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Collage unterschiedlicher angewendeter Filter

Play Store: Apps zur Gesichtsmodifikation für Android-Smartphones

Der Google Play Store bietet ein breites Spektrum an Apps zur Bildbearbeitung für jeden Geschmack an. Oft dienen diese Apps zur Optimierung körperlicher Merkmale und können kleine Schönheitsfehler im Handumdrehen verschwinden lassen.

Einige Apps schlagen jedoch eine andere Richtung ein und dienen primär der Unterhaltung ihrer User. Künstlerische Linsen, Applikationen zum Gesichtstausch oder lustige Sticker und Masken: Im Google Play Store finden Sie all das und mehr.

Wir stellen Ihnen zwei Apps zur Bildbearbeitung Ihrer Portraits und Selfies vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Foto auf kreative Art modifizieren können.

Eine Reise durch die Kunstgeschichte mit der „GoART“ App

Die „GoART“ App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich und besticht durch eine intuitive Bedienoberfläche. Nach Start der App können Sie entweder ein Foto aufnehmen oder ein Bild aus Ihrer Galerie auswählen. Zur Bearbeitung des Bildes hält die App 36 kostenfreie Filter bereit, welche verschiedene Kunstrichtungen oder Effekte imitieren. Von Dadaismus, über Zeicheneffekte, bis hin zu Pop Art ist eine Fülle an Stilen vorhanden, um Ihrem Foto das gewisse Etwas zu verleihen. Die Filter laden jeweils einige Sekunden, wofür die App jedoch mit dem Einblenden von Zitaten berühmter Künstler eine elegante Überbrückung gefunden hat. Zusätzlich zu der Art, lässt sich durch einfaches Wischen über das Bild auch die Intensität des Filters bestimmen. Von links nach rechts kann man die Grobjustierung steuern und in vertikaler Richtung können die Feinheiten eingestellt werden.

Collage unterschiedlicher Möglichkeiten in der GoART App

Zusätzlich stehen in der App noch 17 kostenpflichtige Filter zur Verfügung. Die App arbeitet mit einem „Coin“-System, wobei verschieden grosse „Coin“-Pakete erworben oder bspw. durch das Teilen der App auf sozialen Medien verdient werden können. Die „Coins“ lassen sich dann bspw. gegen Filter oder das Entfernen des Wasserzeichens auf den Bildern eintauschen.

Das fertige Kunstwerk kann dann entweder lokal auf dem Telefon gespeichert, direkt auf verschiedenen sozialen Netzwerken oder per Direktnachricht geteilt werden.

Gesichtsmodifikation mit der „FaceApp“

Wenn Sie immer schon mal wissen wollten, wie Sie mit einer anderen Haarfarbe aussehen oder ob Ihnen eine Ponyfrisur stehen würde, dann ist die „FaceApp“ genau das Richtige für Sie. Nachdem Sie ein Foto aus Ihrer Galerie ausgewählt oder direkt eins aufgenommen haben, kann es auch schon losgehen. Neben verschiedenen Frisuren lassen sich unter anderem auch Gesichtsausdruck, Alter und Geschlecht mittels der App verändern. Dabei müssen Sie sich nicht für einen Stil entscheiden, alle Filter lassen sich untereinander problemlos kombinieren. Im nächsten Schritt haben Sie weiterhin die Möglichkeit einen Farbfilter über das Bild zu legen oder den Hintergrund zu verändern. Neben verschiedenen Landschaftsmotiven und Studiohintergründen, steht es Ihnen auch frei ein eigenes Bild als Hintergrund zu verwenden. Das fertige Bild kann abschliessend in Ihrer Handy-Galerie gespeichert oder direkt mit Freunden oder auf verschiedenen sozialen Medien geteilt werden.

Darstellung unterschiedlicher Funktionen in der Face App

Die App steht im Google Play Store zum kostenlosen Download bereit. Während in der „Fun“-Sektion der Anwendung alle Filter in einem Vergleichstool zur Verfügung stehen, muss zur einzelnen Anwendung vieler Filter die Vollversion erworben werden. Falls Sie diesen Spass kurzfristig geniessen wollen, können Sie dies bereits für umgerechnet etwa 4,45 CHF (3,99 €) monatlich tun. Für alle, die auf diese App nicht mehr verzichten wollen, steht die zeitlich unbegrenzte Vollversion für umgerechnet etwa 49,48 CHF (43,99 €) zum Kauf im Play Store bereit.

Fazit

An Bildbearbeitungs-Apps mangelt es dem Google Play Store sicher nicht. Wem das blosse Verschönern seiner Bilder dabei zu eintönig ist, der kann mit Hilfe vieler kostenfreier Applikationen künstlerische und witzige bis absurde Variationen seiner eigenen Fotos kreieren. Die Bildbearbeitungs-Apps setzen dabei in der Regel auf eine benutzerfreundliche und einfach gehaltene Bedien-Oberfläche, so dass auch Ungeübte schnell zu einem sehenswerten Ergebnis kommen. Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind oder die jeweilige App werbefrei nutzen wollen, steht in der Regel eine kostenpflichtige Vollversion im Play Store zur Verfügung. Die kostenfreien Versionen sind eine praktische Möglichkeit die Apps auszutesten, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen oder um einfach ein bisschen herumzuspielen.

 

 

 

Muster erstellen mit Photoshop

Photoshop: Kreative Muster erstellen

Ob bei der Retusche von Portraitfotos oder der Nachbearbeitung von Landschafts- und Architekturaufnahmen – Wenn es darum geht, aus den eigenen Aufnahmen das Beste herauszuholen, ist nicht selten Photoshop die erste Anlaufstelle.

Allerdings können Sie mit Photoshop auch auf anderem Wege kreativ werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst erstellten Muster, dass Sie unendlich erweitern können? Gerade für die Erstellung von Gruss- und Einladungskarten unterschiedlichster Anlässe, wie Weihnachten, Ostern oder ein Jubiläum, bringt ein selbsterstelltes Muster noch mehr Individualität. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr eigenes Muster erstellen.

Schritt 1: Vorbereitung – Hintergründe und Symbole auswählen

Das Muster, das wir Ihnen hier vorstellen, besteht aus verschiedenen Rauten. Um diese Rauten zu erstellen, werden mindestens zwei unterschiedliche Strukturen benötigt, welche sich in ihrer Art sehr ähnlich sein können. Die Farbe der Strukturen spielt nur eine untergeordnete Rolle, da Sie diese ganz einfach in Photoshop verändern können. Zudem wird der grösste Unterschied durch den Einsatz von Helligkeit und Kontrast erzeugt.

Aufnahmen von Strukturen für die Rauten des Musters

Solche Strukturen können Sie ganz einfach selbst fotografieren oder Sie suchen sich geeignete Bilder auf kostenfreien Portalen wie Pixabay.com und Pexels.com heraus.

Für das innere der Raute können Vektorgrafiken oder zum Thema passende Fotos verwendet werden. Auch hier können Sie dazu eigene oder von Portalen bezogene Bilder verwenden.

Vektorgrafik und Bilder für das Innere des Musters

Bei der Wahl der Motive spielt die vorgegebene Farbe ebenfalls keine grosse Rolle, da diese im Laufe der Muster-Erstellung geändert werden kann. Natürlich können Sie in Ihrem Muster auch persönliche Fotos verwenden. Gerade für eine Einladung zum Geburtstag machen sich verschiedene Fotos des Geburtstagskindes besonders gut.

Schritt 2: Erstellen eines Grundaufbaus aus Rauten

Öffnen Sie Photoshop mit einer neuen weissen Fläche mit einer Grösse von 3300 mal 3300 Pixel. Nutzen Sie als nächstes das Rechteck-Werkzeug aus dem Werkzeugbedienfeld, um damit eine quadratische Raute zu erzeugen. Geben Sie in der oberen Bearbeitungsleiste bei «B:» und «H:» für die Breite und die Höhe jeweils 900 Pixel ein.

