Beiträge

Konzentrierter Sportler beim Training

Trend Fitness-Fotografie

Lange Zeit war die Fitness-Fotografie vor allem der Bodybuilder- Szene vorbehalten. Berge von gebräunten Muskeln, die durch das Körperöl glänzten, waren klassische Motive. Doch mit dem idealen Körperbild hat sich auch längst das Bild von der Fitness-Fotografie gewandelt. Nach dem Motto «strong ist the new skinny» binden immer mehr Menschen Fitnesstraining fest in ihren Alltag ein und teilen in sozialen Netzwerken ihre persönlichen Trainingsziele und Erfolge mit Hashtags wie #fitnessaddict, #getfit & Co. Ganz besonders beliebt sind Vorher-Nachher-Bilder unter dem Hashtag #transformationtuesday. Die Motivation und Begeisterung von anderen für den Fitness-Lifestyle sowie Anerkennung für die eigene Disziplin stehen bei diesem Social-Media-Hype im Vordergrund.

Statt unnatürlich ausgeleuchteten Studiobildern mit überhöhten Kontrasten, sollen Fitnessfotos heute vor allem natürlich und spontan wirken. Sie sollen vor allem inspirieren, motivieren und der Betrachter bzw. Follower soll sich damit identifizieren können.

Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise, wie Ihnen fesselnde und inspirierende Fitness-Aufnahmen gelingen.

Fitness-Selfie vs. Shooting

Der aktuelle Fitnesstrend mit vielen begeisterten Anhängern lebt vor allem durch die bildgewaltigen sozialen Medien wie Instagram. Dort posten sowohl Influencer, Fitness-Coachs aber auch ganz normale Leute von ihrem Training, persönlichen Erfolgen und Fortschritten. Für regelmässige Posts aus dem Trainingsalltag sind Selfies besonders beliebt. Meist vor dem Spiegel setzt man sich mit einer gezielten Pose, die bestimmte Körperpartien betonen soll, in Szene. Besonders beliebt und motivierend sind Vorher-Nachher-Bilder, die die Veränderung des Körpers in einem bestimmten Zeitverlauf festhalten. Für kurze Trainingsausschnitte oder Ganzkörperaufnahmen bitten Sie am besten einen Freund oder Ihren Trainingspartner, ein paar Fotos von Ihnen zu machen.

Um sich bei der Ausführung von Übungen oder den aktuellen Stand der körperlichen Fitness noch professioneller festzuhalten eignet sich ein Shooting. Wichtig bei der modernen Fitness-Fotografie ist es, die Kraft und Konzentration festzuhalten. Schweiss und Anstrengung dürfen dem Model buchstäblich ins Gesicht geschrieben sein, damit die Aufnahme auch authentisch wirkt. Im Fokus steht ein möglichst realistisches Bild des Sportlers. Hier sind auch die Pausen und Momente der Erschöpfung beliebte Motive.

Egal, ob beim Selfie oder bei einem Shooting-Foto – die Botschaft ist immer eindeutig: Du kannst das auch schaffen!

Indoor vs. Outdoor Fitness-Fotografie

Sportler bei ihrem Training zu fotografieren, ist sowohl Indoor als auch Outdoor möglich. Dennoch gibt es hier einige Unterschiede, auf die Sie achten sollten. Soll die Location das Fitnessstudio sein, holen Sie sich vorab unbedingt die Erlaubnis des Studiobetreibers schriftlich ein. Es ist wichtig, dass andere Sportler vorher informiert werden, denn nicht jeder möchte scharf oder unscharf auf solchen Bildern zu sehen sein. Fotografieren Sie in einem Studio oder ähnlichem ist die Atmosphäre für das Bild schon gegeben. Viele moderne Fitness-Studios haben rohe Wände aus Beton oder Backstein, die das Ambiente und den urbanen Stil hervorragend unterstreichen. In geschlossenen Räumen kann trotz grosser Fenster das Licht zu gering sein und eine professionelle Ausleuchtung ist meist nur bedingt möglich. Das Fitness-Model sollte aus diesem Grund in der Lage sein, bestimmte Übungen länger zu halten, sodass Sie ein paar gelungene Aufnahmen von diesem Moment einfangen können.

Fotografieren Sie im Aussenbereich einer Sportanlage oder in freiem Gelände, ist das Umgebungslicht meist stärker. Je nach Jahres- oder Tageszeit wirken sich die unterschiedlichen Lichtverhältnisse auf die Stimmung des Bildes aus. Die bessere Ausleuchtung und der Platz bieten sich vor allem für dynamische Aufnahmen, also vom Sportler in Bewegung an.

Vorbereitung Fitness-Shooting

Soll der Stand der körperlichen Fitness festgehalten werden, sollte man am Tag des Shootings in Bestform sein. Ein professionelles Fitness Model stellt hierfür einige Zeit vor dem Shooting seine Ernährung um, sodass die Muskeln definiert zur Geltung kommen. Ob Sie diesen Mehraufwand für Ihr Shooting betreiben möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Des Weiteren ist eine leichte Bräunung der Haut ratsam, denn diese lässt sie gesund und jünger wirken. Ein dezentes Make-Up sowie gepflegte Nägel ergänzen den natürlichen Look. Die Kleidung des Models darf gern eng anliegen, aber bequem sitzen. Knallige Sportmode ist immer ein Hingucker und wirkt, vor allem auf Gruppenbildern, sehr dynamisch. Je dezenter die Farben der Kleidung, desto besser kommt die Haut und die Muskeln zur Geltung. Unmittelbar vor dem Shooting ist es ratsam sich aufzuwärmen und kurze kräftige Übungen zu machen, sodass das Blut in die Muskeln fliesst und diese so besser zur Geltung kommen.

Sportlerin beim Outdoortraining auf einer Treppe

Fotograf und Model sollten sich vorab auf eine Location und bestimmte Posen und Übungen festlegen, die nacheinander geshootet werden sollen. Fällt die Wahl auf ein Fitnessstudio ist, wie bereits erwähnt, die Absprache mit dem Betreiber nötig. Mit ihm können Sie auch die Möglichkeit der Ausleuchtung durch Lichttechnik besprechen und ob Sie einen gewissen Studiobereich für die Zeit des Shootings vielleicht sogar reservieren können. Gewichte, Bälle und ähnliches sind tolle Accessoires und ergänzen das Ambiente, wenn sie gezielt im Bildausschnitt platziert werden.

Es darf getrickst werden

In fast jedem Bereich der Fotografie wird getrickst, um bestimmte örtliche Begebenheiten auszugleichen oder um bestimmte Dinge hervorzuheben. Auch in der Fitness-Fotografie ist Tricksen erlaubt, um die Muskeln noch besser in Szene zu setzen. So nutzen viele Fitnessmodels das Solarium oder Selbstbräuner, da der Teint die Haut schön strahlen lässt und die Muskeln betont.

Beim Sport wird geschwitzt und das darf man auch gern auf den Bildern sehen. Doch nicht bei jedem Shooting kommt man tatsächlich ins Schwitzen. Auch hier darf nachgeholfen werden: Mit einer Sprühflasche kann man auf der Haut kleine Schweissperlen mit Wasser nachahmen. Zuvor verwendetes Körperöl unterstützt diesen Effekt, da das Wasser nicht sofort verdunstet oder von der Haut aufgenommen wird.

Verschwitze Frau hält sich an Gymnastikringen fest

Kameraeinstellung Fitness-Fotografie

Die Kameraeinstellung und die Wahl des Objektivs sind von dem Motiv selbst abhängig. Wollen Sie eine Nahaufnahme machen und einen bestimmten Ausdruck, den Moment einer Bewegung festhalten oder den Sportler in seiner Umgebung abbilden?

Fast jede moderne Kamera bietet die Möglichkeit einen Sportmodus einzustellen. Wer eigene Einstellungen vornehmen möchte, sollte den manuellen Modus wählen. Hier empfiehlt sich immer, den ISO Wert so klein wie möglich zu halten. Je nach dem, ob Sie das ganze Bild scharf abbilden oder nur das Model in den Vordergrund stellen und den Hintergrund unscharf darstellen möchten, ist die Blende zu wählen. Einen unscharfen Hintergrund erreichen sie mit einer weit geöffneten Blende, also einem grossen Blendenwert. Für ein ganzheitlich scharfes Bild sollten Sie die Blende so weit wie möglich schliessen. In geschlossen Räumen lässt sich ohne weiteres Licht-Equipment in der Regel nur die Methode mit der geöffneten Blende umsetzen, da für eine geschlossene Blende das Umgebungslicht nicht ausreichen könnte.

Um eine Bewegung scharf und ohne Bewegungsunschärfe einzufangen, ist es wichtig die Verschlusszeit kurz zu halten. 1/2000 oder kürzer ist hierbei optimal. Aber auch hier verringert eine kürzere Verschlusszeit die Lichtmenge die auf den Sensor fällt, welche mit der Blende oder zusätzlichen Lichtequipment ausgeglichen werden muss.

