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Collage unterschiedlicher angewendeter Filter

Play Store: Apps zur Gesichtsmodifikation für Android-Smartphones

Der Google Play Store bietet ein breites Spektrum an Apps zur Bildbearbeitung für jeden Geschmack an. Oft dienen diese Apps zur Optimierung körperlicher Merkmale und können kleine Schönheitsfehler im Handumdrehen verschwinden lassen.

Einige Apps schlagen jedoch eine andere Richtung ein und dienen primär der Unterhaltung ihrer User. Künstlerische Linsen, Applikationen zum Gesichtstausch oder lustige Sticker und Masken: Im Google Play Store finden Sie all das und mehr.

Wir stellen Ihnen zwei Apps zur Bildbearbeitung Ihrer Portraits und Selfies vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Foto auf kreative Art modifizieren können.

Eine Reise durch die Kunstgeschichte mit der „GoART“ App

Die „GoART“ App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich und besticht durch eine intuitive Bedienoberfläche. Nach Start der App können Sie entweder ein Foto aufnehmen oder ein Bild aus Ihrer Galerie auswählen. Zur Bearbeitung des Bildes hält die App 36 kostenfreie Filter bereit, welche verschiedene Kunstrichtungen oder Effekte imitieren. Von Dadaismus, über Zeicheneffekte, bis hin zu Pop Art ist eine Fülle an Stilen vorhanden, um Ihrem Foto das gewisse Etwas zu verleihen. Die Filter laden jeweils einige Sekunden, wofür die App jedoch mit dem Einblenden von Zitaten berühmter Künstler eine elegante Überbrückung gefunden hat. Zusätzlich zu der Art, lässt sich durch einfaches Wischen über das Bild auch die Intensität des Filters bestimmen. Von links nach rechts kann man die Grobjustierung steuern und in vertikaler Richtung können die Feinheiten eingestellt werden.

Collage unterschiedlicher Möglichkeiten in der GoART App

Zusätzlich stehen in der App noch 17 kostenpflichtige Filter zur Verfügung. Die App arbeitet mit einem „Coin“-System, wobei verschieden grosse „Coin“-Pakete erworben oder bspw. durch das Teilen der App auf sozialen Medien verdient werden können. Die „Coins“ lassen sich dann bspw. gegen Filter oder das Entfernen des Wasserzeichens auf den Bildern eintauschen.

Das fertige Kunstwerk kann dann entweder lokal auf dem Telefon gespeichert, direkt auf verschiedenen sozialen Netzwerken oder per Direktnachricht geteilt werden.

Gesichtsmodifikation mit der „FaceApp“

Wenn Sie immer schon mal wissen wollten, wie Sie mit einer anderen Haarfarbe aussehen oder ob Ihnen eine Ponyfrisur stehen würde, dann ist die „FaceApp“ genau das Richtige für Sie. Nachdem Sie ein Foto aus Ihrer Galerie ausgewählt oder direkt eins aufgenommen haben, kann es auch schon losgehen. Neben verschiedenen Frisuren lassen sich unter anderem auch Gesichtsausdruck, Alter und Geschlecht mittels der App verändern. Dabei müssen Sie sich nicht für einen Stil entscheiden, alle Filter lassen sich untereinander problemlos kombinieren. Im nächsten Schritt haben Sie weiterhin die Möglichkeit einen Farbfilter über das Bild zu legen oder den Hintergrund zu verändern. Neben verschiedenen Landschaftsmotiven und Studiohintergründen, steht es Ihnen auch frei ein eigenes Bild als Hintergrund zu verwenden. Das fertige Bild kann abschliessend in Ihrer Handy-Galerie gespeichert oder direkt mit Freunden oder auf verschiedenen sozialen Medien geteilt werden.

Darstellung unterschiedlicher Funktionen in der Face App

Die App steht im Google Play Store zum kostenlosen Download bereit. Während in der „Fun“-Sektion der Anwendung alle Filter in einem Vergleichstool zur Verfügung stehen, muss zur einzelnen Anwendung vieler Filter die Vollversion erworben werden. Falls Sie diesen Spass kurzfristig geniessen wollen, können Sie dies bereits für umgerechnet etwa 4,45 CHF (3,99 €) monatlich tun. Für alle, die auf diese App nicht mehr verzichten wollen, steht die zeitlich unbegrenzte Vollversion für umgerechnet etwa 49,48 CHF (43,99 €) zum Kauf im Play Store bereit.

Fazit

An Bildbearbeitungs-Apps mangelt es dem Google Play Store sicher nicht. Wem das blosse Verschönern seiner Bilder dabei zu eintönig ist, der kann mit Hilfe vieler kostenfreier Applikationen künstlerische und witzige bis absurde Variationen seiner eigenen Fotos kreieren. Die Bildbearbeitungs-Apps setzen dabei in der Regel auf eine benutzerfreundliche und einfach gehaltene Bedien-Oberfläche, so dass auch Ungeübte schnell zu einem sehenswerten Ergebnis kommen. Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind oder die jeweilige App werbefrei nutzen wollen, steht in der Regel eine kostenpflichtige Vollversion im Play Store zur Verfügung. Die kostenfreien Versionen sind eine praktische Möglichkeit die Apps auszutesten, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen oder um einfach ein bisschen herumzuspielen.

 

 

 

Frau fotografiert mit dem Smartphone während einer Übung mit einer Ananas

Deutschsprachige Fitnessblogger auf Instagram

Egal ob Fitness, Food, Lifestyle: Auf Instagram können Nutzer ihre unterschiedlichen Leidenschaften mit der Welt teilen. Aktuell ist der Fitness-Lifestyle bei vielen Nutzern sehr beliebt. Zahlreiche sportbegeisterte Influencer posten regelmässig Trainingsausschnitte, den persönlichen Fortschritt und Inspirationen für eine gesunde Ernährung.

Passend zu den guten Vorsätzen fürs neue Jahr stellen wir Ihnen in diesem Artikel fünf Instagram-Accounts rund um das Thema Fitness-Lifestyle vor. Lassen Sie sich von diesen Influencern für Ihren eigenen Alltag inspirieren und entdecken Sie nützliche Tipps rund um Fitness und Ernährung.

@carmenbieri_ & @michellebieri_ – Zwei fitnessbegeisterte Schwestern

„Bei Fitness geht es um so viel mehr als nur um Bewegung. Es ist ein Katalysator für positive Veränderungen und beeinflusst jeden Aspekt deines Lebens.“ – Michelle Bieri.

Mit jeweils über 54 Tausend Followern sind die Bieri-Schwestern als Fitnessblogger vor allem in der Schweiz bekannt. Seit einigen Jahren betreiben die Schwestern ihre Instagram-Accounts und präsentieren ihre Trainingsfortschritte. In ihren Storys und Videos erklären Carmen und Michelle ihre Trainingsübungen mit Tipps für die richtige Ausführung und motivieren ihre Follower zum Training.

Aber auch die Interaktion mit ihren Followern ist Carmen und Michelle wichtig. Unter ihren Beiträgen werden Fragen beantwortet und auch die Veröffentlichung einer E-Mailadresse ermöglicht den Instagram-Nutzern mit den Schwestern in Kontakt zu treten. Zusätzlich bieten die Bieri-Schwestern personalisierte Trainings- und Ernährungspläne an. Genauere Informationen dazu gibt es auf ihrer Webseite. Mit ihrem gemeinsamen Instagram-Account möchten die Schwestern in naher Zukunft ihren Fokus auf mentales Training legen.

@flooorrriii – Inspirationen zum Laufen

Wenn es ums Laufen geht, sind Sie bei Flo genau richtig! Der gebürtige Deutsche gibt viele Tipps rund ums Lauftraining, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. In Videos zeigt der Fitnessblogger einige Trainingsübungen und motiviert seine Follower mithilfe inspirierender Texte zur Aktivität. Auf seine Reise zu weltweiten Marathons nimmt er seine Follower mit. Mit seinen Dos und Donts gibt Flo nützliche Tipps, wie jeder von uns an einem Marathon teilnehmen kann. Auf seiner Webseite erhalten die Leser neben Fitness-Tipps auch Informationen rund um Ernährung und einen gesunden Lebensstil.

