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Spiegelreflexkamera von hinten – Display zeigt eine Vase

Sensortypen in der Fotografie

In der analogen Fotografie wurden noch Filme in die Kamera eingelegt, um dessen Negative später in der Dunkelkammer zu entwickeln. Bei den digitalen Kameras wird der Film durch den Sensor ersetzt. Dieser verwandelt das Licht, dass durch die Blende und den geöffneten Verschluss fällt, in ein digitales Bild. Somit ist der Sensor das Herzstück einer jeden Digitalkamera.

Ein solcher Bildsensor besteht aus mehreren Millionen lichtempfindlichen Fotoioden, die die eintreffenden Lichtphotonen in elektrische Signale umwandeln. Anschliessend speichert der Bildsensor die Signale als einzelne Bildpunkte ab. Diese sind unter dem Begriff Pixel bekannt. Wie viele dieser Pixel der Sensor speichern kann, resultiert in der Auflösung des Bildes.

Ein Bildsensor ist ein festes Bauteil in der Kamera, welches nicht wie ein Objektiv gewechselt werden kann. Sensoren gibt es in verschiedenen Grössen für unterschiedliche Einsatzgebiete. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die drei gängigsten Sensortypen Vollformat, APS-C und Four-Third sowie ihre Vor- und Nachteile, vor.

Vollformatsensoren

Das Vollformat ist auch unter der Bezeichnung Kleinbildformat geläufig und stammt ursprünglich vom 35-mm-Film ab. Die Grösse eines Vollformatsensors ist identisch mit dem Negativ eines analogen Filmes. Dieser ist exakt 24 mm x 36 mm gross und vor allem in hochpreisigen Digitalkameras zu finden.

Der Vollformatsensor ist um das 2,5-fache grösser als die nächst kleinere Variante. Durch den Grössenvorteil bieten Vollformatsensoren den Pixeln mehr Platz als jeder andere Sensor. So können sich die Pixel in ihrer Grösse mehr ausdehnen. Zudem kann der Sensor eine grössere Menge an Licht aufnehmen. Folglich sind Kameras mit Vollformatsensor lichtstärker. Dies macht sich vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar. Anders als bei einem APS-C-Sensor muss bei schlechten Lichtverhältnissen nicht unbedingt der ISO-Wert nach oben korrigiert werden. Eine Qualitätsminderung der Aufnahmen durch Bildrauschen ist daher der Einzelfall bei Verwendung eines Vollformatsensors.

Um einen hohen ISO-Wert zu vermeiden, wird die Belichtung meist durch eine dementsprechend lange Belichtungszeit angepasst. Bei der Nutzung von langen Belichtungszeiten ist in der Regel ein Stativ notwendig. Auch hier kommt der Vorteil der hohen Lichtstärke des Sensors zum Tragen. Belichtungszeiten, bei denen noch frei Hand fotografiert werden kann, reichen hier nämlich meist aus.

Eine Kamera mit Vollformatsensor bietet den grösstmöglichen Bildausschnitt in der digitalen Fotografie. Zusätzlich entfällt der Cropfaktor. Der Cropfaktor ist die Differenz der Diagonalen eines Vollformatsensors und der eines kleineren Sensors.

Bezogen auf die Bildqualität bietet eine Vollformatkamera viele Vorteile. Die Nachteile liegen hierbei eher im Bereich der Grösse, des Gewichts und des Preises der Kamera. Durch den grossen Sensor sind die Kameras automatisch grösser und schwerer. In preislicher Hinsicht sind diese Kameras ab einem vierstelligen Betrag zu haben. Eine Kamera mit Vollformatsensor bringt jedoch nur in Verbindung mit entsprechend hochwertigem Zubehör die volle Leistung. Sie sollten also ein ebenfalls hochwertiges und geeignetes Objektiv nutzen. Dies kann die Anschaffungskosten einer Vollformatkamera mit passendem Equipment schnell in die Höhe klettern lassen.

APS-C-Sensoren

APS-C- und DX-Sensoren sind die nächst kleineren Sensoren zum Vollformat. Diese sind überwiegend in digitalen Spiegelreflex- und Kompaktkameras zu finden.

Die Sensorgrösse APS-C ist auf das APS-Aufnahmeformat von Kodak und anderen Herstellern zurückzuführen. Den Begriff APS-C führte jedoch Canon mit seiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera ein. Nikon verwendet für das gleiche Sensorformat die Abkürzung DX.

Der APS-C-Sensor ist nicht auf eine bestimmte Grösse genormt, sodass dieser je nach Hersteller und Modell in seiner Grösse variieren kann. Dennoch spricht man bei APS-C von einem 2:3 Seitenverhältnis, das ungefähr eine Grösse von 22,3 mm x 14,9 mm aufweist. Da der APS-C Sensor kleiner ist als das Vollformat, ist hier der Cropfaktor zu beachten. Bei Canon ist dies zwischen 1,5 und 1,6. Das bedeutet, dass sich bei APS-C- und kleineren Sensoren der Bildausschnitt verkleinert und dadurch die Brennweite des Objektives dementsprechend umgerechnet werden muss.

Abbildung einer digitalen Spiegelreflexkamera

Im Vergleich zu den Vorteilen des Vollformats ist bei den APS-C-Sensoren mit Verlusten zu rechnen. Das heisst, dass ein APS-C-Sensor nicht so viel Licht aufnehmen kann, wodurch mit einer schlechteren Bildqualität zu rechnen ist. Nachteile gibt es auch im Weitwinkelbereich, da sich der Bildausschnitt durch den Cropfaktor verkleinert. Folglich werden für den gleichen Bildausschnitt kleinere Brennweiten benötigt. Für einen grösseren Bildwinkel kann ein Weitwinkelobjektiv sorgen.

Die Nachteile des Vollformats sind wiederum die Vorteile des APS-C-Sensor. Die Kameras sind kleiner, handlicher und auch günstiger. Zudem ist die verminderte Bildqualität als eher nebensächlich zu betrachten, da diese durch hochwertige Objektive ausgeglichen werden können.

Micro-Four-Thirds und Four-Thirds-Sensoren

Four-Thirds Sensoren sind in kleinen digitalen Spiegelreflexkameras und in spiegellosen Kompaktkameras zu finden. Diese sind im Vergleich zum APS-C-Sensor nochmals um 30 bis 40 Prozent kleiner.

Neben der Sensorgrösse definiert der Four-Thirds-Standard zusätzlich das Objektivbajonett samt Kommunikationsprotokoll, den Abbildungskreis und das Auflagemass. Dies macht es möglich auf denselben Kamerabody Objektive verschiedener Hersteller anzubringen. Bei einer DSRL mit APS-C-Sensor ist dies nicht ohne weiteres möglich. Sowohl Canon als auch Nikon verwenden verschiedene standardisierte Objektiv-Anschlüsse.