Screenshot Photoshop – obere Bearbeitungsleiste des Rechteck-Werkzeuges

Richten Sie anschliessend mit Hilfe des Verschieben-Werkzeuges das Quadrat mittig aus. Befindet sich das Quadrat genau mittig, erscheint sowohl vertikal als auch horizontal eine pinke Hilfsline. Alternativ können Sie rechts in den Eigenschaften des Quadrates bei der Position in allen vier Feldern 0 Pixel angeben.

Screenshot Photoshop – schwarzes Rechteck mit Hilfslinien

Um aus dem Quadrat eine Raute zu machen, muss diese um 45 Grad gedreht werden. Stellen Sie sicher, dass im Ebenenbedienfeld das Quadrat ausgewählt ist und drücken Sie auf der Tastatur «Strg» und «T» für Windows oder «Ctrl» und «T» bei Mac, um es frei zu transformieren. Dadurch erscheint unter der Menüleiste erneut eine Zeile mit Einstellungen zur Raute. In dieser Zeile befindet sich ein Winkelsymbol. Geben Sie in dieses Feld 45 Grad ein, um das Quadrat zu drehen. Bestätigen Sie die Transformation mit einem Klick auf den Haken.

Screenshot Photoshop – Quadrat um 45 Grad drehen

Nachdem Ihr Quadrat richtig platziert wurde, können Sie per Drag and Drop die erste Struktur in Ihre Arbeitsfläche ziehen. Legen Sie die Struktur mit einem Klick auf den Haken über der Raute ab. Klicken Sie nun mit einem rechten Mausklick im Ebenenbedienfeld auf die Ebene der Struktur und wählen «Schnittmaske erstellen …» aus.

Photoshop – Schnittmaske erstellen

Durch die Schnittmaske hat die Struktur die Form der Raute übernommen. Im Ebenenbedienfeld sehen Sie jetzt einen nach unten zeigenden Pfeil vor der Ebene der Struktur. Dieser Pfeil bedeutet, dass sich die Strukturebene auf die darunterliegende Rechteck-Ebene bezieht.

Möchten Sie die Struktur bezüglich ihrer Farbe und Helligkeit noch verändern, dann können Sie dies jetzt tun. Wählen Sie in der rechten Seitenleiste den Reiter «Korrekturen» und beginnen Sie mit der Korrektur «Farbton/ Sättigung». Legen Sie mit einem Klick auf das «Rechteck mit nach unten zeigendem Pfeil» Symbol fest, dass sich die Korrektur nur auf die darunterliegende Ebene bezieht.

Screenshot Photoshop – Ebenenbedienfeld und Sättigungs-Korrektur

Bewegen Sie den Sättigungsregler nach links auf Minus 100 Prozent, um die Farbe aus der Struktur zu nehmen. Im selben Zug können Sie den Kontrast erhöhen oder senken.  In unserer Vorlage hellen wird die Struktur der ersten Raute auf.

Nach der ersten Raute folgt die zweite – Erstellen Sie erneut ein Quadrat mit dem Rechteck-Werkzeug. Diese Raute sollte kleiner sein, als die erste. In unserem Beispiel hat die zweite Raute eine Grösse von 700 Mal 700 Pixel. Legen Sie über die zweite Raute Ihre zweite Struktur und gehen Sie analog wie bei der ersten Raute vor. Dunkeln Sie diesmal die Struktur der zweiten Raute ab, um einen Kontrast zwischen den beiden Rauten zu schaffen.

Zwischenergebnis – zwei übereinanderliegende Rauten

Bei der nächsten Raute kommt endlich ein bisschen Farbe ins Spiel. Erstellen Sie diese mit einer Grösse von 600 Mal 600 Pixel. Für diese Raute benötigen Sie keine neue Struktur. Färben Sie diesmal das Rechteck einfach in einer beliebigen Farbe ein, beispielsweise in einem satten Rotton (R: 112, G: 23, B: 36). Setzen Sie anschliessend die Deckkraft auf 60 Prozent, um die darunterliegende Struktur sichtbar zu machen.

Nach diesem Schritt folgt die vierte Raute. Diese verfügt über eine Grösse von 540 Mal 540 Pixel, sodass von der Farbigen Raute nur ein schmaler Streifen zu sehen ist. Für dieses Rechteck wurde ein dunkles Grau (R: 48, G: 48, B: 48) mit einer Deckkraft von 90 Prozent verwendet. Wandeln Sie die beiden letzten Rauten mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Ebene in ein Smartobjekt um.

Mit diesen vier Rauten steht nun der Grundaufbau des Musters.

Schritt 3: Mit Motiven eine persönliche Note in das Muster einfügen

Um ein Motiv in die Raute einzufügen, können Sie genauso vorgehen wie mit den Strukturen in den Rauten. Erstellen Sie ein neues Rechteck mit der Grösse 480 Mal 480 Pixel, legen Sie das Bild darüber und wählen Sie mit einem rechten Mausklick auf die Ebene «Schnittmaske erstellen» aus. Bevor Sie die Schnittmaske erstellen, sollten Sie die Grösse des Bildes anpassen.

Screenshot Photoshop – Motiv in Rauten einfügen

Verkleinern Sie das Bild, bis es nur noch die zu füllende Raute abdeckt. Wenn Sie nun die Schnittmaske erstellen, wird das Motiv gut zu erkennen sein. Sollte die Farbe des Bildes nicht zum gewünschten Design passen, kann auch hier mit der Korrektur «Farbton/ Sättigung» die Farbe des Bildes verändert oder ganz entnommen werden.

Mit dem eingefügten Motiv ist die erste Raute für das Muster fertig. Um zwischen den vielen Bearbeitungsschritten einen Überblick zu behalten, ist es ratsam diese in einen Ordner zu packen.

Screenshot Photoshop – Ebenen in einen Ordner verschieben

Alt: Screenshot Photoshop – Ebenen in einen Ordner verschieben

Wählen Sie mit gehaltener Feststelltaste alle Ebenen ausser der Hintergrund-Ebene aus und klicken Sie auf das Ordnersymbol im unteren Bereich des Ebenenbedienfeldes. Eine sinnvolle Benennung der einzelnen Ebenen trägt ebenfalls dazu bei, den Überblick zu behalten.

Schritt 4: Mit weiteren Rauten Vielfalt erzeugen

Durch das Gruppieren der Ebenen kann die erstellte Raute einfach dupliziert werden. Wählen Sie nun die Gruppe der zweiten Raute aus und drücken «Strg» und «T» bei Windows oder «Ctrl» und «T» bei Mac, um die gesamte Raute inklusive aller Bestandteile zu verschieben.

Sie können die Rauten mit oder ohne Abstand nebeneinander platzieren. Entscheiden Sie sich dabei für den Abstand, müssen Sie darauf achten, dass dieser bei der Vervielfältigung immer gleichbleibt.

Da es nicht das Ziel ist, ein Muster aus einer sich immer wiederholenden Raute zu erstellen, können Sie die zweite Raute nun verändern. Begonnen wird mit der Veränderung der Helligkeiten der Strukturen. In der ersten Raute ist die äussere Struktur heller als die innere. Machen Sie es nun genau umgekehrt, um eine Abwechslung in Ihr Muster zu bringen.

Wählen Sie dafür die Korrektur «Farbton/Sättigung» der ersten Struktur aus und schieben Sie den Helligkeits-Regler in die entgegengesetzte Richtung. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit der zweiten Struktur. Bereits hier helfen Ihnen die Benennungen der einzelnen Ebenen, um die richtigen Korrekturebenen auszuwählen.

Screenshot Photoshop – Helligkeit der Strukturen in der zweiten Raute ändern

Nachdem die Strukturen in ihrer Helligkeit verändert wurden, wählen Sie das dritte Rechteck aus, um die Farbe mittels des Füllwerkzeuges zu ändern. Für ein weihnachtliches oder winterliches Motiv empfiehlt sich ergänzend zur ersten Raute ein dunkles grün (R: 0, G: 47, B: 30). Auch hier muss die Deckkraft des Rechteckes auf 60 Prozent gestellt werden, um eine Transparenz zu erzeugen.