@byevelina_ – Fitnessbloggerin mit 258k Followern

Mit ihrem Account inspiriert Evelina zu einem aktiven Alltag. Die deutsche Fitnessbloggerin aus Hannover setzt ihren Schwerpunkt auf Sport, Lifestyle und Ernährung. In Videos und Storys können Sie einige Einblicke in die Trainingswelt von Evelina erhalten. Unter ihren Beiträgen beantwortet die Influencerin Fragen zu Ernährung und Fitness.

@simon.mathis_ – der selbstbewusste Fitnessblogger

„Meiner Meinung nach bringt Fitness neben dem optischen Aspekt noch viele weitere positive Effekte ins Leben.“ – Simon Mathis

Mit über 393 Tausend Followern auf Instagram ist Simon im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Lifestyle- und Fitness-Influencer. Der gebürtige Österreicher setzt dabei vor allem auf die Interaktion mit seinen Followern. Zurzeit legt der Influencer seinen Schwerpunkt auf den Fitness-Lifestyle und präsentiert Tipps rund ums Training auf einem weiteren Account.

Fazit

Der Fitness-Lifestyle ist derzeit absolut im Trend – das zeigen nicht nur die zahlreichen Accounts auf Facebook und Instagram, sondern vor allem die zahlreichen Follower, die sich für die Posts rund um Training und Ernährung begeistern. Neben konkreten Übungen und Tipps geht es hier vor allem um die Lebenseinstellung und einen aktiven Alltag, den die Influencer in Ihren Accounts teilen. Wir finden die inspirativen und motivierenden Beiträge perfekt für die guten Vorsätze im neuen Jahr und wünschen viel Spass beim Stöbern!

Alt: Fotoabzüge von verschiedenen Schnappschüsen

Mobile Fotodrucker – die Sofortbildkamera von heute

Mobile Fotodrucker – die Sofortbildkamera von heute

In der heutigen Zeit ist ein Smartphone aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Musik hören, telefonieren und soziale Medien sind unter anderem beliebte Funktionen des Mobiltelefons. Inzwischen aber wohl am wichtigsten für die meisten Nutzer: die Smartphonekamera. Egal, ob auf Städtereisen, Veranstaltungen oder einfach nur zwischendurch – für spontane Schnappschüsse ist die Handykamera ideal. Allerdings bleiben die Fotos oft auf der Speicherkarte und geraten in Vergessenheit. Statt die Fotos zu sichten und entwickeln zu lassen, siegt dann oft die Bequemlichkeit.

Eine neue Innovation kann Abhilfe schaffen. Ein mobiler Fotodrucker kann Ihr Smartphone in eine Sofortbildkamera verwandeln und ermöglicht Ihnen, Ihre Lieblingsfotos direkt unterwegs auszudrucken. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die mobilen Minidrucker und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Ausserdem möchten wir Ihnen einige Modelle vorstellen.

Eigenschaften der mobilen Fotodrucker

Ein wichtiger Aspekt bei den Mini-Druckern ist das Gewicht des Gerätes sowie die Grösse der Ausdrucke. Der mobile Fotodrucker sollte vor allem handlich, klein und leicht sein. Einige Modelle passen in die Hosentasche, während andere in die Handtasche oder im Rucksack verstaut werden müssen. Aber auch die Grösse der Ausdrucke können variieren. Obwohl eine Vielzahl der Geräte aufgrund der kompakten Bauweise nur sehr kleine Bildformate drucken, gibt es auch einige Mini-Drucker, die im Format 10 x 15 cm ausdrucken.

Für die Verbindung zwischen dem Mini-Drucker und dem Smartphone wird in den meisten Fällen WLAN oder Bluetooth verwendet. Es gibt auch Modelle, die sich mit einem USB-Kabel verbinden lassen. Für alle Verbindungen wird meist eine App benötigt, die in der Regel kostenlos ist. Der Funktionsrahmen der jeweiligen App kann vom Sortieren und Auswählen der Bilder bis hin zur Gestaltung und Bearbeitung variieren.

Mobile Fotodrucker sind meist mit einer Zink-Drucktechnologie ausgestattet. Bei dieser Technologie wird auf Tinte verzichtet und man setzt stattdessen ein Spezialpapier sowie Farbkristalle ein. Das Bildformat beträgt bis zu 7.62 x 10.16 cm. Hierbei geht es vor allem um den Spassfaktor und nicht vordergründig um die Bildqualität, weshalb die Mini-Drucker vor allem als trendige Lifestyle-Printer vermarktet werden.

Die zweite Druckmethode ist das Thermosublimationsverfahren, bei dem sich freigesetzte Farbpigmente eines speziellen Farbwachses durch Verdampfung mit einem Fotopapier vereinen. Im Gegensatz zu der Zink-Drucktechnologie ist hier ein Ausdruck bis zum Format 10 x 15 cm möglich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Ausdrucke besonders lichtunempfindlich sind.

Ein weiteres Druckverfahren ist der Tintenstrahldruck, der bei herkömmlichen Druckern häufig zu finden ist. Diese Drucktechnik erfordert jedoch einen recht grossen Tintentank und eignet sich daher eher weniger für die mobilen Fotodrucker.

Canon Selphy CP1300

Neben der Möglichkeit einer Direktverbindung über WLAN können die Kamera und das Smartphone bei diesem Minidrucker auch via USB-Anschluss oder SD-Karten-Anschluss verbunden werden. Das Display des Fotodruckers ermöglicht eine einfache Auswahl der gewünschten Bilder. Die Fotos können vom internen Speicher ausgewählt und gedruckt werden. Für die Verbindung über WLAN ist eine kostenlose App notwendig. Dabei stehen die Apple Air Print und die Canon Print-App zur Auswahl.

Allerdings ist das Modell weniger handlich als andere Modelle. Mit einem Gewicht von 862 Gramm und einer Grösse von 186 x 136 x 63 mm passt dieser Minidrucker nur in eine grössere Handtasche oder in einen Rucksack. Für die Ausdrucke wird das Thermosublimationsdruckverfahren verwendet. Bei diesem Minidrucker wird das Verfahren etwas abgeändert, sodass drei verschiedene Farbschichten (Cyan, Magenta und Gelb) nacheinander auf das Fotopapier aufgetragen werden. Zum Schluss wird die Farbe mittels einer transparenten Schicht fixiert. Innerhalb des Druckverfahrens wird das Fotopapier mehrfach durch den Drucker gezogen. Hierbei sollte besonders auf eine staubfreie Umgebung geachtet werden.

Ein Fotoausdruck dauert beim Canon Selphy CP1300 ungefähr eine Minute. Aufgrund des Thermosublimationsdruckverfahren sind die Ausdrucke qualitativ hochwertig und weisen eine gute Bildqualität auf. Die Grösse der Fotoausdrucke gleicht einem Postkartenformat mit 10 x 15 cm. Besonders vorteilhaft ist der günstige Preis pro Abzug mit etwa 0,30 CHF, der sich aus dem benötigten Fotopapier und den Farbpatronen ergibt.

Fujifilm Instax Share SP-3

Ein Ausdruck des Fujifilm Instax Share SP-3 ist nur via WLAN-Verbindung möglich. Hierfür wird eine INSTAX Share-App benötigt, welche einfach zu bedienen ist und eine Bearbeitung der Bilder vor dem Druck zulässt. Zudem ist auch ein Zugriff auf externe soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook möglich. Sogar einige Fujifilm-Fotokameras sind mit diesem mobilen Fotodrucker kompatibel. Das Modell ist mit einem Gewicht von 312 Gramm handlich und passt in jede Handtasche. Insgesamt hat der Fotodrucker eine Grösse von 116 x 130.5 x 44.4 mm.