Eine Weiterentwicklung der Four-Thirds-Kameras sind die Micro-Four-Thirds-Kameras. Diese besitzen keinen Spiegel, wodurch sie ein kleineres Auflagemass aufweisen. Unter dem Auflagemass wird der Abstand zwischen dem Sensor und der Befestigungsfläche des Objektives verstanden. Durch den fehlenden Spiegel entfällt zusätzlich der Sucher. Folglich wird das Motiv ausschliesslich über den Live-View-Modus gewählt. Dadurch wird die Kamera zwar kompakter, allerdings können selbst hochauflösende Displays in Bezug auf die Einschätzung von Dunkelheit und Mittagssonne nicht mit einem Sucher mithalten.

Ein Nachtteil der Micro-Four-Thirds ist die hohe Schärfentiefe. Dadurch lassen sich vor allem in der Portraitfotografie nur schwer Unschärfen erzeugen. Durch den kleineren Sensor im Vergleich zur Vollformat müssen auch hier Abzüge in Bezug auf die Lichtstärke und dem Bildrauschen gemacht werden. Diese beiden Nachteile lassen sich jedoch wie bei den APS-C-Kameras durch die richtigen Objektive korrigieren. Der langsamere Autofokus kann allerding nicht durch ein Objektiv behoben werden. Dieser Nachteil stellt vor allem bei der Aufnahme von bewegten Objekten ein Problem dar.

Fazit

In facto Bildqualität ist die Vollformatkamera der absolute Spitzenreiter. Sein grosser Sensor sorgt für einen grösseren Bildwinkel und einen stärkeren Lichteinfall, welches in beiden Fällen die Qualität steigert.  Durch die Grösse des Sensors wird die Kamera schwerer, grösser und auch teurer. Die günstigeren Alternativen sind Kameras mit einem APS-C- oder einem Four-Third-Sensor. Beide weisen ein Defizit in Bezug auf die Lichtstärke und die Bildqualität auf. Diese können jedoch mit dementsprechend hochwertigen Objektiven ausgeglichen werden. Beim Objektiveinsatz hat die Four-Third-Kamera den Vorteil, dass der Objektivanschluss standardisiert ist und somit problemlos Objektive von verschiedenen Herstellern verwendet werden können. Dies ist bei DSLR-Kameras mit APS-C-Sensor nicht ohne weiteres möglich. Wer in die Richtung Sport- oder Tierfotografie gehen möchte, sollte nicht auf eine Four-Third-Kamera zurückgreifen, da der Autofokus Schwächen in Anbetracht der Geschwindigkeit aufweist.

Konkrete Tipps, welcher Sensortyp der richtige ist, gibt es nicht. Der Kauf einer Vollformat-Kamera ist im Normalfall nur im Profisegment notwendig. Bei der Entscheidung zwischen APS-C und Four-Third, entscheiden einzig und allein die eigenen Vorlieben, Bedürfnisse und Ansprüche.

Besondere Dreheffekte ohne Bildbearbeitung erzeugen

Für das Erzeugen von speziellen Foto-Effekten müssen Sie nicht immer gleich auf Bildbearbeitungssoftware zurückgreifen. Dreheffekte beispielsweise können mit der richtigen Technik bereits während der Aufnahme erzeugt werden.

Beim Dreheffekt verschwimmt das Foto zunehmend an den Seitenrändern während der fokussierte Bereich des Bildes scharf dargestellt wird. Diesen Effekt erzeugen Sie durch ein Drehen der Kamera zum Zeitpunkt des Auslösens.

Mit unseren Tipps zur Vorbereitung und richtigen Durchführung kriegen Sie den Dreh raus bzw. den Dreh ins Bild hinein.

So sind Sie optimal vorbereitet

Für die Erzeugung des Dreheffekts benötigen Sie zunächst eine Kamera, bei der Sie zumindest die Belichtungszeit in Abhängigkeit der anderen Einstellungen frei variieren können. Somit eignen sich Systemkameras aber auch einfache Kompaktkameras.

Heute bieten auch viele Smartphone-Kameras die Möglichkeit, Einstellungen wie den ISO-Wert oder die Belichtungszeit manuell vorzunehmen. Im Gegensatz zu den System- und Kompaktkameras lassen sich die meisten Smartphone-Kamerablenden jedoch nicht variieren. Falls Sie den Dreheffekt gerne mit der Smartphone-Kamera erzeugen möchten, so sollten Sie besonders helle Umgebungen meiden. Aufgrund der fest verbauten Blende (welche für die maximale Lichtaufnahme meist sehr offen gestaltet ist) kommt es bei längeren Belichtungszeiten schnell zu einer Überbelichtung des Bildes.

Veranschaulichung des Dreheffekts an einem Strassenschild

Der Bildaufbau und der Unschärfeeffekt an den Rändern variieren, je nachdem wie schnell die Kamera gedreht wird. Im linken Bild wurde die Kamera eher mässig und im rechten Bild schnell gedreht. 1/20 Sek. | F/11 | 10mm

Für Aufnahmen mit einem Dreheffekt brauchen Sie grundsätzlich keine weiteren Hilfsmittel. Sie lassen sich unproblematisch aus der Hand heraus schiessen. Für einen höheren Komfort und exaktere Drehungen können Sie jedoch auch ein Stativ einsetzen. Dieses sollte über eine klappbare Mittelsäule verfügen, sodass Sie die Kamera auf der Halterung befestigen und entlang der horizontalen Achse drehen können.

Gerade bei den ersten Versuchen kann der Dreheffekt in den Aufnahmen noch ausbleiben oder noch nicht den gesetzten Erwartungen entsprechen. Zusätzlich spielt vor allem bei der Freihand-Fotografie der Zufall eine grosse Rolle. Bringen Sie also auch ein gewisses Mass an Geduld und Neugierde in das Shooting mit ein. Das Variieren der Belichtungszeit, der Drehbewegung oder auch der Drehgeschwindigkeit kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, die allesamt besonders sind.

Hierauf sollten Sie bei der Durchführung achten

Der Einfachheit halber sollten Sie für Ihre Aufnahmen den S bzw. TV Modus (Blendenautomatik) nutzen. Hier können Sie eine Belichtungszeit festlegen, wobei die Wahl einer entsprechenden Blende von der Kamera übernommen wird. Für die volle Kontrolle über Blende, Belichtungszeit und Co. muss hingegen der M Modus aktiviert werden.

Variieren Sie die Belichtungszeit – unabhängig davon, für welchen Modus Sie sich entscheiden. Einen guten Einstiegswert stellt eine Belichtungszeit von 1/20 Sekunde dar. Längere Belichtungszeiten sind auch möglich, achten Sie jedoch darauf, nicht unter eine Belichtungszeit von 1/5 Sekunde zu fallen. Das Schwenken der Kamera führt hierbei zu sehr unscharfen Aufnahmen.

Die «optimale» Belichtungszeit hängt vom Motiv, der eingesetzten Brennweite, aber auch der Drehgeschwindigkeit ab. Geduld und mehrfaches Experimentieren führt Sie zu den gewünschten Ergebnissen.

Setzen Sie für Ihre Aufnahmen den elektronischen Sucher Ihrer Kamera ein. Die Bilder lassen sich zwar auch mit Hilfe des optischen Kamerasuchers schiessen, jedoch fällt das Drehen auf Augenhöhe sehr unkomfortabel aus. Bei Verwendung des elektronischen Suchers können Sie den Bildaufbau jederzeit durch einen Blick auf den Kamerabildschirm betrachten und die Bilder ausserdem aus anderen Winkeln heraus aufnehmen. Die Kamera lässt sich somit einfacher und kontrollierter drehen.