In unseren Artikeln zum Thema Sportfotografie können Sie sich weitere Tipps und Anregungen zu Einstellungen oder Motivwahl holen.

Fazit

Der Trend der Fitness-Fotografie hat sich in den letzten Jahren ausgeweitet und stark verändert. Nicht mehr die Perfektion steht im Mittelpunkt, sondern der Gedanke andere zu motivieren und sich selbst etwas Gutes zu tun. Wichtig ist es, das Model natürlich darzustellen und die Konzentration und Kraft festzuhalten. Die einst dauerlächelnden Models ohne Schweissperlen werden nun von realistischen Momentaufnahmen voller Dynamik abgelöst.

Schwangere Frau auf einer Wiese

Babybauch Shooting – Die Vorfreude in Bildern festhalten

Wächst ein Baby heran, ist dies für alle Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis. Die werdende Mutter spürt die Veränderungen und nach ein paar Wochen zeichnet sich eine deutliche Rundung ab. In dieser Zeit freuen sich viele Frauen auf ein Babybauch Shooting, in dem Sie diese besondere Zeit in individuellen Aufnahmen festhalten können. Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise für ein gelungenes Schwangerschaftsshooting.

Zeitpunkt für ein Babybauch Shooting

Der richtige Zeitpunkt für ein Babybauch Shooting liegt zwischen der 29. Und 36. Schwangerschaftswoche. Die Wölbung des Bauches ist gut zu erkennen und die Frau fühlt sich meist noch fit und wohl in Ihrem Körper. Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Wassereinlagerungen, Dehnungsstreifen und eingeschränkter Beweglichkeit. All das sind Faktoren, die das Wohlbefinden der werdenden Mutter bei einem Shooting stören können.

Passende Location auswählen

In der Wahl der Location für das Babybauchshooting sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Wo sich die werdende Mama wohlfühlt, ist es perfekt. Ob in der Natur, im Studio oder zu Hause als Homeshooting – Wichtig ist, dass der Babybauch im Mittelpunkt steht. Besonders beliebt bei vielen werdenden Müttern sind Babybauchbilder in der Natur. Auch wenn das Wetter eine nicht unwesentliche Rolle spielt, können zu jeder Jahreszeit wunderschöne Fotos entstehen. Wichtig ist auch hier, dass der Babybauch gut zu erkennen ist.

Ein Babybauch Shooting in den eigenen vier Wänden erhöht den Wohlfühlfaktor des Fotomodels und schafft Gemütlichkeit und Vertrautheit auf den Bildern. Hier kann die Mama in spe zum Beispiel im Bett, auf der Couch, mit ihrem Partner oder vor einem Fenster fotografiert werden. Die Kleidung sollte dem Umfeld angepasst sein und darf auch gern etwas gemütlicher sein. Nutzen Sie die unterschiedlichen Lichtverhältnisse aus und beziehen Sie persönliche Gegenstände wie bereits angeschaffte Babysachen oder auch das Haustier mit ein.

Im Fotostudio entstehen losgelöste Aufnahmen, in denen allein die Frau und Ihr Babybauch im Mittelpunkt stehen. In diesem geschützten Raum können Sie der Kreativität freien Lauf lassen. Besonders mit der Möglichkeit der individuellen Ausleuchtung kann die Bildwirkung hier gezielter beeinflusst werden. Achten Sie auf Details und Accessoires, denn kleine Makel fallen durch die perfekte Ausleuchtung hier besonders auf. Die Raumtemperatur sollte etwas erhöht werden, so dass sich das Model auch mit leichter Bekleidung wohlfühlt.

Bildausschnitt und Posen des Babybauches

Das Hauptaugenmerk des Bildes sollte immer auf dem Babybauch liegen. Die ideale Position ist schräg von vorn oder von der Seite, so kommt die Rundung besonders gut zur Geltung. Ob sitzend oder stehend, Detailaufnahme oder Portrait, wichtig ist die Position der Hände. Mindestens eine Hand der Mutter sollte dabei beschützend auf dem Bauch liegen. Eine beliebte Pose ist es, beide Hände zu einem Herz auf dem Bauch zusammenzulegen. Beziehen Sie Partner oder Geschwister mit ein, indem diese ein Ohr an den Bauch legen oder diesem einen Kuss geben. Auch der Partner kann seine Hände beschützend um den Bauch legen. Neben dem klassischen Shooting lässt sich auch der Verlauf der Schwangerschaft etwa in einer Collage mit Bildern aus den verschiedenen Schwangerschaftsmonaten festhalten.

Vater umfasst Babybauch und die Mutter hält ein Ultraschallbild

Accessoires für das Babybauch Shooting

Vor dem Shooting sollten Uhren, auffälliger Schmuck und Nagellack entfernt werden, da sie die Aufmerksamkeit vom Bauch weglenken. Bei Nahaufnahmen können Sie persönliche Dinge wie Ultraschallbilder, Babyschuhe, Nuggis, Schleifen, Schnullerketten, Söckchen oder ähnliches in das Bild integrieren. Auch kreative Accessoires wie Schnurtelefon, farbige Luftballons oder Post-Its mit kleinen persönlichen Botschaften verleihen dem Bild eine individuelle Note. Mit bunten Fingermalfarben können kleine Geschwister mit einbezogen werden. Achten Sie darauf, dass das Bild nicht überladen wirkt und die Natürlichkeit des Babybauchs erhalten bleibt.

Schwangere Frau hält Babyschuhe vor Ihren Babybauch

Outfit für das Babybauch Shooting

Die Wahl des Outfits ist vor allem von der werdenden Mutter selbst abhängig, denn sie muss sich wohlfühlen. Wichtig ist, dass man den Babybauch gut erkennen kann. Die Farben dürfen nicht zu knallig und die Muster sollten eher dezent sein. Drei bis fünf verschiedene Outfits sollte man einplanen, um viele verschiedene Bilder zu erhalten. Besonders beliebt sind spezielle Kleider, die für Babybauch Shootings verwendet werden. Sie sind meist aus sehr leichtem, halbtransparentem Stoff und geben den Blick auf den Babybauch frei.

Tipp:  Halten Sie es natürlich! Ein durch und durch gestyltes und stark geschminktes Model wirkt eher unpassend und befremdlich bei einem Babybauch Shooting.

Aufgaben für den Fotografen

Neben dem Erstellen wunderschöner und einzigartiger Babybauchbilder hat der Fotograf auch die Pflicht, auf das Wohlergehen seiner Models zu achten. Werdende Mütter befinden sich in einem besonderen Umstand und benötigen ausreichend Pausen. Achten Sie aus diesem Grund besonders sensibel auf erste Anzeichen von Erschöpfung und Müdigkeit und geben Sie der werdenden Mama Hilfestellung beim Hinsetzen und Aufstehen.

Fazit

Eine Schwangerschaft ist für jede Frau eine ganz besondere Zeit, die sie ihr Leben lang nicht vergessen wird. Mit einem ganz persönlichen Shooting oder einer Fotodokumentation des wachsenden Babybauchs halten Sie die Erinnerungen in einzigartigen Fotos fest. Mit der Wahl der Location, der Kleidung und der Accessoires verleihen Sie Ihren Babybauchbildern Ihre ganz persönliche Note. Wir wünschen allen werdenden Müttern viel Spaß beim Shooting!

Yoga-Pose Dreieck Variation auf Brücke

Yoga-Fotografie – Stimmung ist alles

Die über 3000 Jahre alte indische Meditationsform Yoga ist heute kein reiner Trendsport mehr. Immer mehr Menschen entdecken die wohltuende Wirkung der als Yoga bekannten Körperübungen. Sie dienen der Erhaltung von körperlicher sowie geistiger Vitalität und Kraft. Des Weiteren sollen sie Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Die zentralen Aspekte von Yoga unterteilen sich in Meditation, Pranayama (Atemübungen) und Asanas (Körperübungen). In der Yoga-Fotografie werden die verschiedenen Asanas für ausdrucksstarke Bildmotive genutzt.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Yoga-Posen für einzigartige Fotos nutzen und dabei gezielt die Bildwirkung bestimmen können.

Herausforderungen in der Yoga-Fotografie

Yoga ist eine spezielle Form der körperlichen Betätigung, da sie sich an unser Inneres richtet. Diese Harmonie zwischen Körper und Geist in Bildern festzuhalten, ist eine besondere Herausforderung für jeden Fotografen. Dabei geht es vor allem darum, die besondere Stimmung und die damit verbundene Ruhe im Motiv einzufangen und dem Betrachter des Bildes näherzubringen.

Vorbereitung

Um ausdrucksstarke Fotos verschiedener Asanas zu schiessen, sollten Sie sich als Fotograf vorab mit dem Thema Yoga und Asanas auseinandersetzen. So können Sie dem Model gegebenenfalls Hilfestellung und Korrekturhinweise geben. Fotograf und Model sollten sich zudem vorher besprechen, welche Posen abgelichtet werden. Anschliessend können Sie gemeinsam überlegen, welche Asanas sich für die gewählten Locations am besten eignen. Das Halten der einzelnen Körperübungen kann sehr anstrengend sein. Aus diesem Grund sollten Fotograf und Model ausreichend Zeit und Geduld mitbringen, um die Asanas mit genügend Kraft und Konzentration auszuführen.

