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Tipps für das richtige Foto Make-Up

Styling-Tipps für Portraitaufnahmen

Sich für ein Foto-Shooting zu schminken, unterscheidet sich grundsätzlich vom normalen Schminkverhalten. Was der Spiegel nicht immer sehen kann, wird oftmals etwas uncharmant von der Kamera hervorgezaubert. Kleine Makel nimmt die Kamera stärker wahr, als es der Realität entspricht. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich für ein professionelles Foto-Shooting selbst schminken können.

Besonderheiten des Foto Make-Ups

Schon vor einem Foto-Shooting sollten Fragen nach der Location und dem Licht geklärt werden. Je nach gewählter Lichtquelle wirken Farben später auf den Aufnahmen ganz anders. Das gilt insbesondere für das Make-Up. Sonnenlicht bringt beispielsweise Farben, Make-Up-Fehler und kleine Hautmakel stärker zur Geltung als eine Studiobeleuchtung. Daher sollte das Make-Up bei Tageslichtaufnahmen nie zu kräftig ausfallen. Handelt es sich hingegen um ein Studio-Shooting mit künstlichen Lichtquellen, kann das Make-Up auch gerne kräftiger ausfallen, da das Licht Farben verschluckt.

Vergleich der Wirkung von Make-up: Natürliches Licht und künstliches Licht

Wirkung verschiedener Lichtquellen auf Make-up und Farben: links: Tageslicht, rechts: künstliches Studiolicht

Tipps für das richtige Foto Make-Up

Ein gutes Foto Make-Up beginnt bereits mit der richtigen Vorbereitung. Vor einem Shooting ist es ratsam nicht mit neuen Pflege- oder Kosmetikprodukten zu experimentieren. Hautirritationen und kleine Entzündungen lassen sich nicht in jedem Fall wegschminken. Auch das Zupfen der Augenbrauen, sollte nicht unmittelbar vor dem Shooting stattfinden. Um die Haut optimal auf das Make-Up vorzubereiten, ist eine gute Grundierung zu empfehlen. Greifen Sie daher zu einer leichten Tagescreme, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist.

Foto Make-Up: Der Teint

Für ein professionelles Foto Make-Up ist ein ebenmässiger Teint das A und O. Eine gut deckende Foundation oder gar ein Camouflage Make-Up sind daher sehr zu empfehlen. Achten Sie bei der Auswahl der Produkte darauf, dass das Produkt zum einen keinen UV-Schutz besitzt, um reflektierende Flecken beim Einsatz von Blitzlicht zu vermeiden, und zum anderen sollte die Nuance des Make-Ups unbedingt mit Ihrem Hautton übereinstimmen. Ebenso sollten Sie bei der Auswahl darauf achten, dass das Make-Up zu Ihren Hautbedürfnissen passt. Neigen Sie beispielweise zu einer trockenen Haut, sollten Sie kein mattierendes Make-Up verwenden, da dies Ihre Haut zusätzlich austrocknet, was wiederum auf den Aufnahmen nicht gut aussehen wird.

Für ein natürliches Finish tragen Sie die Foundation am besten mit einem kleinen Make-Up Schwamm auf. Arbeiten Sie die Foundation mit klopfenden Bewegungen in die Haut ein und mattieren Sie Ihre Stirn, den Nasenrücken und das Kinn mit einem transparenten Puder abschliessend ab. Im Laufe eines Shootings neigen diese Stellen dazu, schneller zu glänzen, als zum Beispiel die Wangen.

Foto Make-Up: Konturieren

Um Ihrem Gesicht für die späteren Aufnahmen wieder mehr Kontur und somit auch mehr Dreidimensionalität zu verleihen, ist es nun wichtig, das Gesicht mit einem Konturpuder richtig zu konturieren. Diese Technik wird von professionellen Visagisten sehr gerne verwendet, damit das Gesicht auf den Bildern später nicht zu platt wirkt. Nehmen Sie zunächst ein Konturpuder, welches ein paar Nuancen dunkler ist, als Ihr eigentlicher Hautton sowie einen abgeschrägten Pinsel und betonen Sie damit die Partien unter Ihren Wangenknochen, die Schläfen und die obere Stirn bis zum Haaransatz. Achten Sie beim Auftrag darauf, dass die Linien nicht zu hart wirken. Dies gelingt am besten, wenn man das Produkt gut einarbeitet und verblendet.

Auf den Wangen können Sie ruhig, je nach Typ, zu einem leichten Rosa oder einem dezenten Pfirsich-Ton greifen. Damit wirken Sie sehr frisch und natürlich auf den Aufnahmen. Um dem Gesicht noch mehr Dreidimensionalität zu verleihen, nehmen Sie nun einen Highlighter zur Hand. Für ein optimales Ergebnis empfiehlt sich hier ein flüssiger Highlighter, da dieser am natürlichsten aussieht. Diesen tragen Sie mit Ihrem Finger auf den oberen Wangenknochen auf sowie auf dem Nasenrücken und dem Lippenbogen. Dadurch kommen diese Stellen auf den Aufnahmen später besser zur Geltung. Welche Stellen Sie für ein tolles Foto Make-Up noch konturieren sollten, können Sie unserer Grafik entnehmen.