Vergleich von Blumen mit und ohne Dreheffekt

Der Dreheffekt sorgt für aussergewöhnliche Bildkompositionen. 1/20 Sekunde | F/11 | 18 mm

Was die Art des Fokus betrifft, so können Sie sowohl den manuellen Fokus als auch den Autofokus einsetzen. Ihre Wahl sollte deshalb auf die Art der Fokussierung fallen, die Ihnen am besten liegt. Bei Einsatz des Autofokus ist darauf zu achten, dass der Schalter am Objektiv nach jeder erfolgten Fokussierung in den manuellen Fokusmodus gesetzt wird. Somit wird auch während der Drehung kein anderer Fokuspunkt angewählt und der ursprüngliche Fokusbereich beibehalten.

Experimentieren Sie auch mit den eingesetzten Brennweiten. Bei den vorangegangenen Aufnahmen haben wir ein Weitwinkelobjektiv verwendet. Der verwendete Brennweitenbereich liegt bei etwa 10 bis 20 mm. Den Dreheffekt können Sie auch mit herkömmlichen Kit-Objektiven gut erzeugen, da diese häufig einen Brennweitenbereich von 18 bis 55 mm abdecken.

Besondere Vorsicht ist beim Drehen der Kamera geboten. Trotz aller Experimentierfreudigkeit sollten Sie die Kamera zur Sicherheit mit einer Schlaufe an Ihrer Hand befestigen. Andernfalls könnten hohe Drehgeschwindigkeiten und Unachtsamkeit dazu führen, dass die wertvolle Kamera zu Boden fällt.

Fazit

Der Dreheffekt bietet vor allem für Einsteiger in das Thema der Digitalfotografie die Möglichkeit, sich genauer mit der eigenen Kamera und den Möglichkeiten der Fotografie auseinanderzusetzen. Ausgefallene Dreheffekte entstehen direkt bei der Aufnahme und bedürfen keiner weiteren Bildbearbeitung. Für wechselnde Ergebnisse lohnt es sich, die Belichtungszeiten, die Brennweite oder auch die Drehgeschwindigkeit der Kamera zu variieren. Um etwaigen Kameraschäden vorzubeugen, sollten Sie auch immer auf eine entsprechende Sicherung der Kamera achten.

Kamera, Laptop und Scheinwerfer auf einem weissen Tisch

Tethered Shooting

Tethered Shooting bzw. kabelgebundenes Fotografieren ermöglicht die sekundenschnelle Bildübertragung von der Kamera auf den Computer bzw. auf das Tablet. Von dort lässt sich die Kamera über eine Software einstellen und auslösen. Früher wurde Tethered Shooting hauptsächlich von professionellen Studio-Fotografen benutzt. Da die Technologie immer günstiger und einfacher in der Handhabung wurde, ist sie heute auch in der Hobbyfotografie beliebt.

Vorteile von Tethered Shooting

Tethered Shooting kommt vor allem bei der People-Fotografie von Menschen oder bei Produktshootings zum Einsatz. Hier vereinfacht sie den Workflow und spart eine Menge Zeit. So gelangen die Fotos direkt nach der Aufnahme auf den Rechner und können dort von mehreren Personen bequem im Grossformat betrachtet werden. Gleich nach dem ersten Shoot lassen sich wichtige Parameter wie die Beleuchtung, die Farbwerte oder die Schärfe direkt am Monitor überprüfen.

Auch das Fotomodell kann beurteilen, wie es auf dem Bild wirkt und kann eventuell Anpassungen vornehmen. Durch eine Software lassen sich wichtige Kameraeinstellungen am Rechner regulieren. Dazu zählen beispielsweise die Blende, der Weissabgleich, die ISO-Empfindlichkeit und die Verschlusszeit. Der Fotograf ist schlussendlich nur noch für den Fokus und den Bildausschnitt verantwortlich.

Darüber hinaus muss die Foto-Session nicht extra unterbrochen werden, um die Bilder auf den PC zu laden, denn über Tethering lassen sich Bilddateien gleich auf dem Computer abspeichern. Durch diese automatische Datensicherung ist man nicht mehr auf ein Speichermedium angewiesen.

Equipment für Tethered Shooting

Die meisten modernen digitalen Spiegelreflex- sowie einige Kompaktkameras sind heutzutage tethering-fähig. Die günstigste Variante der Datenübertragung ist ein ausreichend langes USB-Kabel. Konventionelle USB-Kabel sind bis zu einer Länge von fünf Metern erhältlich und ermöglichen in der Regel genügend Bewegungsspielraum für ein Shooting.

Bei einigen auf Tethering spezialisierten Anbietern wie Tether Tools erhält man spezielle Kabel in Signalfarben, damit man nicht versehentlich darüber stolpert. Ein sogenannter JerkStopper, ein für Tethered Shooting entwickelter Kabelhalter, verhindert ausserdem, dass das USB-Kabel durch äussere Zugkraft versehentlich aus der Buchse der Kamera gerissen wird.

Die meisten modernen Digital- und Spiegelreflexkameras sind heute mit WLAN ausgerüstet. Canon-Kameras lassen sich beispielsweise über die kostenfreie App Canon Camera Connect mit dem Smartphone oder dem Tablet verbinden. Mittlerweile gibt es für die meisten WLAN-fähigen Kameras eigene Apps, die es erlauben, Fotos zu übertragen und die Kamera beispielsweise über das Tablet zu steuern.

Möchte man ältere Modelle mit WLAN nachrüsten, eignet sich ein sogenannter CamRanger mit zugehöriger App. Der CamRanger erzeugt ein eigenes WLAN Netz, das Kamera und Computer verbindet. Den CamRanger gibt es allerdings nur für Canon und Nikon Kameras und er ist bei einem Preis ab 400 CHF eher für professionelle Fotografen geeignet.

Für Tethered Shootings verwendet man am besten einen mobilen Tisch als Abstellfläche für den Laptop.

Foto-Kamera mit Laptop verbunden

Für die Übertragung und Speicherung der Fotos sowie für die Kamerasteuerung ist eine Tethering Software essentiell. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe einfach zu bedienender Tethering Softwares. Zu den beliebtesten Varianten zählen beispielsweise Capture One, Canon EOS Utility und Adobe Lightroom. Vor der Entscheidung für eine Software gilt es zu prüfen, ob diese mit der eigenen Kamera kompatibel ist. So funktioniert beispielsweise Adobe Lightroom nur in Verbindung mit Canon und Nikon Kameras. In der Regel gehören Tethering-Softwares zum Lieferumfang einer modernen Kamera dazu.