Das vierte Rechteck kann bleiben wie es ist, es sei denn Sie möchten die Farbe oder die Helligkeit des Rechteckes ebenfalls verändern. Dies funktioniert analog zu Rechteck 3.

Der letzte Schritt für die neue Raute besteht im Ändern des inneren Motivs. Schieben Sie dazu das gewählte Bild in den Papierkorb. Das innere der Raute wird nun in der Farbe des darunter liegenden Rechteckes (grau) erscheinen. Fügen Sie ein neues Bild oder eine Struktur in Photoshop ein und wandeln dieses erneut in eine Schnittmaske um.

Möchten Sie in das Innere eine Grafik einarbeiten, wie beispielweise der Umriss einer Schneeflocke, können Sie die zweite Struktur, die Sie in Ihrer Raute verwendet haben, als Hintergrund nutzen. Fügen Sie die Struktur erneut ein und positionieren Sie diese über dem «Rechteck 5». Wandeln Sie die Struktur auch hier in eine Schnittmaske um und wenden eine «Farbton/ Sättigung» Korrektur an. Nutzen Sie die gleichen Einstellungen wie bei der zweiten Struktur. In unserem Beispiel ist dies Sättigung gleich Minus 100 und Helligkeit Plus 44. Setzen Sie abschliessend die Grafik der Schneeflocke mittig in die Raute.

Screenshot Photoshop: Zwei unterschiedliche Rauten

Schritt 5: Muster durch Duplizieren und Gruppieren vergrössern

Bereits zwei Rauten reichen aus, um ein Muster zu erstellen. Duplizieren Sie jede der beiden Rauten und setzen Sie sie diagonal gespiegelt zu einem Quadrat zusammen. Fassen Sie nun alle vier Gruppen der einzelnen Rauten zu einer Gruppe zusammen. Dadurch können Sie das aus vier Rauten bestehende kleine Muster immer wieder duplizieren und nebeneinandersetzen, um ein grossflächiges Muster zu erstellen.

Um grössere Flächen abzudecken, können Sie nach dem Nebeneinandersetzen der ersten vier kleinen Muster erneut eine Gruppe bilden, um einen grösseren Rapport aus 16 Rauten zu schaffen. Sobald Sie eine ausreichend grosse Fläche mit Ihren Rauten gefüllt haben, ist Ihr Muster auch schon fertig.

Muster immer wieder Wiederholen

Jetzt müssen Sie Ihr Muster nur noch in JPEG speichern, um es bei der Erstellung von Grusskarten und Fotobüchern verwenden zu können. Heben Sie die Photoshop-Datei auf, um Ihr Muster auch nachträglich verändern und vergrössern zu können.

Zwei unterschiedliche Muster – mit vier unterschiedlichen Rauten und mit zwei unterschiedlichen Rauten

Möchten Sie Ihr Muster noch eindrucksvoller und abwechslungsreicher gestalten, können Sie vier statt nur zwei unterschiedlicher Rauten erstellen. Dabei sind Ihnen bei der Motiv- und Farbwahl keine Grenzen gesetzt. Sie sollten dennoch darauf achten, dass Sie die vier Rauten nicht zu unterschiedlich gestalten und dass die verwendeten Farben miteinander harmonieren. Zu viele Farben oder nicht zu einander passenden Farben, können schnell unruhig wirken.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Ausprobieren!

Bilder auf dem Smartphone mit Beauty-Apps bearbeiten

PlayStore: Beauty-Apps zur smarten Bildbearbeitung

Strahlend weisse Zähne, ein ebenmässiger Teint oder doch ein paar Zentimeter grösser schummeln? Wofür man bis vor ein paar Jahren noch ausgeprägte Photoshop Kenntnisse benötigte, übernehmen heute sogenannte Beauty-Apps die Arbeit für uns. Und das alles mit ein paar Klicks und Fingerbewegungen direkt auf dem Smartphone.

Wir stellen Ihnen 3 Apps zur Beauty Retusche aus dem PlayStore vor, mit denen Sie Ihr nächstes Selfie im Handumdrehen ins richtige Licht rücken können.

Facetune: Strahlende Zähne und Augen im Handumdrehen

Die Beauty-App Facetune bietet dem Nutzer zahlreiche Retusche-Werkzeuge, um aus einem Portrait das Beste herauszuholen. Insbesondere die Aufhell-, Detail- und Glättungs-Funktion lassen Augen, Mund und Haut strahlen. Daher ist die App besonders bei Instagram-Nutzern sehr beliebt. Denn nicht nur dunkle Stellen um die Augen lassen sich mit einem einfachen Wischen aufhellen, sondern auch Hintergründe. Eine zu dunkle Aufnahme, lässt sich somit schnell optimieren. Ebenso kann der Hintergrund auch unscharf gezeichnet werden, wodurch das Bild mehr Dynamik bekommt.

Funktionen in der facetune App

Auszug der Funktionsübersicht in der facetune App

Mit Hilfe der «Details» Funktion lassen sich vor allem die Augen und der Mund perfekt in Szene setzen. Und dank der Glättungsfunktion wird der Teint im Gesicht fast schon makellos. Dazu wählt man das gewünschte Werkzeug aus und wischt mit dem Finger über die jeweilige Partie. Je häufiger man wischt, desto intensiver wird der Effekt. Damit man es mit der Retusche nicht übertreibt, kann mit einem Klick auf das blaue Symbol unten rechts auch immer wieder schauen, wie sich der Bearbeitungsprozess entwickelt hat. Hält man das Symbol gedrückt, erscheint nämlich das Ausgangsbild. Zudem bauen sich die Effekte aller Retusche-Werkezeuge in ihrer Intensität mit jedem Wischen auf. Ein stark verfremdetes Bild ist somit kaum möglich. Eine kleine Auswahl an verschiedenen Filtern und Retroeffekten rundet das Angebot der Bildbearbeitungs-App ab.

Facetune ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit Facetune - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Bearbeitung des Bildes mit den folgenden Facetune Werkzeugen: Filter «Lighter»; Augen aufgehellt; Augen, Mund und einzelne Haarsträhnen mit «Details» Funktion hervorgehoben, Gesichtshaut geglättet.

YouCamPerfect: Der Klassiker unter den Beauty Apps

Die Beauty-App YouCamPerfect ist ein Klassiker unter den Retusche Apps und bietet sicherlich den grössten Funktionsumfang, um ein Selfie zu optimieren. Dabei verfügt die App sowohl über klassische Bildbearbeitungsfunktionen, wie beispielsweise das Anpassen der Kontraste, als auch über eine Vielzahl an Beauty-Tools. Neben einer automatischen Verschönerungsfunktion gehören dazu auch Hautglättungsfunktionen, eine Nasen- und Gesichtsformkorrektur sowie ein Augenvergrösserungs-Werkzeug. Aber auch das grösser und schmaler schummeln des eigenen Körpers, stellt für die App kein Problem dar.

Funktionen in der YouCamPerfect App

Auszug der Funktionsübersicht in der YouCamPerfect App

Ebenso lassen sich mit der App auch unschöne Augenschatten, Hautunreinheiten und die Farbe der Zähne korrigieren. Besonders interessant ist bei dieser App sicherlich die Smile-Funktion. Dieses Werkzeug bringt jeden noch so grimmigen Gesichtsausdruck zum Lächeln. Anders als bei der Facetune App analysiert die App automatisch das Bild. Der Nachteil dabei: Der Nutzer kann bei fast allen Beauty-Tools lediglich die Intensität des Effektes einstellen. Selbst aber nicht bestimmen, welche Partien bearbeitet werden sollen.

Dank der umfangreichen und sehr gut funktionierenden Werkzeuge besteht die Gefahr, dass das Gesicht zu sehr verfremdet wird. Ein Blick auf das ursprüngliche Vergleichsbild ist daher ratsam. Ebenso das vorsichtige justieren der jeweiligen Werkzeugregler.

