Beiträge

Süsse Food Bowl mit roten Früchten, verschiedenen Samen und Vanille Joghurt

Trend Food Bowls – ein kunterbuntes Potpourri aus frischen Zutaten

Egal ob Facebook, Instagram oder Pinterest – In Sachen gesundes Essen, Fitnessfood oder Food Fotografie sind die kunterbunten Schüsseln voller gesunder Leckereien aktuell überall zu finden. Die Food Bowls sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch gesund. Das Grundprinzip ist meist immer das gleiche: Neben vielen Proteinen sorgen gesunde Fette, Kohlenhydrate und wichtige Vitamine, für einen vollen Magen, ohne schlechtes Gewissen. Diese Form des Essens stammt aus Mexiko. Von dort aus traten die Food Bowls ihren Siegeszug über Amerika bis nach Europa an. In den Genuss von Food Bowls kann man nicht nur in Restaurants kommen, denn man kann sie sehr leicht zu Hause zubereiten.

Auswahl der Zutaten

Wollen Sie am Ende ein gutes, optisch ansprechendes Foto, sollten Sie sich zunächst Gedanken über die Zutaten der Bowl machen. Der Inhalt steht im Fokus. Die Wahl der Zutaten ist sowohl für den Geschmack als auch für die Optik entscheidend. Überlegen Sie sich am besten im Voraus ein ungefähres Farbschema für die Foodbowl. So kann diese zum Beispiel kunterbunt, zweifarbig oder Ton in Ton sein.

Food Bowls gibt es sowohl süss als auch herzhaft und daher passen sie zu jeder Mahlzeit. Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung schier keine Grenzen gesetzt. Hauptsache lecker und gesund.

Herzhafte Bowls haben meist eine Grundlage aus Naturreis, Quinoa, Nudeln oder Buchweizen. Dazu kommt rohes oder gebratenes Gemüse. Tomaten, Avocado, Paprika, grüner Spargel, Zucchini, rote Beete und Karotte sind wegen Ihrer satten Farben besonders beliebt. Linsen und Bohnen sind eine sinnvolle Ergänzung, da sie viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Zudem bringen rote oder lila Linsen noch mehr Farbe ins Spiel. Als Topping empfiehlt sich ein wenig Joghurt, Salsa, Sour Cream oder Nussmuss. Das Gericht lässt sich je nach Wunsch mit Fleisch, Fisch oder Eiern verfeinern.

 Zwei herzhafte Varianten einer Foddbowl

Neben der herzhaften Variante gibt es auch die für Naschkatzen. Zum Frühstück oder als Snack zwischendurch werden hier verschiedene Obstsorten mit Joghurt, Porridge oder ähnlichem gemischt. Die beliebtesten Früchte sind Brombeeren, Himbeeren, Kiwi, Aprikose, Granatapfel, Heidelbeeren und Erdbeeren. Grundlage bildet hier meist ein dickflüssiger Smoothie oder Joghurt. Dieser darf dann beliebig mit verschiedenen Obstsorten, Nüssen, Schokolade, Honig, Müsli, Haferflocken und Samen garniert werden. Ein paar essbare Blüten eignen sich hervorragend, um die Verzierung der Food Bowl zu vollenden.

Anrichten für die perfekte Bildkomposition

Sind alle Zutaten gewählt, geht es um das Arrangieren und Anrichten in der Bowl. Je nach gewünschtem Farbschema werden die Zutaten kunterbunt oder etwa als Farbverlauf angerichtet. Weiter sollten Sie darauf achten, dass die Zutaten gut in die Bowl passen, damit sie sich nicht gegenseitig verdecken. Die verschiedenen Zutaten können nebeneinander aufgereiht oder aufgehäuft werden.

Nicht nur die Farben, sondern auch die Form der Zutaten kann Abwechslung bringen. Dabei können Sie die Zutaten in schmale Stifte, Scheiben oder Würfel schneiden. Wer etwas Besonderes ausprobieren möchte, kann Ausstecher für Herzen, Sterne oder ähnliches verwenden.

Anrichten einer Foodbowl

Nicht ganz nebensächlich ist auch die Wahl der Schüssel. Eine runde Form und mittlere Grösse haben sich am besten bewehrt. Die Farbe der Schüssel sollte eher dezent als vielfarbig sein, um den Zutaten nicht die Show zu stehlen. Zudem könnte das Bild mit einer bunten Schüssel und buntem Inhalt zu unruhig wirken. Gleiches gilt für den Untergrund. Eine schlichte Holz- oder Steinplatte unterstützt die Wirkung der Zutaten am besten. Natürlich ist es auch hier möglich, das Ambiente um die Bowl mit einfliessen zu lassen. Dort eignen sich neben Küchenutensilien auch übrig gebliebene Zutaten, die wie zufällig die Schüssel optisch begleiten. Mehr dazu finden Sie auch in der Kategorie «Food Fotografie».