Workflow beim Tethered Shooting

Für das Fotografieren mit Tethering sind nur wenige Schritte notwendig. Mit dem USB-Kabel oder über WLAN werden Kamera und Computer miteinander verbunden. Wichtig ist es, vorab einen Speicherort festzulegen, um die Bilder später wiederzufinden. Fotografiert man mit einer Speicherkarte, ist zu beachten, dass Canon Kameras die Bilddateien automatisch auf der Speicherkarte erstellen, nicht jedoch Nikon-Kameras. Einmal auf den Auslöser gedrückt, werden die Aufnahmen in wenigen Sekunden auf PC oder Tablet übertragen. Die Kameraeinstellungen lassen sich intuitiv in der Menüleiste neben dem Bild regulieren.

Fazit

Obwohl Tethered Shooting kompliziert aussieht, ist es einfach in der Handhabung. Benötigt werden lediglich eine Kamera, ein USB-Kabel oder WLAN-Verbindung und ein Laptop inklusive Tethering Software. Durch die Ansicht auf der vergleichsweise grossen Bildschirmfläche können Aufnahmen sofort bis ins Detail ausgewertet werden.

Frau mit DSLR fotografiert am Meer

Kaum am Meer – Akku leer? Akkulebensdauer – Powerpacks, Solarladegeräte und andere Alternativen

Selbst auf sorgfältig geplanten Reisen erwarten Sie häufig Überraschungen – einige davon sind angenehm, andere eher weniger. Zur zweiten Kategorie gehören, besonders für Fotobegeisterte, schlappmachende Akkus. Durch wohlüberlegte Anschaffungen im Vorfeld lässt sich dieses Problem vermeiden. Im Wesentlichen sind hier zwei Fragen relevant:

  1. Wie intensiv nutzen Sie Ihre Kamera?
  2. Wie häufig haben Sie Zugang zu Steckdosen?

Frisch aus der Steckdose

Beginnen wir mit dem einfachsten Fall: Sie unternehmen Tagestouren und können Ihr Ladegerät regelmässig über längere Zeit ans Stromnetz anschliessen. Der Stromverbrauch der Kamera hängt von Ihrem Fotografieverhalten und Ihrem Kameramodell ab. Von mehreren Akkus pro Tag bis zu nur einem in 14 Tagen ist alles möglich. Am besten testen Sie das vorher aus. Abgesehen vom eventuell notwendigen Steckdosenadapter reichen im Normalfall also ein bis zwei gut geladene Kamera-Akkus aus. Diese werden von verschiedenen Drittherstellern für die meisten gängigen Kameras günstig angeboten (10 -20 CHF), Originalakkus kosten häufig ein Vielfaches (50-70 CHF). Zum Aufladen lohnt es sich, in die Anschaffung eines Doppel-Ladegerätes zu investieren, um Ihre Zeit in der Unterkunft effizient zu nutzen.

Profis schwören darauf – Batteriegriffe

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLRs) sind mit Batteriegriffen, die an das Batteriefach angedockt werden und Platz für zwei Akkus haben, erweiterbar. Zwar wird die Kamera dadurch schwerer und sperriger, allerdings erhöht sich die maximale Nutzungsdauer des Geräts deutlich. Ein anderer Vorteil ist das verbesserte Handling, weil der Apparat durch die Erweiterung mehr Grifffläche bietet und besonders bei Aufnahmen im Hochformat oder mit schweren Objektiven einfacher zu halten ist. Manche Batteriegriffe können im Notfall sogar mit handelsüblichen AA-Batterien anstelle der Lithium-Ionen-Akkus bestückt werden. Bei Drittanbietern erhält man Batteriegriffe ab circa 30 CHF, Originalteile bekommen Sie ab ungefähr 100 CHF.

Batteriegriff auf hellem Untergrund

Kompakte Kraftpakete – Powerbanks

Sind Sie länger ausserhalb Ihrer festen Unterkunft unterwegs und fotografieren sehr viel, könnte es sich lohnen, eine sogenannte Powerbank (auch Powerpack genannt) zu kaufen. Diese tragbaren Stromspeicher haben wesentlich grössere Kapazitäten als einzelne Akkus. Manche Modelle bieten genügend Reserven, um Endgeräte mehrfach voll aufzuladen und halten unter Umständen verschiedene Anschlussmöglichkeiten bereit. Ein USB-Port ist allerdings Standard, worüber sich Kompaktkameras, Actionkameras und manche Bridgekameras mit Strom versorgen lassen. Vorteilhaft ist hier, dass Smartphones, MP3-Player und andere Technik, auf die Sie während der Ferien nicht verzichten wollen, damit kompatibel sind. Bei DSLRs ist das direkte Laden in der Regel nicht möglich, dafür gibt es aber Ladegeräte, die wiederum via USB mit Strom versorgt werden. Alternativ ist es auch denkbar, auf eine Powerbank mit integriertem Ladeslot für Ihren DSLR-Akku zurückzugreifen oder einen speziellen Akkudummy (20 – 40 CHF) ins Batteriefach einzusetzen, den Sie mit einem Powerpack verbinden.

Powerbanks mit USB-Anschluss

Die Kapazität der Powerbanks wird, wie die von Akkus, in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Je höher sie ist, umso mehr können Sie damit aufladen. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die abgegebene Stromstärke. Fällt diese zu niedrig aus, brauchen Geräte, deren Energieaufnahme für höhere Stärken konzipiert ist, länger zum Laden. Powerbanks gibt es mittlerweile in gigantischer Vielfalt und in vielen Preisstufen, angefangen bei unter 10 CHF über durchschnittlich 30 – 50 CHF, bis hin zu mehreren hundert Franken für Profi-Equipment.

Wenn die Wildnis ruft – Solarmodule

Auf einer ausgedehnten Wanderung, bei der Sie in freier Natur übernachten, wird es erfahrungsgemäss schwer, eine Steckdose zu finden. Erstreckt sich die Tour über mehrere Tage oder sogar Wochen, ist die Kapazität Ihrer Stromspeicher irgendwann erschöpft und diese müssen aufgeladen werden. Zu diesem Zweck gibt es Solarmodule in vielen Varianten: Je grösser deren Fläche ist, umso mehr Sonnenstrahlung wird gleichzeitig aufgefangen und umso höher ist deren Ausgangsleistung. Das bedeutet aber auch, dass die Module dann schwerer werden und einen gesteigerten Platzbedarf haben. Einige Hersteller bieten auf dem Rucksack tragbare Varianten oder Powerbank und Solarmodul in einem Kombigerät an, meistens sind diese jedoch schwach und bei stromhungrigen Verbrauchern wenig zu empfehlen.

Für DSLRs etwa sollten Sie auf Solarmodule mit genügend Output zurückgreifen, die circa 400 – 500 CHF im Kit mit passenden Powerbanks kosten. Wenn Sie keine DSLR benutzen, genügen einfachere Solarmodule und Powerbanks für insgesamt etwa 100 – 200 CHF. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass sie zum Laden auf mehrere Stunden Sonnenschein angewiesen sind – wie viele genau, erfahren Sie auf der jeweiligen Produktseite.

Tragbares Solarmodul liegt am Strand auf dem Sand und lädt ein Smartphone.

Ein Sonderfall wäre der Roadtrip, bei dem Sie zwar nicht oder selten ans Stromnetz gelangen, dafür aber Ihre Akkus oder Ihre Powerbank mit Hilfe von Adaptern (10 – 20 CHF) über den Zigarettenanzünder des Autos aufladen können.