YouCamPerfekt ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit YouCamPerfect - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Stark bearbeitetes Bild mit den folgenden YouCamPerfect Funktionen: Haut geglättet, schmalere Gesichtsform, Hautfarbe verändert, Nasenverschönerung, Tränensäcke entfernt, Augen vergrössert, Hautunreinheiten entfernt, Rouge aufgelegt, Lächeln intensiviert und die Augen aufgehellt.

Airbrush: Ein neuer Look per Finger-Klick

Die Airbrush App verfügt ähnlich wie die Facetune und die YouCamPerfect App über eine Vielzahl an Beauty-Retusche-Tools und Standardfunktionen zur Bildbearbeitung. Während diese Funktionen bei der Airbrush App vom Ergebnis her nur mittelmässig sind, punktet diese Beauty-App vor allem mit dem automatischen Make-up Tool. Mit nur einem Klick lässt sich ein neuer Make-up Look auf das Bild legen und in der Intensität anpassen. Auch das Überlagern der Looks ist kein Problem. Wollten Sie beispielsweise schon immer mal Sommersprossen haben oder testen, wie Smokey Eyes an Ihnen wirken, dann ist diese App zu empfehlen. Für das beste Ergebnis ist es ratsam, wenn das Make-Up des Ausgangsbildes eher neutral ist. Dadurch kommen die einzelnen Make-up Looks, die die Beauty-App bietet, besser zur Geltung.

Funktionen in der Airbrush App

Auszug der Funktionsübersicht in der Airbrush App

Beauty Retusche mit Airbrush - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: bearbeitetes Bild mit dem Make-Up Werkzeug der Airbrush App

Fazit

Bei all den Möglichkeiten, die diese Beauty-Apps bieten, sollten Sie es mit der Bearbeitung nie übertreiben. Ist man auf der Suche nach einer App für eine natürliche Optimierung des eigenen Selfies, so bietet sich die Facetune App an. Hier lassen sich alle Bearbeitungsmöglichkeiten in kleinen Schritten anwenden. Möchte man hingegen ein wenig mit dem eigenen Bild herumspielen und schauen, was alles möglich ist, dann ist die YouCamPerfekt Beauty-App das Richtige. Einen neuen Make-up Look schnell und einfach auszuprobieren, ist mit der airbrush App mit nur einem Klick möglich.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

Zusammenschnitt zweier Effekte der iOs Bearbeitungsapp PhotoLab

App Store: digitales Altern und andere kreative Effekte zur Gesichtsmodifikation

In den meisten Fällen sollen Fotobearbeitungs-Apps dazu dienen, das eigene Selfie zu verschönern. Eine glattere Haut, ein frischerer Teint und strahlende Augen machen das Selbstportrait zum absoluten Hingucker.

Doch im App Store finden sich auch viele weitere Apps, die statt der Verschönerung eher der Unterhaltung dienen. Mit diesen Apps können Sie zum Beispiel einen Blick in die Zukunft wagen und Ihr Selfie digital altern lassen. Andere Apps bieten kreative Effekte, lustige Masken und ähnliches.

Wir stellen Ihnen verschiedene Apps vor, mit denen Sie Ihre Selfies zu abstrakten Kunstwerken machen können oder das digitale Altern testen können.

Symbol der iPhone App "AigingBooth"

50 Jahre altern in nur 2 Minuten mit der «AgingBooth» App

Die App «AgingBooth» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Sobald Sie die App heruntergeladen und gestartet haben, kann es auch schon losgehen. Drücken Sie auf den Button «Start», um anschliessend ein neues Foto aufzunehmen oder ein vorhandenes Foto aus Ihrer Mediathek auszuwählen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Sie ein frontal aufgenommenes Foto wählen. Sollten Sie mit der App ein neues Foto aufnehmen, wird Ihnen ein Rahmen für die richtige Kopfposition vorgegeben. Wurde ein Bild ausgewählt oder aufgenommen, ist der nächste Schritt, Markierungen für Augen, Mund und Kinn zu setzen. In der Regel erkennt die App diese Bereiche automatisch. Sollten die Markierungen jedoch einmal nicht ganz stimmen, haben Sie an dieser Stelle die Möglichkeit sie nach zu justieren. Bestätigen Sie Ihre Auswahl und schon kann die App mit der Veränderung beginnen.

Aiging Booth App – Schritt für Schritt

Nach dem Sie sich an den Anblick Ihres älteren Ichs gewöhnt haben, können Sie das Foto speichern oder mit Freunden per What’s App oder Facebook teilen. Wenn Sie auf den Zauberstab zwischen dem Facebook-Symbol und dem Mail-Symbol tippen, können Sie weitere Anwendung des selben Entwicklers mit Ihrem gealterten Gesicht kombinieren. Mit der zusätzlichen Verwendung der Apps «FatBooth», «BimboBooth», «BoothStache», «MixBooth», «UglyBooth» oder «BaldBooth» ist Ihnen ein ziemlich lustiges Selbstportrait sicher.

Symbol der iPhone App "PhotoLab"

«Photo Lab» – Filter und Effekte für jeden Anlass

In der «Photo Lab» App finden Sie eine sehr unterschiedliche Auswahl an Filtern und Effekten. Zum einen können Sie sehr kunstvolle Filter anwenden, die Ihre Selfies in Zeichnungen und Comics verwandeln. Zum anderen können Sie Ihr Foto mit nur einem Fingertipp in eine völlig neue Umgebung einfügen. Des Weiteren finden Sie in dieser App verschiedene Masken und Filter zur Unterhaltung oder zur Verschönerung des Selbstportrait.

Sobald Sie die App installiert und geöffnet haben, können Sie sich einen passenden Filter aussuchen. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt, wie zum Beispiel Gesichtsfotomontagen, Kunst-Hintergründe, Umstyling und vieles mehr. Wählen Sie nun den gewünschten Filter aus. Anschliessend werden Sie gebeten, ein Foto aus Ihrer Mediathek auszusuchen oder ein neues Foto aufzunehmen. Wurde ein Foto gewählt, erscheint eine Anzeige, in der Sie Ihr Foto zuschneiden können. Nachdem der Bildausschnitt gewählt wurde, beginnt die Bearbeitung Ihres Fotos. Mit einem Tipp auf das Symbol oben rechts können Sie das bearbeitete Foto teilen oder speichern. Durch Antippen des Plus unten rechts, können Sie auf das bereits bearbeitete Bild einen weiteren Filter anwenden.

Verschiedene Filter in der Photo Lab App

Die App «Photo Lab» ist im App Store gratis für iPhone und iPad erhältlich. Innerhalb der App lassen sich zusätzliche Funktionen, wie ein Fotoeditor für grundlegende Bearbeitungen wie Helligkeit und Kontrast, hinzufügen. Bereits in der kostenfreien light Version bietet die App eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten. Wer die App jedoch in vollem Umfang und ohne Werbung nutzen möchte, kann die Vollversion für einen Aufpreis von 11 $ erwerben.

Fazit

Der App Store bietet eine Vielzahl an Apps zur kreativen Nachbearbeitung Ihrer Schnappschüsse. Die meisten Apps können Sie in einer abgespeckten Version kostenfrei downloaden und installieren. Bereits die gratis Versionen bieten einige Effekte und Funktionen und reichen in der Regel für den gelegentlichen Spass beim Umwandeln des Selfies in lustige oder kreative Varianten. Ein grosser Vorteil ist, dass die Apps die Bearbeitungen in nur wenigen Schritten und vollautomatisch vornehmen. Folglich werden für die Nutzung weder Erfahrung im Umgang noch Knowhow zur Bildbearbeitung benötigt. So ist es jedem möglich, die Apps zu bedienen und mit wenigen Fingertipps spannende Ergebnisse zu erhalten.

Wer solche Apps häufiger nutzt, mehr Möglichkeiten haben möchte und nicht während der Bearbeitung von Werbebeiträgen gestört werden will, für den kann sich der App-Kauf lohnen.