Grafik: Diese Stellen werden im Gesicht konturiert für ein Foto Make-up

Tipps für Portraitaufnahmen in Schwarz-Weiss

Handelt es sich bei Ihrem Foto-Shooting um ein Schwarz-Weiss-Shooting, sollten Sie sich bewusst sein, dass diese insgesamt nicht so hautschmeichelnd sind, wie Farbaufnahmen. Das Foto Make-Up erfordert in diesem Fall stärkere Konturen sowie eine Stärkere Betonung der Lippen, Wangen und Augen. Ebenso sollte man beachten, dass Narben, Hautprobleme und Falten bei Schwarz-Weiss-Aufnahmen viel Stärker zur Geltung kommen als auf Farbbildern. Daher ist es ratsam ein stark deckendes Make-Up zu verwenden, welches Ihre Haut nicht austrocknet.

Natürlich wirkendes Portrait-Foto einer rothaarigen jungen Frau vor See-Kulisse

Reden ist Gold – Kommunikation mit dem Model beim Fotoshooting

In der Portraitfotografie oder auch bei Fashion-Shootings liegt der Fokus klar auf dem Menschen vor der Kamera. Ihr Model muss dafür kein Profi sein. Entscheidend für schöne, natürliche Fotos ist nicht nur das technische Know-How des Fotografen, sondern auch seine soziale Kompetenz im Umgang mit dem Model. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit der richtigen Kommunikation eine vertrauensvolle Atmosphäre erzeugen und so das optimale Setting für tolle Resultate schaffen.

Kommunikation vor dem Fotoshooting

Ein kurzes Telefonat im Vorfeld oder ein persönliches Treffen sind gute Möglichkeiten, um offene Fragen zu klären und wichtige Details abzustimmen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie zum ersten Mal mit diesem Model zusammenarbeiten. So haben Sie Gelegenheit, erste Ideen vorzustellen und sich über gemeinsame Vorstellungen auszutauschen.

Das hilft auch dem Model, sich auf das Shooting einzustellen und gibt Sicherheit. Vor allem Menschen, die nicht regelmässig oder vielleicht sogar zum ersten Mal vor einer Kamera stehen, sind oft zunächst unsicher oder gehemmt. Nach einem Gespräch können sie besser einschätzen, was beim Shooting auf sie zukommt.

Manchen Models hilft es, eine Vertrauensperson beim Shooting dabei zu haben. Anderen ist es eher unangenehm, wenn sie beim Fotografieren beobachtet werden oder sie lassen sich zu sehr ablenken. Weisen Sie im Vorfeld auf diese Möglichkeit hin.

Stress vermeiden vor der Kamera

Vor einer Kamera zu posieren, bedeutet vor allem für unerfahrene Models zunächst einmal auch Stress. Dieser kann durch äussere Faktoren verstärkt werden. Sorgen Sie deshalb von Anfang an für eine entspannte Atmosphäre.

Planen Sie ausreichend Zeit ein: Gute, natürliche Bilder entstehen eher selten in ein paar Minuten. Bricht wegen einer zu eng gestrickten Zeitplanung Hektik aus, wird sich das auch auf den fertigen Fotos bemerkbar machen. Wählen Sie einen Termin, der auf beiden Seiten nicht durch wichtige Folgetermine begrenzt ist. Das reduziert den Druck und sorgt für ein entspanntes Arbeiten.

Nehmen Sie sich Zeit zum Ankommen. Beide Seiten müssen sich zunächst öffnen und aufeinander einstellen. Nur so wird es Ihnen gelingen, Ihr Model „ohne Maske“ aufs Bild zu bekommen und den Menschen vor der Kamera so zu zeigen, wie er wirklich ist.

Das Eis brechen

Zeigen Sie Selbstsicherheit, aber kommunizieren Sie stets respektvoll und auf Augenhöhe mit dem Model. Vergessen Sie nie, dass Sie kein Objekt, sondern einen Menschen vor der Linse haben. Natürlich ist ein sicherer Umgang mit Ihrer Technik wichtig. Viel mehr kommt es aber auf Ihre soziale Kompetenz an. Jeder Mensch verhält sich anders, wenn er vor einer Kamera agieren soll. Eine vertrauensvolle, gelöste Atmosphäre ist eine wichtige Basis für ein gelungenes Shooting. Alle Beteiligten sollten zu jeder Zeit offen sagen können, was sie wollen, wenn sie etwas nicht möchten oder sich in einer Situation unwohl fühlen.

Als Fotograf sind sie immer auch Entertainer. Locken Sie Ihr Model aus der Reserve! Verwickeln Sie Ihr Gegenüber in ein lockeres Gespräch über Alltägliches. Das eigene Haustier, Hobbys oder der geplante Urlaub sind Themen, über die jeder gern spricht.

Wozu Posen?

