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Süsse Food Bowl mit roten Früchten, verschiedenen Samen und Vanille Joghurt

Trend Food Bowls – ein kunterbuntes Potpourri aus frischen Zutaten

Egal ob Facebook, Instagram oder Pinterest – In Sachen gesundes Essen, Fitnessfood oder Food Fotografie sind die kunterbunten Schüsseln voller gesunder Leckereien aktuell überall zu finden. Die Food Bowls sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch gesund. Das Grundprinzip ist meist immer das gleiche: Neben vielen Proteinen sorgen gesunde Fette, Kohlenhydrate und wichtige Vitamine, für einen vollen Magen, ohne schlechtes Gewissen. Diese Form des Essens stammt aus Mexiko. Von dort aus traten die Food Bowls ihren Siegeszug über Amerika bis nach Europa an. In den Genuss von Food Bowls kann man nicht nur in Restaurants kommen, denn man kann sie sehr leicht zu Hause zubereiten.

Auswahl der Zutaten

Wollen Sie am Ende ein gutes, optisch ansprechendes Foto, sollten Sie sich zunächst Gedanken über die Zutaten der Bowl machen. Der Inhalt steht im Fokus. Die Wahl der Zutaten ist sowohl für den Geschmack als auch für die Optik entscheidend. Überlegen Sie sich am besten im Voraus ein ungefähres Farbschema für die Foodbowl. So kann diese zum Beispiel kunterbunt, zweifarbig oder Ton in Ton sein.

Food Bowls gibt es sowohl süss als auch herzhaft und daher passen sie zu jeder Mahlzeit. Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung schier keine Grenzen gesetzt. Hauptsache lecker und gesund.

Herzhafte Bowls haben meist eine Grundlage aus Naturreis, Quinoa, Nudeln oder Buchweizen. Dazu kommt rohes oder gebratenes Gemüse. Tomaten, Avocado, Paprika, grüner Spargel, Zucchini, rote Beete und Karotte sind wegen Ihrer satten Farben besonders beliebt. Linsen und Bohnen sind eine sinnvolle Ergänzung, da sie viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Zudem bringen rote oder lila Linsen noch mehr Farbe ins Spiel. Als Topping empfiehlt sich ein wenig Joghurt, Salsa, Sour Cream oder Nussmuss. Das Gericht lässt sich je nach Wunsch mit Fleisch, Fisch oder Eiern verfeinern.

 Zwei herzhafte Varianten einer Foddbowl

Neben der herzhaften Variante gibt es auch die für Naschkatzen. Zum Frühstück oder als Snack zwischendurch werden hier verschiedene Obstsorten mit Joghurt, Porridge oder ähnlichem gemischt. Die beliebtesten Früchte sind Brombeeren, Himbeeren, Kiwi, Aprikose, Granatapfel, Heidelbeeren und Erdbeeren. Grundlage bildet hier meist ein dickflüssiger Smoothie oder Joghurt. Dieser darf dann beliebig mit verschiedenen Obstsorten, Nüssen, Schokolade, Honig, Müsli, Haferflocken und Samen garniert werden. Ein paar essbare Blüten eignen sich hervorragend, um die Verzierung der Food Bowl zu vollenden.

Anrichten für die perfekte Bildkomposition

Sind alle Zutaten gewählt, geht es um das Arrangieren und Anrichten in der Bowl. Je nach gewünschtem Farbschema werden die Zutaten kunterbunt oder etwa als Farbverlauf angerichtet. Weiter sollten Sie darauf achten, dass die Zutaten gut in die Bowl passen, damit sie sich nicht gegenseitig verdecken. Die verschiedenen Zutaten können nebeneinander aufgereiht oder aufgehäuft werden.

Nicht nur die Farben, sondern auch die Form der Zutaten kann Abwechslung bringen. Dabei können Sie die Zutaten in schmale Stifte, Scheiben oder Würfel schneiden. Wer etwas Besonderes ausprobieren möchte, kann Ausstecher für Herzen, Sterne oder ähnliches verwenden.