Fotografieren Sie in einer Gruppe, so ist es angebracht, sich weitestgehend im Hintergrund zu halten und unauffällig zu fotografieren, um die Yogis nicht zu stören. Stellen Sie sich allen Teilnehmern vor und erzählen Sie, welches Ziel Sie mit Ihren Fotos erreichen möchten. Respektieren Sie, dass einige Teilnehmer nicht abgelichtet werden wollen.

Posen in der Yoga-Fotografie

Alle Posen der Asanas haben Ihre ganz bestimmte wohltuende Wirkung auf Körper und Geist, doch nicht alle eignen sich für ein gutes Fotomotiv. Die Wahl der Pose sollte nicht nur Ihrem Anspruch an das Foto, sondern auch unbedingt dem Können Ihres Models entsprechen. Besonders beliebte Motive sind Asanas wie Baum, Krieger und Lotussitz. Je nach gewünschter Bildwirkung eignen sich diese Posen für ausdrucksstarke Yoga-Fotos:

Kraft: Krieger, Schulterstand, Kopfstand, Krähe, Kamel, Skorpion, Pfau

Sinnlichkeit: Herabschauender Hund, Krieger, Tänzer, Kobra, Adler, Bogen im Liegen, Heldenstellung

Ruhe: Lotussitz, Baum, Kindstellung, Drehsitz, Zehenstand, Berg, Schmetterling

Beim Yoga stehen Entspannung und wohltuende Wirkung im Vordergrund. Zudem hat jeder Yogi den Anspruch, die Asanas korrekt auszuführen. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass Übung bekanntlich den Meister macht und die Perfektion beim Yoga nicht im Mittelpunkt steht. Bei jedem Asana gilt immer: Hören Sie auf Ihren Körper – Ihr Wohlergehen steht an erster Stelle!

Locations für Yoga-Fotografie

Die Wahl der Location beeinflusst die Stimmung Ihres Bildes sehr, setzt Ihrer Kreativität jedoch keine Grenzen. Ob Sie sich für die wilde, unberührte Natur, einen angelegten Garten, die betriebsame Stadt oder für einen Lost-Place entscheiden – jede Location eignet sich für Yoga-Fotografie. Auch beliebte Fotomotive von bekannten Sehenswürdigkeiten können mit einem Asana in ganz neuem Licht erscheinen.

Das Fotografieren in der Natur greift die Verbundenheit mit Yoga zu selbiger auf und schafft eine sinnliche und ruhige Stimmung im Bild. Natürliche Formen, aber auch Elemente wie Wasser, Erde oder Licht, harmonieren perfekt mit den Asanas Ihres Models und unterstreichen den Einklang mit der Umwelt.

Einen schönen Kontrast erreichen Sie, wenn Sie in urbaner Umgebung fotografieren. Die ruhige und besinnliche Ausstrahlung des Models steht der den künstlich von Menschenhand geschaffenen Strukturen gegenüber.

Perspektive in der Yoga-Fotografie

Auch die Wahl der Perspektive beeinflusst die Stimmung des Bildes. Wollen Sie die innere Ruhe in den Vordergrund stellen oder die Kraft des Models in den Fokus rücken? Wollen Sie die Pose und deren Wirkung präsentieren oder den Einklang mit der Umwelt verdeutlichen?

Die Entspannung beim Yoga können Sie mit Detailaufnahmen von Gesicht oder Händen gut darstellen. Der entspannte Gesichtsausdruck mit geschlossenen Augen oder die spezielle Haltung der Finger im Gyan Mudra verdeutlichen zum Beispiel die innere Ruhe und Konzentration des Yogis.

Um bestimmte Aspekte eines Asanas, wie Kraft, Ruhe oder Sinnlichkeit auszudrücken, sollten Sie das Model in das Zentrum des Bildes rücken und den goldenen Schnitt vernachlässigen. Wir empfehlen, von gleichen Motiven mehrere Bilder mit verschiedenen Bildausschnitten zu machen.  So können Sie später entscheiden, welches eine bessere Wirkung erzielt. Es bietet sich an, eine Yoga Pose aus Augenhöhe und frontal abzulichten. So können Symmetrie und Harmonie des Asanas am besten eingefangen werden.

Wollen Sie die dargestellte Yoga-Pose als Teil der Umwelt präsentieren, steht das Model nicht mehr im Fokus Ihrer Aufnahme. Ob im goldenen Schnitt oder zentral positioniert, wird das Yoga-Model eingerahmt von der natürlichen oder urbanen Umgebung. Spielen Sie mit den Elementen, wie dem Sonnenlicht oder einem Wasserfall, indem Sie diese in die Bildkomposition einfliessen lassen. Die Symmetrie des Motivs ist hier nicht ganz so wichtig.

Fotografieren Sie eine Gruppe von Yogis, können Sie einzelne Yoga Posen meist nicht darstellen. Hier liegt der Fokus auf dem Gefühl der inneren Ruhe. Variieren Sie die Tiefenschärfe, indem Sie den Blendenwert verringern, um einzelne Gruppenteilnehmer oder Details hervorzuheben.

Fazit

Yoga Fotografie unterscheidet sich in vielen Punkten von herkömmlichen Motiven. Zentrales Thema ist jedoch stets die Darstellung von Einklang und Harmonie als fundamentale Aspekte von Yoga. Halten Sie sich diesen Punkt immer vor Augen, gelingen Ihnen einzigartige Aufnahmen, die den Betrachter in eine friedliche Welt voller Harmonie und Stärke eintauchen lassen.

Frau fotografiert mit dem Smartphone während einer Übung mit einer Ananas

Deutschsprachige Fitnessblogger auf Instagram

Egal ob Fitness, Food, Lifestyle: Auf Instagram können Nutzer ihre unterschiedlichen Leidenschaften mit der Welt teilen. Aktuell ist der Fitness-Lifestyle bei vielen Nutzern sehr beliebt. Zahlreiche sportbegeisterte Influencer posten regelmässig Trainingsausschnitte, den persönlichen Fortschritt und Inspirationen für eine gesunde Ernährung.

Passend zu den guten Vorsätzen fürs neue Jahr stellen wir Ihnen in diesem Artikel fünf Instagram-Accounts rund um das Thema Fitness-Lifestyle vor. Lassen Sie sich von diesen Influencern für Ihren eigenen Alltag inspirieren und entdecken Sie nützliche Tipps rund um Fitness und Ernährung.

@carmenbieri_ & @michellebieri_ – Zwei fitnessbegeisterte Schwestern

„Bei Fitness geht es um so viel mehr als nur um Bewegung. Es ist ein Katalysator für positive Veränderungen und beeinflusst jeden Aspekt deines Lebens.“ – Michelle Bieri.

Mit jeweils über 54 Tausend Followern sind die Bieri-Schwestern als Fitnessblogger vor allem in der Schweiz bekannt. Seit einigen Jahren betreiben die Schwestern ihre Instagram-Accounts und präsentieren ihre Trainingsfortschritte. In ihren Storys und Videos erklären Carmen und Michelle ihre Trainingsübungen mit Tipps für die richtige Ausführung und motivieren ihre Follower zum Training.

Aber auch die Interaktion mit ihren Followern ist Carmen und Michelle wichtig. Unter ihren Beiträgen werden Fragen beantwortet und auch die Veröffentlichung einer E-Mailadresse ermöglicht den Instagram-Nutzern mit den Schwestern in Kontakt zu treten. Zusätzlich bieten die Bieri-Schwestern personalisierte Trainings- und Ernährungspläne an. Genauere Informationen dazu gibt es auf ihrer Webseite. Mit ihrem gemeinsamen Instagram-Account möchten die Schwestern in naher Zukunft ihren Fokus auf mentales Training legen.

@flooorrriii – Inspirationen zum Laufen

Wenn es ums Laufen geht, sind Sie bei Flo genau richtig! Der gebürtige Deutsche gibt viele Tipps rund ums Lauftraining, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. In Videos zeigt der Fitnessblogger einige Trainingsübungen und motiviert seine Follower mithilfe inspirierender Texte zur Aktivität. Auf seine Reise zu weltweiten Marathons nimmt er seine Follower mit. Mit seinen Dos und Donts gibt Flo nützliche Tipps, wie jeder von uns an einem Marathon teilnehmen kann. Auf seiner Webseite erhalten die Leser neben Fitness-Tipps auch Informationen rund um Ernährung und einen gesunden Lebensstil.

@byevelina_ – Fitnessbloggerin mit 258k Followern

Mit ihrem Account inspiriert Evelina zu einem aktiven Alltag. Die deutsche Fitnessbloggerin aus Hannover setzt ihren Schwerpunkt auf Sport, Lifestyle und Ernährung. In Videos und Storys können Sie einige Einblicke in die Trainingswelt von Evelina erhalten. Unter ihren Beiträgen beantwortet die Influencerin Fragen zu Ernährung und Fitness.