Photoshop: Ein Panorama aus Einzelaufnahmen erstellen

Atemberaubende Landschaften wie etwa eine Gebirgskette lassen sich am besten durch eine Panoramaaufnahme festhalten. Dabei ist der Griff zum Smartphone meist die einfachste Variante, weil dort die Panoramaaufnahme in einem Zug aufgenommen werden kann. Diese Aufnahmen weisen jedoch meist keine sonderlich hohe Auflösung auf, sodass die Aufnahmen für eine Entwicklung in einem grösseren Format unbrauchbar sind.

Für hochauflösende Panoramafotos lohnt sich die Verwendung einer digitalen Spiegelreflexkamera. Mit dieser können Sie zwar nicht eine Panoramaaufnahme am Stück aufnehmen, mit der Hilfe von Photoshop können Sie jedoch mehrere Einzelaufnahmen mit nur wenigen Klicks in ein atemberaubendes Panorama verwandeln. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Vorbereitung der Einzelaufnahmen

Zu einem Panorama können sowohl mehrere Hochformataufnahmen als auch Querformataufnahmen verwendet werden. Die Breite des Bildes wird durch die Anzahl der Aufnahmen bestimmt. Eine Panoramaaufnahme kann sich somit aus drei, vier, fünf oder mehr Fotos zusammensetzen.
Einzelaufnahmen für ein Panorama

Zudem ist bei der Aufnahme der Einzelaufnahmen zu beachten, dass sich die Bilder zu einem Teil überlappen müssen, damit diese später zusammengesetzt werden können. Desto grösser der Bereich der Überschneidung ist, umso mehr Aufnahmen werden benötigt, um ein Panorama zu erzeugen. Wie Sie die Einzelaufnahmen konkret anfertigen, welches Equipment Sie dazu benötigen und einiges mehr erfahren Sie im Artikel «Panoramafotografie».

Sind Ihre Aufnahmen im Kasten, sollten Sie die Aufnahmen auf Ihren Computer übertragen. Legen Sie alle Aufnahmen, aus denen ein Panorama entstehen soll, in einen separaten Ordner. So behalten Sie besser den Überblick.

Einzelaufnahmen für ein Panorama in einem Ordner

Einzelaufnahmen mit Photoshop zusammenfügen

In unserem Beispiel wird ein Panorama aus vier Einzelaufnahmen im Querformat zusammengesetzt.

Nutzen Sie dazu die Photomerge-Funktion von Photoshop. Diese finden Sie in der oberen Menüleiste unter «Datei», «Automatisieren».

Screenshot Photoshop – Photomerge zum Zusammenfügen von Einzelaufnahmen

Anschliessend öffnet sich ein neues Fenster. Dort finden Sie mehrere Optionen zum Layout. Um ein Panorama zu erzeugen, belassen Sie die Einstellung bei «Auto». Photoshop entscheidet selbst zwischen dem perspektivischen, zylindrischen oder kugelförmigen Layout, je nachdem welche Wahl eine bessere Komposition ergibt. Sie können wählen, ob Sie einzelne Dateien oder einen Ordner in Photoshop laden wollen. Haben Sie einen eigenen Ordner für die Einzelaufnahmen erstellt, können Sie diesen hier auswählen.

Nachdem Sie sich entschieden haben, ob Sie Dateien oder einen Ordner hinein laden, klicken Sie auf «Durchsuchen». Wählen Sie nun den beliebigen Ordner oder alle Dateien aus, die zu dem Panorama gehören.

Photoshop Screenshot – Photomerge

Im unteren Bereich des Fensters finden Sie noch weitere Optionen, wie «Bilder zusammen überblenden», «Vignettierung entfernen», «Korrektur der geometrischen Verzerrung» und «Inhaltsbasierte Füllung für transparente Bereiche». In unserem Beispiel nutzen wir die Option «Bilder zusammen überblenden». Photoshop findet hier die optimalen Grenzen zwischen den Bildern, bildet passende Übergänge und passt die Einzelbilder farblich aufeinander ab.

Mit einem abschliessenden Klick auf «OK» beginnt Photoshop die Aufnahmen zusammenzufügen. Nach einer kurzen Wartezeit wird Ihnen auch schon das Panorama angezeigt.

Photoshop Screenshot – Automatisch erstelltes Panorama

Durch das Zusammenfügen der einzelnen Fotos entstehen unförmige Aussenkanten des Panoramas. Diese können Sie durch das Beschneiden der Aufnahme ganz leicht entfernen.

Beschneiden Sie die Aufnahme soweit bis keine transparenten Flächen mehr zu sehen sind.

Photoshop Screenshot – Darstellung des Übergangs einer Panoramaaufnahme.

Durch das Zusammenfügen der einzelnen Fotos entstehen unförmige Aussenkanten des Panoramas. Diese können Sie durch das Beschneiden der Aufnahme ganz leicht entfernen.

Beschneiden Sie die Aufnahme soweit bis keine transparenten Flächen mehr zu sehen sind.

Ergebnis – Panorama aus Einzelbildern

Und schon ist Ihr hochauflösendes Panorama aus einzelnen Aufnahmen fertig.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Instagram Tipps: 3 Apps für spannende Instagram Stories

Instagram bietet seinen Nutzern vielfältige Möglichkeiten sich kreativ auszuleben. Neben dem allseits beliebten Foto-Feed, in den man ganz normal seine Bilder und Videos hochladen kann, gibt es noch die Story-Funktion. Diese Funktion erlaubt es Usern Bilder oder Videos zu posten, die nur für 24 Stunden sichtbar sind. Aufgrund der Schnelllebigkeit wird diese Funktion vor allem dazu genutzt, um spontan ein paar private und authentische Einblicke mit seinen Followern zu teilen. Trotz der zeitlich begrenzten Sichtbarkeit erzielen Sie beim Betrachter eine hohe Aufmerksamkeit. Daher legen immer mehr Instagram-Nutzer Wert auf eine spannende und interessante Gestaltung der Storys. Wir zeigen Ihnen 3 coole Apps, mit denen Sie Ihre Instagram Storys attraktiv bearbeiten können.

Elegante Collagen und Designs mit Unfold

Die Unfold App wurde speziell für Storyteller auf Instagram konzipiert. Mit Hilfe dieser App kann man aus Bildern und Videos ganz einfach elegante und cleane Collagen erstellen. Dazu bietet einem die App verschiedene Rahmenvorlagen für die Anordnung der Bilder und Videos. Ob Bild auf Bild oder 3 Bilder nebeneinander – mit der Unfold App ist layouten ganz einfach. Besonderes Highlight sind bei dieser App die Rahmenvorlagen im Polaroid-Stil. Diese verleihen jeder Story einen Hauch Retro-Charm. Neben den verschiedenen Vorlagen zum Anordnen von Bildern und Videos lassen sich auch ganz einfach Texte in die Story einfügen.

Blogger Liebling: Aufgrund der cleanen und minimalistischen Designvorlagen ist diese App besonders bei vielen Bloggern sehr beliebt.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Beschriftung: Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Alt: Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Unfold für iOS downloaden

Unfold für Android downloaden

Videos im Format anpassen mit InShot

Möchte man Videos im Format anpassen, beispielsweise auf das typische Instagram Story Format 9:16, dann eignet sich die InShot App dafür am besten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Video horizontal aufgenommen wurde. Neben dem Format lassen sich mit Hilfe dieser App Video-Clips auf dem Hintergrund verschieben und anordnen. Zusätzlich verfügt die App über die Möglichkeit, ein Video im Tempo anzupassen oder Musik hinzuzufügen. Ebenso lassen sich einfache Schriften und Emojis in das Video integrieren.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der InShot App

Von links nach rechts: Videos oder Bilder auf das Story-Format anpassen, verschwommenen Hintergrund einfügen, Schriften und Emojis zur Gestaltung