Anrichten einer Foodbowl

Nicht ganz nebensächlich ist auch die Wahl der Schüssel. Eine runde Form und mittlere Grösse haben sich am besten bewehrt. Die Farbe der Schüssel sollte eher dezent als vielfarbig sein, um den Zutaten nicht die Show zu stehlen. Zudem könnte das Bild mit einer bunten Schüssel und buntem Inhalt zu unruhig wirken. Gleiches gilt für den Untergrund. Eine schlichte Holz- oder Steinplatte unterstützt die Wirkung der Zutaten am besten. Natürlich ist es auch hier möglich, das Ambiente um die Bowl mit einfliessen zu lassen. Dort eignen sich neben Küchenutensilien auch übrig gebliebene Zutaten, die wie zufällig die Schüssel optisch begleiten. Mehr dazu finden Sie auch in der Kategorie «Food Fotografie».

Perspektive und Bildausschnitt

Ist die Food Bowl fertig angerichtet, geht es darum den optimalen Bildausschnitt zu finden. Die klassischen Food Bowl Bilder sind aus der Vogelperspektive fotografiert. Die Schüssel steht im Zentrum und der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe. Das hat den Vorteil, dass die Gesamtheit der Farbenpracht auf einen Blick zur Geltung kommt. Die Schüssel mit ihren Zutaten steht im Vordergrund, Deko und Accessoires sind eher nebensächlich. Natürlich können Sie auch eine Detailaufnahme ausprobieren, um gewisse Zutaten oder Farben hervorzuheben.Fotobearbeitung Food Fotografie auf PC und Smartphone

Fazit

Egal ob süss oder herzhaft, Food Bowls sind immer ein Hingucker und eignen sich hervorragend für Food Fotos. Je frischer und bunter die Zutaten, desto besser. Wir finden diesen Food- und Fototrend super, da Food Bowls nicht nur was fürs Auge, sondern obendrein auch noch gesund sind. Viel Spass beim Anrichten, Fotografieren und Geniessen!

Selbstgemachtes Pistazieneis am Stiel – Food Fotos mit Stil

Anfängerfehler vermeiden: Foodfotos mit Aussagekraft

«Das Auge isst mit» – Professionelle Food-Stylisten greifen zu mitunter unappetitlichen Tricks, um die fotografierten Speisen appetitlich anzurichten: Rasierschaum, Kleber, Trockeneis. Nachteil: Man kann sie nachher definitiv nicht mehr essen.

Foodfotos für den eigenen Blog, Instagram oder Familie und Freunde sollen hingegen auf natürliche Weise appetitlich wirken. Wir verraten Ihnen einige Tipps und Kniffe, mit denen Sie bessere Foodfotos machen – ganz ohne die liebevoll gekochte Mahlzeit ungeniessbar zu machen oder mit «faulen Tricks» zu arbeiten. So können Sie Anfängerfehler vermeiden und appetitliche Foodfotos aufnehmen.

Fehler 1: Mangelnde Vorbereitung – Deko, Equipment und Zutaten

Um einen reibungslosen Ablauf beim Fotoshooting zu haben, sollte man sich bereits vor dem eigentlichen Kochen und Anrichten überlegen, welches Setting man fotografieren möchte. Dazu gehören auch der Einkauf und die Planung der Dekoration.

  • Frische Zutaten ohne Druckstellen und Kräuter kaufen
  • Qualitativ hochwertige Lebensmittel sehen besser aus – auch nach dem Kochen noch
  • Stilvolles Geschirr und Dekoration besorgen
  • Stativ, Kamera, Beleuchtung – je nachdem, wie professionell das Ergebnis werden soll, wird eine grundlegende Ausstattung benötigt
  • DSLR oder Smartphone – der Qualitätsunterschied ist sichtbar, grundlegend ist jedoch beides (auch parallel) möglich

Knackiger roher Spargel in einer Holzkiste

Fehler 2: Bei der Zubereitung nicht an das geplante Motiv gedacht

Zutaten und Zubereitung wirken langweilig und auf dem Foto wenig ansprechend, wenn sie verkocht oder farblich fade sind. Bei manchen Gerichten wie Bowls werden die Zutaten nicht nur nach Geschmack, sondern vor allem nach ihrer Farbe ausgewählt.