Work in progress – Neue Alternativen

Sollten Sie hingegen auf dem Fahrrad reisen, gibt es sogar an den Nabendynamo anschliessbare Ladegeräte (20 – 160 CHF), die jedoch nicht effizient genug arbeiten, um als zuverlässige Lösung zu dienen. Andere unkonventionelle, aber noch unausgereifte Möglichkeiten sind zum Beispiel Brennstoffzellenpowerpacks, die mit Feuerzeuggas betankt werden oder Campingkocher, die ein Leistungsmodul erwärmen, das Energie erzeugt.

Ringleuchte als externe Lichtquelle für schöne Portraitfotos

Lichtringe in den Augen: Portraitfotos mit Ringleuchte fotografieren

Optimal ausgeleuchtete Portraitfotos mit strahlenden Augen zu fotografieren, ist das Ziel vieler Hobbyfotografen. Ein besonderer Look kann zudem mithilfe einer Ringleuchte kreiert werden: Strahlende Lichtringe in den Augen des Motivs. Wie Sie diesen gefragten Look fotografisch umsetzen können, erklären wir hier.

Eine externe Ringleuchte wird in der Regel zur Portraitfotografie eingesetzt. Ausserdem bietet sie sich auch für die Tierfotografie an. Darüber hinaus bietet sich die Verwendung einer Ringlampe auch für die Produktfotografie an.

So entstehen die leuchtenden Kreise in den Augen des Modells

Um die Augen des Modells zum Strahlen zu bringen, kann eine Ringleuchte eingesetzt werden. Diese Ringleuchte ermöglicht eine gleichmässige Ausleuchtung des Gesichtes und zaubert zudem ein besonderes Catchlight in die Augen. Diese bei Portraitaufnahmen beliebten Lichtringe entstehen durch die Reflexion der ringförmigen Lichtquelle.

Portraitfotografie: Fotografiert mit und ohne Ringleuchte

Portrait fotografiert mit (links) und ohne (rechts) Ringleuchte

Die externe Lichtquelle wird in der Regel so auf einem Stativ positioniert, dass sich die Kamera mit dem entsprechenden Objektiv innerhalb der Ringleuchte befindet. Ratsam ist es dabei – je nach Intensität des Leuchtmittels – eine relativ geringe Entfernung zwischen der DSLR und dem Motiv einzuhalten, um optimale Lichtverhältnisse und die leuchtenden Lichtringe in den Augen des Modells zu kreieren.

Da die Ringleuchte als eine dauerhafte Lichtquelle fungiert, ist beim Fotografieren kein zusätzliches Blitzlicht notwendig. Mithilfe der beständigen Belichtungstechnik mit der Ringleuchte kann durch das Ausprobieren der Blendenzahl bereits das gewünschte Ergebnis erzielt werden.

Auf diesem Wege können – im Gegensatz zur Fotografie mit einer zusätzlichen Lichtquelle wie der Softbox – ungewollte und harte Schatten mithilfe der Ringleuchte reduziert bis gänzlich verhindert werden. Das frontal aufgestellte und kreisförmige Kunstlicht der Ringleuchte lässt die entstehenden Schatten des zu fotografierenden Objektes direkt hinter das Motiv fallen. Dadurch kann der typische Look der Aufnahmen, der sich vor allem durch die strahlende Augenpartie des Motivs auszeichnet, besonders gut erzielt werden.

Externe Lichtquellen in der Fotografie: Softbox und Ringleuchte vor weissem Hintergrund

Ein wesentlicher Nachteil der Ringleuchte ist jedoch, dass das Motiv direkt in das sehr grell wirkende Licht schauen muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Beim Fotografieren von Personen und Tieren durch die Ringleuchte sollten Sie deshalb stets darauf achten, dass das Motiv dem frontalen Kunstlicht nur für kurze Zeit ausgesetzt wird, da die Lichtintensität aus einer geringen Entfernung recht intensiv ist und somit als unangenehm wahrgenommen wird.

Ringleuchte für das Smartphone

Um perfekt ausgeleuchtete Portraits stets auch unterwegs aufnehmen zu können, bieten sich Ringleuchten für das Smartphone an. Dienlich sind die Ringlichter besonders für das Aufnehmen von optimal ausgeleuchteten Selfies.

Ringleuchte für das Smartphone

Die teilweise fehlenden integrierten Blitze an der Frontkamera eines Smartphones werden mit einem handlichen Smartphone-Zubehör ergänzt, das bereits für unter CHF 15,- erhältlich ist. Die Ringleuchten für Smartphones sind für zahlreiche Modelle erhältlich. Je nach Ausführung sind ausserdem auch mehrere Intensitätsstufen der Leuchtkraft einstellbar.

Ringleuchte vs. Ringblitz

Um das besondere Catchlight in den Augen der zu fotografierenden Person zu kreieren, ist es notwendig, eine externe Ringleuchte zu verwenden. Diese Ringleuchte ist von einem Ringblitz zu unterscheiden. Der Ringblitz ist nicht nur insgesamt deutlich kleiner und kostspieliger als die externe Ringleuchte, er ist zudem auch direkt am Objektiv der Spiegelreflexkamera verankert.

Ein Ringblitz dient aufgrund seines geringeren Durchmessers also nicht dem Erzeugen der leuchtenden Kreisringe in den Augen einer Person. Die Grössenrelation von Lichtquelle und Kameraobjektiv sind hierbei nicht unterschiedlich genug – eine Ringreflexion ist also nicht möglich. Vielmehr schafft der Ringblitz einen hellen Punkt inmitten der Pupillen des Motivs. Zudem werden Ringblitze häufig zur Beautyfotografie verwendet, da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit zum Beispiel das Hervorheben der Wangenknochen problemlos ermöglichen.

Um mittels eines Ringblitzes die gewünschten Lichtringe um die Pupillen des Motivs zu erzeugen, muss ein zusätzlicher Aufsatz erworben werden. Mithilfe dieses Aufsatzes können der Ring des Ringblitzes und das Verhältnis zwischen Objektiv und Lichtquelle vergrössert werden.

Fazit

Um Lichtringe in den Augen des Modells zu erzeugen, empfiehlt es sich, eine externe Ringleuchte für die DSLR oder Kompaktkamera zu verwenden, die auf einem Stativ befestigt wird. Eine Ringleuchte ist zwar in unterschiedlichen Massen und Ausführungen erhältlich, stellt aber dennoch ein relativ grosses zusätzliches Foto-Equipment dar. Man sollte sich gut überlegen, wie oft man sie nutzen würde. Praktische Helfer für unterwegs können Ringleuchten für das Smartphone sein. Diese sind klein und kompakt und noch dazu preisgünstig.

Merken

Kameragurte ermöglichen ein sicheres Handling der Technik beim Fotografieren

Kameragurte, Hüftgurte & Clipsysteme

Klingt eigentlich banal – ist aber gar nicht so einfach: Wie kann ich meine Kamera so transportieren und komfortabel «tragen», dass sie ausreichend geschützt ist, aber auch schnell genug gezückt werden kann? Kleinere Kameras, wie Kompaktkameras, werden üblicherweise mit einer einfachen Handschlaufe ausgeliefert. Diese reicht im Allgemeinen auch aus, da die Kameras leicht sind und sich zwischendurch einfach in jeder Hemdtasche verstauen lassen.