Perspektive und Bildausschnitt

Ist die Food Bowl fertig angerichtet, geht es darum den optimalen Bildausschnitt zu finden. Die klassischen Food Bowl Bilder sind aus der Vogelperspektive fotografiert. Die Schüssel steht im Zentrum und der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe. Das hat den Vorteil, dass die Gesamtheit der Farbenpracht auf einen Blick zur Geltung kommt. Die Schüssel mit ihren Zutaten steht im Vordergrund, Deko und Accessoires sind eher nebensächlich. Natürlich können Sie auch eine Detailaufnahme ausprobieren, um gewisse Zutaten oder Farben hervorzuheben.Fotobearbeitung Food Fotografie auf PC und Smartphone

Fazit

Egal ob süss oder herzhaft, Food Bowls sind immer ein Hingucker und eignen sich hervorragend für Food Fotos. Je frischer und bunter die Zutaten, desto besser. Wir finden diesen Food- und Fototrend super, da Food Bowls nicht nur was fürs Auge, sondern obendrein auch noch gesund sind. Viel Spass beim Anrichten, Fotografieren und Geniessen!

Fotografie-Trends 2018

Fotografie-Trends 2018

Trends kommen und gehen – das ist auch in der Fotografie so. Um die Fotografie-Trends für das Jahr 2018 ausfindig zu machen, haben wir einen genauen Blick auf die gängigen sozialen Netzwerke, wie Instagram und Facebook, geworfen und uns die Trendprognosen der Bildagentur Shutterstock einmal genauer angesehen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, welche aktuellen Trends die Fotografie 2018 ausmachen. 

Fantasy-Trend in der Fotografie

Die Schaffung künstlicher Bildwelten, auch Fantasy genannt, ist laut dem «Creative Trends Report 2018» von Shutterstock einer der gefragtesten Styles in der Fotografie. Einmal im Jahr wertet Shutterstock Milliarden eigene Suchanfragen aus, um die wichtigsten visuellen und kreativen Trends zu ermitteln. Demnach stiegen die Suchanfragen nach bekannten Fantasy-Charakteren im Vergleich zum Vorjahr. Allein die Suchanfrage nach dem Begriff «Einhorn» stieg um 297 Prozent, dicht gefolgt von „Meerjungfrau“ mit einer Steigerung um 145 Prozent. Dieser Anstieg liegt nicht zuletzt an der Entwicklung der aktuellen Popkultur. Da wären beispielsweise TV-Serien wie «Game of Thrones» oder Fantasy Filme wie, «Thor» oder «Star Wars», die schon eine Weile eine ganze Generation prägen. Dies spiegelt sich nun auch in der Bildsprache wieder.

Fotografie-Trend 2018: Einhörner - mystische Welten

Trendmotiv: Kaktus

Eines der beliebtesten Bildmotive in der Fotografie und Werbebranche 2018 ist der Kaktus. Damit haben die stacheligen grünen Gewächse nicht nur die Interior- und Design-Welt, sondern auch die Fotografie-Welt erobert. Das bestätigen auch die gestiegenen Suchanfragen auf der Webseite der Bildagentur Shutterstock. Dort verzeichnet der Suchbegriff «Kaktus» ein Plus von 261% im Vergleich zum Vorjahr.

Trendmotiv 2018 Kaktus

Fotografie-Trend: Knallige Pastellfarben

In diesem Jahr erleben Pastellfarben ihre Renaissance. Und zwar in knalligen Farbzusammenstellungen nach dem «Colour Blocking» Schema. Je farbenfroher die Motive und Aufnahmen desto besser. Ganz vorne mit dabei sind Aufnahmen mit der Farbe «Blue Candy». Dies zeigt auch der Anstieg der Suchanfragen auf der Stockbilder-Plattform Shutterstock. Um ganze 609% sind diese gestiegen. Gefragt sind dabei vor allem Bilder mit auffälligen Farbkombinationen und künstlerischen Bildmotiven im Popart-Stil.

Fotografie-Trend 2018: Knallige Pastelltöne

Authentischer Fotografie-Trend: #nofilter

Schon seit einigen Jahren ist vor allem in den sozialen Netzwerken zu beobachten, dass der Trend zu einer authentischeren Bildbearbeitung und Motivwahl geht. Bei diesem Fotografie-Trend liegt der Fokus ganz klar auf ungefilterten Einblicken in den Alltag der Menschen. Dabei werden Schnappschüsse direkt mit dem Handy gemacht und auch sofort gepostet. Das kann das Selfie nach der täglichen Sporteinheit sein, um zu zeigen, wie stolz man auf sich ist oder ein kurzer Schnappschuss, der zeigt, wie man den morgendlichen Kaffee bei Sonnenschein geniesst. Nicht umsonst erfreut sich der Hashtag #nofilter auf der Bildplattform Instagram mit über 228 Millionen Bildeinträgen weltweit sehr grosser Beliebtheit. Und auch der Trendhashtag #fürmehrrealitätaufinstagram, der vor allem im deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung gewinnt, spiegelt mit immerhin 121.000 Bildeinträgen diesen Trend wieder.

Fotografie-Trend: Authentische Aufnahmen#

Technische Trends in der Fotografie

Neben der klassischen Fotografie gibt es noch den Trend des bewegten Bildes. Diese Trendentwicklung ist auch auf den sozialen Netzwerken, wie Instagram und Facebook zu beobachten. Während die Nutzer bis vor zwei bis drei Jahren ausschliesslich Bilder hochgeladen haben, sieht man aktuell immer häufiger kleine kurze Videosequenzen bis hin zu Live-Videos. Dies bestätigt auch die Social Media Expertin Carrie Kerpen von Likeable Media: «Facebook wird in fünf Jahren wahrscheinlich nur noch aus Videos bestehen.»[1] Und dieser Trend kommt nicht von ungefähr. Dank der heutigen Smartphone Modelle, die allesamt mit passablen Kameras ausgestattet sind, hat man die Video-Kamera quasi immer mit dabei. Mit ein paar Klicks und der passenden Bearbeitungs-App lassen sich so in nur wenigen Sekunden hochwertige Videos produzieren und direkt online teilen.