Der Minidrucker druckt genau genommen keine Fotos aus, sondern belichtet diese lediglich. Dabei werden beim Herausfahren der Fotos die Bildinformationen mithilfe einer Oled-Leiste auf das Papier gebracht. Ähnlich wie bei einer analogen Kamera darf währenddessen die Klappe nicht geöffnet werden, damit die Bilder nicht aus Versehen belichtet werden. Zudem besitzt das Foto eine transparente Kunststoffschicht, die vor Umwelteinflüssen und Feuchtigkeit schützt. Die Ergebnisse erinnern an den Ausdruck einer Sofortbildkamera. Zu Beginn ist der Ausdruck schwarz und erst nach wenigen Minuten zeigt sich das eigentliche Foto. Allerdings sollte man die Fotos nicht wie beim üblichen Sofortbild schütteln oder schwenken, da dies negative Auswirkungen auf die Bildqualität haben kann.

Polaroid Zip

Beim Polaroid Zip steht die Mobilität im Fokus. Denn dieser Minidrucker ermöglicht ein spontanes Ausdrucken ganz ohne eine WLAN-Verbindung. Die Konnektivität erfolgt dabei über Bluetooth und NFC. Wie bei den anderen Modellen benötigt dieses auch eine kostenlose App zum Ausdrucken. Einigen Nutzermeinungen zufolge ist die App auf Grund von häufigen Abstürzen und ungenauen Druckvorschauen aktuell jedoch noch verbesserungswürdig.

Der mobile Fotodrucker nutzt dabei die oben bereits erwähnte Zinktechnologie. Ein Fotodruck dauert etwa 30 bis 40 Sekunden. Besonders dunklere Bilder und harte Kontraste werden durch die Zinktechnologie besser dargestellt. Für dieses Modell wird ein selbstklebendes und ein glanzbeschichtetes Fotopapier verwendet. Die Bilder können sowohl ohne Rand als auch mit Rand im Polaroid-Stil ausgedruckt werden. Das Format beträgt in beiden Varianten jeweils 5 x 7,6 cm. Ein Abzug kostet ungefähr 0,60 CHF.

Durch seine handliche Grösse ist das Modell besonders praktisch für unterwegs. Mit einem Gewicht von 186 Gramm und einer Grösse von 74 x 119 x 23 mm passt der Polaroid Zip in die Hosentasche.

Vergleich der vorgestellten mobilen Fotodrucker

Die vorgestellten Minidrucker haben Ihre Stärken und Schwächen. Der Ausdruck über den Fujifilm Instax Share SP-3 kann im Vergleich zu den anderen beiden Modellen aufgrund der vorausgesetzten WLAN-Verbindung unterwegs erschwert werden. Zudem hält der Akku des Modells leider nur ca. 10 Fotos, während der Polaroid Zip ungefähr 20 Fotos und der Canon Selphy CP1300 sogar zwischen 30 und 40 Fotos mit einer Akkuladung ausdrucken kann. Im Gegensatz zu den anderen Modellen sind die Ausdrucke der Fujifilm Instax Share SP-3 vor Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen geschützt.

Im Folgenden sehen Sie alle wichtigen Eigenschaften der mobilen Fotodrucker im Überblick:
Alle Eigenschaften der mobilen Fotodrucker auf einem Blick

Fazit

Schlussendlich hängt die Wahl des mobilen Fotodruckers vom Einsatzzweck ab. Für den privaten Gebrauch auf Veranstaltungen oder auch für Spassbilder sind die Minidrucker ideal. Aufgrund der Grösse passt der mobile Fotodrucker in die Handtasche und ist jederzeit einsetzbar. Auch die Qualität der Fotos ähnelt Abzügen aus dem Drogeriemarkt. Allerdings sollte man die relativ hohen Kosten sowohl für die Anschaffung als auch für jeden einzelnen Abzug im Hinterkopf behalten.

Wir finden, mobile Fotodrucker sind eine tolle Erfindung, um besondere Momente direkt vor Ort festzuhalten, auszudrucken und zu verschenken oder für kreative DIY-Ideen zu verwenden. Als normaler Fotoabzug oder im Sofortbildstil werden die Ausdrucke auch das Highlight auf jeder Party sein!

Im Vergleich: Die besten Smartphone Kameras aktueller Modelle

In der heutigen Zeit sind Smartphones nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Besonders für spontane Schnappschüsse zum Posten auf Facebook, Instagram und Co. sind sie ideal. Eine qualitativ hochwertige Kamera ist daher inzwischen ein absolutes Muss in Sachen Smartphonetechnik.

Eine aktuelle Innovation im Bereich der Handykameras ist die Dual Cam. Eine Dual Cam beinhaltet zwei Kameras mit oft unterschiedlichen Sensoren, welche die Bildqualität verbessern sollen. Die Bildinformationen beider Aufnahmen werden zu einem einzelnen Foto verrechnet. Damit bieten die Hersteller den Nutzern weiterhin ein schlankes Smartphone, jedoch mit einer verbesserten Kamera. 2018 erschienen zahlreiche neue Smartphone Modelle auf dem Markt, die über eine Dual Cam verfügen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick der besten Handykameras aktueller Modelle geben und die einzelnen Sensoren der verschiedenen Smartphones miteinander vergleichen.

Samsung Galaxy S9 Plus

Ganz nach dem Slogan: „The Camera reimagined“, setzt Samsung mit dem Galaxy S9 Plus den Schwerpunkt auf die Kamera des Smartphones. Das S9+ erschien im März 2018 und besitzt auf der Rückseite eine Dual Cam. Beide Kamerasensoren sind mit einer Auflösung von 12 Megapixeln ausgestattet. Dabei besitzt das Galaxy S9+ eine variable Blende in der Hauptkamera, die eine Einstellung von F1.5- und F2.4 unterstützt, welche sich automatisch auf das Umgebungslicht einstellt. Demnach öffnet sich bei wenig Licht die Blende auf F1.5 und verwendet dabei das vorhandene Licht. Die Blende wechselt automatisch zur F2.4-Blendenöffnung, wenn Aufnahmen bei Tageslicht gemacht werden. Die zweite Kamera unterstützt besitzt eine feste Blendeneisntellung von F2.4.

Mit diesem Smartphone ist ein zweifacher optischer Zoom und ein achtfacher digitaler Zoom möglich. Der duale optische Bildstabilisator erzielt kontrastreiche Aufnahmen ohne Verwackeln. Zudem besitzt das Galaxy S9+ die Möglichkeit in einer Super-Zeitlupe zu fotografieren. Dies ermöglicht Ihnen, zwei Sekunden lang bis zu 960 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Diese Zeitlupeneffekte sind auch in der Super Slow Motion-Videofunktion möglich. Dabei können die Videos im GIF-Format erstellt werden und in verschiedenen Varianten abgespielt werden: vorwärts, rückwärts oder beides hintereinander. Die zusätzliche Frontkamera hat eine 8 Megapixel Auflösung und bietet einen Bokeh-Effekt im Rahmen des Live-Fokus an.

Huawei P20 Pro

Im April 2018 erschienen, setzt das Huawei P20 Pro neue Massstäbe auf dem Smartphone-Markt. Zum einen bietet es eine Frontkamera mit einer 24 Megapixel Auflösung und zum anderen gehört es zu den ersten Smartphones mit drei Kameras mit jeweils unterschiedlich starken Sensoren auf der Rückseite. Die Hauptkamera besitzt eine 40 Megapixel Auflösung und hat eine Sensorfläche von 1:1,7 Zoll. Dieser RGB-Sensor eignet sich perfekt für schöne Farbaufnahmen. Im Gegensatz dazu ist die zweite Kamera mit einem 20 Megapixel monochrom Sensor ausgestattet und somit ideal für Schwarzweiss Aufnahmen. Da dieser Sensor besonders lichtempfindlich ist, ermöglicht er detaillierte Aufnahmen in Dämmerlicht. Die dritte Kamera ist mit einer 8 Megapixel Tele-Linse ausgestattet und beinhaltet einen dreifachen optischen Zoom. Zusätzlich ermöglicht das Teleobjektiv einen fünffachen Hybrid-Zoom, sodass beim Heranzoomen jedes Detail hervorgehoben werden kann. Folglich entsteht aus mehreren Einzelaufnahmen der Kamerasensoren ein Bild mit bis zu fünffachen Hybrid-Zoom sowie verbesserten HDR und optimierten Farbkontrasten. Das Zusammenspiel des Monochrom- und RGB-Sensors erzeugt mehr Bilddetails und somit eine verbesserte Bildqualität.