Bei einer deutlich schwereren DSLR oder einer Bridgekamera braucht es schon etwas mehr Unterstützung. Üblich und jedem bekannt sind Trageriemen, die um den Nacken gehängt werden. Das ist bei längeren Einsätzen, Wanderungen oder Reisen jedoch schnell unbequem und unpraktisch. Zur Abhilfe gibt es eine Vielzahl an Kameragurten, Handschlaufen, Hüftgurten und Clipsystemen im Handel. Wir geben einen Überblick über die unterschiedlichen Hilfsmittel, ihren Einsatzbereich und Erfahrungen damit.

Kameragurte

Gurte gehören zu den am häufigsten gekauften Zubehörteilen für Kameras. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen. Klassisch ist der an den Gurtschlaufen der Kamera befestigte Nackengurt. Bequemere Alternativen sind sogenannte Sling-Kameragurte. Sling-Kameragurte werden üblicherweise am Stativgewinde angebracht.

Der Gurt wird diagonal um die Schulter getragen. Die Kamera hängt so nicht im Weg, lässt sich bei Bedarf jedoch schnell und einfach nach vorne bewegen und benutzen.

Der Vorteil von Sling-Kameragurten liegt auf der Hand: Das Gewicht der DSLR liegt nicht auf dem Nacken, sondern ergonomisch über der Schulter. Einige Modelle haben auch gepolsterte Schulterauflagen und zusätzliche Halteriemen unter dem Arm. Es gibt ausserdem Varianten mit Gurten für zwei Kameras, die dann über je eine Schulter getragen werden. Die Preisspanne reicht von ca. 35 CHF bis über 140 CHF.

Unsere Fotografin Annika besitzt seit etwa einem Jahr einen Sling-Kameragurt und zieht folgendes Fazit: «Ich hatte nach einer Möglichkeit gesucht, meine Kamera auch unterwegs direkt griffbereit halten zu können. Das ist besonders beim Fotografieren von Kindern nützlich oder während einer Wanderung, damit der Rucksack nicht immer wieder auf und wieder zu gemacht werden muss. Es gibt verschiedene Hersteller und Ausführungen der Sling-Gurte, die Preisspanne ist ziemlich gross. Ich habe mich am Ende für ein eher günstiges Modell entschieden und bin damit sehr zufrieden. Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass die Halterung an der Kamera solide ist und nicht aus brüchigem Plastik. Schlecht verarbeitete Halterungen brechen leicht. Im schlimmsten Falle stürzt die Kamera einfach zu Boden und das Objektiv nimmt Schaden.»

Der Sling-Kameragurt wird diagonal um die Schulter getragen, die Kamera hängt so nicht im Weg

Hüft-Tragesysteme für Kameras

Ob man die Kamera um den Oberkörper oder lieber um die Hüfte tragen möchte, ist vor Allem Geschmackssache. Das Kamera-Holster wird entweder am Gürtel befestigt oder direkt mit einem Gurt geliefert. Es gibt Modelle für ein oder zwei Kameras, die an den Seiten befestigt werden können.

Grundlegend bestehen die Systeme aus einem Holster und einer Kameraplatte, die am Stativgewinde angebracht wird. Durch ein spezielles Clipsystem lässt sich die Kamera im Holster einrasten und einfach wieder entnehmen, um zu fotografieren. Die Handhabung ist recht einfach und das Gewicht der Kamera ist konstruktionsbedingt gut auf der Hüfte verteilt. Die Wirbelsäule des Fotografen wird also weniger belastet. Insgesamt sind diese Systeme aber in der Regel etwas teurer als Kameragurte und Clipsysteme. Ganz einfache Holster gibt es ab ca. 20 CHF, Systeme kosten oft zwischen 70 und 250 CHF.

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Kameragurt über eine entsprechende Sicherheitsverriegelung verfügt, so dass die Kamera weder herausfallen, noch in einem unachtsamen Moment gestohlen werden kann.

Die meisten Tragesysteme werden am Stativgewinde angebracht

Clipsysteme

Kamerclips ermöglichen das Tragen der Kamera am Gürtel, Rucksackgurt oder jedem anderen Gurt. Gängige Ausführungen kosten um die 60 – 90 CHF. Die Kamera hängt durch den Clip in einer stabilen Position und schlenkert nicht. Das ist ideal beim Wandern, Radfahren, Klettern und anderen bewegungsintensiven Aktivitäten. Dadurch sind sie auch für kleinere Kameramodelle sehr nützlich.

Clipsysteme bestehen aus einem Clip, den man an einem beliebigen Gurt befestigt, und einer Kameraplatte, die an das Stativgewinde der Kamera geschraubt wird. Die Platte wird dann in der Halterung am Clip eingerastet. Der Unterschied in den Modellen liegt häufig im Material der Kameraplatte. Es gibt Kameraplatten mit Mehrfachschutz gegen Herausfallen oder Diebstahl in Form einer Rastverriegelung.

Handschlaufen

Handschlaufen eignen sich wenig, um Kameras zu transportieren und auf längeren Touren griffbereit zu halten. Sie sind eher dazu gedacht, die Hand des Fotografen zu unterstützen, wenn längere Fotosessions anstehen. Ein Riemen wird dabei an der Kamera befestigt und aussen um den Handteller geschlungen. Das gibt mehr Stabilität und entlastet die Handgelenke deutlich. Die Kamera muss kaum noch vom Fotografen festgehalten werden, sondern hängt quasi an der Hand. Die Preisspanne reicht von ca. 20 – 90 CHF.

Ganz egal auf welches System die Wahl fällt. Bei einer Kaufentscheidung sollten auf jeden Fall die Häufigkeit des Einsatzes, der Wert der Kamera und der Anspruch des eigenen Tragekomforts berücksichtigt werden.

Professionelles Fotostudio mit fotografischem Zubehör, wie Blitzschirme, Studioblitze und Softboxen

Blitzgeräte und Co. – fotografisches Zubehör für die richtigen Lichtverhältnisse

Die gegebenen Lichtverhältnisse sind nicht immer optimal für das gewünschte Motiv. Mal verändert sich das Umgebungslicht, dann ist ein andermal das Bild schlicht nicht ausreichend beleuchtet. Wenn nicht unbedingt auf eine aufwendige nachträgliche Bildbearbeitung mit einem möglichen Qualitätsverlust des Fotos zurückgegriffen werden soll, verwenden Hobby- und Profi-Fotografen zusätzliche Lichtquellen wie Blitzgeräte für die Kamera und entsprechendes Zubehör.