InShot für iOS downloaden

InShot für Android downloaden

Word Swag für kreative Schriften auf Bildern

Die App Word Swag eignet sich am besten, wenn man schnell und einfach Texte oder Zitate auf einem Bild einfügen möchte. Dazu bietet die App eine Vielzahl an verschiedenen Fonts, Typographien und Farben sowie Farbeffekten. Ebenso verfügt die App bereits über einen Fundus an inspirierenden Zitaten, die Sie mit wenigen Klicks in Ihre Bilder einfügen können. Natürlich lassen sich auch eigene Texte verfassen und entsprechend auf dem Bild anordnen. Dazu schneiden Sie zunächst in der App Ihr Bild auf das Instagram Story Format zu, wählen eine Schriftart aus und passen den Text an. Der Text lässt sich dann in seiner Grösse und Positionierung anpassen. Damit die Schrift besser auf dem Bild zur Geltung kommt, lässt sich im Bearbeitungsprozess auch die Helligkeit des Bildes anpassen. Für den besonderen Charme, verfügt die App zusätzlich noch über ein paar Retro-Filter.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Word Swag App

Von links nach rechts: Instagram Story Format, verschiedene Style-Vorlagen, fertige Zitate zum Einfügen

Word Swag für iOS downloaden

Word Swag für Android downloaden

Fazit

Die eigene Instagram Story cool zu bearbeiten ist nicht schwer. Egal ob Sie Videos in ihrer Grösse anpassen möchten, Bilder auf einfarbigen Hintergründen anordnen wollen oder coole Schriften benötigen. Mit der passenden App zur Gestaltung Ihrer Instagram Story gelingt dies ganz leicht.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren!

Bild, das eine Hälfte simulierten HDR-Look zeigt

Photoshop: HDR-Look künstlich erzeugen

High Dynamic Range Aufnahmen, kurz HDR, sind Fotos mit einem sehr hohen Dynamikumfang. Diese sind durch ihre starken Kontraste und die enormen Helligkeitsunterschiede besonders prägnant und auffällig.

Der Dynamikumfang eines HDR-Bildes übersteigt die Möglichkeiten einer Kamera, weshalb HDR-Bilder in der Fotografie mit Hilfe von Belichtungsreihen aufgenommen werden. Die unterschiedlich belichteten Aufnahmen werden im Nachhinein übereinandergelegt, um die starken Konturen, die durch den erhöhten Kontrast entstehen, ins Bild zu bringen.

Aber auch ohne eine Belichtungsreihe lässt sich in der Nachbearbeitung der HDR-Effekt erzeugen. Hier finden Sie eine Anleitung wie Sie den HDR-Effekt in Ihren Aufnahmen simulieren.

HDR-Look Schritt für Schritt mit Photoshop

Eine solche Nachbearbeitung ist grundsätzlich auch mit einem JPEG-Format möglich und trotzdem empfiehlt es sich immer, im RAW-Format aufzunehmen und auch diese Datei für die Fotobearbeitung zu nutzen.

Für die nachträgliche Erzeugung des HDR-Look benötigen Sie nur ein einziges Tool, in dem Sie alle Einstellungen für diese Nachbearbeitung finden. Öffnen Sie in der oberen Menüleiste den Reiter «Bild» und wählen Sie die Option «Korrekturen». In diesem Kontextmenü finden Sie die Funktion «HDR-Tonung».

Photoshop Screenshot: Pfad in Photoshop zur Funktion «HDR-Tonung»

Anschliessend öffnet sich ein neues Fenster. Dort finden Sie unterschiedliche Einstellungsbereiche wie «Leuchtkonturen», «Farbton und Detail», «Erweitert» und «Toning-Kurve und Histogramm».

Schritt 1: Verstärken der Leuchtkonturen

Bereits durch das Öffnen der Funktion «HDR-Tonung» wird das Bild durch die Voreinstellung etwas heller. Mit dem Einstellungsbereich «Leuchtkonturen» können bereits die Konturen des Fotos etwas herausgearbeitet werden. Dazu sollten Sie sowohl den Regler «Radius» als auch «Stärke» nach rechts bewegen. In unserem Beispiel wurde für den Radius eine Grösse von 150 Pixel und Stärke im Wert von 1,5 gewählt. Im Vergleich zu vorher ist zu erkennen, dass die Konturen etwas mehr strahlen und dadurch stärker herausstechen.

Vergleich der stärkeren Leuchtkonturen mit dem Originalbild

Schritt 2: Betonen der Mittenkontraste

Im nächsten Schritt steht die Betonung der Mittelkontraste im Fokus. Im Menü der «HDR-Tonung» können Sie diese im Bereich «Farbton und Detail» beeinflussen. Stellen Sie dazu «Gamma» auf 0,7 und «Belichtung» auf 0,3. Die Aufnahme wird dadurch reicher an Farbe. Erhöhen Sie anschliessend den Wert «Detail» drastisch auf 150 Prozent, um die Mittenkontraste stark zu betonen. Für einen noch stärkeren Effekt können Sie den Wert «Detail» auch auf 200, 250 oder höher stellen.

Vergleich der erhöhten Mittenkontraste mit dem vorherigen Bearbeitungsschritt

Schritt 3: Korrigieren von Sättigung und Dynamik

Der Einstellungsbereich «Erweitert» beherbergt vier Regler zu den Tiefen, den Lichtern, zur Dynamik und der Sättigung. Die Regler «Tiefen» und «Lichter» bleiben zunächst unberührt. Allerdings können Sie diese bei Bedarf jederzeit verwenden. Die Tiefen regeln die dunklen Töne im Bild und machen diese heller oder dunkler, je nach dem in welche Richtung Sie den Regler bewegen. Der Regler «Lichter» steuert die hellen Töne.

Setzen Sie nun die «Dynamik» auf 80 Prozent hoch, um mehr farbliche Brillanz in Ihr Foto zu bringen. Die Sättigung können Sie wie in der Voreinstellung bei 20 Prozent belassen. Nach diesen 3 Schritten erhalten Sie bereits ein farbenprächtiges Foto mit starken, auffallenden Konturen und Kontrasten. An diesem Punkt könnte Ihr Foto mit HDR-Effekt bereits fertig sein.

Ergebnis nach dem dritten Bearbeitungsschritt «Sättigung und Dynamik»

Schritt 4: Den HDR-Effekt verstärken

Sollte Ihnen der bislang entstandene Effekt nicht ausreichen und Sie möchten ein noch kontrastreicheres Bild, dann sollten Sie den vierten und letzten Einstellungsbereich der Funktion «HDR-Tonung» verwenden. Mit Hilfe der im Histogramm eingetragenen Toning-Kurve können Sie ganz einfach den Kontrast noch weiter erhöhen.
Setzten Sie dazu auf der geraden Linie zwei Punkte. Den ersten unterhalb und den zweiten oberhalb der Mitte. Ziehen Sie den unteren Punkt etwas nach unten und den oberen weiter nach oben, um mehr Kontraste in der Aufnahme zu schaffen.

Photoshop Screenshot: Fenster der HDR-Tonung und Anzeige der Toning-Kurve und Histogramm

Sie können den Verlauf der Kurve solange variieren, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Zum Abschluss schliessen Sie die Funktion «HDR-Tonung» mit einem Klick auf «Ok» und speichern Sie Ihr Ergebnis ab.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Eine Aufnahme halb Tag halb Nacht

Photoshop: Tag in Nacht verwandeln

Die Nachbearbeitung von Fotos ist ein grosser Bestandteil in der Fotografie. Dabei ist es nicht immer nur das Ziel, die Aufnahme zu optimieren. Fotobearbeitungsprogramme wie Photoshop machen es möglich, einem Bild eine ganz neue Wirkung und Aussage zu verleihen. Eine Möglichkeit ist es, Aufnahmen, die am Tag geschossen wurden, in düstere und mystische Nachtaufnahmen zu verwandeln.

In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie eine Aufnahme nicht nur in eine nächtliche Stimmung versetzen, sondern auch, wie Sie erloschene Lichtquellen zum Leuchten bringen.