Posen erzeugen Spannung, Dynamik und Stimmung und lassen ein Foto lebendig wirken. Das klappt am besten, wenn die Posen möglichst natürlich wirken. Vor allem Gesichter können ganze Geschichten erzählen, Emotionen transportieren. Gerade Models, die noch nicht viel Erfahrung vor der Kamera haben, brauchen hierfür klare Anweisungen vom Fotografen. Models mit mehr Kameraerfahrung müssen Sie vielleicht eher bremsen. Viele Fotografen arbeiten auch mit Musik, um eine natürliche, lockere Atmosphäre zu kreieren.

Beschreiben Sie genau, was Sie sich vom Model wünschen, oder noch besser: Machen Sie es vor! Das Model kann sich selbst nicht sehen. Zeigen Sie, wie die Pose aussehen soll. Das ist nicht nur effektiver, als lange Erklärungen, sondern lockert auch die Stimmung. Auch Beispielbilder sind geeignet, um zu verdeutlichen, was Sie sich konkret für das nächste Motiv vorstellen.

Geben Sie positives Feedback! Ein simples „das machst du gut“ kann Wunder bewirken und baut Unsicherheiten ab. Wenn Sie selbst mal nicht so begeistert von einem Ergebnis sind, lassen Sie das Ihr Model nicht merken. Auch wenn eine Pose verbesserungswürdig ist: Bleiben Sie positiv und motiviert, aber konkret und klar in Ihren Anweisungen. Sagen Sie vor jeder Sequenz, worauf es Ihnen jetzt besonders ankommt (Ausdruck, Stimmung, Posing).

Im Kontakt bleiben

Konzentrieren Sie sich nicht zu sehr auf das Display oder Ihre Technik. Bleiben Sie im Kontakt mit Ihrem Model. Kontinuierliche Kommunikation erhält eine lockere Atmosphäre aufrecht und diese lässt tolle Fotos oft aus der Situation heraus entstehen. Es wäre doch schade, wenn Sie einen solchen Moment verpassen, weil Sie gerade in einen intensiven Dialog mit Ihrer Technik vertieft sind.

Fotograf shootet ins Gitarrenspiel vertiefte junge Frau auf einem Sofa

Transparenz zeigen

Lassen Sie das Model auch während des Shootings immer mal einen Blick auf die bisher entstandenen Bilder werfen. Das schafft nicht nur Transparenz, das Model sieht auch direkt die schönen Ergebnisse und wird so automatisch entspannter. Kurze Pausen sind ausserdem wichtig, um im Anschluss wieder mit voller Konzentration bei der Sache zu sein. Erklären Sie anhand besonders gelungener Bilder konkret, wie vielleicht eine noch bessere Wirkung erzielt werden kann. Geben Sie aber auch Ihrem Model die Gelegenheit für ein kurzes Feedback zu den bisherigen Bildern und nehmen Sie seine Meinung ernst. Nicht das Model muss das Bild gut aussehen lassen – vielmehr ist es Aufgabe des Fotografen, das Model bestmöglich zu inszenieren.

Nach dem Shooting ist vor dem Shooting

Sind alle Bilder im Kasten, sichern Sie diese auf Ihrem Rechner, räumen vielleicht noch etwas auf, Ihr Model zieht sich um. Nutzen Sie diese Zeit für ein bisschen Smalltalk und lassen sich auch ein kurzes Feedback geben: War alles in Ordnung? Gibt es Anregungen oder Verbesserungswünsche?

Sichten Sie gemeinsam mit dem Model die fertigen Aufnahmen am Rechner. Suchen Sie 5 bis 10 Fotos aus, die Ihnen beiden gut gefallen. Vereinbaren Sie einen Zeitpunkt, zu dem Ihr Model die fertigen Fotos bekommen soll und halten Sie sich unbedingt daran. Verbindlichkeit ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft.

 

Noch mehr Tipps finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=jE654cOoFLg

Fotocollage aus drei Bildern von den Schweizer Fashion-Fotografen Karine und Oliver, Andrea Diglas und Pascal Uheli

Schweizer Fashion-Fotografen im Portrait

Die Fashion-Fotografie ist ursprünglich ein Bereich in der Fotografie, bei der Kleidungsstücke und Mode-Kollektionen zum Zweck der Werbung abgebildet werden. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich dieser Zweig der Fotografie jedoch zu einer eigenen Kunstform etabliert.
Was es mit der Kunst der Modefotografie auf sich hat, erklären uns vier Schweizer Fotografen, die ihren Fokus auf die Fashion-Fotografie gelegt haben. Karine und Oliver, Andrea Diglas und Pascal Uehli bringen Licht ins Dunkle und lassen uns an ihrer Kunst teilhaben.