Mann mit Smartphone in einem beweglichen Selfiestick

Fazit

Schaut man sich die aktuellen Trends der Fotografie für das Jahr 2018 an, stellt man fest, dass die Welt der Fotografie breit gefächert ist. Von knalligen Pastellfarben über ungefilterte Alltagsschnappschüsse bis hin zu künstlerisch geschaffenen Bildwelten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben aktuellen Trends aus der Interior- und Popkultur-Welt, bestimmt auch der technische Fortschritt unser Fotografie-Verhalten. Denn durch immer besser werdende Smartphone-Kameras haben wir quasi in der Hosentasche alles dabei, um ein hochwertiges Bild oder Video aufzunehmen und in den sozialen Netzwerken zu teilen.

[1] https://www.lead-digital.de/social-fresh-die-top-5-social-media-trends-2018-aus-den-usa/

Die Collage zeigt die ersten drei Plätze des Lichtblick Fotowettbewerbs

Die Gewinner des Fotowettbewerbs «Lichtblicke»

Bei unserem Gewinnspiel «Lichtblicke», das am 08.12 startete, wurden aus allen Einsendungen für jede Kategorie zehn Bilder herausgesucht. Die insgesamt 30 Bilder der Kategorien «abstrakt», «Natur» und «Menschen» wurden daraufhin auf Facebook veröffentlicht und zur Abstimmung freigegeben. Mit Hilfe von «Likes» konnten Facebook-Nutzer ihre Favoriten wählen und bis zum Stichtag des 15.12.2017 abstimmen.

Im folgenden Artikel präsentieren wir Ihnen die 10 Bilder des Fotowettbewerbs, welche die meisten Likes erhalten haben.

Den ersten Platz des Gewinnspiels belegt mit 42 Likes das Bild aus der Kategorie «Natur» von Frau F. Nayir aus Zürich. Auf dem Bild dringen kraftvolle Sonnenstrahlen durch die Bäume und beleuchten den verschneiten Waldweg. Das Bild entstand bei einer Winter-Wanderung zum Züricher Üetliberg.

Sonnenstrahlen dringen durch den Wald und beleuchten die verschneite Umgebung

Gewinnerin der Kategorie «abstrakt» und insgesamt auf dem zweiten Platz ist Frau F. Graf aus Lütisburg. Ihr Foto erhielt im Rahmen des Gewinnspiels auf Facebook 34 Likes. Passend zum Thema wird der Türspalt vom Sonnenlicht durchflutet und beleuchtet den sonst so dunklen Raum. Aufgenommen wurde das Bild im Konstanzer Dom.

Türspalt wird durchflutet von Sonnenlicht und bringt Licht in den dunklen Raum

Frau V. Wuethrich ist die Gewinnerin der Kategorie «Menschen» und belegt mit ihrem Bild den insgesamt dritten Platz. Für sie stellt der Blick, den der «kleine Mann» dem grossen Mann aus Stahl zuwirft, einen Lichtblick der ganz besonderen Art dar. Dieser Meinung waren auch die Facebook-Nutzer, die dem Foto 26 Likes gaben.

Kleiner Junge küsst einer Stahl-Statue auf den Mund

Der vierte Platz geht an Frau S. Buser, die mit ihrem Bild die Schönheit der Herbstabende zum Ausdruck bringt. Der ohnehin schon sehr anmutig wirkende Baum wird begleitet von der untergehenden Sonne und einem apricotfarbenen Himmel. Das Bild aus der Kategorie «Natur» wurde unterhalb der Sissacherfluh im Kanton Baselland aufgenommen.

Grosser Baum vor Sonnenuntergang fotografiert

Auf Platz fünf wurde das farbenfrohe Bild aus der Kategorie «abstrakt» von Herrn J. Gallmann gewählt. Betrachtet man das bunte Treiben ein wenig länger, so erkennt man im Zentrum des Bildes ein Karussell. Das Bild spielt sehr schön mit den kreativen Möglichkeiten der Langzeitbelichtung. Entstanden ist das Bild auf dem Baseler Barfüsserplatz zum Zeitpunkt der Herbstmesse 2017. Für die Aufnahme belichtete Herr Gallmann das Karussell ganze vier Sekunden lang.

Lichtspuren eines Karussells mit Langzeitbelichtung fotografiert

Treffender könnte man das Thema «Lichtblick» kaum beschreiben. Herr C. Dietler aus Laufen im Kanton Basel-Landschaft ist eine ganz besondere Aufnahme gelungen. Sein Foto mit dem Namen «Nebelsonne» vermittelt mit dem dunkeln Vordergrund und der dominierenden Nebelwand einerseits Trauer, andererseits stellt die im Hintergrund stehende Sonne bessere Zeiten in Aussicht. Mit seinem Bild aus der Kategorie «Natur» belegt Herr C. Dietler den insgesamt sechsten Platz.

Sonne durchdringt dichte Nebelwand

Der siebte Platz geht an Frau P. Huber aus Wädenswil bei Zürich. In ihrem Bild, ebenfalls aus der Kategorie «Natur», bringt sie Vorder- und Hintergrund gekonnt zusammen und lässt die Sonne als einen Bestandteil des Spinnennetzes erscheinen. Das Foto entstand an einem lauen Sommerabend.