@simon.mathis_ – der selbstbewusste Fitnessblogger

„Meiner Meinung nach bringt Fitness neben dem optischen Aspekt noch viele weitere positive Effekte ins Leben.“ – Simon Mathis

Mit über 393 Tausend Followern auf Instagram ist Simon im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Lifestyle- und Fitness-Influencer. Der gebürtige Österreicher setzt dabei vor allem auf die Interaktion mit seinen Followern. Zurzeit legt der Influencer seinen Schwerpunkt auf den Fitness-Lifestyle und präsentiert Tipps rund ums Training auf einem weiteren Account.

Fazit

Der Fitness-Lifestyle ist derzeit absolut im Trend – das zeigen nicht nur die zahlreichen Accounts auf Facebook und Instagram, sondern vor allem die zahlreichen Follower, die sich für die Posts rund um Training und Ernährung begeistern. Neben konkreten Übungen und Tipps geht es hier vor allem um die Lebenseinstellung und einen aktiven Alltag, den die Influencer in Ihren Accounts teilen. Wir finden die inspirativen und motivierenden Beiträge perfekt für die guten Vorsätze im neuen Jahr und wünschen viel Spass beim Stöbern!

Mädchen dekoriert Weihnachtsbaum

Weihnachten Speziel: Tipps für stimmungsvolle Weihnachtsfotos

Die Weihnachtszeit erfüllt uns jedes Jahr mit einem Gefühl von Behaglichkeit und Frohsinn. Familie und Freunde kommen zusammen, um das Fest der Liebe zu feiern und sich mit kleinen Geschenken eine Freude zu machen. Bereits in der Vorweihnachtszeit packen wir Geschenke, backen Plätzchen und dekorieren unser Zuhause. Wenn dann der grosse Abend kommt, Kinderaugen strahlen und die Geschenke ausgepackt werden, sitzt die ganze Familie zusammen und geniesst den Abend. Wir geben Ihnen Tipps, mit denen Sie diese einmaligen Momente auf gelungenen Weihnachtsfotos festhalten können.

Vorbereitungen für Weihnachtsfotos

Damit die Weihnachtsfotos zu tollen Erinnerungsstücken werden, sollten Sie die Räumlichkeiten und möglichen Locations auf Fototauglichkeit prüfen. Wie sind die Lichtverhältnisse? Wo haben Sie Platz sich zu positionieren oder gegebenenfalls ein Stativ aufzustellen? Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welche Motive Sie in der Weihnachtszeit einfangen möchten. Schiessen Sie ein paar Testfotos, um verschiedene Kameraeinstellungen und Perspektiven auszuprobieren. So können Sie später entspannt die Zeit mit Ihren Lieben geniessen und obendrein stimmungsvolle Weihnachtsfotos machen.
Vor dem weihnachtlichen Familientreffen sollte auch das Kameraequipment gut vorbereitet werden. Eine zusätzliche Speicherkarte und geladene Ersatzakkus sollten dabei nicht fehlen. Sind alle Vorbereitungen für die Weihnachtsfotos getroffen, können die Weihnachtstage kommen.
Die richtigen Kameraeinstellungen für gelungene Weihnachtsfotos
Die Lichtverhältnisse sind in der Weihnachtszeit eher dürftig. Die Lichter sind gedimmt und das Tageslicht schwindet bereits in den späten Nachmittagsstunden. Doch auch wenn das Licht nicht die optimalen Bedingungen schafft, sollten Sie auf den Einsatz des Blitzes verzichten. Das Blitzlicht würde das Motiv zu grell ausleuchten und die Wirkung des warmen Lichtes und die damit verbundene gemütliche Stimmung würde verloren gehen.
Besser ist es, auf den Einsatz lichtstarker Objektive zu setzen. Diese bieten die Möglichkeit, die Blende weiter zu öffnen, wodurch mehr Licht auf den Sensor der Kamera fällt. Aber Vorsicht – denn je weiter Sie die Blende öffnen, desto geringer ist die Schärfentiefe. Dies bedeutet, dass der scharfe Bereich des Bildes kleiner wird. Für Detailaufnahmen, wie eine besonders schöne Weihnachtskugel am Weihnachtsbaum, eignet sich eine weit geöffnete Blende besonders gut. Durch diese Einstellung erreichen Sie viel Hintergrundunschärfe, wodurch der Hintergrund stark verschwimmt und die Kugel maximal im Fokus steht. Bei einem Gruppenbild ist die geringere Schärfentiefe dagegen von Nachteil, da Personen am Bildrand nur noch verschwommen zu sehen sein könnten. Bei Gruppenbilden sollten Sie daher einen Blendenwert von f/8 nicht unterschreiten, um ausreichend Schärfentiefe in der Aufnahme zu erzeugen.
Bei Gruppenbildern erfolgt das Ausgleichen der Lichtverhältnisse und der geschlossenen Blende vor allem über die Belichtungszeit. Dabei können Sie eine Belichtungszeit von bis zu 1/60 Sekunden verwenden, ohne mit grosser Bewegungsunschärfe rechnen zu müssen. Da bei Gruppenbildern immer minimale Bewegungen auftreten können, würde eine längere Belichtungszeit für Verwacklungen sorgen. Bei unbewegten Motiven wie der Dekoration oder der Festtafel können Sie die Belichtungszeit nach Bedarf anpassen. Grundsätzlich sollten Sie beim Fotografieren mit langen Belichtungszeiten ein Stativ verwenden, um Verwacklungen zu vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit die schlechten Lichtverhältnisse auszugleichen, besteht darin, den ISO-Wert zu erhöhen. Doch auch hier sollten Sie sich vorsichtig an den idealen Wert herantasten. Einen ISO-Wert zwischen 200 und 400 können Sie in der Regel ohne grosse Qualitätseinbussen verwenden. Bei der Verwendung von höheren ISO-Werten über 400 hilft es, sich nach dem ersten Schnappschuss das Foto vergrössert auf dem Kameradisplay anzuschauen. So können Sie eventuelles Bildrauschen besser feststellen.
Ist das Equipment bereit, geht es um passende Motive und harmonische Bildausschnitte, welche die besondere Stimmung in der Weihnachtszeit ausdrücken.

Christbaum, Weihnachtsmarkt & Winterspass – Momentaufnahmen in der Vorweihnachtszeit

Die Vorbereitungen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest gehören jedes Jahr zur Weihnachtszeit dazu. Dokumentieren Sie Ihre Vorweihnachtszeit mit tollen Schnappschüssen und Momentaufnahmen. So sollte die Kamera etwa beim Plätzchenbacken mit der Familie, beim liebevollen Verpacken der Geschenke oder auch beim Besorgen und Schmücken des Weihnachtsbaums immer griffbereit sein.

Kind trägt mit Grossvater den Weihnachtsbaum durch den Schnee

Halten Sie auch andere typisch vorweihnachtliche Aktivitäten mit Ihren Lieben fotografisch fest. So gehören für viele Familien der Weihnachtsmarktbesuch, eine lustige Schlittenfahrt, Eislaufen und Schneemannbauen zur Weihnachtszeit dazu. Wie Sie weisse Winterlandschaften eindrucksvoll einfangen und gelungene Fotos im Schnee schiessen, erfahren Sie in unseren Artikeln «Fotografieren im Schnee» und «Wintershooting – Tipps für stimmungsvolle Winterportraits».

Ebenfalls typisch für die Weihnachtszeit sind die stimmungsvollen Lichter und Beleuchtungen der Häuser und Weihnachtsmärkte. Diese können Sie am besten in der ersten halben Stunde nach Sonnenuntergang zur sogenannten «Blauen Stunde» mit der Kamera einfangen.

Stimmungsvolle Weihnachtsfotos am Heiligabend

Als Höhepunkt der Weihnachtszeit bietet der Heiligabend natürlich besonders schöne Fotomotive. Nutzen Sie die Zeit vor dem Eintreffen der ersten Gäste, um schöne Detailaufnahmen von der festlich geschmückten Tafel, den bunten Geschenken unter dem Weihnachtsbaum und den liebevoll verzierten Leckereien zu machen. Auch das Ankommen der Lieben und die freudige Begrüssung eignen sich für den ein oder anderen lebendigen Schnappschuss. Wenn Sie Ihre Gäste jedoch nicht gleich an der Tür mit der Kamera überfallen möchten, warten Sie am besten, bis alle eingetroffen sind und starten vielleicht mit einem schönen Gruppenfoto zum Einstieg. Ein Gruppenfoto ist zwar immer gestellt, dennoch ist eine solche Aufnahme immer eine schöne Erinnerung und zeigt zum Beispiel im Laufe der Jahre wie die Kinder gross werden und die Familie wächst. Nutzen Sie die Weihnachtsbaumbeleuchtung als Lichtquelle für die Gruppenbilder und Portraits, indem Sie die Personen direkt neben den Christbaum positionieren. Das warme Licht lässt die Gesichter natürlich strahlen und sorgt für eine bessere Bildausleuchtung.