Fotografieren mit der DSLR und einem externen Blitz

Licht breitet sich im Grunde geradlinig und allseitig aus – zumindest innerhalb eines leeren Raumes. Umliegende Körper und Gegenstände können den Verlauf des Lichtes zum Teil stark beeinflussen. Gänzlich lichtundurchlässige Gegenstände erzeugen dunkle Schatten, die zudem oftmals ungewollte Kontraste auf den Motiven erzeugen können. Da der integrierte Kamerablitz einer Spiegelreflexkamera oftmals nicht ausreicht, um ungewollten Licht- und Schattenkontrasten entgegenzuwirken, bieten sich dafür zusätzliche externe Lichtquellen an.

Spiegelreflexkamera und externes Blitzgerät nebeneinander auf grauweissem Hintergrund

Vor allem der externe Blitz ist ein beliebtes Zubehör von Hobby-Fotografen, um Fotos perfekt auszuleuchten. Das Blitzgerät fungiert als Lichtquelle, die für eine sehr geringe Zeit zusätzliches Licht bietet, um das zu fotografierende Motiv ausreichend beleuchten zu können.

Wesentlich bei der Fotografie mit einem externen Blitzgerät ist, dass es sich dabei um einen sogenannten Systemblitz handelt. Die DSLR und der Aufsteckblitz sind mittels mehrerer Kontakte am Blitzschuh miteinander verbunden. Neben Spiegelreflexkameras sind auch wenige Kompaktkameras mit einem Blitzschuh ausgestattet. Die entsprechenden Systemblitze sind speziell auf die jeweiligen Kamerasysteme zugeschnitten und gewährleisten somit eine geeignete Zusammenarbeit zwischen Kamera und Aufsteckblitz.

Die Rückseite eines herkömmlichen externen Blitzgerätes für die DSLR-Kamera mit TTL-Funktion

Mithilfe der voreingestellten Automatik-Programme berechnet die Spiegelreflexkamera sich stetig verändernde Lichtverhältnisse ohne weiteres von selbst, leitet diese Informationen sekundenschnell an das Blitzgerät weiter und reguliert entsprechend. Je nach Hersteller empfiehlt es sich, das TTL-Programm auszuwählen. TTL bedeutet «through the lens» und betitelt eine Messmethode, bei der die notwendige Menge Blitzlicht von Sensoren in der Kamera direkt durch das Objektiv bestimmt wird.

Zubehör für Blitzgeräte – mehr Flexibilität beim Fotografieren

Der Diffusor

Das Licht des externen Aufsteckblitzes kann in bestimmten Situationen zu kontrastreiche Motive erzeugen. Um dem Abhilfe zu schaffen, kann ein Diffusor als weiteres Zubehör sinnvoll sein. Dieser streut und zeichnet das Licht weicher, da somit eine Art Weitwinkel-Funktion des Lichtes genutzt werden kann. Das Licht wird grossflächiger gestreut und von umliegenden Wänden oder Gegenständen reflektiert. So können harte, ungewollte Schatten von den Motiven verschwinden.

Externes Blitzgerät mit Diffusor-Kappe

Blitzgeräte entfesseln

Für mehr Flexibilität beim Fotografieren besteht die Möglichkeit den Blitz zu entfesseln. Das bedeutet, dass der Aufsteckblitz vom Blitzschuh der Kamera getrennt wird und eine neue Lichtquelle – meist seitlich des Motivs – geschaffen wird. Dadurch kann das einfallende Licht auf dem Foto charakteristische Züge des natürlichen Sonnenlichtes imitieren. Dem Foto wird zudem mehr Tiefe verliehen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um einen Blitz zu entfesseln. Zum mit einem Kabel, das die Kamera und das Blitzgerät miteinander verbindet und die Funktionalität gewährleistet. Zum anderen gibt es – je nach Hersteller und Modell – die Möglichkeit, den entfesselten Blitz mit dem integrierten Kamerablitz auszulösen. Dies wird in der Regel als Master-Funktion eines Kamerablitzes bezeichnet.

Weiterhin kann der entfesselte Blitz auch via Funk- und Fernsteuerung aktiviert werden. Dafür sind die Blitzauslöser-Sets geeignet, die mittlerweile auch in unterschiedlichen Preiskategorien verfügbar sind.

In diesem Zusammenhang können zudem Stative äusserst hilfreich sein. Auf ihnen können zusätzliche Lampen, Softboxen bzw. externe Blitze positioniert und stabil befestigt werden.

Reflektoren

Einfluss auf die Lichtverhältnisse des Fotos kann ausserdem mittels eines Reflektors genommen werden. Mithilfe silber- oder goldfarben beschichteter Faltreflektoren können Fotos gezielt aufgehellt bzw. verdunkelt werden, indem das vorhandene Licht eingefangen und umgeleitet wird. Ein Reflektor stellt einen praktischen und zum Teil preiswerten Helfer der Hobbyfotografen und Profifotografen dar und kann ein externes Blitzgerät unter Umständen sogar teilweise ersetzen.

Die Gegenlichtblende schützt das Objektiv auf Reisen.

Die Gegenlichtblende für schöne Aufnahmen im Sonnenlicht

Fotos der letzten Sommerferien überzeugen erst, wenn blauer Himmel und strahlender Sonnenschein darauf zu sehen sind. Und wer hat nicht schon einmal versucht, Strand und Meer im Licht der untergehenden Sonne romantisch zu inszenieren. Mit Gegenlicht können Fotos auf vielerlei Weise kreativ gestaltet werden.

Bildqualität verbessern mit der Gegenlichtblende

Eine Gegenlichtblende, auch Streulichtblende genannt, schirmt die Linse vor seitlich einfallendem Sonnenlicht ab. So wird verhindert, dass die Strahlen im Kamerainneren mehrfach reflektieren bzw. streuen. Dieses Streulicht führt zum einen zu matten und kontrastlosen Aufnahmen, zum anderen entstehen daraus sogenannte Blendenflecken. Dabei handelt es sich um helle Ringe, die sich, wie an einer Schnur aufgereiht, über das Bild hinwegziehen. Manchmal werden Blendenflecken bewusst als Stilmittel eingesetzt. Jedoch wird die Qualität des Fotos dann beeinträchtigt, wenn wichtige Details durch sie überdeckt werden. Auch wenn die Lichtquelle gar nicht im Bild sichtbar, aber auch nicht weit vom Bildrand entfernt ist, kann sie noch durch Streulicht Blendenflecken hervorrufen. Deswegen ist es empfehlenswert, die Gegenlichtblende stets am Objektiv befestigt zu lassen. Meist reicht es zwar, einfach einen Schritt in den Schatten zu gehen um den direkten Sonneneinfall in die Linse zu vermeiden, doch nicht immer ist genug dafür Zeit vorhanden. Viele Fotomomente sind schliesslich flüchtig und entstehen so schnell nicht wieder. Sinnvoll ist eine Gegenlichtblende allerdings nicht, wenn bewusst direkt in die Sonne fotografiert wird, Blendenflecken lassen sich dann nicht vermeiden. Das praktische Kamera-Utensil ist im Übrigen nicht nur für das Fotografieren im Freien geeignet. Es kommt beispielsweise auch in Fotostudios zum Einsatz, da auch dort Lichtquellen abgeschirmt werden müssen.

Blendenflecke entstehen durch seitlich einfallendes Streulicht.