Sonne beleuchtet Spinnennetz

Die Naturaufnahme von Frau A. Fretz aus Moosseedorf belegt den insgesamt achten Platz. Auf einer Sommer- Wanderung zu den Reichenbachfällen gelang ihr diese schöne Aufnahme der anliegenden Gewässer. Durch die Langzeitbelichtung des Wassers, erscheint dieses ausgesprochen weich und milchig.

Fliessende Gewässer mit Langzeitbelichtung fotografiert

Der neunte Platz geht an Herrn R. Stucki aus Schliern bei Köniz mit einem Foto aus der Kategorie «abstrakt». Sein Bild zeigt ein bunt verziertes Fenster des Veitsdom in Prag, durch welches das Sonnenlicht dringt und die schönen Abbildungen an die Wand projiziert.

Sonnenlicht beleuchtet ein Fenster des Veitsdoms in Prag, wodurch die Abbildungen an die Wand gezeichnet werden.

 

Auf den zehnten Platz wurde das Bild aus der Kategorie «Natur» von Frau S. Bleuler aus Elsau gewählt. Ihre Aufnahme präsentiert eine aussergewöhnliche Farbvielfalt, wie es sie nur im Herbst gibt. Abgerundet wird das farbenfrohe Bild durch die gleissenden Sonnenstrahlen, die durch die Baumkronen dringen. Nach der eigenen Aussage der Fotografin, wollte sie ursprünglich Pilze fotografieren. Der Blick nach oben offenbarte ihr dann diese ausgesprochen schöne Momentaufnahme. Das Foto entstand – wie könnte es anders sein – im «goldenen Oktober».

Gleissende Sonnenstrahlen dringen durch den Herbstwald

Wir bedanken uns für die zahlreichen Einsendungen, die uns erreicht haben und freuen uns über die rege Teilnahme. Ein Glückwunsch geht auch an alle Gewinner des Fotowettbewerbs.

Strand mit Smartphone gefilmt

Cinemagraphs – Foto und Video zugleich

Was wir als hüpfendes @-Zeichen aus den Neunzigern oder als witzige Videoausschnitte in Chatverläufen kennen, erobert nun in edlem Design und hoher Qualität die digitale Werbewelt. Cinemagraphs sind eine Mischung aus Foto und Video, die sich auf Webseiten, Werbebannern und auf Sozialen Medien tummeln. Wir stellen Sie vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr ganz eigenes Cinemagraph erstellen können.

Fast schon wieder alt

Bereits 2011 entwickelten Jamie Beck (Fotografin) und Kevin Burg (Webdesigner) das erste Cinemagraph im Zuge der New Yorker Fashion Week. Mit ihren Fotos und seinem digitalen Know-how konnten sie Video und Foto vereinen. Nach ausgiebigem Brainstorming war der neue Begriff Cinemagraph gefunden. Seither kreieren die Beiden ausdrucksstarke Cinemagramme, wie sie im Deutschen genannt werden, für die ganz grossen Player der Modeindustrie wie Chanel und Balenciaga. Entdecken können Sie ihre Arbeiten auf Cinemagraphs.

Technische Grundlage: Plattformen mit Auto-Play

Doch, was ist dieses neue Format? Auch wenn der Vergleich zum GIF naheliegt, es ist kein GIF. Es ist möglich, ein Cinemagraph als GIF zu exportieren um Dateigrösse zu sparen, aber es reduziert die Qualität extrem. Das gängige Format für die bewegten Bilder ist .mp4 oder .mov.

Lange Zeit war das Medium eher im künstlerischen Bereich zu finden. Doch mit zunehmenden Online Vermarktung aller Art steigt der Druck, sich von der Konkurrenz abzuheben. Cinemagraphs, mit dezenter Bewegung, können den Header einer Webseite besonders interessant machen. Sie sind deutlich günstiger zu produzieren als Werbespots und heben sich durch ihren dezenten Stil von den überladenen, flackernden Werbebannern ab. Die Grundlage ist die Auto-Play Funktion einer Webseite, denn nur wenn das Cinemagraph automatisch und ohne extra Play-Button startet, kann es seine volle Wirkung entfalten.

 

Soziale Medien wie Facebook und Instagram haben bereits seit Jahren Live-View und Auto-Play für Videos integriert. Nun ist Facebook dabei, diese Funktionen auch für Profilbilder und Header zu implementieren. Laut einer Studie von Advertising Age steigern Cinemagraphs die Reichweite um bis zu 71 Prozent gegenüber einem statischen Bild.

Die Kunst eines Cinemagraphs

Nicht nur als Grosskonzern, sondern auch als Hobby- oder Profifotograf, können Sie diese lebendigen Bilder auf Ihren Webseiten oder sozialen Kanälen nutzen, um Ihre Werke besser zu verbreiten. Einige Fotografen haben sich bereits intensiv mit dem künstlerischen Potential des Mediums auseinandergesetzt und es als festen Bestandteil in ihr Repertoire integriert.

Am besten wirkt ein Cinemagraph, wenn es eine Art Aha-Moment beinhaltet. Wenn der Betrachter die Bewegung im Bild entweder erst auf den zweiten Blick erkennt oder sie so subtil ist, dass er es fast schon als natürlich ansieht. Typische Motive sind eine Obstschale, auf deren Obst eine Fliege herumläuft oder eine Kaffeemaschine, bei der die Tasse scheinbar endlos mit Kaffee gefüllt wird.