Familie sitzt an Weihnachten zusammen und packt Geschenke aus

Ist dann der grosse Moment für die Kinder gekommen und die Geschenke werden ausgepackt, sollten Sie sich bei aller Begeisterung für das perfekte Foto dennoch im Hintergrund halten. Fotografieren Sie Kinder auf Augenhöhe und achten Sie auf einen passenden Hintergrund. Serienaufnahmen sind hierbei eine grosse Hilfe, um das perfekte Motiv nicht zu verpassen.

Detailaufnahmen eignen sich besonders gut, um die Gemütlichkeit und Innigkeit mit der ganzen Familie festzuhalten. Kleine Gesten, strahlende Gesichter sowie die Kinder beim Auspacken der Geschenke geben diese Stimmung perfekt wider. Seien Sie bei der Wahl Ihrer Motive kreativ: Fotografieren Sie beispielsweise zwischen den Tannenzweigen hindurch oder nutzen Sie die Spiegelung in einer Christbaumkugel. Eine gute Mischung aus Gruppenfotos, Detailaufnahmen der Gäste oder der Dekoration hält die Eindrücke vom Weihnachtsabend stimmungsvoll fest. Obendrein haben Sie mit den gelungenen Weihnachtsbildern eine ideale Grundlage für das nächste Weihnachtsgeschenk. Verewigen Sie die schönsten Aufnahmen zu Erinnerung zum Beispiel in einem einzigartigen Fotobuch oder als schicke Foto-Collage.

Fazit

Die Kunst für perfekte Weihnachtsfotos liegt im Einfangen der Stimmung bei meist schlechten Lichtverhältnissen. Nutzen Sie das gemütliche Kerzenlicht und die festliche Christbaumbeleuchtung als Lichtquelle für Ihre Fotos und verzichten Sie auf Blitzlicht. Zusammen mit den gut abgestimmten Einstellungsparametern Blende, ISO-Wert und Belichtungszeit steht stimmungsvollen Aufnahmen von Ihrem persönlichen Weihnachtsfest nichts mehr im Weg. Achten Sie bei der Motivauswahl auf all die kleinen Momente und Vorbereitungen, die Weihnachten für Sie und Ihre Lieben so besonders machen. Vom Plätzchenbacken, Christbaumschmücken bis hin zur Bescherung an Heiligabend halten Sie so die Besinnlichkeit von Weihnachten mit Ihren Lieben fest.

Doch am wichtigsten: Geniessen Sie die Zeit mit Familie und Freunden zu Weihnachten. Vergessen Sie nicht, die Kamera auch einmal bei Seite zu legen, um gemeinsam mit Ihren Lieben zu lachen, zu feiern und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Junge Frau kuschelt sich mit der Nase in rosa Schal

Wintershooting – Tipps für stimmungsvolle Winterportraits

Winter ist die Zeit der Romantik und Stille. Romantisch verschneite Schneelandschaften und kuschlige Kleidung rufen in uns Emotionen des Wohlbefindens hervor. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Winterromantik in einem gelungenen Wintershooting einfangen können.

Die passende Location für ein Wintershooting

Eine geeignete Location für ein Wintershooting zu finden, ist nicht schwer. Für die perfekten Motive sollten Sie aber dennoch einige Dinge beachten. Um räumliche Tiefe in der weissen Winterlandschaft zu schaffen, sollten Objekte wie Bäume, Steine oder ähnliches im Bildausschnitt zu sehen sein. Andernfalls würde auf dem Foto der Eindruck entstehen, dass das Model in einem scheinbar leeren, weissen Raum schwebt. Besonders stimmungsvoll im Bild sind vor allem die immergrünen Nadelbäume oder Ausschnitte der braun marmorierten Baumstämme. Bei Aufnahmen in der Stadt sollten Sie den Einfluss von Lichtern und dem bunten Treiben einer Menschenmenge im Hintergrund nicht unterschätzen. Beides kann schnell für Unruhe im Bild sorgen und das eigentliche Hauptmotiv zur Nebensache werden lassen.

Wenn Sie im Schnee fotografieren möchten, sollten Sie eine gut erreichbare Location und passende Kleidung wählen. Lange Laufstrecken durch hohen Schnee können sehr schnell sehr anstrengend werden und dafür sorgen, dass Schuhe und Kleidung durchnässen, bevor Sie das Ziel erreichen. Mit festem Schuhwerk erreichen Sie jedoch wunderbar auch unberührte Schneelandschaften fernab der Wege. Besondere Vorsicht ist bei dem Betreten von Eisflächen zu wahren. Informieren Sie sich im Voraus, welche Eisflächen offiziell freigegeben sind und gehen Sie kein Risiko ein.

Steht die Location fest, gilt es den richtigen Zeitpunkt für das Shooting zu wählen, um die Bedingungen vor Ort perfekt nutzen zu können. Wintertage sind zwar kürzer, dafür können Sie jedoch das goldene Sonnenlicht in den Morgen- und Nachmittagsstunden länger nutzen. Das goldene Licht sorgt für stimmungsvolle und kontrastreiche Bilder der kalten, kargen Winterlandschaft und verleiht dem Model ein warm wirkendes Strahlen. Aus der richtigen Perspektive kann das Sonnenlicht sogar den Schnee glitzern lassen.

Das Styling des Models

Neben einer geeigneten Location ist natürlich auch das passende Outfit mit entsprechenden Accessoires ausschlaggebend für ein gelungenes Shooting. Beraten Sie sich mit Ihrem Model und sichten Sie am besten gemeinsam die verfügbaren Kleidungsstücke. Je nach Stimmung des Bildes sollten Sie besonders auf die Zusammenstellung der Farben achten.

Nutzen Sie etwa die typischen Weihnachtsfarben Rot, Grün und Braun, um eine festliche und weihnachtliche Stimmung ins Bild zu bringen. Beziehen Sie für die Bildwirkung sowohl die Farben des Outfits und der Accessoires als auch die Nuancen von beispielsweise den Nadelbäumen im Hintergrund mit ein.

Für ein romantisches und elegantes Winterbild empfehlen sich vor allem gedeckte Farben wie Braun- und Grüntöne, Weinrot und Ähnliches. Immer in Abhängigkeit von der Umgebung können auch Pastelltöne eine gute Wahl für das Outfit des Models sein.

Besonders kuschlig wirkt das Bild, wenn Sie auf grobe Strickmuster zurückgreifen. Setzen Sie das Model für das Wintershooting etwa mit einem hübschen Schal und farblich passender Mütze in Szene. Wenn es etwas verspielter und dynamischer sein soll – wie zum Beispiel bei einem Familienshooting – können Sie hier auch mit bunten Farben experimentieren.

Ob Familien- oder Paarshooting – Bei mehreren Personen im Bild sollte die Kleidung grundsätzlich immer farblich aufeinander abgestimmt sein.

Wintershooting - Pärchen im Schnee

Die richtige Fotoausrüstung wählen

Um im Winter zu fotografieren, bedarf es keiner speziellen Ausrüstung, dennoch sollte man auf bestimmte Dinge achten.

Die winterlichen Temperaturen beeinflussen die Nutzungsdauer Ihres Akkus negativ. Halten Sie also genügend Ersatzakkus bereit, die Sie am besten am Körper tragen, um sie warm zu halten. Die Kamera hingegen darf ruhig kalt sein und bleiben, um die Bildung von Kondenswasser an Objektiv und Sucher zu vermeiden.

Tipp: Müssen Sie das Objektiv wechseln, lagern Sie dieses in einer Plastiktüte. So kann sich das Objektiv der Temperatur anpassen und bleibt verschont von Feuchtigkeit.

Nutzen Sie ein Stativ mit Metallbeinen, können diese sehr kalt werden. Um das Material und Ihre Finger zu schützen, können Sie die Füsse auf eine Decke oder ein Stück Pappe stellen.

Warme Getränke und eine Wärmflasche sind nützliche Begleiter bei einem Wintershooting. Eine alte Decke oder ein Stück Pappe ist ebenfalls sinnvoll, wenn Sie im liegen oder Sitzen fotografieren wollen. Weiter sollten Sie ein trockenes Mircofasertuch dabeihaben, um Schneeflocken oder Kondenswasser streifenfrei entfernen zu können. Auf Handschuhe sollten Sie als Fotograf auf keinen Fall verzichten. Je nach Modell der Kamera, gibt es auch Handschuhe, mit denen Sie Ihren Touchscreen Bildschirm trotzdem bedienen können.

Bei der Wahl der Objektive ist es im Bereich der Portraitfotografie nie verkehrt eine 35 oder 50 mm Festbrennweite dabei zu haben. Mit einem solchen Festbrennweitenobjektiv erzielen Sie eine geringe Tiefenschärfe, wodurch Ihr Model noch mehr im Fokus steht. Mehr Informationen zu konkreten Einstellungen finden Sie in unserem Artikel „Fotografieren im Schnee“.