  • Rohe Lebensmittel als Garnitur aufbewahren – im Ganzen oder schon zerschnitten
  • Zutaten nur leicht garen: Knackiges Gemüse, Nudeln al dente, saftiges Fleisch, Kräuter zum Schluss dazu, Kartoffeln kurz unter kaltem Wasser abschrecken – so wirkt alles frisch und appetitlich
  • Fleisch mit etwas Pflanzenöl bestreichen, damit es noch saftiger aussieht
  • Schon während des Kochens fotografieren à So sieht man den Prozess von roh zu fertig angerichtet

Fehler 3: Tisch decken und mit der Kamera draufhalten

Gerichte natürlich anzurichten, damit die Foodfotos authentisch wirken, ist eine kleine Kunst. Es muss nicht alles perfekt arrangiert und wie geleckt sein. So werden absichtlich Krümel verstreut oder ein paar Flecken auf den Tellerrand getropft, um das perfekte imperfekte Foto zu machen.

  • Gericht in einer gemütlichen Atmosphäre zeigen, z.B. an einem gedeckten Tisch oder in der Küche
  • Hintergründe, Untergründe und Accessoires verwenden
  • Geschirr vorher glänzend putzen
  • Handschuhe tragen um Fingerabdrücke zu vermeiden
  • Komplementärfarben und Formen kombinieren: Auberginen und Mais, Tomaten und Basilikum
  • Anordnung des Geschirrs und der Deko als Kreis oder Linie
  • Zutaten in Rohform, Gewürze und Kräutertöpfe als Dekoration nutzen
  • Bei einem Thema bleiben: Asiatisch, Orientalisch, Modern – Geschirr, Deko und Gericht sollten zusammenpassen

Fertiges Gericht: Spargel und Schinken mit Kartoffeln

Fehler 4: Details vernachlässigen

Ist alles vor einem schönen Hintergrund angerichtet, geht es ans Fotografieren. Die Gesamtkomposition zählt hier genauso wie die Details. Am Ende kommt es darauf an, mit der Zeit einen eigenen Stil zu entwickeln.

  • Damit der Teller auf dem fertigen Foto nicht überladen wirkt, sollte er nicht zu voll gehäuft werden mit Essen
  • Querschnitte ausnutzen: Lasagne, Torten & Co. von ihrer aufregenden Seite zeigen
  • Eisgekühlte Getränke: Das Problem, dass Eiswürfel in Getränken weiss anlaufen, lässt sich mit künstlichem Eis umgehen
  • Nahaufnahmen: Besonders relativ «homogene» Gerichte wie Risotto oder Suppe sowie portionierte Speisen bieten sich für Nahaufnahmen an, um nicht langweilig zu wirken
  • Komplettaufnahmen kommen besser bei beispielsweise Fingerfood und kleinen Gerichten
  • Umso weiter die Blende an der Kamera geöffnet ist, desto unschärfer wird der Hintergrund des Fotos und vice versa

Lasagne – Schichten werden sichtbar bei seitlichem Foto

Fehler 5: Bildkomposition – eintönige Perspektiven

Welches Format und in welchem Winkel fotografiert wird, hängt auch vom Verwendungszweck ab. Klassische Blogs nutzen häufig eher Querformat, auf Sozialen Plattformen wie Pinterest und Instagram kommt Hochformat besser an.

  • Fotos im Hochformat haben oft eine dramatischere Wirkung
  • Fotos aus einem natürlichen Winkel, als sässe man am gedeckten Tisch, wirken besonders einladend und beziehen den Betrachter ins Bild ein
  • Fotografieren Sie aus verschiedenen Perspektiven, mit unterschiedlichen Accessoires und Kameraeinstellungen. Machen Sie Probefotos, um die Wirkung zu testen und variieren Sie!
  • Flüssigkeiten wie ein Glas Saft am besten gerade ablichten
  • Auf dem Bild sollten so wenige Schatten wie möglich zu sehen sein. Dies hängt vom Winkel zwischen Kamera, Lichtquelle und fotografiertem Objekt ab
  • Hier gibt`s noch einige allgemeine Tipps zur Objektfotografie
Food-Fotos im Hochformat. Erdbeerkuchen, Frühstücksei und Tomaten

© Robin Reich

 

Fehler 6: Das Licht ist schlecht zum Fotografieren

Die Belichtung ist entscheidend für die Qualität des Bildes. Im Idealfall ist natürliches Licht vorhanden. Wenn nicht, wird ein wenig mehr technisches Equipment benötigt.