Schwarzweiss-Aufnahmen von Karine und Oliver

Das Fashion-Fotografen Duo Karine und Oliver

Zwischen der Schweiz, London und Paris trifft man auf das Fotografen-Duo Karine Welter und Oliver Rust. Sie arbeiten seit etwa 10 Jahren im Bereich Mode und Beauty und fotografieren für zahlreiche Zeitschriften. Ihre feste Zusammenarbeit begann erst im Jahre 2012: «Wir arbeiten eigentlich schon seit fast 20 Jahren zusammen. Karine war zuvor Make-up Artistin, Oliver Fotograf. In dieser Konstellation haben wir sehr oft zusammengearbeitet. Irgendwann waren wir dann nicht mehr nur Arbeits-Kollegen, sondern auch privat ein Paar. Da war der Schritt zum Fotografen-Duo nur noch ein kleiner. Karine war schon immer sehr interessiert in Art-Direction und Fotografie. Zu zweit ist man einfach stärker und kann sich die Arbeit aufteilen.»

zwei Frauen mit weissen Kleidern an einem Strand – fotografiert von Karine und Oliver

PURE WHITE – 160G MAGAZINE © by Karine & Oliver – www.karine-oliver.com

Wie und wann sind Sie zur Fashion-Fotografie gekommen?

«Das hat sich eigentlich nach und nach ergeben. Zuerst haben wir Testshootings in diese Richtung gemacht. Diese Bilder haben wir dann an verschiedene Fashionmagazine verschickt und sie wurden auch gleich gedruckt. Danach kamen Anfragen von Fashionmagazinen und so sind dann auch Fashionbrands auf uns aufmerksam geworden.»

Gibt es ein Fashion-Shooting, welches Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

«Eines unserer Lieblingsshootings war an der Normandie in Frankreich. Wir hatten da bei einer Recherche ein Kunstwerk gefunden, welches für die Opfer des zweiten Weltkrieges errichtet wurde. Es steht direkt am Strand und ist super schön. Haben uns dann mit der Künstlerin des Kunstwerkes in Paris getroffen und sie hat uns dann das Einverständnis zum Shooting gegeben.»

«Für den Shoot haben wir mit der begabten Stylistin Becky Baik zusammengearbeitet und haben auch ein super Mädel aus Paris gekriegt welches perfekt gepasst hat. Auch jetzt, rund drei Jahre nach dem Shoot, lieben wir die Bilder nach wie vor.»

Frau in grauer Jacke mit nassen Haaren am Strand – fotografiert von Karine und Oliver

SHAPES – DASH MAGAZINE © by Karine & Oliver – www.karine-oliver.com

Die Fashion-Fotografin Andrea Diglas

Die in Wien geborene Schweizerin Andrea Diglas arbeitet seit über 25 Jahren freischaffend als Fotografin im deutschsprachigen Raum und lebt bereits seit längerer Zeit in Zürich. Während ihrer langjährigen Erfahrung durfte sie schon viele internationale Werbekampagnen und Mode-Editorials fotografieren und hat sich somit eine gut gefüllte Kundenliste aufgebaut. Im Jahre 2015 wirkte Sie in der siebten Staffel der Tv-Show Austria’s next Topmodel als Fotografin mit.

In ihren Shootings zeigt sie ihr Talent, Frauen sensibel darzustellen, und schafft es jeder Szene eine lebendige und authentische Wirkung zu verleihen.

Wie und wann sind Sie zur Fashion-Fotografie gekommen?

«1980, als ich noch in Wien lebte, versuchte ich als Modell zu arbeiten. Damals war ich zu gross für die Modekollektionen und auch viel zu schüchtern. So bin ich zur Fotografie gekommen, indem ich die Seite wechselte. Dadurch hatte ich einen Draht zur Modefotografie. Es war und ist immer noch so, dass mich das Frauenbild vor allem interessiert: Die Frau in unserer Gesellschaft. Als Frau habe ich einen anderen Zugang zu den weiblichen Modellen. Und mit dieser ‘heruntergekochten’ Erotik hatte ich in den 80er und 90er Jahren sehr Erfolg – Ich habe viel Wäsche- und Strumpfaufnahmen gemacht.»

Collage aus zwei Bildern zeigen Frauen in weisser Kleidung – fotografiert von Andrea Diglas

© by Andrea Diglas – www.diglas.com

Gibt es ein Fashion-Shooting, welches Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

«Für Fogal in White Sands, New Mexico USA. Da hatte ich das teuerste Modell, mit dem ich je gearbeitet habe. Es ist natürlich superspannend für so einen tollen Kunden zu arbeiten. Das waren noch andere Zeiten in der Fotografie – Ende der 90er Jahre. In der Schweiz gibt es heute sozusagen kaum einen Markt für Modefotografie. Er war nie gross, aber die Globalisierung und der starke Franken geben den Rest, dass die wenigen Firmen, die es noch gibt, im Ausland (z.B. Berlin) produzieren.»

Collage von zwei Bildern mit Frauen im Stil der 50er Jahre– fotografiert von Andrea Diglas

© by Andrea Diglas – www.diglas.com

Wie würden Sie Ihren eigenen Stil beschreiben?

«Klare Linien, reduziert, ‘less is more’, lieber weniger Styling und Make-up.»