Eine nächtliche Stimmung erzeugen

Um eine Tageslichtaufnahme in eine Nachtaufnahme zu verwandeln, ist der erste Schritt, dem Foto eine nächtliche Stimmung zu verleihen. Öffnen Sie hierfür bestenfalls die RAW-Datei Ihrer Aufnahme in Photoshop. Durch die vielen Bildinformationen der RAW-Datei ist eine detaillierte Bearbeitung möglich. Sollten Sie das Foto nicht in RAW aufgenommen haben, können Sie für die Bearbeitung auch die JPEG-Datei verwenden. Jedoch müssen Sie in der Nachbearbeitung mit qualitativen Einbussen rechnen.

Für die Erzeugung der Nachtstimmung werden verschiedene Einstellungsebenen benötigt. Diese lassen sich unter dem Ebenenbedienfeld mit einem Klick auf den schwarzweiss-geteilten Kreis oder unter dem Reiter Korrekturen über dem Ebenenbedienfeld öffnen.

Photoshop Screenshot – Öffnen einer Einstellungsebene

Zuerst sollte die Einstellungsebene «Helligkeit/Kontrast» gewählt werden. In dieser befinden sich zwei Regler, die zum einen die Helligkeit, und zum anderen den Kontrast regeln. Setzen Sie den Kontrast herab, indem Sie den Regler ganz nach links auf minus 50 bewegen. Die Helligkeit des Bildes bleibt vorerst unberührt.

Die zweite Einstellungsebene regelt den Farbton und die Sättigung Ihrer Aufnahme. Da sowohl der Kontrast als auch die Sättigung bei Nachtaufnahmen nicht sehr ausgeprägt sind, wird auch diese herabgesetzt. Wie stark die Sättigung herabgesenkt wird, hängt von jedem Bild selbst ab. Ist die Aufnahme sehr farbenfroh und kontrastreich, muss die Sättigung sehr stark gesenkt werden. Bei Fotos die von Haus aus weniger Farbenvielfalt bieten, kann bereits eine leichte Korrektur ausreichen. Stellen Sie die Sättigung insoweit herab, bis die Farben noch schwach erkennbar sind. In diesem Fall wird die Sättigung auf einen Wert von minus 30 gesetzt. Öffnen Sie nun die Einstellungsebene «Gradationskurve». Setzen Sie im Koordinatensystem zwei Punkte unterhalb der geraden Linie, um eine Kurve erhalten, die sich zur x-Achse hinbewegt.

Photoshop Screenshot: Verlauf der Gradationskurve

Sie sehen den neuen Verlauf der Gradationskurve, nachdem Sie Ihre zwei Punkte ausgewählt haben.

Durch die Veränderung der Kurve wird die Helligkeit und nochmals der Kontrast der Aufnahme verändert. Gefällt Ihnen das erzielte Ergebnis noch nicht, lassen sich die gesetzten Punkte im Koordinatensystem jederzeit verändern. Nach den ersten drei Einstellungsebenen ist die Aufnahme wesentlich dunkler geworden. Diese wirkt allerdings noch nicht wie eine Nachtaufnahme.

Um dem Bild den typischen Look einer Nachtaufnahme zu verleihen, wählen Sie als vierte und letzte Einstellungsebene in diesem Bearbeitungsschritt die Option «Fotofilter». Entfernen Sie in den Einstellungen den Haken bei «Luminanz erhalten» und wählen Sie die Funktion «Farbe». Mit einem Klick auf das farbige Viereck, erscheint ein neues Fenster, in dem eine neue Farbe ausgewählt werden kann. Für die Optik einer Nachtaufnahme empfiehlt sich ein tiefes, kräftiges Blau. Um den Effekt zu verstärken, sollte die Dichte auf 80 bis 90 Prozent erhöht werden.

Vergleich von Originalaufnahme und Zwischenstand der Bearbeitung

Vergleich – links ist die Aufnahme nach den vier Einstellungsebenen zu sehen und rechts die Originalaufnahme

Der grosse Vorteil an Einstellungsebenen ist, dass sich diese jederzeit verändern lassen. Dadurch ist es möglich, den Kontrast, die Helligkeit oder auch die Sättigung im Nachhinein zu ändern.

Für einen besseren Überblick im Ebenenbedienfeld sorgt die Erstellung von Gruppen. Markieren Sie die vier Einstellungsebenen, die für die Nachtstimmung benötigt wurden, um diese mit dem Befehl «Strg+G» bei Windows oder «ctrl+G» bei Mac zu einer Gruppe zu vereinen. Mit einem Doppelklick auf die Gruppe können Sie diese Gruppe umbenennen, beispielsweise in Nachtstimmung oder Nachteffekt.

Den Himmel nachdunkeln

In der Beispielaufnahme verfügt der Himmel über viele Wolken, wodurch dieser selbst nach der Abdunklung noch sehr hell wirkt. Mit der Pipette und einem grossen, weichen Pinsel lässt sich dies schnell beheben.

Erfassen Sie mit der Pipette die Farbe des Himmels. Achten Sie darauf, dass die Hintergrundebene ausgewählt wurde. Wurde der Blauton des Himmels erfasst, sollte das Pinselwerkzeug ausgewählt werden. Nehmen Sie dazu einen recht grossen Pinsel, der die Fläche des Himmels zu grossen Teilen abdeckt, um viele kleine Pinselstiche zu verhindern. Die Deckkraft und der Fluss des Pinsels sollten einen kleinen Wert haben, damit der Effekt natürlich bleibt. Klicken Sie nun mit dem Pinsel über die gewünschten Flächen. Durch mehrmaliges Klicken, anstatt die Maustaste zu halten und zu ziehen, tupfen Sie die Farbe über die Wolken. Durch das Tupfen entsteht eine gewisse Unregelmässigkeit, wodurch der Effekt natürlicher wirkt.

Mit diesem einfachen Tipp können Sie den Himmel ganz einfach an die Nachtstimmung des Bildes anpassen.

Vergleich vorher und nachher mit abgedunkeltem Himmel

Vergleich – links mit abgedunkeltem Himmel und rechts ohne

Die Strassenlaternen zum Leuchten bringen

Selbst in der Nacht leuchten in den Strassen und Gassen diverse Strassenlaternen und Leuchtreklamen. Diese gilt es, nun zum Leuchten zu bringen.

Duplizieren Sie dazu die Hintergrundebene und fügen Sie eine Ebenenmaske hinzu. Klicken Sie dazu auf das Maskensymbol unter dem Ebenenbedienfeld. Nach dem Erstellen der Ebenenmaske sollte diese automatisch ausgewählt sein. Färben Sie anschliessend mit «Strg+I» bei Windows oder «ctrl+I» bei Mac die Ebenenmaske schwarz ein. Die schwarze Einfärbung auf der Ebenenmaske macht die Kopie des Hintergrundes unsichtbar.

Lassen Sie die Markierung auf der Ebenenmaske und wählen Sie einen weichen Pinsel mit der Farbe Weiss. Stellen Sie eine Deckkraft von 70 Prozent und einen Fluss von 10 Prozent ein. Mit dem weissen Pinsel können Sie verschiedene Bereiche Ihres Originalfotos wieder sichtbar machen. Die Originalfarben des Fotos werden an Stellen benötigt, an denen Lampen oder Laternen leuchten und dadurch Hauswände und andere Gegenstände anstrahlen.

Zeichnen Sie mit dem Pinsel vorsichtig um alle Lichtquellen, die sich auf dem Foto befinden. Eine bestimmte Stelle wird umso heller, je öfter Sie mit dem Pinsel darüber gehen. Achten Sie dabei auf einen natürlichen Verlauf. Mit nur wenigen Klicks wird es Ihnen gelingen, der Nachtaufnahme Leben einzuhauchen. Sollten Sie zu viel des Originalfotos ans Licht gebracht haben, können Sie dies mit einem schwarzen Pinsel korrigieren.

Anschliessend wird erneut eine Einstellungsebene «Fotofilter» hinzugefügt. Mit einem Klick auf das Schnittmaskensymbol stellen Sie sicher, dass sich die Einstellungsebene nur auf die darunterliegende Ebene und nicht auf die Hintergrundebene bezieht.

