vor.

Intensität der Filter anpassen

Jeder Filter lässt sich in seiner Intensität anpassen. Diese Funktion ist ein wenig versteckt und nicht gleich auf dem ersten Blick sichtbar. Um die Intensität anzupassen, genügt ein erneuter Fingertipp auf den ausgewählten Filter. Jeder Filter lässt sich auf diese Weise anpassen. Die Intensitätsstufen reichen dabei von 0 bis 12, wobei 12 die höchste Intensität eines Filters ist. Das Anpassen eines Filters ist vor allem dann wichtig, wenn es während eines Shootings beispielsweise zu Lichtschwankungen kam. Mit dem anpassbaren Filter können Sie nun jedes Foto individuell bearbeiten, um einen einheitlichen Look zu schaffen.

Screenshot VSCO App: Bildreihe Intensität des Filters: 2, 6, 12

Bearbeitungen kopieren

Mit der Funktion „Bearbeitungen kopieren“ lässt sich viel Zeit sparen, insbesondere, wenn man mehr als eine Handvoll Bilder auf die gleiche Art und Weise bearbeiten möchte. Denn dank dieser Funktion lassen sich die Bearbeitungsschritte von einem Bild mit zwei Fingertipps auf ein anderes Bild übertragen. Dazu tippen Sie in Ihrer Übersicht einfach auf ein Bild, welches Sie schon bearbeitet haben und tippen unten rechts auf die drei Punkte „…“. Dort haben Sie die Möglichkeit die Bearbeitungen zu kopieren. Möchten Sie die Bearbeitungen auf ein anderes Bild übertragen, tippen Sie zunächst auf dieses Bild oder die gewünschten Bilder, um dann wiederum auf die drei Punkte am unteren rechten Rand zu tippen. Dort können Sie nun die „Bearbeitungen einfügen“.

Screenshot VSCO App: So lassen sich Bearbeitungen kopieren

Community-Funktion von VSCO

Neben der klassischen Bildbearbeitung verfügt die App auch über eine Community-Funktion. Ähnlich wie auf Instagram kann man Personen folgen und mit deren Bilder interagieren. Als Teil des VSCO-Netzwerks können Sie aber auch Ihre eigenen Werke mit der Welt teilen. Dazu registriert man sich vorher mit ein paar Klicks im Netzwerk, legt einen Benutzernamen sowie ein Profilbild fest und schon kann man einzelne Bilder aber auch ganze Sammlungen anlegen und sich mit anderen Nutzern austauschen oder sich inspirieren lassen.

Screenshot VSCO App: Community-Funktionen im Überblick

Community-Funktionen – Links: Personen folgen, rechts: eigene Bilder mit der Community teilen

Möglichkeiten von VSCO X

Während die kostenlose Version der VSCO App mit einer Reihe von voreingestellten Filtern und Werkzeugen zur Bildbearbeitung daherkommt, gibt es noch „VSCO X“.

„VSCO X“ ist eine Mitgliedschaft, die gebührenpflichtig ist und dem Nutzer noch mehr Möglichkeiten zur Bildbearbeitung bietet. Neben über 100 klassischen VSCO-Voreinstellungen, bietet der kostenpflichtige Dienst auch Film X™-Voreinstellungen und weitere Tools sowie monatlich neue App-Ergänzungen. Dazu zählt beispielsweise auch das neue „Rahmen“-Tool, mit dem man kreative Rahmen um seine Aufnahmen platzieren kann. Ebenso gibt es einen Info-Bereich, auf denen ausgewählte Fotografen Fotografie- und App-Tipps geben.

Fazit

Die VSCO App bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Besonders die zahlreichen modernen Filter machen die App zu einer guten Alternative gegenüber anderen Apps zur Bildbearbeitung. Aber auch die unterschiedlichen Werkzeuge, mit denen man Feinabstimmungen bezüglich Helligkeit und Bildrauschen treffen kann, überzeugen. Alles in Allem hat man mit dieser App zur Bildbearbeitung eine Art Mini-Lightroom in der Hosentasche immer dabei, mit der man seine ganz eigene Bildsprache entwickeln kann.

Einstellen des Selbstauslösers – 5...4...3...2...1...Gruppenportrait vor Bäumen

Kaufberatung Kamerazubehör: Fernauslöser und Selfie-Stick

Wir stellen nützliches Kamerazubehör vor und erklären Unterschiede, Nutzen und mögliche Einsatzgebiete.

Der Selbstauslöser – nicht nur für Gruppenbilder und Selbstporträts

Die Belichtung erfolgt beim Selbstauslöser verzögert nach voreingestellter Zeitspanne. Der Klassiker: Gruppenporträts mit Fotograf. Sie stellen den Selbstauslöser ein, hasten vor die Linse und in dem Moment, in dem Sie noch Ihre Kleidung zurechtzupfen, blitzt es Ihnen schon entgegen. Also noch einmal…

Neben den Selbstporträts können Sie diese integrierte Funktion auch einsetzen, um mittels Verzögerung unscharfe Aufnahmen mit langer Belichtungszeit zu vermeiden.

Einen Selbstauslöser besitzt jede Kamera – ob Smartphone oder DSLR. Das Fotografieren mit dem Selbstauslöser stösst durch die voreingestellten Zeitspannen aber auch schnell an seine Grenzen. Deshalb gibt es nützliches Zubehör, das Sie je nach Kameratyp hinzukaufen können.