 

Künstlerisch interessante Motive entstehen auch beim Spiel mit Schatten oder Spiegeln. Sind sowohl Model als auch Spiegelbild bzw. Schatten im Bild, können Sie durch die alleinige Bewegung des Schattens einen mystischen Effekt erzielen.

Das eigene Cinemagraph erstellen

Software für Cinemagraph-Profis

Seit Photoshop CS5 hat Adobe die Videobearbeitung mit integriert, damit lassen sich auch Cinemagraphs erstellen. Die Ausgangsdatei ist ein Video, dass Sie mit Hilfe einer videofähigen Kamera und eines Stativs selbst aufgenommen haben. Mit Photoshop wird dann eine statische Sequenz mit einer dynamischen zusammengebracht. Der Vorteil von Photoshop ist die hohe Qualität des Ergebnisses und das Sie die Videosequenz wie gewohnt künstlerisch bearbeiten können. Detaillierte Anleitungen finden Sie dazu im Internet.

Das kanadische Start-Up Flixel brachte 2013 seine Software zur intuitiven Erstellung von Cinemagraphs auf den Markt. Die Software ist wirklich sehr einfach zu bedienen und erzielt hochwertige Ergebnisse, schlägt aber mit Allround-Paket-Preisen von 200 US-Dollar pro Jahr zu Buche und ist nur für Mac und iOS Geräte verfügbar. In Kooperation mit Shutterstock hat Flixel eine Share Plattform angegliedert, auf die sich die User austauschen und ihre Werke kommerziell zur Verfügung stellen können.

Apps für Cinemagraph-Einsteiger

Wenn Sie sich erstmal spielerisch an die lebenden Bilder annähern wollen, gibt es unzählige Smartphone Apps, sowohl für iOS als auch für Android.

 

Die App Loopsie ist für beide Betriebssysteme erhältlich. Hier nehmen Sie mit der App zunächst ein Video auf. Ein Stativ ist zu empfehlen, da die App nur die Bearbeitung eines stabilen Videos zulässt und es die Qualität enorm steigert. Sind die Kriterien erfüllt, wählen Sie im nächsten Schritt den Bereich im Bild aus, der bewegt werden soll. Fahren Sie dafür einfach mit dem Finger über den gewünschten Bereich. Um detaillierter Arbeiten zu können, zoomen Sie wie gewohnt mit zwei Fingern in den gewünschten Ausschnitt. Um Fehler zu korrigieren, wählen Sie zwischen Einfrieren oder Animieren im unteren Bereich. Der sich bewegende Bereich wird während der gesamten Bearbeitung in Endlosschleife abgespielt. Ihr fertiges Loopsie können Sie nun direkt über Facebook, Instagram, WhatsApp und viele andere Kanäle teilen oder es für später auf Ihrem Speicher hinterlegen.

Ob als hochwertige Animation für Ihre Webpräsenz oder im privaten Bereich, die lebenden Bilder haben viel künstlerisches Potential und machen einfach Spass.

Sonnenlicht erstrahlt durch Baumkrone

Fotowettbewerb «Lichtblicke» bei Fotos fürs Leben

Teilnehmen und tolle Preise gewinnen

Sie fotografieren in Ihrer Freizeit leidenschaftlich gern, die Kamera ist Ihr ständiger Begleiter und Sie begeistern sich dafür, festzuhalten, was anderen Augen verborgen bleibt? Nehmen Sie an unserem Fotos fürs Leben-Fotowettbewerb teil und sichern Sie sich die Chance auf tolle Preise.

Thema

Das Thema des Fotowettbewerbs heisst «Lichtblicke», wir küren Gewinner in diesen drei Kategorien:

  • Abstrakte Fotos
  • Fotos von Menschen
  • Naturfotos

Termine

Senden Sie uns bis zum 30.11.2017 Ihr Teilnehmerfoto unter Angabe Ihres Namens, Wohnorts in der Schweiz und mit einer kurzen Beschreibung des Motivs oder der abgebildeten Situation an info@fotos-fuers-leben.ch. Das Stichwort «Lichtblicke» und die Kategorie, für die Sie Ihr Foto einreichen möchten, schreiben Sie bitte in die Betreffzeile der E-Mail.

Eine Fachjury wählt aus jeder Kategorie die 10 besten Beiträge aus – die Gewinner werden dann per Voting durch unsere Facebook-Fans bis zum 15.12.2017 gewählt.

Preise

•             Platz 1: Gutschein für einen individuellen Fotoworkshop im Wert von CHF 1.000.-
•             Plätze 2 – 10: Gutscheine für ifolor Wanddekorationen im Wert von jeweils CHF 150.-

Es gelten unsere AGB für Gewinnspiele.

Sonnenhut mit Spinnweben von Verena W.

Fotos fürs Leben Facebook-Gewinnspiel 2016

Seit Juli 2016 rufen wir auf unserer Facebook-Seite regelmässig zum Einsenden von Beiträgen für das «Foto der Woche» auf. Unser Facebook-Gewinnspiel ist auch kurz vor dem Jahreswechsel noch in vollem Gange. Sie können uns hier jede Woche ihr Lieblingsfoto schicken. Unter den besten Einsendungen verlosen wir monatlich drei ifolor Gutscheine im Wert von je 30 CHF. Aktuell freuen wir uns wieder auf viele kreative Foto-Ideen unter dem Motto «Advent, Advent». Während des Wartens lassen wir die Gewinner-Fotos der letzten Monate noch einmal Revue passieren und blicken zurück auf beeindruckende Naturaufnahmen, witzige Schnappschüsse und vieles mehr.