Für Fotografieeinsteiger bietet dieses Smartphone eine integrierte künstliche Intelligenz, die den erforderlichen Modus automatisch erkennt und auswählt. Zusätzlich blendet es bei Bedarf Hilfslinien zum Fotografieren ein. Wenn Sie sich bereits gut mit Einstellungen in der Fotografie auskennen, können Sie beim Fotografieren mit dem Huawei P20 Pro viele Details manuell einstellen, um Ihr Fotoergebnis zu perfektionieren.

HTC U12 Plus

HTC U12+ erschien im Juni 2018 auf dem Markt. Dieses Smartphone verfügt sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite über eine Dual Cam. Auf der Rückseite befindet sich ein Kamerasensor mit einer 12 Megapixel Auflösung. Dieser Sensor besitzt ein Bildstabilisator und eine relativ lichtstarke Blende von F1.7. Die zweite Kamera beinhaltet einen Sensor mit einer 16 Megapixel Telekamera mit einer fast doppelten Brennweite und einer Blende von F2.6. Die Telelinse ermöglicht einen zweifachen optischen Zoom und bietet im Portrait-Modus einen Bokeh-Effekt. Dieser ist auch mit der Hauptfrontkamera möglich. Zudem dient der zweite Frontsensor zur besseren Gesichtserkennung.

Dank des integrierten HDR Boost 2 greift der Weichzeichner stärker ein und vermindert somit das Rauschen. Dies ermöglicht eine schärfere Detaildarstellung bei Aufnahmen – selbst bei Dämmerlicht. Aber auch der optische Bildstabilisator und ein schneller Autofokus sind für Bilder bei schwierigen Lichtverhältnissen von Vorteil. Der Laserfokus hilft bei einer genauen Fokussierung. Für die verspielten Fotografen bietet dieses Smartphone zudem viele neue Sticker-Funktionen und lustige Effekte sowohl für Bilder als auch für Videoaufnahmen.

Apple iPhone Xs

Das im September 2018 erschienene Apple iPhone Xs besitzt eine Dual Cam auf der Rückseite. Beide Kamerasensoren sind mit 12 Megapixeln ausgestattet. Während die eine Kamera ein Weitwinkelobjektiv mit einer Blende von F1.8 besitzt, verfügt die zweite Kamera über die doppelte Brennweite und eine Blende von F2.4. Auch hier hat das Smartphone durch die Dual Cam einen zweifachen optischen Zoom. Die Standardkamera fotografiert dadurch etwas weitwinkliger, sodass die Objekte weiter entfernt wirken. Ein schneller Autofokus und Smart HDR ermöglichen gelungene Aufnahmen bei Gegenlicht.

Mithilfe grösserer und tieferer Pixel der Kamerasensoren gelangt mehr Licht an den Sensor, wodurch Aufnahmen in schwierigen Lichtverhältnissen begünstigt werden. Zusätzlich ermöglicht eine integrierte Tiefen-Kontrolle eine nachträgliche Anpassung der Tiefenschärfe und einen Bokeh-Effekt. Dieses Smartphone-Modell eignet sich für die verschiedensten Fotobereiche. Für Selfie-Fans bietet das Handy eine Frontkamera mit einer 7 Megapixel Auflösung. Zudem stehen im Portrait-Modus fünf unterschiedliche Effekte zur Auswahl. In der Sportfotografie ermöglichen die schnellen Sensoren schärfere Action-Aufnahmen.

Übersicht der aktuellen Modelle im Vergleich

Im Jahr 2018 setzen die Hersteller auf die neuste Innovation: die Dual Cam. Besonders entscheidend bei der Dual Cam ist die Blende, welche vor allem für Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen sehr wichtig ist. Mithilfe der beiden Sensoren können zudem schnellere Aufnahmen gemacht werden, welche beispielsweise für die Sportfotografie geeignet ist. Das Samsung Galaxy S9 Plus kann 960 Bilder pro Sekunde machen, jedoch nur in einem Intervall von zwei Sekunden. Das Huawei P20 besitzt sogar eine Tripple Cam. Die drei verbauten Kameras besitzen einen RGB-Sensor für Farbaufnahmen, einen Monochrom-Sensor für Schwarz-Weiss Fotos und eine Telelinse. Für Anfänger bietet dieses Modell eine künstliche Intelligenz, die bei Fotos die passende Einstellung automatisch einstellt.

Ein weiterer Trend im Jahr 2018 ist der Bokeh-Effekt. Der Bokeh-Effekt ist das gezielte Zusammenspiel von Schärfe und Unschärfe in einer Aufnahme und ist vor allem in der Portraitfotografie sehr beliebt. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den vorgestellten Handykameras:

Gegenüberstellung der Kameraeigenschaften

Fazit

Aktuelle Smartphone Modelle sind meist immer mit hochwertigen Kameras ausgestattet. Schließlich haben auch die Hersteller längst erkannt, dass die Kamera ein entscheidender Faktor für die Kaufentscheidung der Nutzer ist. Die von uns vorgestellten Smartphones sind natürlich nur ein Auszug aus den aktuellen Neuheiten. Sie verfügen über erstklassige Kameras mit vielen neuen Features für einzigartige Fotos. Auf welches Modell Ihre Wahl fällt, hängt natürlich von Ihrem individuellen Geschmack und nicht zuletzt vom verfügbaren Budget ab.

Wir sind gespannt, welche neuen Innovationen und Smartphones im Jahr 2019 auf uns warten!

Bilder auf dem Smartphone mit Beauty-Apps bearbeiten

PlayStore: Beauty-Apps zur smarten Bildbearbeitung

Strahlend weisse Zähne, ein ebenmässiger Teint oder doch ein paar Zentimeter grösser schummeln? Wofür man bis vor ein paar Jahren noch ausgeprägte Photoshop Kenntnisse benötigte, übernehmen heute sogenannte Beauty-Apps die Arbeit für uns. Und das alles mit ein paar Klicks und Fingerbewegungen direkt auf dem Smartphone.

Wir stellen Ihnen 3 Apps zur Beauty Retusche aus dem PlayStore vor, mit denen Sie Ihr nächstes Selfie im Handumdrehen ins richtige Licht rücken können.

Facetune: Strahlende Zähne und Augen im Handumdrehen

Die Beauty-App Facetune bietet dem Nutzer zahlreiche Retusche-Werkzeuge, um aus einem Portrait das Beste herauszuholen. Insbesondere die Aufhell-, Detail- und Glättungs-Funktion lassen Augen, Mund und Haut strahlen. Daher ist die App besonders bei Instagram-Nutzern sehr beliebt. Denn nicht nur dunkle Stellen um die Augen lassen sich mit einem einfachen Wischen aufhellen, sondern auch Hintergründe. Eine zu dunkle Aufnahme, lässt sich somit schnell optimieren. Ebenso kann der Hintergrund auch unscharf gezeichnet werden, wodurch das Bild mehr Dynamik bekommt.

Funktionen in der facetune App

Auszug der Funktionsübersicht in der facetune App

Mit Hilfe der «Details» Funktion lassen sich vor allem die Augen und der Mund perfekt in Szene setzen. Und dank der Glättungsfunktion wird der Teint im Gesicht fast schon makellos. Dazu wählt man das gewünschte Werkzeug aus und wischt mit dem Finger über die jeweilige Partie. Je häufiger man wischt, desto intensiver wird der Effekt. Damit man es mit der Retusche nicht übertreibt, kann mit einem Klick auf das blaue Symbol unten rechts auch immer wieder schauen, wie sich der Bearbeitungsprozess entwickelt hat. Hält man das Symbol gedrückt, erscheint nämlich das Ausgangsbild. Zudem bauen sich die Effekte aller Retusche-Werkezeuge in ihrer Intensität mit jedem Wischen auf. Ein stark verfremdetes Bild ist somit kaum möglich. Eine kleine Auswahl an verschiedenen Filtern und Retroeffekten rundet das Angebot der Bildbearbeitungs-App ab.