Technische Armverlängerung um einen Meter – der Selfie-Stick

Wie die Bezeichnung der Teleskopstange schon verrät, liegt der hauptsächliche Verwendungszweck im ‚Sich-selbst-fotografieren‘. Mit Hilfe dieser Armverlängerung um etwa einen Meter lassen sich Selbstporträts und auch Gruppenfotos inklusive Fotograf unkompliziert festhalten. Smartphone befestigen, Stick ausfahren und auslösen. Die Vorteile liegen hier in der Hand. Die überdimensionierte Schulter, die sich auf jedem Selbstporträt mit ausgestrecktem Arm über einen Grossteil des Bildes erstreckt, bleibt Ihnen mit dem Selfie-Stick erspart. Stattdessen passen sogar mehrere Personen komplett aufs Bild – und das ohne ein Stativ aufzubauen und zudem auch aus ungewöhnlicher Perspektive: von oben. Gerade wenn Sie Ihre Ferienmomente konservieren wollen – ob Schnappschuss unterm Gipfelkreuz oder Erinnerung auf dem Marktplatz – sind Sie nicht darauf angewiesen, Ihr Smartphone aus der Hand zu geben oder zu warten, bis der nächste Gipfelstürmer Ihren Auslöser drücken kann.

Selfie-Stick im Reisegepäck: Gruppenfoto in den Bergen

Achtung – nicht überall sind Selfie-Sticks erlaubt

An vielen öffentlichen Orten allerdings sind die technischen Armverlängerungen verboten – in einigen Museen aus Sorge vor Zerstörung der Ausstellungsobjekte; in manchen Stadien, um die Sicht hinten stehender Fans nicht zu verdecken; auf Festivals sowie beispielsweise in Disneyland und einigen anderen Freizeitparks. Ausserdem sollten Sie Grösse (eingeklappt zwischen 15 und 30 cm) und Gewicht (zwischen 100 und 400 Gramm) bedenken, wenn die Stange in Ihrem Gepäck landet.

Welchen Selfie-Stick sollte man kaufen?

Das Angebot ist riesig – ob schwarz oder weiss, lang oder kurz, schwer oder leicht, günstig oder teuer (zwischen 10 und 80 CHF). Der wohl wichtigste Faktor bei der Entscheidung ist die Länge, die sich unter 50 cm kaum lohnen dürfte, um auch den Hintergrund gut sichtbar aufs Bild zu bekommen. Ob Bluetooth-Verbindung zum Auslösen oder Kabel mit Fernbedienung, auch diese Wahl müssen Sie treffen.

Der Halteknopf spielt ebenso eine entscheidende Rolle. Hier müssen Sie entscheiden, ob Smartphones oder Kompaktkameras arretiert werden können. Einige Stangen kommen auch mit Schraubgewinde daher, an dem sich Actionkameras befestigen lassen. In dem Fall empfiehlt es sich, auf besonders stabile und wasserfeste Produkte mit hoher Tragkraft zurückzugreifen. DSLRs können aufgrund des Eigengewichts der Kamera und dem schweren Handling nicht auf Selfie-Sticks montiert werden.

Unsichtbar und flexibel – der Fernauslöser

Ob mechanisch mit Bowdenzug, über Kabelverbindung, per Infrarot oder Funk – mit einem Fernauslöser können Sie eine Kamera, zumeist in Verbindung mit einem Stativ, ohne direkte Berührung und ohne am Standort zu sein, auslösen. Wozu das gut sein kann? Sie wollen als Fotograf mit aufs Bild und vorher in Ruhe den Ausschnitt fixieren? Sie versuchen bei Makro- oder Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtung noch so vorsichtig den Auslöser zu drücken und dennoch kommt es zu verwackelten, unscharfen Bildern? Durch das Auslösen aus der Ferne lassen sich ebensolche mechanischen Erschütterungen vermeiden. Unverzichtbar ist der Fernauslöser allerdings in der Tier- und Naturfotografie. Um scheue Waldbewohner nicht zu verjagen oder Raubtieren aus sicherer Entfernung auflauern zu können, bietet sich der Fernauslöser optimal an.

Einstellung der Kamera – mit dem Fernauslöser Wildtiere fotografieren

Sie können zeitlich flexibel den Auslösepunkt wählen und sind nicht auf die vorgegebene Zeitspanne des Selbstauslösers angewiesen. Genau im richtigen Moment, wenn sich ein Reh vor die Linse traut oder wenn die Stille zwischen zwei Windstössen nicht die Haare der Familienmitglieder verweht, können Sie aus der Ferne auslösen.

Kabel, Funk oder Infrarot?

Beim Kauf spielt vor allem die Entscheidung eine Rolle, ob Sie mit oder ohne Kabel arbeiten wollen. Kabel-Fernauslöser (20 bis 150 CHF) funktionieren ohne Batterien, haben allerdings nur eine kurze Reichweite. Bei Funk-Fernauslösern kommen Sie ohne Kabelsalat aus, sind zudem flexibler beweglich und können entspannt über zehn Meter von der Kamera entfernt sein, müssen dafür aber auch etwas mehr Geld in die Hand nehmen (60 bis 300 CHF). Beim Infrarot-Fernauslöser hingegen, der preisgünstiger als der Funkauslöser ist (10 bis 80 CHF), muss der Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger hergestellt sein – wie bei Fernseher und Fernbedienung.

In diesem Entscheidungsprozess sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der jeweilige Fernauslöser, ob für DSLR oder Kompaktkamera, mit Ihrem Modell kompatibel ist. Neben den modellgebundenen Varianten gibt es auch universelle Fernauslöser. Für Smartphones gibt es eine Bluetooth-Variante, die oft mit einem kleinen Telefonstativ bzw. -halter und einer Fernbedienung daherkommt. Die Preisspanne reicht hier von 10 bis 40 CHF.