Unsere Gewinner im Juli

Dass die Ferien eine Zeit für aussergewöhnliche Entdeckungen sind, zeigen die Gewinner-Fotos im Juli. So offenbart sich der nächtliche Sternenhimmel über der griechischen Insel Kos in seiner ganzen Pracht und gibt den Blick frei auf die atemberaubende Milchstrasse.

Sternenhimmel über der griechischen Insel Kos von Nicole S.

Sternenhimmel über der griechischen Insel Kos von Nicole S.

Ferien am Strand sind ausserdem eine ideale Gelegenheit, um die bunte Unterwasserwelt des Meeres zu erkunden. Mit etwas Glück trifft man aus nächster Nähe auf zutrauliche Meeresbewohner.

Tauchen im Meer von Alexandra E.

Tauchen im Meer von Alexandra E.

Sommerferien – das bedeutet nicht zuletzt auch das gemeinsame Entspannen mit der Familie. Wenn die Kinder auf Entdeckungstour gehen, entstehen tolle Schnappschüsse, wie dieses Foto zeigt.

Kinder beim Erdkunden der Berge von Nadja H.-P.

Kinder beim Erdkunden der Berge von Nadja H.-P.

Unsere Gewinner im August

Der August lädt dazu ein, das sommerliche Leben in vollen Zügen zu geniessen. Wie das geht, zeigen uns die drei Gewinner-Fotos.

Was gibt es schliesslich Schöneres, als einen warmen Sommertag bei einem sprudelnden Glas Hugo, verfeinert mit einem Minzblatt, zu geniessen.

Hugo mit Minzblatt von Jacky H.

Hugo mit Minzblatt von Jacky H.

Lust auf einen Sprung ins kühle Nass weckt diese Aufnahme eines beschaulichen Sees im Wald. Beachtlich sind das Timing und das technische Geschick des Fotografen. Es bedarf einiger Übung und eines guten Blicks, um Wasserspritzer so zu fotografieren, dass sie wie eingefroren wirken.

See mit Wasserspritzer von Connie Z.

See mit Wasserspritzer von Connie Z.

Wenn es so richtig heiss wird, sorgt ein warmer Sommerregen für Abkühlung. Mit etwas Glück bekommt man danach einen Regenbogen zu sehen. Den richtigen Moment erwischte die Fotografin, der dieses kontrastreiche Foto eines bunt leuchtenden Regenbogens vor dunklem Himmel aufnehmen konnte. Im Hintergrund sieht man sogar einen zweiten, schwächeren Regenbogen.

Regenbogen vor dunklem Himmel von Heidy I.

Regenbogen vor dunklem Himmel von Heidy I.

Unsere Gewinnerfotos im September

Im Spätsommer ist es an der Zeit, sich so langsam auf kürzere Tage und kälteres Wetter einzustellen. Zurück in die Ferien versetzt uns aber dieses Strandfoto. Es zeigt einen Schwarm kreischender Möwen bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Meer.

Strandfoto mit aufgeschreckten Möwen von Anina Laura N.

Strandfoto mit aufgeschreckten Möwen von Anina Laura N.

So wie auf dem nächsten Bild lässt sich der beginnende Herbst geniessen. Die stimmungsvolle Kulisse eines Sees, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft, lädt ein zu einem Wanderausflug bei glasklarer Luft und strahlender Sonne.

See und Hügellandschaft von Sabrina B.

See und Hügellandschaft von Sabrina B.

Die spätsommerliche Natur hält aber auch markante Hauptmotive zum Bestaunen bereit. Mit viel Liebe zum Detail wurde dieses Foto eines Sonnenhuts, an dem sich feine Spinnweben aneinanderreihen, aufgenommen.

Sonnenhut mit Spinnweben von Verena W.

Sonnenhut mit Spinnweben von Verena W.

Die Gewinnerfotos im Oktober

Die drei Gewinner-Fotos im Oktober machen Lust auf einen ausgiebigen Herbstspaziergang durch malerische Herbstwälder in warm golden leuchtenden Tönen. Glück hat, wer zu hohem Ross die farbenfrohe Natur bewundern kann. Um den Herbst in vollen Zügen zu geniessen, reicht aber schon ein Ausflug in den heimischen Park. Gemeinsam mit den Lieben können auch dort witzige Schnappschüsse entstehen.

Landstrasse durch den Herbstwald von Catia-Patrizia B.

Landstrasse durch den Herbstwald von Catia-Patrizia B.

Herbstspaziergang im Park von Fatma N.

Herbstspaziergang im Park von Fatma N.

Ausritt in den Herbstwald von Jenni C.

Ausritt in den Herbstwald von Jenni C.

Die Gewinner aus dem November

Die drei Gewinner-Fotos des Novembers haben gezeigt, dass auch Alltägliches durch einen schwarz-weiss Look stilvoll in Szene gesetzt werden kann. So ist die Aufnahme der festlich gekleideten Geschwister eine entzückende Fotoerinnerung für die Ewigkeit, genauso wie die Nahaufnahme der kleinen Babyfüsse. Sehr dynamisch wirkt das schwarz-weiss Foto des sprintenden Collies in freier Natur.