Facetune ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit Facetune - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Bearbeitung des Bildes mit den folgenden Facetune Werkzeugen: Filter «Lighter»; Augen aufgehellt; Augen, Mund und einzelne Haarsträhnen mit «Details» Funktion hervorgehoben, Gesichtshaut geglättet.

YouCamPerfect: Der Klassiker unter den Beauty Apps

Die Beauty-App YouCamPerfect ist ein Klassiker unter den Retusche Apps und bietet sicherlich den grössten Funktionsumfang, um ein Selfie zu optimieren. Dabei verfügt die App sowohl über klassische Bildbearbeitungsfunktionen, wie beispielsweise das Anpassen der Kontraste, als auch über eine Vielzahl an Beauty-Tools. Neben einer automatischen Verschönerungsfunktion gehören dazu auch Hautglättungsfunktionen, eine Nasen- und Gesichtsformkorrektur sowie ein Augenvergrösserungs-Werkzeug. Aber auch das grösser und schmaler schummeln des eigenen Körpers, stellt für die App kein Problem dar.

Funktionen in der YouCamPerfect App

Auszug der Funktionsübersicht in der YouCamPerfect App

Ebenso lassen sich mit der App auch unschöne Augenschatten, Hautunreinheiten und die Farbe der Zähne korrigieren. Besonders interessant ist bei dieser App sicherlich die Smile-Funktion. Dieses Werkzeug bringt jeden noch so grimmigen Gesichtsausdruck zum Lächeln. Anders als bei der Facetune App analysiert die App automatisch das Bild. Der Nachteil dabei: Der Nutzer kann bei fast allen Beauty-Tools lediglich die Intensität des Effektes einstellen. Selbst aber nicht bestimmen, welche Partien bearbeitet werden sollen.

Dank der umfangreichen und sehr gut funktionierenden Werkzeuge besteht die Gefahr, dass das Gesicht zu sehr verfremdet wird. Ein Blick auf das ursprüngliche Vergleichsbild ist daher ratsam. Ebenso das vorsichtige justieren der jeweiligen Werkzeugregler.

YouCamPerfekt ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit YouCamPerfect - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Stark bearbeitetes Bild mit den folgenden YouCamPerfect Funktionen: Haut geglättet, schmalere Gesichtsform, Hautfarbe verändert, Nasenverschönerung, Tränensäcke entfernt, Augen vergrössert, Hautunreinheiten entfernt, Rouge aufgelegt, Lächeln intensiviert und die Augen aufgehellt.

Airbrush: Ein neuer Look per Finger-Klick

Die Airbrush App verfügt ähnlich wie die Facetune und die YouCamPerfect App über eine Vielzahl an Beauty-Retusche-Tools und Standardfunktionen zur Bildbearbeitung. Während diese Funktionen bei der Airbrush App vom Ergebnis her nur mittelmässig sind, punktet diese Beauty-App vor allem mit dem automatischen Make-up Tool. Mit nur einem Klick lässt sich ein neuer Make-up Look auf das Bild legen und in der Intensität anpassen. Auch das Überlagern der Looks ist kein Problem. Wollten Sie beispielsweise schon immer mal Sommersprossen haben oder testen, wie Smokey Eyes an Ihnen wirken, dann ist diese App zu empfehlen. Für das beste Ergebnis ist es ratsam, wenn das Make-Up des Ausgangsbildes eher neutral ist. Dadurch kommen die einzelnen Make-up Looks, die die Beauty-App bietet, besser zur Geltung.

Funktionen in der Airbrush App

Auszug der Funktionsübersicht in der Airbrush App

Beauty Retusche mit Airbrush - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: bearbeitetes Bild mit dem Make-Up Werkzeug der Airbrush App

Fazit

Bei all den Möglichkeiten, die diese Beauty-Apps bieten, sollten Sie es mit der Bearbeitung nie übertreiben. Ist man auf der Suche nach einer App für eine natürliche Optimierung des eigenen Selfies, so bietet sich die Facetune App an. Hier lassen sich alle Bearbeitungsmöglichkeiten in kleinen Schritten anwenden. Möchte man hingegen ein wenig mit dem eigenen Bild herumspielen und schauen, was alles möglich ist, dann ist die YouCamPerfekt Beauty-App das Richtige. Einen neuen Make-up Look schnell und einfach auszuprobieren, ist mit der airbrush App mit nur einem Klick möglich.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

iPhone mit geöffneter Kamera App im Live Photos Modus

Live Photos – lebendige Momentaufnahmen

Bilder, die sich bewegen, kennt man eigentlich nur aus Romanen mit Magie und Zauberei. Mit der Generation des iPhone 6s gelang es Apple, ein kleines Stückchen Magie in unseren Alltag zu bringen. Mit diesem Smartphone war es erstmals möglich, ein bewegtes Bild als sogenanntes Live Foto aufzunehmen. Ein Live Foto entsteht durch die Aufnahme von 1.5 Sekunden unmittelbar vor und nach dem Auslösen des Bildes.

Aktivierung und Einstellungen auf dem iPhone

Die Funktion des Live Foto ist standardmässig auf dem iPhone 6s und allen nachfolgenden iPhone Modellen installiert. Öffnet man die Kamera App, befindet sich das entsprechende Symbol mittig in der oberen Leiste. Ist die Funktion aktiv, sind die beiden von einer Punktlinie umrahmten Kreise gelb gefärbt. Durch das Berühren dieses Symbols können Live Photos deaktiviert werden. Wollen Sie ein Live Foto erstellen, drücken Sie bei aktivem Live Modus den Auslöser. Anschliessend können Sie das kleine Video ansehen, indem Sie das Bild mit dem Finger berühren (oder den Druck erhöhen). Sofort setzen sich die Bilder in Bewegung.

Live Photo Funktion in der iPhone Kamera App

Anwendung des Live Modus

Das Aufnehmen von Live Photos ist nur sinnvoll, wenn Bewegungen von Menschen, Tieren oder der Umgebung im Spiel sind. Da diese Art von Aufnahmen auch mehr Speicherplatz benötigen, sollten Fotos von Landschaften oder Architektur im normalen Bildmodus aufgenommen werden. Auch bei Aufnahmen mit Blitz ist von der Live Foto Funktion abzuraten. Aber nicht nur das bewegte Bild wird bei einer Live Foto Aufnahme wiedergegeben, auch der Ton wird festgehalten und anschliessend abgespielt.

Bearbeitung des Live Photos auf dem iPhone

Wie bei allen Fotos bietet iOS dem Nutzer verschiedene Farbfilter, um die Stimmung der Bilder zu bestimmen. So können Sie auch bei Live Photos zwischen den 9 Filtern wählen. Zusätzlich können Sie Licht und Farbe bearbeiten oder Markierungen hinzufügen. Weiter ist es möglich, das Bild zu drehen und den Ton der Aufnahme abzuschalten. Das iPhone selbst legt fest, welches Bild der 3 sekündigen Aufnahme als sogenanntes «Schlüsselfoto» angezeigt wird. Hier bietet die Bearbeitungsfunktion die Möglichkeit ein anderes «Schlüsselfoto» auszuwählen und die Videofrequenz insgesamt zu kürzen. Um Speicherplatz zu sparen, kann man den Live Modus ausstellen, gespeichert wird dann das gewählte Schlüsselfoto.

Verlässt man den Bearbeitungsmodus, verbergen sich noch weitere Effekte für Live Photos. Wenn Sie das Bild nach oben streichen, können Sie das kleine Video in eine «Endlosschleife», «Abpraller» oder eine «Langzeitbelichtung» verwandeln.

Anwendung von Effekten des Live Photos Modus

Mit der Funktion der «Langzeitbelichtung» lassen sich im Übrigen auch sogenannte „Light Painting Bilder“ erstellen. Hierfür einfach einen dunklen Ort aufsuchen und mit einer Lichtquelle etwas in die Luft malen. Aber aufgepasst: da der Live Modus vor und nach dem Auslösen aufnimmt, fangen Sie am besten schon vor dem Auslösen mit der Bewegung der Lichtquelle an.