Mechanischer Schutz durch eine Gegenlichtblende

Gegenlichtblenden werden auch eingesetzt, um gegen äussere Störfaktoren wie Witterung, Schmutz oder lästige Fingerabdrücke auf der Linse zu schützen. Ausserdem halten sie Kratzer und Schläge ab, etwa wenn die Kamera beim Laufen über die Schulter gehängt wird.

Hinsichtlich des Materials lässt sich zwischen Modellen aus Aluminium, Metall, Plastik oder Gummi wählen. Modelle aus Plastik oder Aluminium sind leichter als Metall und können Stösse gut abfedern. Blenden aus Gummi können dagegen leichter verstaut werden, sind dafür aber weniger widerstandsfähig. Neben den Vorteilen der verbesserten Bildqualität und dem mechanischen Schutz werden Gegenlichtblenden nicht zuletzt auch wegen ihres professionellen Looks als Kamera-Accessoire verwendet.

Die Gegenlichtblende schützt das Objektiv auf Reisen.

Gegenlichtblenden für verschiedene Kameratypen

Die meisten Objektive sind bereits mit einer Gegenlichtblende ausgestattet. Ist das nicht der Fall, empfiehlt es sich beim Kauf, ein passendes Modell entsprechend des Herstellers der Kamera zu wählen. Kompatibilitätsprobleme lassen sich so vermeiden.

Gegenlichtblenden werden entweder geschraubt oder geklemmt und sind dann sofort einsatzbereit. Jedoch passen sie nur auf Kameras, die ein passendes Filtergewinde haben. Während sich Spiegelreflexkameras einfach nachrüsten lassen, ist dies bei Kompaktkameras häufig nicht der Fall. Hier bietet es sich an, einfallendes Sonnenlicht einfach mit der Hand abzuschirmen. Bei einigen Digitalkameras sind an der äusseren Glasscheibe des Objektivs die nicht benötigten Flächen bereits vom Hersteller abgedeckt. Es entsteht ein rechteckiger Lichteintritt, so dass schräg einfallendes Licht nicht so leicht in das Innere des Objektivs fallen kann.

Besonderheiten von Weitwinkel- und Teleobjektiven

Vielfach eingesetzt werden Universalgegenlichtblenden, die für einen Brennweitenbereich von 50 – 200 mm verwendbar sind. Für das Fotografieren mit Weitwinkel- und Teleobjektiven sollte aber auf die optimale Form und Länge geachtet werden. Hat die Gegenlichtblende nämlich nicht die richtige Form, entsteht der sogenannte Vignettierungs-Effekt. Die Gegenlichtblende ragt dann in das Foto und es entstehen unschöne Abschattungen an den Bildrändern. Generell gilt die Regel: Je länger die Brennweite ausfällt, desto länger sollte auch die Gegenlichtblende sein. Weitwinkelobjektive haben kleine Brennweiten unter 50 mm, sie brauchen also auch entsprechend kleine Gegenlichtblenden. Für Weitwinkelobjektive eignen sich ausserdem tulpenförmige Modelle. Die grossen Blätter halten Streulicht von oben und unten ab. Die kleinen Blätter vermeiden Vignettierungen im Bild. Für Teleobjektive mit grossen Brennweiten über 50 mm eignen sich Gegenlichtblenden in Kegelform.

Gegenlichtblenden in Kegel- und Tulpenform.

Quelle: Geni | CC BY-SA 3.0

Abschattungen im Bild entstehen aber auch dann, wenn Gegenlichtblenden beim Fotografieren mit Blitz benutzt werden. Sie sollten dann lieber abgenommen werden.

Merken

Kamera-Zoom

Tipps, um den Kamera-Zoom richtig einzusetzen

Ob Live-Konzert, Zeugnisausgabe oder Sightseeing-Tour: Um gute Fotoaufnahmen solcher Events umsetzen zu können, ist ein Zoom oftmals hilfreich. Fast schon selbstverständlich nutzen wir die unterschiedlichen Zoom-Funktionen der Kameras, um Bildausschnitte zu verändern und Details auch aus der Ferne zu fotografieren. Doch hierbei gibt es Unterschiede in der Handhabung und Bildqualität zu beachten. So differenziert man zwischen optischem und digitalem Kamera-Zoom.

Optischer vs. digitaler Kamera-Zoom – Details flexibel fotografieren

Eine Brennweite zwischen 38 und 60 Millimetern entspricht etwa der natürlichen Sicht. Mithilfe des Zoomens kann man den Bildausschnitt vergrössern ohne die Position der Kamera zu verändern. Somit kann die Brennweite künstlich erweitert werden, um die gewünschten Fotoaufnahmen grösser erscheinen zu lassen.

Doch Zoom ist nicht gleich Zoom: Das optische Kamera-Zoom reguliert die Abstände zwischen den Linsen im Kamera-Objektiv und stellt die rein mechanische Veränderung dar. Die sich verändernden Bildwinkel des Objektives vergrössern somit ein weiter entferntes Motiv und holen es optisch näher an den Betrachter heran. Sowohl Kampaktkameras als auch Spiegelreflex- und Systemkameras haben in aller Regel die Möglichkeit des optischen Zoomens.

Beim digitalen Zoomen vergrössert man die Fotomotive, nachdem die Aufnahmen gemacht wurden. Im Grunde wird das jeweilige Bild dann auf die gewünschte Grösse zugeschnitten. Die durch die Vergrösserung fehlenden Bildpunkte werden dann anhand der benachbarten Bildpunkte ermittelt und eingefügt.

Schneebedeckte Dächer

Quelle: Gundel Woite

Auch diese Funktion wird in der Regel von Digitalkameras angeboten. Die meisten Smartphones besitzen ein digitales Zoom. Geräte mit optischem Zoom sind bisher nicht am Markt. Auch Actioncams sind in der Regel nicht mit optischem Zoom ausgestattet.

Beim Gebrauch des Digitalzooms muss – im Gegensatz zum optischen Zoom – damit gerechnet werden, dass sich die Qualität des Fotomotivs verringert.

Abgesehen vom kamerainternen optischen oder digitalen Zoom kann auch die nachträgliche Bildbearbeitung am PC oder Laptop genutzt werden, um das Motiv auf die optimale Grösse zuzuschneiden. Auch hier ist mit einem Qualitätsverlust zu rechnen, wobei der Bildschirm des Computers eine bessere Ansicht der Bilddatei ermöglicht und die Nachbearbeitung so Vorteile gegenüber der Nutzung des digitalen Zooms hat.

zoom-kamera teleobjektiv

Fazit

Optimale Zoom-Ergebnisse kann man mit dem optischen Zoom erzielen. Zahlreiche Digitalkameras bieten ein digitales Zoom, der für den gelegentlichen Gebrauch sicher relevant ist, für leidenschaftliche Hobby-Fotografen aber nicht ausreicht. Smartphones bieten nur ein digitales Zoom an. Die besseren Aufnahmen gelingen in der Regel mit dem optischen Zoom.

Die nachträgliche Bearbeitung der Bilder bietet alternativ oder zusätzlich eine geeignete Möglichkeit zur Optimierung Ihrer Fotomotive.