«Ich bemühe mich immer, schönes Licht zu machen, also keine ‘trashige’ Fotografie und lichte die Frauen immer würdevoll ab, nicht objekthaft. Der Stil eines Fotografen/In kommt von selbst mit der Zeit, denn er ist der Spiegel Deiner Seele. »

Der Fashion-Fotograf Pascal Uehli

Pascal Uehli wurde in der Stadt Zürich geboren. Bereits in seiner Kindheit nahm er seine Umgebung stets aufmerksam wahr. In die Fotografie startete er jedoch erst durch seinen ursprünglichen Beruf in einem Reisebüro. Er besuchte damals viele Orte auf der Wert und begann, diese Momente durch die Fotografie festzuhalten. Um seine Kenntnisse zu verbessern, nahm er an einem Kurs des «International Center of Photography» in New York teil. Mit zunehmender Erfahrung entdeckte er seine Leidenschaft für die Fashion-Fotografie.

Wie und wann sind Sie zur Fashion-Fotografie gekommen?

«Das hat sich über die Jahre entwickelt, fotografiert habe ich schon viele Jahre davor, mit dem eigenen Fotostudio im Jahr 2011 kam das Ganze erst richtig ins Rollen. In den ersten Jahren versuchte ich meinen eigenen Bildstil zu finden, dabei habe ich mir viele Arbeiten anderer Fotografen angeschaut und mich entsprechend kreativ ausgelebt. Vor allem in den letzten zwei Jahren hat sich meine Art zu fotografieren herauskristallisiert. Es ist spannend rückblickend seine Entwicklung zu sehen und gut zu wissen, dass es nach Oben noch Luft gibt. »

www.pascaluehli.com

© by Pascal Uehli – www.pascaluehli.com

Gibt es ein Fashion-Shooting, welches Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

«Ein ganz spezielles Fashion-Shooting hatte ich im Herbst 2016 nahe Hamburg, als wir an der Küste ein Editorial fotografieren wollten. Das ganze Projekt war lange im Voraus geplant worden, als wir am Tag X morgens mit dem Styling begonnen haben sah das Wetter perfekt aus, doch schon bald nach dem wir Richtung Küste losgefahren waren, hat sich das Wetter schlagartig geändert. Nach und nach zogen düstere Wolken auf und der Wind wurde stärker, kaum angekommen begann es sehr stark zu regnen. In diesem Moment dachte ich mir nur wie fies das alles war.»

«Was haben wir gemacht? Fotografiert und das bei unwillkürlichen Wetterbedingungen, das ganze Team hat bei Eiseskälte, starkem Regen und Sturmböen durchgehalten, dabei sind Bilder entstanden, die einem beim Betrachten die Wetterlage spüren lassen. Ausdrucksstarke Bilder waren das Resultat und jede Mühe wert.»

Zwei Frauen am Strand mit Winterjacken – fotografiert von Pascal Uheli

© by Pascal Uehli – www.pascaluehli.com

Wie würden Sie Ihren eigenen Stil beschreiben?

«Fashion-Fotografie ist ein weiter Begriff und so habe ich diesen für mich selber definiert, ich mag die Einfachheit, klare Formen und ein möglichst natürliches Erscheinungsbild. Da darf ein Bild auch mal nicht ganz so perfekt ausfallen. Für mich steht die Person, die die Mode trägt und das entsprechende Lebensgefühl damit verkörpert, im Vordergrund. »

 «Was heisst Fashion-Fotografie überhaupt? Diese Frage habe ich mir selber gestellt. Meistens sind die Bilder aufs höchste retuschiert, angepasst, verformt, so dass schlussendlich der perfekte Mensch die perfekten Kleider trägt. Ich versuche hier einen anderen Weg einzuschlagen und möchte den Menschen in den Vordergrund rücken. Der Mensch ist nicht perfekt und das sind meine Bilder auch nicht. Genau diese Mischung aus perfekter Un-Perfektion machen meine Bilder aus. Unterstrichen wird mein eigener Stil durch die Einfachheit und Schlichtheit.»

Fashion-Blogger verraten Ihre Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen

Fototipps von vier Schweizer Fashion-Bloggern

Fashion-Blogs inspirieren uns täglich auf die ein oder andere Weise – sei es mit ausgefallenen Styles und Kombinationen oder mit tollen Fotos. Doch was auf den Bildern so leicht und inspirierenden wirkt, bedarf viel Arbeit. Wir haben daher vier unserer liebsten Schweizer Fashion-Blogger nach ihren Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen gefragt.

Der Fashion-Blog blooming.veins – Retro und Oldschool Looks treffen auf persönliche Gedanken

Die Fashion-Bloggerin Tatjana vom Blog blomming.veins

Quelle: bloomingsveins.com

Auf ihrem Blog blooming.veins begeistert Tatjana Ihre Leser nicht nur mit tollen Oldschool- und Retro-Looks, sondern auch mit persönlichen Gedanken zu alltäglichen Dingen. Sich selbst bezeichnet Tatjana als Rock’n’Roll Seele hinter ihrem Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft zur Kreativität ausdrückt.

Dass man für coole Fashion-Aufnahmen keine teure Ausrüstung benötigt, beweist Tatjana auf ihren Bildern. So schiesst sie Ihre Blogfotos alle mit dem iPhone und benutzt zur Nachbearbeitung gerne die VSCO-Cam App oder Afterlight.