Alternative Apps für Live Photos und GIFs

Das Feature der Live Photos ist nur auf dem iPhone 6s und späteren Generationen integriert. Da frühere Modelle diese Art von Bildern nicht bieten können, besteht die Möglichkeit für ältere Geräte Apps, wie «Camera for Live Photos» die durch Aufnahme kleiner Videos ein ähnliches Ergebnis bieten, zu installieren. Allerdings ist die Verwendung solcher Apps eher umständlich und sie erweitern das Bild nur um ein paar Sekunden nach der eigentlichen Aufnahme. Eine ähnliche Funktion bietet die integrierte Kamera App des iPhones. Über die Videofunktion aufgenommene Clips lassen sich anschliessend in ein GIF umwandeln, das einen ähnliche Effekt wie ein Live Foto bietet.

Gleiches gilt für andere Betriebssysteme wie Android. Diese bieten keine Live Foto Funktion, können aber mit diversen Apps kleine Videos oder GIF-Formate exportieren. Die Android App «Graphica Live Photo Maker» bietet die Möglichkeit, GIFs aus kleinen Videos zu erstellen und mehrere Einzelfotos der Galerie in einem GIF zu kombinieren. Eine Android App die sich ebenfalls an Live Photos orientiert, ist «Live pictures». Die in der App integrierte Kamera bietet eine sehr einfache Oberfläche. Sie können zwischen Front- und Rückkamera wählen und den Auslöser betätigen. Die App nimmt dann einige Sekunden nach Auslösen weitere Bilder auf. Exportieren lassen sich die Dateien als statische Bilder, GIF oder Video. Zwar werben solche Apps mit Live Foto Funktion, können jedoch keine Aufnahme vor und nach dem Auslösen zu einem Video oder GIF zusammenfassen.

Versenden von Live Photos

Das Teilen von Live Photos von iPhone zu iPhone, sofern sie die entsprechende Funktion bieten, ist ganz einfach. Das kleine Video kann über «iMessage» oder «Airdrop» versendet werden und kommt im selben Format beim Empfänger an.

Schwieriger wird es jedoch, wenn sich die Betriebssysteme grundlegend unterscheiden. So ist das Senden eines Live Photos von iOS zu Android nicht ohne weiteres möglich. Hierfür muss die kleine Frequenz mittels einer entsprechenden App in ein GIF umgewandelt und verschickt werden.

Auch bei dem Instant-Messaging-Dienst «WhatsApp» muss das Live Foto vor dem Versenden in ein GIF umgewandelt werden. Das Umwandeln kann jedoch hier direkt in der App geschehen. Dafür lädt man ein Live Foto aus der Fotomediathek zum Versenden aus und drückt anschliessend das kleine «+», welches neben dem Feld der Beschriftung erscheint. Erneut wird die Foto Mediathek geöffnet und alle ausgewählten Bilder mit einem blauen Häkchen versehen. Um das Live Foto in ein GIF zu konvertieren, berührt man das ausgewählte Bild länger mit leichtem Druck. Es erscheint «als GIF auswählen». Hat man diese Option gewählt, drückt man anschliessend auf «Fertig». Anschliessend bekommt man das fertige GIF angezeigt und erhält die Möglichkeit dieses zu kürzen, zu markieren, zu beschriften oder zu drehen. Mit dieser internen Funktion können Sie das Installieren einer zusätzlichen App umgehen.

Live Photo per Whats App versenden – Umwandlung in GIF

Live Photos auf Social Media Plattformen

Auch das Teilen von Live Photos auf Social Media Plattformen wie Instagram und Facebook ist nicht ohne Hürden versehen.

Das Teilen von Live Photos auf Instagram ist bisher nur in der Funktion der Insta-Storys möglich, jedoch nicht im Hauptfeed. Um ein Live-Foto in der Story zu teilen, drücken Sie die kleine Kamera im linken, oberen Bildschirmrand oder wischen das Bild nach rechts. Um ein Live Foto auszuwählen, wischen Sie den Bildschirm nach oben oder drücken das kleine Bildsymbol neben dem Auslöseknopf. Sofort erscheinen die Bilder der letzten 24 Stunden. Prüfen Sie zuvor, welches Bild ein Live Foto ist, denn in dieser Übersicht ist es nicht ersichtlich. Sie wählen ein entsprechendes Bild aus und es erscheint das unbewegliche Vorschaubild. Wenn Sie nun auf dieses Bild fester drücken, erscheint kurz das Wort «Boomerang» und Ihr Bild erwacht zum Leben. Instagram bietet hier nur den Effekt des «Abprallers». Auch hier können Sie das Bild anschliessend noch mit Farbfiltern, Schrift oder Markierungen versehen.

Das Teilen von Live Photos auf Facebook ist bisher nur von einem iPhone möglich und lässt sich auch nur auf mobilen Endgeräten abspielen. Um die kleine Videofrequenz hochzuladen wählt man aus der Liste seiner Bilder und Videos entsprechendes Live Foto aus und aktiviert vor dem Upload die Funktion des Live Photos durch das Drücken des Icons. Facebook bietet hier nur den Effekt der «Endlosschleife» an. Nur Personen in der Administratorenrolle eines Facebook Accounts haben die Berechtigung ein solches Bild auf Facebook zu teilen. Wollen Android-Nutzer ein Live Foto auf Facebook teilen, müssen sie ein GIF erstellen.

Fazit

Live Photos sind eine nette Zusatzfunktion, um Momente in bewegten Bildern festzuhalten und diese noch lebendiger zu machen. Jedoch lässt sich mit einem GIF oder kleinen Video ein ähnlicher Effekt erzielen. Insbesondere bei häufigem Gebrauch der Live Foto Funktion sollten Sie den Speicherplatz Ihres Smartphones im Auge behalten, da dieser durch die grossen Dateien schnell an seine Grenzen stossen kann.

Zusammenschnitt zweier Effekte der iOs Bearbeitungsapp PhotoLab

App Store: digitales Altern und andere kreative Effekte zur Gesichtsmodifikation

In den meisten Fällen sollen Fotobearbeitungs-Apps dazu dienen, das eigene Selfie zu verschönern. Eine glattere Haut, ein frischerer Teint und strahlende Augen machen das Selbstportrait zum absoluten Hingucker.

Doch im App Store finden sich auch viele weitere Apps, die statt der Verschönerung eher der Unterhaltung dienen. Mit diesen Apps können Sie zum Beispiel einen Blick in die Zukunft wagen und Ihr Selfie digital altern lassen. Andere Apps bieten kreative Effekte, lustige Masken und ähnliches.

Wir stellen Ihnen verschiedene Apps vor, mit denen Sie Ihre Selfies zu abstrakten Kunstwerken machen können oder das digitale Altern testen können.

Symbol der iPhone App "AigingBooth"

50 Jahre altern in nur 2 Minuten mit der «AgingBooth» App

Die App «AgingBooth» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Sobald Sie die App heruntergeladen und gestartet haben, kann es auch schon losgehen. Drücken Sie auf den Button «Start», um anschliessend ein neues Foto aufzunehmen oder ein vorhandenes Foto aus Ihrer Mediathek auszuwählen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Sie ein frontal aufgenommenes Foto wählen. Sollten Sie mit der App ein neues Foto aufnehmen, wird Ihnen ein Rahmen für die richtige Kopfposition vorgegeben. Wurde ein Bild ausgewählt oder aufgenommen, ist der nächste Schritt, Markierungen für Augen, Mund und Kinn zu setzen. In der Regel erkennt die App diese Bereiche automatisch. Sollten die Markierungen jedoch einmal nicht ganz stimmen, haben Sie an dieser Stelle die Möglichkeit sie nach zu justieren. Bestätigen Sie Ihre Auswahl und schon kann die App mit der Veränderung beginnen.