Das perfekte Motiv inszenieren

Wintershootings eignen sich sowohl für Portraitaufnahmen, als auch für Paar- und Familienshootings. Sie können das Motiv mit verschiedenen Accessoires ergänzen, um die Stimmung von Gemütlichkeit und Romantik zu verstärken. Dafür eignen sich besonders Tassen mit heissen Getränken, kleine Geschenke, die die Weihnachtszeit ankündigen oder Holzschlitten. Schlitten und Schneemänner ergänzen Familien- und Kinderfotos perfekt und rufen Kindheitserinnerungen hervor. Beziehen Sie die Umgebung und Gegebenheiten mit in das Motiv ein. Personen, die hinter einem Baumstamm hervorschauen, einen Schneeengel machen oder mit Schnee werfen, bringen dem Betrachter des Bildes die winterliche Landschaft näher.

Je näher Sie eine Szenerie fotografieren, desto gemütlicher wirkt diese. Lassen Sie die winterliche Landschaft mehr in Ihr Motiv einfliessen, rückt die Kälte in den Vordergrund.

Wintershooting - Junge Familie mit Schlitten im Schnee

Tipp: Holen Sie sich immer wieder Feedback zum Wohlbefinden von Ihrem Modell. Beim Shooting im Schnee gerät man schnell ins Frieren und die Gefahr einer Unterkühlung sollte hierbei nicht unterschätzt werden. Je nach Aussentemperatur und Outfit sollten Sie sich mögliche Motive bereits im Voraus gut überlegen und das Equipment bestmöglich vorbereiten, damit beim Shooting keine unnötigen Wartezeiten entstehen. Packen Sie daher eine warme Decke und heissen Tee zum Aufwärmen für Zwischendurch ein. Wird es dennoch zu kalt, brechen Sie lieber ab und vereinbaren einen weiteren Termin zum Fortsetzen des Shootings.

Fazit

Ob romantisches Paarshooting, festliches Portrait oder trautes Familienglück, ein Motiv in einer Winterlandschaft ist immer eine sehr stimmungsvolle Aufnahme. Die Farbwahl der Kleidung und die Wahl des Bildausschnittes ist dabei ausschlaggebend für die Bildwirkung. Doch bei allen Ambitionen für das perfekte Wintermotiv, sollte die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten immer im Vordergrund stehen, denn die Kälte ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Bereiten Sie sich also gut vor, damit einem gelungenen Wintershooting nichts mehr im Weg steht. Die Ergebnisse eignen

Bilder auf dem Smartphone mit Beauty-Apps bearbeiten

PlayStore: Beauty-Apps zur smarten Bildbearbeitung

Strahlend weisse Zähne, ein ebenmässiger Teint oder doch ein paar Zentimeter grösser schummeln? Wofür man bis vor ein paar Jahren noch ausgeprägte Photoshop Kenntnisse benötigte, übernehmen heute sogenannte Beauty-Apps die Arbeit für uns. Und das alles mit ein paar Klicks und Fingerbewegungen direkt auf dem Smartphone.

Wir stellen Ihnen 3 Apps zur Beauty Retusche aus dem PlayStore vor, mit denen Sie Ihr nächstes Selfie im Handumdrehen ins richtige Licht rücken können.

Facetune: Strahlende Zähne und Augen im Handumdrehen

Die Beauty-App Facetune bietet dem Nutzer zahlreiche Retusche-Werkzeuge, um aus einem Portrait das Beste herauszuholen. Insbesondere die Aufhell-, Detail- und Glättungs-Funktion lassen Augen, Mund und Haut strahlen. Daher ist die App besonders bei Instagram-Nutzern sehr beliebt. Denn nicht nur dunkle Stellen um die Augen lassen sich mit einem einfachen Wischen aufhellen, sondern auch Hintergründe. Eine zu dunkle Aufnahme, lässt sich somit schnell optimieren. Ebenso kann der Hintergrund auch unscharf gezeichnet werden, wodurch das Bild mehr Dynamik bekommt.

Funktionen in der facetune App

Auszug der Funktionsübersicht in der facetune App

Mit Hilfe der «Details» Funktion lassen sich vor allem die Augen und der Mund perfekt in Szene setzen. Und dank der Glättungsfunktion wird der Teint im Gesicht fast schon makellos. Dazu wählt man das gewünschte Werkzeug aus und wischt mit dem Finger über die jeweilige Partie. Je häufiger man wischt, desto intensiver wird der Effekt. Damit man es mit der Retusche nicht übertreibt, kann mit einem Klick auf das blaue Symbol unten rechts auch immer wieder schauen, wie sich der Bearbeitungsprozess entwickelt hat. Hält man das Symbol gedrückt, erscheint nämlich das Ausgangsbild. Zudem bauen sich die Effekte aller Retusche-Werkezeuge in ihrer Intensität mit jedem Wischen auf. Ein stark verfremdetes Bild ist somit kaum möglich. Eine kleine Auswahl an verschiedenen Filtern und Retroeffekten rundet das Angebot der Bildbearbeitungs-App ab.

Facetune ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit Facetune - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Bearbeitung des Bildes mit den folgenden Facetune Werkzeugen: Filter «Lighter»; Augen aufgehellt; Augen, Mund und einzelne Haarsträhnen mit «Details» Funktion hervorgehoben, Gesichtshaut geglättet.

YouCamPerfect: Der Klassiker unter den Beauty Apps

Die Beauty-App YouCamPerfect ist ein Klassiker unter den Retusche Apps und bietet sicherlich den grössten Funktionsumfang, um ein Selfie zu optimieren. Dabei verfügt die App sowohl über klassische Bildbearbeitungsfunktionen, wie beispielsweise das Anpassen der Kontraste, als auch über eine Vielzahl an Beauty-Tools. Neben einer automatischen Verschönerungsfunktion gehören dazu auch Hautglättungsfunktionen, eine Nasen- und Gesichtsformkorrektur sowie ein Augenvergrösserungs-Werkzeug. Aber auch das grösser und schmaler schummeln des eigenen Körpers, stellt für die App kein Problem dar.

Funktionen in der YouCamPerfect App

Auszug der Funktionsübersicht in der YouCamPerfect App

Ebenso lassen sich mit der App auch unschöne Augenschatten, Hautunreinheiten und die Farbe der Zähne korrigieren. Besonders interessant ist bei dieser App sicherlich die Smile-Funktion. Dieses Werkzeug bringt jeden noch so grimmigen Gesichtsausdruck zum Lächeln. Anders als bei der Facetune App analysiert die App automatisch das Bild. Der Nachteil dabei: Der Nutzer kann bei fast allen Beauty-Tools lediglich die Intensität des Effektes einstellen. Selbst aber nicht bestimmen, welche Partien bearbeitet werden sollen.

Dank der umfangreichen und sehr gut funktionierenden Werkzeuge besteht die Gefahr, dass das Gesicht zu sehr verfremdet wird. Ein Blick auf das ursprüngliche Vergleichsbild ist daher ratsam. Ebenso das vorsichtige justieren der jeweiligen Werkzeugregler.

YouCamPerfekt ist in einer kostenlosen Version im Google Play Store erhältlich: Android Version

Beauty Retusche mit YouCamPerfect - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: Stark bearbeitetes Bild mit den folgenden YouCamPerfect Funktionen: Haut geglättet, schmalere Gesichtsform, Hautfarbe verändert, Nasenverschönerung, Tränensäcke entfernt, Augen vergrössert, Hautunreinheiten entfernt, Rouge aufgelegt, Lächeln intensiviert und die Augen aufgehellt.

Airbrush: Ein neuer Look per Finger-Klick

Die Airbrush App verfügt ähnlich wie die Facetune und die YouCamPerfect App über eine Vielzahl an Beauty-Retusche-Tools und Standardfunktionen zur Bildbearbeitung. Während diese Funktionen bei der Airbrush App vom Ergebnis her nur mittelmässig sind, punktet diese Beauty-App vor allem mit dem automatischen Make-up Tool. Mit nur einem Klick lässt sich ein neuer Make-up Look auf das Bild legen und in der Intensität anpassen. Auch das Überlagern der Looks ist kein Problem. Wollten Sie beispielsweise schon immer mal Sommersprossen haben oder testen, wie Smokey Eyes an Ihnen wirken, dann ist diese App zu empfehlen. Für das beste Ergebnis ist es ratsam, wenn das Make-Up des Ausgangsbildes eher neutral ist. Dadurch kommen die einzelnen Make-up Looks, die die Beauty-App bietet, besser zur Geltung.