Für das Posing vor der Kamera setzt die Bloggerin ganz auf Natürlichkeit: „Immer man selbst bleiben und nicht verstellen. Wir neigen nämlich alle dazu, uns vor der Kamera „anders“ zu verhalten als sonst und genau das sieht man auf den Fotos. Es sieht künstlich aus, unnatürlich und bewirkt eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man ausdrücken möchte. Natürlich überlege auch ich mir manchmal Positionen, die ich ausprobieren möchte. In erster Linie mache ich das, weil ich gerne unterschiedliche Fotos zeige.“

Link zum Blog: www.bloomingveins.com

Instagram: gaegelainen

Die Fashion-Bloggerin Tatjana vom Blog blomming.veins im Retro Look

Quelle: bloomingsveins.com

Der Fashion-Blog miiju.ch – Minimalismus trifft auf Wanderlust

Die Fashion-Bloggerin Mirjam vom Blog MIIJU

Quelle: miiju.ch

Minimalismus, legere Lässigkeit und Unangestrengtheit“, dass beschreibt den Look der Schweizer Fashion-Bloggerin Mirjam am besten. Neben lässigen Looks gibt es auf dem Blog MIIJU auch eine Menge mehr zu entdecken. Unter dem Stichwort Wanderlust lässt die Weltenbummlerin ihre Leser beispielsweise fotografisch an ihren Abenteuern teilhaben.

Immer mit dabei hat Mirjam ihre Systemkamera, die Olympus Pen. Ihre Spiegelreflexkamera von Canon kommt nur zu Hause bei Close-Up Aufnahmen zum Einsatz. Auch Mirjam setzt beim Fotografieren auf Natürlichkeit und fotografiert wann immer es geht bei Tageslicht: „Mir persönlich ist Authentizität besonders wichtig: deshalb trage ich nie Looks nur für Outfit-Posts, sondern meine übliche Garderobe!

Neben Outfit-Bildern findet man auf dem Blog auch coole Flat-Lay-Aufnahmen (eng. für platt liegend), die sie nach dem Motto „weniger ist mehr“ arrangiert, damit alle Details gut zur Geltung kommen.

Link zum Blog: www.miiju.ch

Instagram: miiju

Die Fashion-Bloggerin Mirjam vom Blog MIIJU - Ihre Kameraausrüstung

Quelle: miiju.ch

Der Fashion-Blog nissimendes.ch – Coole Looks treffen auf portugiesische Wurzeln

Fashion-Blogger verraten Ihre Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen

Quelle: nissimendes.ch

Die Schweizerin Nissi mit portugiesischen Wurzeln widmet sich auf ihrem Fashion-Blog ihrer Passion der Mode. Dies sieht man auch in ihren Bildern. Coole Outfits und immer ein Auge fürs Detail, das zeichnet den Style von Nissi aus.

Die Grundlage für gute Fashion-Fotos ist für die Bloggerin das Outfit selbst. Sobald der Look steht, geht es für Nissi an das Location-Scouting. „Mit der Zeit bekommt man einen Blick für die Hintergründe, Ausschnitte und Objekte. Ich mag am liebsten Industriegebäude, Ruinen, Graffitis und Strände.“ Damit die Aufnahmen auch gelingen, setzt sie auf eine gute Ausrüstung: „Eine gute Fotografie-Ausrüstung ist für einen Blogger unerlässlich, jedoch muss man nicht gleich mehrere Tausend Franken ausgeben. Wir arbeiten hauptsächlich mit einer Canon und der Spiegelflex Nikon D3300. Das wichtigste ist für mich nicht die Kamera selbst, sondern das Objektiv. Ich habe zwei, auf die ich nicht mehr verzichten kann. Das Teleobjektiv von Canon mit einer 135mm Festbrennweite und ein zweites mit 50mm Festbreite.

Link zum Blog: nissimendes.ch

Instagram: nissi_mendes

Die Fashion-Bloggerin Nissi vom Blog nissimendes.ch - Portraitaufnahme

Quelle: nissimendes.ch

Der Fashion-Blogger notanitboy – Entspannte Streetstyles treffen auf modernen Minimalismus

Der Fashion-Blogger David vom Blog notanitboy.com

Quelle: notanitboy.com

Dass Fashion-Blogs nicht nur etwas für Frauen sind, beweist der in der Schweiz lebende Blogger und Illustrator David vom Blog notanitboy, der vor allem mit seinen lässigen Streetstyles überzeugt.

Seine Kamera von A bis Z zu kennen ist für seine Aufnahmen dabei besonders wichtig. Ebenso wichtig ist die richtige Belichtung des Bildes. „Ich bevorzuge es, meine Bilder in den Morgenstunden aufzunehmen, da das Licht dann weicher ist. Dadurch läuft man nicht Gefahr, dass das Bild später überbelichtet ist. Auch versuche ich mit einem möglichst niedrigen ISO Wert zu fotografieren und spiele lieber mit der Öffnung und Geschwindigkeit der Blende.“

Für seine Aufnahmen setzt er dabei auf eine hochwertige Ausrüstung. Neben seiner Canon EOS5D bevorzugt er ein 50mm-Objektiv, welches ideal ist um Details wie Schuhe und Taschen einzufangen.