Aiging Booth App – Schritt für Schritt

Nach dem Sie sich an den Anblick Ihres älteren Ichs gewöhnt haben, können Sie das Foto speichern oder mit Freunden per What’s App oder Facebook teilen. Wenn Sie auf den Zauberstab zwischen dem Facebook-Symbol und dem Mail-Symbol tippen, können Sie weitere Anwendung des selben Entwicklers mit Ihrem gealterten Gesicht kombinieren. Mit der zusätzlichen Verwendung der Apps «FatBooth», «BimboBooth», «BoothStache», «MixBooth», «UglyBooth» oder «BaldBooth» ist Ihnen ein ziemlich lustiges Selbstportrait sicher.

Symbol der iPhone App "PhotoLab"

«Photo Lab» – Filter und Effekte für jeden Anlass

In der «Photo Lab» App finden Sie eine sehr unterschiedliche Auswahl an Filtern und Effekten. Zum einen können Sie sehr kunstvolle Filter anwenden, die Ihre Selfies in Zeichnungen und Comics verwandeln. Zum anderen können Sie Ihr Foto mit nur einem Fingertipp in eine völlig neue Umgebung einfügen. Des Weiteren finden Sie in dieser App verschiedene Masken und Filter zur Unterhaltung oder zur Verschönerung des Selbstportrait.

Sobald Sie die App installiert und geöffnet haben, können Sie sich einen passenden Filter aussuchen. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt, wie zum Beispiel Gesichtsfotomontagen, Kunst-Hintergründe, Umstyling und vieles mehr. Wählen Sie nun den gewünschten Filter aus. Anschliessend werden Sie gebeten, ein Foto aus Ihrer Mediathek auszusuchen oder ein neues Foto aufzunehmen. Wurde ein Foto gewählt, erscheint eine Anzeige, in der Sie Ihr Foto zuschneiden können. Nachdem der Bildausschnitt gewählt wurde, beginnt die Bearbeitung Ihres Fotos. Mit einem Tipp auf das Symbol oben rechts können Sie das bearbeitete Foto teilen oder speichern. Durch Antippen des Plus unten rechts, können Sie auf das bereits bearbeitete Bild einen weiteren Filter anwenden.

Verschiedene Filter in der Photo Lab App

Die App «Photo Lab» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Innerhalb der App lassen sich zusätzliche Funktionen, wie ein Fotoeditor für grundlegende Bearbeitungen wie Helligkeit und Kontrast, hinzufügen. Bereits in der kostenfreien light Version bietet die App eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten. Wer die App jedoch in vollem Umfang und ohne Werbung nutzen möchte, kann die Vollversion für einen Aufpreis von 11 $ erwerben.

Fazit

Der App Store bietet eine Vielzahl an Apps zur kreativen Nachbearbeitung Ihrer Schnappschüsse. Die meisten Apps können Sie in einer abgespeckten Version kostenfrei downloaden und installieren. Bereits die gratis Versionen bieten einige Effekte und Funktionen und reichen in der Regel für den gelegentlichen Spass beim Umwandeln des Selfies in lustige oder kreative Varianten. Ein grosser Vorteil ist, dass die Apps die Bearbeitungen in nur wenigen Schritten und vollautomatisch vornehmen. Folglich werden für die Nutzung weder Erfahrung im Umgang noch Knowhow zur Bildbearbeitung benötigt. So ist es jedem möglich, die Apps zu bedienen und mit wenigen Fingertipps spannende Ergebnisse zu erhalten.

Wer solche Apps häufiger nutzt, mehr Möglichkeiten haben möchte und nicht während der Bearbeitung von Werbebeiträgen gestört werden will, für den kann sich der App-Kauf lohnen.

Rückseite zweier Smartphones mit LED-Blitz

Smartphone-Blitz im Vergleich: LED vs. Xenon

Im Alltag sind Smartphones ständig überall dabei und ermöglichen spontane Schnappschüsse. Vor allem für schwierige Lichtverhältnisse sind die meisten Handys mit einem integrierten Blitz ausgestattet. Aber nicht alle Blitze sind gleich und eignen sich für jede Situation. Während die meisten Hersteller LEDs als Blitztechnik verwenden, steigt auch das Interesse an Xenon-Blitzlicht. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die einzelnen Smartphone-Blitze sowie die Vor- und Nachteile von LED und Xenon.

LED-Blitze im Smartphone

Light Emitting Diode, kurz LED, erzeugt mithilfe von Elektronenwanderungen bei Zufuhr von Strom Licht. Es setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen: dem LED-Chip, einem Golddraht zur Anode, einem Reflektor zur Kathode und einer Kunststofflinse. Somit ist die Bauform des LED-Blitzlichtes kompakt und kann demnach auf kleinstem Raum eingearbeitet werden. Aus diesem Grund werden die meisten Smartphones mit einem LED-Licht ausgestattet.

Neben dem Blitzlicht kann das LED-Licht als Taschenlampe sowie als Benachrichtungslicht bei Anrufen und SMS eingestellt werden. Aber auch ein Dauerlicht bei Videoaufnahmen ist mit dem LED-Licht möglich. Der erzeugte LED-Blitz benötigt allerdings eine längere Auslösezeit, weshalb bewegte Objekte auf den Fotos meist unscharf wirken. Zudem ist die Reichweite des Blitzes mit maximal zwei Metern stark beschränkt und nicht sonderlich leistungsstark. Zudem erscheinen die Aufnahmen durch ein scharfes LED-Licht oft unnatürlich und gelblich. In vielen neueren Smartphone-Modellen wird immer öfter Dual LED eingebaut. Durch die zwei LEDs werden unterschiedliche Farbtemperaturen miteinander gemischt, um eine natürlichere Farbgebung der Fotos zu erreichen.

Smartphone von hinten mit aktiviertem Blitz

Xenon-Blitze im Smartphone

Beim Xenon-Blitzlicht entlädt sich ein zuvor aufgeladener Kondensator, wodurch eine kurze und helle Gasreaktion erzeugt wird. Jedoch kann das Licht nur für einen kurzen Augenblick genutzt werden. Nach einem Blitz benötigt der Kondensator eine gewisse Zeit, bis dieser wieder aufgeladen ist. Das Xenon-Licht wird in den meisten Kompakt- und Systemkameras verwendet. Bis dato gibt es kaum Handys mit Xenon. Die bisherigen Smartphones sind unter anderem das Nokia Lumia 1020 und das Samsung Galaxy K Zoom.

Die Besonderheit des Xenon-Blitzlichtes ist seine starke Helligkeit, wodurch es einen ganzen Raum ausleuchten kann. Diese Blitztechnik ist sehr schnell, sodass das Bild regelrecht eingefroren wird. Vor allem ist dies für bewegende Objekte, schwache Lichtverhältnisse sowie für nicht ganz ruhige Hände vorteilhaft. Allerdings benötigt der Kondensator mehr Platz, als ein LED-Licht. Dies steht dem stätig wachsenden Wunsch nach immer leichteren und dünneren Smartphones entgegen. Aus diesem Grund beschränkt sich die Nachfrage nach Smartphones mit Xenon-Licht auf Fotografiebegeisterte, die unterwegs gern ihr Handy für gute Fotos nutzen und Wert auf diese Blitztechnik legen.

Unterschiede von LED und Xenon

Die Lebensdauer von LED-Lichtern ist bis zu viermal länger als die vom Xenon-Licht. Zudem verbraucht die Gasreaktion viel Akkuleistung, weshalb die Akkulaufzeit bei Smartphones mit LED besser hält. Jedoch kann der Kondensator beim Xenon-Blitzlicht ausgewechselt werden, während dies bei LEDs nicht möglich ist.

Weiterhin ist die Stromeffizienz beim LED-Blitzlicht besser als beim Xenon. Diese wird in Lumen angegeben und beschreibt die standardisierte Einheit des Lichtstroms. Sie ermöglicht den Verbrauchern einzuschätzen, wie hell eine Lampe ist. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Licht wird erzeugt. Xenon-Blitze haben weniger Lumen als LEDs und sind dadurch weniger stromeffizient, können dadurch aber auch eine höhere Helligkeitsausbeute bei höherem Stromverbrauch erreichen.