Funktionen in der Airbrush App

Auszug der Funktionsübersicht in der Airbrush App

Beauty Retusche mit Airbrush - Selfies bearbeiten

links: Bild ohne Bearbeitung, rechts: bearbeitetes Bild mit dem Make-Up Werkzeug der Airbrush App

Fazit

Bei all den Möglichkeiten, die diese Beauty-Apps bieten, sollten Sie es mit der Bearbeitung nie übertreiben. Ist man auf der Suche nach einer App für eine natürliche Optimierung des eigenen Selfies, so bietet sich die Facetune App an. Hier lassen sich alle Bearbeitungsmöglichkeiten in kleinen Schritten anwenden. Möchte man hingegen ein wenig mit dem eigenen Bild herumspielen und schauen, was alles möglich ist, dann ist die YouCamPerfekt Beauty-App das Richtige. Einen neuen Make-up Look schnell und einfach auszuprobieren, ist mit der airbrush App mit nur einem Klick möglich.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

Eine Hochzeit fotografieren: Brautpaar Aufnahme

Tipps und Tricks für eine gelungene Hochzeitsreportage

Eine Hochzeit fotografisch zu begleiten, ist eine ganz besondere Aufgabe. Sie sollte gut vorbereitet und geplant werden. Mit einer Hochzeitsreportage steht Ihnen immerhin die wichtige Aufgabe bevor, das gesamte Fest mit all seinen emotionalen Höhenpunkten für immer festzuhalten. Fotos von Freunden, Verwandten und dem Brautpaar selbst geben so die Möglichkeit den wohl schönsten Tag im Leben immer wieder Revue passieren zu lassen.

Wir zeigen Ihnen, auf was Sie bei der Vorbereitung einer Hochzeitreportage achten sollten und wie es Ihnen als Fotograf gelingt, eine Hochzeit aufregend, emotional und lebendig festzuhalten.

3 Tipps zur Vorbereitung einer Hochzeitreportage

Als stiller Beobachter der Hochzeit dokumentieren Sie an diesem Tag alle Geschehnisse. Neben den klassischen Gruppenfotos werden Sie das Brautpaar auch bei den Vorbereitungen begleiten. Ebenso werden Sie winzige Details und besondere Momente einfangen, ohne dabei den Ablauf der Hochzeit zu stören. Eine gute Vorbereitung ist da das Wichtigste.

Tipp 1: Besprechen Sie den Foto-Stil im Vorfeld mit dem Brautpaar

Geschmäcker sind verschieden, genauso wie der Stil eines Fotografen. Klären Sie daher im Vorfeld unbedingt den Stil der Aufnahmen. Lassen Sie sich vom Brautpaar Aufnahmen und Inspirationen zeigen, die beiden gefallen. Das wird Ihnen später dabei helfen den gewünschten Stil besser umzusetzen.

Tipp 2: Besprechen Sie den genauen Ablauf der Hochzeit

In der Regel begleitet ein Fotograf bei einer Hochzeitsreportage das gesamte Fest. Besprechen Sie daher im Vorfeld wann und wo jeder Programmpunkt stattfinden wird. Ebenso wichtig ist es zu erfahren, wer alles beim jeweiligen Programmpunkt anwesend ist. Das wird Ihnen in der Vorbereitung helfen, um zu wissen, wann Sie welches Objektiv einsetzen müssen. Ebenso können Sie bereits im Vorfeld die geplanten Locations besichtigen und sich auf die Umgebung einstellen.

Tipp 3: Prüfen Sie Ihr Equipment

Nichts ist ärgerlicher als ein leerer Akku oder ein defektes Objektiv. Prüfen Sie daher vor dem Fest unbedingt Ihre Technik auf Funktionalität. Ebenso ist es ratsam mehrere Ersatz-Akkus und Speicherkarten dabei zu haben.

Details einer Hochzeit fotografieren

So gelingt die Hochzeitsreportage

Um eine Hochzeit mit gelungenen Aufnahmen festzuhalten, sind reine Porträtaufnahmen vom Brautpaar nicht ausreichend. Immerhin möchten Sie mit den Bildern eine Geschichte erzählen und die Emotionen des Tages einfangen.

Tipps für die richtige Ausrüstung

Neben der Kamera selbst, welche die Basis für gelungene Aufnahmen ist, benötigen Sie für das Shooten einer Hochzeitsreportage natürlich noch eine Reihe an Zubehör. Achten Sie bei der Wahl des Kameratyps darauf, dass das Gehäuse möglichst leicht ist. Immerhin werden Sie den ganzen Tag die Kamera in der Hand halten. Neben dem Gehäuse spielt natürlich auch das passende Objektiv eine wichtige Rolle. Insbesondere für eine Hochzeit sollte das Objektiv vor allem lichtstark und möglichst leicht sein. Ebenso von Vorteil ist ein integrierter Bildstabilisator. Denn es wird Ihnen in den meisten Situationen nicht möglich sein, schnell ein Stativ aufzubauen. Ob Sie sich für ein Zoom-Objektiv oder eine entscheiden, hängt von Ihrem persönlichem Aufnahme-Stil ab. Mit einem Zoomobjektiv sind Sie flexibler als mit einer Festbrennweite und können schneller auf wechselnde Situationen reagieren. Allerdings sind Festbrennweiten lichtstärker und kreieren eine attraktivere Tiefenunschärfe. Daher hier ein Tipp: Halten Sie stets zwei Kameras mit unterschiedlichen Objektiven bereit. Eine Kamera mit einer Festbrennweite, beispielsweise mit einem 50mm Objektiv für Portraitaufnahmen und die andere Kamera mit einem Zoom-Objektiv, um grössere Entfernungen zu überbrücken. Das ist beispielsweise während der Trauung sehr hilfreich. Hier kann man als Fotograf nicht ständig um das Brautpaar herumlaufen, sondern sollte möglichst von weitem die Zeremonie einfangen, um niemanden zu stören. Zusätzlich ersparen Sie sich das ständige Wechseln der Objektive und können somit recht zeitnah spontane Situationen auf der Hochzeit einfangen. Arbeiten Sie mit zwei Kameras, sind ebenso Gurt- bzw. Haltesysteme empfehlenswert. So können Sie die Kameras immer griffbereit am Körper tragen.

Die richtige Motivwahl

Je nach Ablauf der Hochzeit gibt es eine Vielzahl an möglichen Motiven. Von den Vorbereitungen über die Zeremonie bis hin zur Feier haben Sie als Fotograf die Möglichkeit, die gesamten Emotionen des Tages mit Nah-, Panorama, Detail- und Porträtaufnahmen einzufangen.

Die Vorbereitungen einer Hochzeit fotografieren

Die Aufregung des Brautpaares fotografisch festhalten

Begleiten Sie das Hochzeitspaar bei den Vorbereitungen am Morgen, um mit Detail- und Portraitaufnahmen die Aufregung der Braut und des Bräutigams einzufangen. Eine Nahaufnahme auf den Frisiertisch, auf dem schon der Schleier bereit liegt und ein Glas Champagner, wird die Braut immer daran erinnern, wie aufgeregt sie in diesem Moment war. Oftmals befinden sich auch die Brautjungfern im Raum. Nicht selten wird hier schon die ein oder andere Freudenträne fliessen, die sich fotografisch mit Porträtaufnahmen und viel Tiefenschärfe einfangen lässt. Ebenso schön ist eine Detailaufnahme der Brautschuhe und eine Totale auf das noch hängende Brautkleid. Auch wenn der Bräutigam meist weniger Zeit für das Styling benötigt, lassen sich auch bei Ihm schöne Motive für die Hochzeitsreportage finden. Ein symbolhaftes Motiv ist beispielsweise eine Nahaufnahme davon, wie der Bräutigam seine Manschettenknöpfe anlegt oder sich die Schuhe schnürt. Scheuen Sie sich bei Detail- und Portraitaufnahmen nie davor, auch mal einen aussergewöhnlichen Blickwinkel zu wählen. Gehen Sie in die Knie oder steigen Sie auf eine Leiter um mit verschiedenen Blickwinkeln und Bildausschnitten zu spielen.

Die Freude während der Zeremonie einfangen

Während der eigentlichen Zeremonie werden Sie vor der Herausforderung stehen, sowohl die Emotionen des Brautpaares als auch der Gäste einzufangen. Von der glücklich strahlenden Braut bis hin zur Grosstante, die mit den Tränen kämpft, wird es ein breites Spektrum an Gefühlsausbrüchen geben. Hier ist es ratsam, sich von «aussen nach innen» zu arbeiten. Konzentrieren Sie sich noch vor der eigentlichen Zeremonie auf die bereits sitzenden Gäste. Hat die Trauung begonnen, sollte das Brautpaar im Mittelpunkt Ihrer Motivwahl stehen. Um all die Emotionen am besten einzufangen, bieten sich während der Trauung Porträtaufnahmen vom Brautpaar und den engsten Angehörigen an. Findet die Trauung oder die Zeremonie unter freiem Himmel statt, sind auch Aufnahmen aus grösserer Entfernung, die die ganze Location erfassen, eine schöne Motivwahl.

Das Brautpaar während der Trauung fotografieren

Der Klassiker: Das Brautpaar-Shooting

Ist die Trauung geschafft, steht meistens ein klassisches Brautpaar-Shooting auf dem Plan. Im Idealfall haben Sie die Location und den Stil für dieses Shooting schon im Vorfeld besprochen. Auch im Hinblick auf die Zeit und den Tagesablauf wird Ihnen eine gute Vorbereitung auf dieses Shooting helfen, grossartige Aufnahmen zu schiessen. Mit meist etwa einer Stunde ist die Zeit für das Brautpaar-Shooting oft recht knapp bemessen. Arbeiten Sie sich auch hier Schritt für Schritt vor. Beginnen Sie mit Ganzkörperaufnahmen, danach Porträtaufnahmen und zum Schluss kommen die Detailaufnahmen von den Ringen und dem Brautstrauss.