Photoshop Screenshot – Schnittmaskensymbol

Setzen Sie diesmal einen Haken bei «Luminanz erhalten» und wählen Sie bei Filter den «Warmfilter», da Strassenlaternen in der Regel ein warmes Licht erzeugen. Stellen Sie die Dichte auf 50 bis 60 Prozent. Bei Leuchtmitteln in anderen Farben können Sie die Funktion «Farbe» nutzen, um die gewünschte Farbe einzustellen.

Durch die vorherigen Schritte werden zwar die Wände angestrahlt, aber das Leuchtmittel selbst leuchtet noch nicht. Um dieses zum Strahlen zu bringen, müssen die Flächen der Lampen ausgewählt werden. Die Glasscheiben altmodischer Laternen sind meist viereckig, wodurch sich das Polygon-Lasso empfiehlt. Beginnen Sie mit der Auswahl der ersten Lampe. Wechseln Sie anschliessend in den Auswählen-und-Maskieren-Modus, um problemlos weitere Flächen in die Auswahl aufzunehmen. Wurden alle Flächen markiert, beenden Sie den Modus mit einem Klick auf «Ok».

Markieren Sie erneut die Hintergrundebene und fügen Sie die Auswahl durch «Strg+J» bei Windows oder «ctrl+J» bei Mac als neue Ebene ein. Ziehen Sie die neue Ebene ans Ende, wodurch die ursprüngliche Farbe Ihres Originalbildes wieder zum Vorschein kommt.

Mit einem Doppelklick auf die neue Ebene erscheint ein externes Fenster namens Ebenenstil. Wählen Sie die Option «Schein nach aussen». Bei der Einstellung «Füllmethode» sollte weiches Licht eingestellt werden. Zudem sollte die Deckkraft und das Rauschen erhöht werben. Bei Farbe muss ein Farbton ausgewählt werden, der zu den angestrahlten Flächen an den Wänden passt. Variieren Sie zusätzlich die Einstellungen «Überfüllen» und «Grösse».

Photoshop Screenshot – Einstellungen zum Ebenenstil «Schein nach aussen»

Nachdem die Laternen leuchten, müssen nur noch die Scheiben der Farbe des Lichtes angepasst werden. Nutzen Sie hierfür erneut eine Einstellungsebene «Fotofilter», um einen Orangeton auszuwählen.

Endergebnis ist eine künstlich erzeugte Nachtaufnahme

Nach diesem letzten Schritt ist die Nachtaufnahme fertig. Das Originalbild ist kaum wiederzuerkennen und die Menschen im Hintergrundsind durch die Dunkelheit auch so gut wie verschwunden.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Ergebnis – Teedosen vor einem ebenen, glatten Hintergrund

Photoshop: Einen glatten Hintergrund erzeugen

In der Produkt- oder Portraitfotografie werden meist sehr reduzierte Hintergründe verwendet, um das Motiv bestmöglich in den Fokus zu stellen. Hierfür eignen sich einfarbige, glatte Hintergründe am besten.

In den eigenen vier Wänden bieten sich für solche Aufnahmen einfarbige meist sogar weisse Wände oder Laken als Hintergrund an. Da die meisten Wände Strukturen haben und Laken schnell Falten schlagen, ist es jedoch schwer einen zu 100 Prozent ebenen Hintergrund zu schaffen. Wie Sie diese Flächen in der Nachbearbeitung glätten, zeigen wir Ihnen hier.

Auswahl des Hintergrundes

In unserem Beispiel wurden zwei Teedosen vor einer weissen Raufaserwand fotografiert. Der Untergrund ist glatt weiss. Um die Bildwirkung zu verbessern, ist es das Ziel den Hintergrund an den glatt weisen Boden anzupassen.

Tipp: Bei kleinen Objekten bietet ein Blatt weisses Papier einen sehr guten glatten Untergrund, an welchen Sie den Hintergrund anpassen können.

Um den unebenen Hintergrund anzugleichen, sollten Sie diesen in Photoshop auswählen. Nutzen Sie hierfür das Schnellauswahlwerkzeug in der linken Menüleiste. Zur Prüfung der Auswahl, kann der Auswählen-und-Maskieren-Modus verwendet werden.

Screenshot Photoshop – Teedosen und Untergrund ausgewählt

In der Einstellung «Überlagerung» ist besonders gut zu erkennen, welche Bereiche des Bildes ausgewählt wurden. Alle rot angezeigten Flächen wurden nicht ausgewählt. Eine weitere Möglichkeit zur Kontrolle bietet die Einstellung «Zwiebelschicht». In dieser werden die nicht ausgewählten Bereiche komplett ausgeblendet.

Screenshot Photoshop – Modus «Zwiebelschicht» zur Kontrolle der Auswahl

In dieser Abbildung wird die Auswahl in der Zwiebelschicht des Auswählen-und-Maskieren-Modus angezeigt.

Nutzen Sie die im Auswählen-und-Maskieren-Modus vorhandenen Werkzeuge, um Ihre Auswahl zu optimieren. Eine exakte Auswahl ist in der Nachbearbeitung besonders wichtig, weshalb Sie sich für diesen Bearbeitungsschritt etwas Zeit nehmen sollten.

Kehren Sie anschliessend die Auswahl um und setzen Sie einen Haken bei «Farben dekontaminieren», um das Motiv zusammen mit dem Vordergrund als neue Ebene zu speichern. Den Vorgang schliessen Sie mit einem Klick auf «Ok» ab.

Screenshot Photoshop – Auswahl umkehren und Farben dekontaminieren

Sie gelangen nun zurück in das normale Bearbeitungsmenü von Photoshop. Sichtbar ist nur die neu erstellte Ebene. Schalten Sie die Hintergrundebene, die automatisch in «Ebene 0» umbenannt wurde, hinzu.

Hintergrund an den Untergrund anpassen

Auf dieser Ebene findet der nächste Bearbeitungsschritt statt. Um die Ebene 0 bearbeiten zu können, muss diese ausgewählt sein. Klicken Sie dazu auf die Miniatur-Abbildung Ihres Fotos in der Ebene. Die Miniatur-Abbildung wird dadurch weiss umrahmt. Als nächstes wird das Pipetten-Werkzeug benötigt. Wählen Sie damit die Farbe des Untergrundes aus, um den unebenen Hintergrund anzugleichen. Anschliessen kann der Hintergrund durch das Pinsel- oder Rechteckwerkzeug mit der ausgewählten Farbe gefüllt werden.

Screenshot Photoshop – Hintergrund in der Farbe des Untergrunds ausmalen

Durch die neue Ebene, die im Vorfeld erstellt wurde, liegt das exakt ausgeschnittene Motiv nochmals über der Hintergrundebene. Dadurch müssen Sie beim anpassen des Hintergrundes nicht darauf achten, dass Sie das Motiv ebenfalls weiss malen. Nachdem der komplette Hintergrund mit der ausgewählten Farbe eingefärbt wurde, kann es dennoch passieren, dass es zu ungewollten unsauberen Übergängen kommt.

Screenshot Photoshop – Ebenen zusammenfügen

Um diese zu beheben, sollten Sie zuerst die beiden Ebenen miteinander verbinden. Mit einem Rechtsklick auf die obere Ebene öffnet sich ein Kontextmenü. In diesem befindet sich die Option «Mit darunter liegender auf eine Ebene reduzieren».

Durch das Zusammenfügen der Ebenen können Sie nun mit dem Pinsel den Übergang manuell korrigieren. Durch die vorherige Wahl des zu bearbeitenden Bereichs mit einem Auswahlwerkzeug kann das Motiv von der Bearbeitung geschützt werden. Ziehen Sie mit einem weichen Pinsel in der Farbe des Hintergrundes über den Übergang. Achten Sie darauf, dass der natürliche Schatten des Objektes beibehalten wird.

Ergebnis – Teedosen vor einem ebenen, glatten Hintergrund

Wurden alle Übergänge und farblichen Fehler korrigiert, sollte Ihr Motiv vor einem glatten, ebenen Hintergrund stehen. Diese Vorgehensweisen kann ebenfalls bei andersfarbige Untergründen angewendet werden.

Viel Spass beim Ausprobieren!