Dasselbe Motiv mit unterschiedlichen Farbtemperaturen – kalt – mittel – warm

Mithilfe der Farbtemperatur wird die Farbe der Lichtquellen beschrieben. Die Angabe erfolgt in Kelvin. Beispielsweise liegt die Farbtemperatur einer Kerze bei ca. 1500 Kelvin, die der Sonne bei 5000 bis 5500 Kelvin und die eines blauen Himmels um die 10000 Kelvin. Mit einem tageslichtähnlichen Wert von 5500 bis 6600 Kelvin liegt der Xenon-Blitz im oberen Bereich. Dabei verursacht er starke Schatten und harte Kanten bei Motiven, ähnlich wie die senkrecht einfallende Mittagssonne. Besonders bei Indoor-Aufnahmen kann ein Blaustich auftreten, der die Umgebung kalt wirken lässt. Ähnlich wie beim Blaustich ist es beim Gelbstich von LEDs, welche sich der Farbtemperatur des Sonnenlichtes anpassen. Die Farbtemperatur von LEDs kann variieren, da unter anderem in Dual LEDs sowohl Warmweiss mit ca. 3000 Kelvin als auch Kaltweiss ab ca. 5300 Kelvin vorhanden sind.

Zusammengefasst:

tabellarischer vergleich zwischen LED und Xenon

Fazit

Bisher gibt es keinen eindeutigen Sieger. Beide Blitz-Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Obwohl Xenon-Blitzlicht besonders bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos erzielt, benötigt es mehr Strom und kann nicht als Lichtquelle bei Videos eingesetzt werden. LEDs dagegen können als Taschenlampe, sowie als Benachrichtungslicht für Anrufe und Nachrichten genutzt werden. Dafür sind sie nicht ganz so hell und schnell auslösend wie Xenon-Blitze und können bewegte Objekte schwer abbilden. Durch den geringeren Stromverbrauch und die kompakten Bestandteile wird sich LED vermutlich auch weiterhin in Smartphones durchsetzen. Doch vielleicht hält die Technik auch bald eine interessante Mischung für die Nutzer bereit. Wir sind gespannt!

Petfluencer – Niedliche Tiere auf Instagram sind ideale Werbeträger

Tierische Instagram-Accounts

Seien Sie ehrlich – wie viele Schnappschüsse Ihrer Haustiere haben Sie auf Ihrem Smartphone? Wir vermuten, eine ganze Menge. Nicht umsonst pflegen viele Tierhalter heute einen Instagram-Account für ihre geliebten Tiere. So können Sie die Fotos an einem Ort sammeln und auch die ganze Community an den Abenteuern Ihres Haustieres teilhaben lassen.

Haustiere auf Instagram – Vierbeiner als Webstars?

Tierfotos anzusehen macht gute Laune – ein Effekt, den viele Halter auch nutzen, um Geld mit Ihren Haustieren zu verdienen. Eigene Instagram-Accounts für Tiere erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit. Erfolgreiche Petfluencer haben, wie der Name schon sagt, auch einiges an Einfluss. Vor allem für Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken sind die Tiere unvorstellbar beliebt. Treue Fans der Petfluencer werden zudem umfangreich mit Merchandise-Produkten versorgt.

Die Tiere sind ideale Werbegesichter, da sie nicht in Verbindung mit politischen Problemen oder sozialen Streitthemen stehen. Kaum jemand fühlt sich von niedlichen Tierfotos beleidigt. Ein Werbedeal mit einem Petfluencer ist daher vor allem lukrativ für Marken, die bestimmte Zielgruppen auf anderem Wege nicht oder nur schwer erreichen.

Petfluencer – Die erfolgreichsten Tiere auf Instagram

Tiere, die das Interesse von tausenden Followern auf sich ziehen, sind in den USA schon lang bekannt. Langsam erreicht das Phänomen «Petfluencer» auch Europa. Hund und Katze belegen noch immer führende Plätze – aber auch andere Tierarten mischen sich unter die erfolgreichen Petfluencer, wie Füchse oder sogar Waschbären.

jiffpom – 8.8 Millionen Follower

Der Champion unter den Petfluencern ist Jiffpom, ein Zwergspitz mit makelloser Frisur. Mit mehr als 24 Millionen Followern über verschiedene soziale Netzwerken hinweg ist der kleine Hund ein echter Internetstar. Mit seinem Teddybär-Look bringt Jiffpom jedes Herz zum Schmelzen.

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nala_cat – 3.6 Millionen Follower

Niedliche Katzenbilder verbreiten sich im Internet wie ein Lauffeuer. Dieser graugetigerte Siam-Mix hält momentan sogar den Weltrekord als beliebteste Katze im Internet. Grosse, unschuldige Augen und ein überraschter Gesichtsausdruck machen Nala zu einem Internetstar.

juniperfoxx – 2.3 Millionen Follower

Vermutlich ist Juniper bereits zu den exotischeren Petfluencern zu zählen. Viele Menschen sind fasziniert von ungewöhnlichen Haustieren und wollen die Abenteuer des Fuchses auf diesem Wege miterleben. Selbst ein Buch ist über den Rotfuchs schon veröffentlicht worden.

Tipps für den tierischen Instagram-Account

Mit ein bisschen Geschick können Sie für jedes Tier einen Platz im Instagram-Rampenlicht sichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach einen Instagram-Account für Ihr Tier aufsetzen und erklären, was zum Erfolg nötig ist.

1. Behalten Sie das Wohl Ihres Tieres im Auge

Verkleidete Tiere sind lustig anzuschauen, aber die Vierbeiner machen solchen Spass nicht immer gern mit. Zwingen Sie Ihr Tier nicht in unangenehme oder gefährliche Situationen. Gönnen Sie Ihrem Haustier viele Pausen und belohnen Sie es. Das Dasein als Petfluencer sollte keinesfalls zur Qual werden.

2. Finden Sie Ihren eigenen Stil

Der Wiedererkennungswert Ihrer Tierbilder ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihres Accounts. Ob nun wiederkehrende Bildaussagen oder ein einheitliches Farbschema erkennbar sind – Ihre Bilder sollten durch einen gemeinsamen Stil miteinander verknüpft sein. Durch ein stimmiges Gesamtbild sticht Ihr Account aus der Masse an Tierfotos heraus.

3. Achten Sie auf Qualität und Quantität

Versuchen Sie regelmässig zu posten, damit Ihre Inhalte nicht schnell wieder in Vergessenheit geraten. Bestenfalls posten Sie ein- bis zweimal täglich. Dabei sollten Sie zudem auf gute technische Qualität der Beiträge achten.

Wählen Sie die passenden Hashtags, um in Stichworten die Geschichte hinter dem Bild zu erklären. So erreichen Sie Ihre beabsichtigte Zielgruppe auf direktem Weg. Wollen Sie Ihr Tier zu einem internationalen Petfluencer machen, setzen Sie englische Hashtags.

4. Setzen Sie auf Abwechslung

Posten Sie ab und an ein kurzes Video von Ihrem Tier. Springt Ihr Hund wie wild im Kreis, wenn er sich besonders freut? Bekommt Ihre Katze untertellergrosse Augen, wenn Sie gespannt auf etwas wartet? Solche Situationen stellen idealen Video-Content für Ihren tierischen Instagram-Account dar. Dadurch haben Ihre Beiträge eine höhere Reichweite und bringen mehr Interaktionen ein. Nutzen Sie auch Instagram-Stories, um in Bildern und Videoclips kurze Geschichten zu erzählen. So lassen Sie Ihre Follower direkt an den Abenteuern Ihres Tieres teilhaben.

Fazit

Mit süssen Tierfotos kann man im Internet durchaus erfolgreich werden. Durch Werbeverträge und Merchandise konnten manche Petfluencer in den USA ihr Haustier bereits zu einer zentralen Einkommensquelle machen. Durch regelmässiges Posten, qualitativ hochwertige Fotos und eine einheitliche Darstellungsweise können Sie Ihren tierischen Instagram-Account aus der Masse hervorheben. Mit ein wenig Glück könnte Ihr Tier sogar zum nächsten viralen Internetstar werden.