Die Hochzeitsfeier fotografisch begleiten

Bevor die eigentliche Hochzeitsfeier nach der Trauung und dem Empfang beginnt, sollten Sie die Location mit all seinen Details festhalten. Damit die liebevolle Dekoration noch nicht durch Jacken, Handtaschen oder Sonnenbrillen «zerstört» wird, sollten Sie das Brautpaar bitten, für ein paar Minuten allein im Festsaal sein zu dürfen. Konzentrieren Sie sich neben den Aufnahmen des gesamten Saales auch auf Detailaufnahmen von Blumenarrangements, Namensschildern und weiteren liebevollen Dekorationselementen. Am besten eigenen sich dafür Festbrennweiten (50mm, 35mm), die eine attraktive Tiefenunschärfe erzeugen. Auch hier sollten Sie wieder mit verschiedenen Blickwinkeln und Bildausschnitten spielen.

Details der Hochzeitsdekoration einfangen

Ist die Location fotografiert, strömen die ersten Gäste in den Saal. Nun haben Sie den ganzen Abend Zeit, die Gäste in ausgelassener Stimmung zu fotografieren. An dem Punkt können Sie selbst einmal durchatmen und sich auf die Suche nach schönen Motiven begeben. Diese lassen sich auf der Feier zahlreich finden. Spielende und lachende Kinder, tanzende Gäste, Verwandte, die sich umarmen oder Gäste, die gerade eine Rede halten. Aber auch das Anschneiden der Hochzeitstorte ist ein grossartiges Ereignis, an das sich das Brautpaar gerne zurückerinnern wird. Behalten Sie bei der ganzen ausgelassenen Stimmung aber auch immer das Programm im Blick. Oftmals haben die Trauzeugen dies für die Feier organisiert. Informieren Sie sich daher vorher bei ihnen, um genau zu wissen, wann beispielsweise ein Feuerwerk oder Hochzeitsspiele geplant sind. Dies ist insofern wichtig, damit sie Ihre Kamera frühzeitig auf die jeweilige Situation einstellen können und nicht erst die passende Einstellung gefunden haben, wenn der Programmpunkt schon vorbei ist.

Fazit

Eine Hochzeitreportage zu fotografieren bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Wer sich als Fotograf schon im Vorfeld über die Wünsche des Brautpaares und den Ablauf informiert, erspart sich vor Ort viel Arbeit und wertvolle Zeit. Denn so können Sie sich schon im Vorfeld über mögliche Motive Gedanken machen und das passende Equipment zusammenstellen. Von den Vorbereitungen über die Zeremonie bis hin zur Feier haben Sie als Fotograf die Möglichkeit, die gesamten Emotionen des Tages mit Nah-, Panorama, Detail- und Porträtaufnahmen einzufangen. Die gelungene Hochzeitsreportage hält den schönsten Tag des Brautpaares detailreich fest, um immer wieder in den besonderen Erinnerungen schwelgen zu können.

Alter Fotoautomat an einer Strassenecke

Fotoboxen für aussergewöhnliche Partybilder

Früher waren sie im Eingangsbereich vieler Supermärkte und an Bahnhöfen zu finden: die Passbildautomaten. Die fest installierten Automaten waren mit wenigen Tasten leicht zu handhaben und machten automatisch einfache oder biometrische Passbilder vom Benutzer. Inzwischen dienen sie längst nicht nur zum schnellen und einfachen Erstellen von zweckmässigen Passfotos. Heute als «Fotobox» oder «Photobooth» bekannt, sind die Automaten ein beliebtes Highlight auf Partys, Hochzeiten und Messen. Erfahren Sie hier, was moderne Fotoboxen zu bieten haben und wieso sie sich zum Party-Hit entwickelt haben.

Fotobox als Spassfaktor mit Erinnerungswert

Natürlich sind auch heute noch ein paar alte Fotoautomaten in der Stadt zu finden. Sie bieten eine tolle Möglichkeit für kreative Fotos als Erinnerung an den Ausflug mit Freunden oder dem Partner. Gegen etwas Kleingeld macht die Fotobox bis zu vier Fotos in Serie und druckt diese meist in Schwarzweiss als charakteristischen Fotostreifen aus.

Inzwischen gibt es die Fotobox auch als mobile Version und mit zahlreichen Gestaltungsoptionen und Hintergründen. Die Kamera und zugehörige Bedienelemente sind kompakt in einem Kasten verbaut, der sowohl den Transport als auch das Aufstellen an einem beliebigen Ort vereinfacht.

Lustiges Foto mit einer Fotobox auf einem Event

Neben Messen und Ausstellungen vermieten einige Anbieter solche Fotoboxen heute auch für private Partys, Hochzeiten, Firmenfeiern und ähnliches. Aufgrund ihres einfachen Handlings und der tollen Ergebnisse hat sich in den letzten Jahren ein richtiger Trend um die Fotobox entwickelt. Auf Feierlichkeiten bietet sie einen echten Spassfaktor für Jung und Alt und sorgt für einzigartige Erinnerungsfotos.

So funktioniert die moderne Fotobox

Grundsätzlich funktionieren mobile Fotoboxen ähnlich wie die alten Automaten: Über einen Selbstauslöser oder durch ein einmaliges Betätigen des Auslösers werden ein oder mehrere Fotos gemacht. Die modernen Modelle erleichtern die Bedienung zudem über einen integrierten Touchscreen und es können mehr Einstellungen vorgenommen werden. Viele Fotoboxen verfügen über einen Live-View, über den Sie sich selbst beim Positionieren sehen können. Zudem stehen meist zahlreiche digitale Hintergründe, Overlays und Rahmen zur Auswahl. Dazu werden die Aufnahmen vor einem Bluescreen oder Greenscreen gemacht, der im Foto durch das gewählte Hintergrundbild ersetzt wird. Mit manchen Fotoboxen können sogar animierte Bilder, Daumenkinos oder Comicsequenzen erstellt werden.

Je nach Ausstattung der Fotobox können die fertigen Fotos direkt ausgedruckt oder sogar in sozialen Netzwerken geteilt werden. So können Sie die lustigen Momentaufnahmen gleich mit Freunden auf Facebook, Instagram und Co. teilen. Viele Fotoboxen lassen sich auch mit einem Beamer verbinden, der die Ergebnisse den Gästen als Diashow präsentiert. In jedem Fall erhalten Sie alle Bilder in digitaler Version per Mail oder als CD nach Rückgabe der gemieteten Fotobox.

Was Sie zur Verwendung einer Fotobox benötigen

Je nach Anbieter wird die Fotobox direkt in Ihrer Location aufgebaut und eingerichtet oder mit einer einfachen Anleitung zum Selbstaufbauen geliefert. Neben ausreichend Platz zum Aufbau der Fotobox benötigen Sie nur einen Stromanschluss (230V). Achten Sie auch auf passende Lichtverhältnisse. In den meisten modernen Fotoboxen ist ein professioneller Fotoblitz verbaut, der das Motiv bei normaler Raumbeleuchtung gut ausleuchtet und sehr gute Ergebnisse liefert. Möchten Sie für die Fotobox eine eigene Ecke oder einen extra Raum einrichten, sind weitere Lichtquellen, wie etwa Stehlampen, für eine optimale Ausleuchtung des Motivs geeignet. Ist die Umgebung zu dunkel, kann die Kamera unter Umständen nicht optimal fokussieren und die Bilder werden unscharf.

Eine Photobooth als kreative Fotoecke

Besonders beliebt ist es, eine ganze Fotoecke oder einen kleinen Raum für die Partygäste und Nutzer der Fotobox einzurichten – die Photobooth. Hier wird etwa eine bestimmte Szenerie dargestellt und es stehen lustige Accessoires und Verkleidungsstücke bereit. Statt Bluescreen wird hier gern ein selbst geschmückter Hintergrund gewählt. Wem das Mieten einer professionellen Fotobox für die kleine Privatparty zu teuer ist, kann für die Photobooth auch eine eigene Kamera mit Selbstauslöser platzieren.

Lustige Accessoires für die Photobooth

Für Firmenfeiern und grosse Jubiläen vermieten einige Anbieter ganze Event-Zelte. Je nach Wunsch stellt hier zum Beispiel das Firmenlogo auf einer grossen Leinwand die Kulisse für die Fotos dar.

Fazit

Eine Fotobox bietet nicht nur Spass für Ihre Partygäste, sondern sorgt für aussergewöhnliche Erinnerungsfotos. Mit den zahlreichen Möglichkeiten durch digitale Hintergründe und Gestaltungselemente sowie lustige Accessoires sind den kreativen Partybildern keine Grenzen gesetzt. Dank kompakter Bauweise und einfacher Bedienung lässt sich die Fotobox nahezu überall aufstellen und von Alt und Jung benutzen. Wir denken, eine Fotobox ist ein tolles Highlight für die nächste grosse Party.