Collie in freier Natur von Lukas V.

Collie in freier Natur von Lukas V.

Festlich gekleidete Geschwister von Gerardina Di M.-C.

Festlich gekleidete Geschwister von Gerardina Di M.-C.

Nahaufnahme von Babyfüssen Fatma N.

Nahaufnahme von Babyfüssen Fatma N.

Wir möchten uns noch einmal bei allen bedanken, die im Jahr 2016 Fotos eingesendet haben und den Gewinnern herzlich gratulieren. Wir freuen uns auf interessante Bilder im Jahr 2017!

Foodblogger Robin Reich kocht vielseitig – Tomaten, Erdbeertorte, Nudelauflauf, Mandarinen, Brokkoli

Interview: Robin von ROBIN REICH TV über Foodblogging

Robin präsentiert und teilt auf seinen Foodblog, seinem YouTube Channel und bei Facebook und Instagram jede Woche leckere kreative Rezepte. Seine interaktive Kochshow lebt von Robins Leidenschaft für ausgefallene Speisen und seinem ästhetischen Anspruch. Dabei dürfen auch die Zuschauer Rezeptwünsche einreichen. Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinem Hobby gestellt und ihn gebeten, uns ein paar Tipps und Tricks zu verraten.

Über das Bloggen und Robins Motivation

Fotos fürs Leben: Was hat dich motiviert, einen Blog zu starten? Warum einen Food-Blog?

Robin: Eigentlich hatte ich ursprünglich gar nicht die Intention, einen Food-Blog zu eröffnen. Ich war zwar schon immer Fan von US-amerikanischen Köchen und ihren Shows, wie Anthony Bourdain oder David Chang, die echt richtig coole Sendungen abliefern, aber eigentlich habe ich mich online immer mehr mit allerlei anderen Formaten herumgeschlagen, die nichts mit Food zu tun hatten.

Später, im Jahr 2013, kam dann im Rahmen eines Videoadventkalenders für meinen Youtube-Channel RobinReichTv – um meine 24 täglichen Videos auszufüllen – mein erstes Essens-Video online mit dem Gericht eines einfachen „Flammkuchen Tomate Mozza“ heraus.

Die Resonanz zu diesem Video war prompt so gut, dass ich unbedingt mehr solcher Videos machen wollte und später einen zweiten Videokanal dafür erstellt habe.

Robins Foodblog ist kein klassischer Blog, er kocht vor der Kamera und stellt die Videos bei YouTube zur Verfügung

Robins Foodblog ist kein klassischer Blog, er kocht vor der Kamera und stellt die Videos bei YouTube zur Verfügung – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Was unterscheidet deinen Blog von anderen Blogs?

Robin: Grundlegend würde ich das ganze Projekt gar nicht als einen Food-Blog bezeichnen. Ich sehe mich da mehr als einen Foodtuber, der so etwas wie einen Foodblog nutzt, um die Videos so anzuordnen und zu präsentieren, wie er es möchte. Einen eigentlichen Foodblog verstehe ich als textlastiger und auch mit mehr Bildern unterlegt.

Was mich unterscheidet? Ich kann mit Sicherheit nicht so gut kochen wie viele der Macher der beeindruckenden Foodblogs da draussen. Aber für mich hat Essen/Food an sich schon so eine Ästhetik, eine eigene Geschichte und einen verbindenden Faktor, der mich einfach voll und ganz anspricht und den ich darstellen möchte.

Fotos fürs Leben: Wo holst du dir deine Inspirationen?

Robin: Ich schaue generell sehr gern und viele Foodshows. Da kommt mir natürlich der Umstand entgegen, dass immer mehr solcher produziert werden. Mein absoluter Tipp ist hierfür die Netflix-Serie Chef’s Table oder die auch die Mini-Serie Cooked sowie Tastemades Local Flight. Mir gefällt, wenn über das Rezept hinaus interessante Orte, Geschichten oder Menschen präsentiert werden.

Für Rezeptinspirationen nutze ich am häufigsten Pinterest, blättere Kochzeitschriften durch oder schaue mir an, was so unter #foodporn gepostet wird.

Robin bei der Arbeit – Zwiebeln schneiden für den Foodblog

Robin bei der Arbeit – Zwiebeln schneiden für den Foodblog – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Du schreibst auf deinem Blog in Englisch, warum?

Robin: Momentan sind die Rezepte auf meinem Foodblog auf Englisch, da der Youtube-Channel dazu ebenfalls auf Englisch ist. Ich arbeite derzeit an Formaten, die ich sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch produzieren kann. Warum Englisch? Ich habe irgendwie das Faible, auch internationalen Content zu produzieren. Was für mich auch gleich noch den positiven Nebeneffekt hat, dass ich mich noch mehr mit der Sprache auseinandersetzen kann.

Fotos fürs Leben: Welchen Rat würdest du neuen Bloggern mit auf den Weg geben?

Robin: Fang einfach an! Kauf dir anfänglich keine teure Technik oder theoretisiere ewig, was du später genau machen willst. Schritt für Schritt und eins nach dem anderen. Zweifle nicht, ob es noch den einen weiteren Blog geben muss und dass sich niemand für dich interessieren wird. Ich stelle viel zu oft selbst fest, dass man sich auf dem Weg verzettelt und viel zu viel über alles nachdenkt und abwägt. Aber man wird nur besser, wenn man daran arbeitet. Schreibe einen Artikel fertig, lade dein erstes Video hoch, dann arbeite an dem nächsten. Nach und nach wird sich dir zeigen, wo du hinkommst. Lass dich immer weiter inspirieren!