Link zum Blog: www.notanitboy.com

Instagram: notanitboy

Der Fashion-Blogger David vom Blog notanitboy.com - lässiger Streetstyle Look

Quelle: notanitboy.com

Merken

Fotoalbum mit alten Schwarzweiss-Fotografien einer Familie

Das Fotografieren im Wandel der Zeit

Technik unterliegt einem ständigen Wandel, so auch in der Fotografie. Im Laufe der Jahrhunderte wurden stets neue Technologien entwickelt, um das Fotografieren für die Menschen einfacher, abwechslungsreicher und spannender zu machen. So ist es nur logisch, dass sich nicht nur die Technik verändert, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen sie nutzen.

Noch vor wenigen Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass wir unsere Smartphones einmal an ausziehbaren Stangen befestigen, die wir in verrückten Posen von unseren Körpern weghalten, um Selbstportraits zu schiessen. Und doch ist dies heute ein völlig normales Bild. Auch das Fotografierverhalten der Menschen ändert sich mit der Zeit und lässt sich rückblickend kategorisieren. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick.

Der Beruf des Fotografen: Vom Bildjournalisten zum Luftfotografen

Ein Aspekt, an dem man eine klare Änderung des Fotografierverhaltens über Jahrzehnte hinweg beobachten kann, ist die Fotografie als Berufsbild. Gerade in der Entstehungsphase des Berufs gab es noch einige Hürden zu überwinden. Zum einen waren Kameraausrüstungen früher unheimlich schwer, sodass ein Herumreisen mit dem ganzen Equipment kaum möglich war und sich die Berufsfotografie hauptsächlich auf das Knipsen von Porträts im Studio beschränkte. Zum anderen war die Arbeit eines Fotografen in ihren Anfängen alles andere als lukrativ, was wiederum die Anschaffung einer guten Ausrüstung erschwerte.

Ein Mann schaut durch eine Kamera

Der Auf- und Untergang des Bildjournalisten

Nachdem durch die Entwicklung der Kleinbildkamera das bequeme Fotografieren erheblich erleichtert wurde, konnte sich im 20. Jahrhundert der Beruf des Bildjournalisten etablieren. Hohes Ansehen und gute Verdienstmöglichkeiten sorgten dafür, dass dieser Beruf einige Zeit heiss umkämpft war – kein Wunder, rissen sich doch Magazine und Tageszeitungen um aktuelle Fotos von brisanten Ereignissen und waren bereit, dafür grosse Mengen an Geld zu zahlen und weite Reisen zu finanzieren.

Doch so schnell der Ruhm kam, so schnell nahm er auch wieder ab. Gerade in der heutigen Zeit, in welcher der Zugang zu professioneller Kameraausrüstung so leicht ist wie noch nie, haben es Bildjournalisten auf dem Markt sehr schwer. Dadurch, dass viele Fotos im Internet hochgeladen werden und die Urheber ihre Rechte damit teilweise abtreten, ist es besonders einfach, gute Fotos kostenfrei oder gegen minimale Gebühren zu nutzen. Ein ausgebildeter Fotograf wird im Journalismus daher kaum mehr benötigt. Der Rückgang der Printmedien tut dabei sein Übriges.

Modefotografen auf der Überholspur

Ein Modefotograf während eines Shootings

Der Beruf des Modefotografen gewann in den 20er Jahren langsam an Bedeutung. Auch heute noch werden Fotografen in diesem Bereich gut bezahlt, da hier vor allem Qualität zählt. Sogenannte Art Buyer verlassen sich in dieser Branche auf renommierte Namen, da die Kosten für ein professionelles Shooting mitunter sehr hoch sein können. Amateuren gelingt es nur sehr schwer, in der Modefotografie Fuss zu fassen. Ging es früher einzig und allein darum, eine ansprechende Bildstrecke für Hochglanzmagazine abzulichten, werden heute nicht selten auch passende Bewegtbilder gefordert. Die Kombination von Werbebildern und -videos, beispielsweise für einen TV-Sport oder als Anzeige auf Facebook, ist mittlerweile oftmals Voraussetzung.

Fotografen werden immer benötigt

Auch in anderen Bereichen sind Fotografen sehr wichtig, wie zum Beispiel beim Dokumentieren eines Tatortes

Auch wenn gerade in den letzten Jahren beinahe jeder Hobbyfotograf zu gewissem Ruhm gelangen kann, hat sich der Beruf des Fotografen als unverzichtbar erwiesen. Sei es in der Wissenschaft, wo durch die Arbeit von fleissigen Tüftlern beispielsweise erste Fotos auf dem Mond gemacht werden konnten, oder im Bereich der Kriminalistik. Hier werden durch Tatort-Aufnahmen ganze Tathergänge rekonstruiert, was bereits zur Lösung so mancher Verbrechen geführt hat.