Fotos fürs Leben: Was bedeutet für dich „Kreativität“?

Robin: Bei der Suche nach einer Definition, beschreibt Kreativität etwas vorher noch nicht Dagewesenes und Neues zu kreieren. Doch fängt für mich Kreativität bereits dabei an, etwas Bestehendes neu zu (über)denken, anderes zu Erfinden und verändert darzustellen. Es bedeutet, den Blickwinkel auf Dinge zu verändern und scheinbar feststehende Tatsachen in Frage zu stellen.

Fotos fürs Leben: Dein absolutes Lieblingsrezept?

Robin: Wenn ich ehrlich bin, gibt es für mich nicht das eine absolute Lieblingsrezept. Die Umgebung, das Ambiente und die Menschen drum herum sind das Wichtige. Wenn das alles stimmt, ist das einfachste Bauernbrot mit Tomaten, Zwiebeln, Salz und Pfeffer das beste Rezept der Welt.

Foodblogger Robin reich kocht vielseitig – Radieschen, Schokotorte, Kekse, Weintrauben, Spargelsalat

Foodblogger Robin reich kocht vielseitig – Radieschen, Schokotorte, Kekse, Weintrauben, Spargelsalat – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Welche Auswirkungen hat dein Food-Blog auf dein eigenes Essverhalten?

Robin: Ein guter Nebeneffekt beim Food-Blogging ist ja, dass man immer mit Essen zu tun hat. Es fällt nach jedem Dreh, jedem Shooting etwas ab! Viele denken, nur, weil man einen Foodblog hat, gibt es dann privat auch nur richtig geniale Köstlichkeiten. Aber ausserhalb der Kamera sind es dann doch die normalen Dinge, die auf den Teller kommen.

Kameraeinstellungen – Tipps für tolle Food Fotos

Fotos fürs Leben: Mit welcher Kamera fotografierst du dein Essen?

Robin: Wenn ich, gestrandet auf einer einsamen Insel, eine Kamera mitnehmen dürfte, wäre es eine Canon 60D mit einem 50mm Festbrennweite-Objektiv. Für mich sind das Schwenkdisplay und die einfache Handhabbarkeit die absolut notwendigen Features. Dazu kommt ein Manfrotto Tripot mit Kugel- oder Videokopf und vor allem eine Schnellwechselplatte! Beim Wechsel vom Filmen zum Fotografieren finde ich Flexibilität sehr wichtig.

Wenn es um Overhead Bilder/Videos geht, habe ich mir ein geniales Rig gebaut, mit dem man die Kamera wunderbar von oben in jeder Höhe, Position und Winkel montieren kann.

Für grössere Werbeprojekte greife ich auf eine Black Magic Cinema Camera zurück. Die filmt Raw und kann auch 2k und man kann sich in der Postproduktion so richtig in der Color Correction austoben.

Robins Ausrüstung – Kameras, MacBook, IPhone, Objektive und Kamerazubehör

Robins Ausrüstung – Kameras, MacBook, IPhone, Objektive und Kamerazubehör – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Gibt es da ein paar Grundeinstellungen an der Kamera, die du unseren Lesern beim Fotografieren von Essen empfehlen kannst?

Robin: Achtet immer auf den Weissabgleich. Eine Lektion, die ich ungewollt lernen musste, ist, dass noch so gutes frisches Essen bei einem falschen Weissabgleich aussieht, als wäre es schon 3 Wochen überfällig.

Wenn es um die Einstellungen an der Kamera wie Blende, ISO usw. geht, gibt es auch Leute, die sich deutlich besser auskennen als ich, aber von mir als Tipp: ISO nicht über 600, sonst rauscht es. Rein ästhetisch versuchen, eine geringe Schärfentiefe zu erreichen. Ja, das hängt natürlich immer von dem Motiv ab. Aber für meine favorisierte Motivwahl versuche ich, das Ganze etwas filmisch umzusetzen. Also hier die Eselsbrücke: grosse Blende = kleine Zahl = geringe Zahl. So, wie wenn wir etwas in der Ferne nicht erkennen. Augen zusammenkneifen – „Augen kleiner“ (Blende kleiner) = mehr vom Motiv scharf.

Fotos fürs Leben: Wie stellst du dir deine Bild-Hintergründe zusammen?

Robin: Für mich ist es wichtig, dass der Hintergrund nicht vom eigentlichen Motiv ablenkt. Deshalb versuche ich, diesen meist unscharf zu behalten, was wiederum die Möglichkeit bietet, dort mit unscharfen Formen zu spielen. Für mich macht ein schönes Food-Bild aus, dass es insgesamt stimmig ist und wenn es eine kleine Geschichte erzählt, umso besser!

Fotos fürs Leben: Bearbeitest du deine Fotos nach? Wenn ja, welches Programm benutzt du dafür?

Robin: Für die schnelle Bearbeitung grosser Mengen Fotos nutze ich meist Adobe Lightroom und um ins Detail der Nachbearbeitung zu gehen Adobe Photoshop. Da ich meine Videos mit Premiere schneide, ist für mich die übergreifende Kompatibilität von Bedeutung.

Vielen Dank an Robin für das Interview. Mehr gibt’s bei http://www.robinreich.tv/. Viel Spass beim Entdecken!