Eine relativ neue Branche ist die Luftbildfotografie: Hier ist der Fotograf für das Aufspüren verschütteter Ruinen oder Denkmäler zuständig oder kann fortschreitende Baumassnahmen dokumentieren. Vom kleinen Fotostudio im 19. Jahrhundert bis zur Fotografie der Lüfte – diesen Wandel haben nicht viele Berufe im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht.

Verbreitung von Fotomaterial: Masse statt Klasse

Ein Mobiltelefon im Wasser – Kameratechnik veraltet bei schnellem Fortschritt

Quelle: Gerd Gropp

Nicht nur der Beruf des Fotografen und damit verbundene Anwendungsgebiete unterliegen einem ständigen Wandel, sondern auch die Art und Weise, wie Fotos verbreitet werden. Wurden früher die besten Schnappschüsse sorgfältig in ein Album geklebt, geht heute der erste Griff zum Handy – kein Wunder, werden doch viele Fotos auch mit diesem geknipst. Die damals auf Fotopapier gedruckten Schätze werden inzwischen oft nur noch digital gespeichert. Wir sehen Bilder heute nicht mehr als eine Form der Erinnerung, die man von Zeit zu Zeit betrachten kann, sondern als eine Art Selbstdarstellung. Dies wirkt sich natürlich auch auf unser Fotografierverhalten auf. Alles und jeder wird abgelichtet, sei es das Essen, ein Schnappschuss auf einer Party oder ein Selbstporträt. Wir produzieren en masse und achten eher auf Quantität statt Qualität.

Das war nicht immer so. Noch vor hundert Jahren war an eine solche Massenproduktion von Bildern nicht zu denken. Kameras waren teuer, also hatten nur Berufsfotografen oder wohlhabende Leute das Privileg, diese zu besitzen. Zudem waren die technischen Voraussetzungen nicht mit den heutigen zu vergleichen: Beispielsweise für Porträtaufnahmen gab es eine unglaublich lange Belichtungszeit, was bedeutet, dass die Personen auf dem Foto lange Zeit absolut stillstehen mussten. Mit der heutigen Technik ist es uns glücklicherweise möglich, Bilder am Fliessband zu produzieren. Aussortieren kann man später ja immer noch.

Fashion Show

Eventkalender: Fashion Shows 2016/2017

Nicht nur für Branchen-Insider aus der Modeindustrie sind Fashion Shows und Messen ein absolutes Muss. Auch für Fotografen werden Fashion Shows immer attraktiver. Sogenannte Streetstyle-Fotografen, die immer auf der Suche nach den neusten Trends sind und ihre Bilder später an Modemagazine weiterverkaufen, tummeln sich am Eingang vor den jeweiligen Veranstaltungen, um Stars, Fashion-Blogger und andere Modebegeisterte abzulichten. Ganz nach dem Motto: „Sehen und Gesehen werden“.
Die wichtigsten Fashion Shows für die Saison 2016/2017 haben wir in unserem Eventkalender für Sie zusammengestellt.

Streetstyle Fotografen fotografieren eine Fashionbloggerin

Fashion Show Kalender 2016

Juni

London Collections: Men

10.06. – 13.06.2016

Mailand Fashion Week – Milano Moda Uomo

18.06. – 21.06.2016

Paris: Men’s

22.06. – 26.06.2016

Prag Fashion Market

24.06. – 25.06.2016

CAPSULE SHOW PARIS

25.06. – 27.06.2016

Green Showroom Berlin

28.06. – 30.06.2016

Ethical Fashion Show

28.06. – 30.06.2016

Berlin Fashion Week

28.06. – 01.07.2016

Juli

Haute Couture Show Paris

03.07. – 08.07.2016

The Gallery Düsseldorf

22.07. – 25.07.2016

New York: Men’s

11.07. – 14.07.2016

Fashion Premiere Salzburg

31.07. – 02.08.2016

August

Revolver Copenhagen International Fashion Trade Show

10.08. – 12.08.2016

Lakmé Fashion Week – Mumbai, Indien

24.08. – 28.08.2016

September

Bread & Butter Berlin

02.09. – 04.09.2016

New York Fashion Week

08.09. – 15.09.2016

Apparelsourcing Paris

12.09. – 15.09.2016

London Fashion Week

16.09. – 20.09.2016

Mailand Fashion Week – Milano Moda Donna

21.09. – 27.09.2016

Paris Fashion Week

27.09. – 05.10.2016

Oktober

Toronto Fashion Week

17.10. – 21.10.2016

Switzerland Fashion Week

21.10. – 30.10.2016

 

Fashion Show Kalender 2017

Januar

Berlin Fashion Week

17.01. – 19.01.2017

Haute Couture Show Paris

22.01. – 26.01.2017

Februar

New York Fashion Week

09.02. – 17.02.2017

London Fashion Week

17.02. – 21.02.2017

Mailand Fashion Week

22.02. – 28.02.2017

März

Paris Fashion Week

01.03. – 08.03.2017