  • Tageslicht, am besten diffuses Nachmittagslicht, sorgt für schöne Farben
  • Bei Kunstlicht vor dem Fotografieren auf jeden Fall einen Weissabgleich durchführen
Fleisch auf Salatbett – angerichtet auf einem rechteckigen weissen Teller

Der fehlende Weissabgleich lässt Teller und Zeitung vergilbt wirken und sorgt für mangelnde Kontraste.

 

  • Softboxen und Ringleuchten sorgen für angenehmes kühles Licht – kein Blitzlicht verwenden
  • Hack: Eine Schreibtischlampe, locker mit Backpapier davor bespannt, sorgt ebenfalls für diffuses Licht
  • Fotos aus beiden Lichtrichtungen zu machen: Bisweilen wirken Fotos im Gegenlicht intensiver
  • Nachbearbeitung: Kleine Korrekturen können auch später – wo nötig – noch gemacht werden, beispielsweise können die Kontraste verbessert werden

Viel Spass beim Kochen und Fotografieren!

So wird aus einem Essensfoto #foodporn auf Instagram: Tipps und Stile erfolgreicher Accounts

Instagram Tipps: Langweilige Essensfotos in #foodporn verwandeln

Sein Essen zu fotografieren, um das Bild anschliessend mit seinen Followern auf Instagram zu teilen, ist heutzutage zu einem regelrechten Job geworden. Schon längst reicht der schnelle Schnappschuss vor dem Mittagessen nicht mehr aus, um seine Follower zu begeistern. Wer aus der Masse hervorstechen will, benötigt man vor allem eins. Kreativität. Das fängt beim Arrangieren der Speisen an und hört beim Bearbeiten der Bilder auf. Bei der Fülle an inspirierenden Accounts auf Instagram, deren Bilder uns mehrmals täglich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, muss man sich etwas einfallen lassen.

Möglichkeiten, seinen Instagram Account zu gestalten

Wer auf Instagram aktiv ist, weiss, dass vor allem sehr aktive Accounts mit Likes und Followern belohnt werden. Allerdings nur, wenn auch der Look des Accounts und der Bilder stimmen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Sehr beliebt sind Accounts mit Bildern die einen einheitlichen Look aufweisen. Schon beim ersten Klick sieht der User, was ihn erwartet. Dank der Liebe zum Detail weisen die Bilder dieser Accounts einen hohen Widererkennungswert auf. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sei es durch ein einheitliches Farbkonzept, den immer gleichen Teller oder durch die Zuhilfenahme von sogenannten Photo-Props.
Damit Ihre Essensfotos demnächst auch zu einem wahren #foodporn auf Instagram werden, stellen wir Ihnen 5 Stile erfolgreicher Accounts vor. Lassen Sie sich inspirieren.

1. Einheitlicher Look dank dunkler Farben und Materialien

Betrachtet man sich die Instagram-Accounts von «Krautkopf» und von «Tata», fällt auf, dass die Bilder eine dunkle Bildsprache haben. Um die leckeren Kreationen gekonnt in Szene zu setzen, wird dabei ganz bewusst mit Licht und Schatten gespielt. Dunkle Schatten rund um die Speisen heben diese hervor und lassen sie so besser zur Wirkung kommen. Dieser Bild-Look wird in beiden Fällen auch durch die Zuhilfenahme von Naturmaterialen wie Holz oder Stein unterstützt. Drahtkörbe im Hintergrund, dicker Leinenstoff oder Metalplatten unterstreichen zusätzlich den modernen düsteren Look.

 

Pancake with apples, walnuts, cinnamon and maple syrup in our beloved handmade pan from @studio_tint

Ein von KRAUTKOPF (@kraut_kopf) gepostetes Foto am

2. Cleaner Look dank viel Weiss

Im Kontrast zu den ersten beiden Accounts steht der Instagram-Account von «Li-Chi Pan». Ob Tiertorte, leckere Cupcakes oder künstlerisches Sushi, alles wird auf einem weissem bzw. sehr hellen Untergrund mit hellem Geschirr und Requisiten arrangiert. Die kleinen Settings und Speisen werden dann aus der Vogelperspektive aufgenommen. Neben der eindeutigen hellen Bildsprache fällt ebenso der asiatische Einfluss in ihren Bildern auf. Wann immer möglich baut sie diesen in Form von Essstäbchen, Bento-Boxen oder Comicgesichtern ein.

Sushi donuts anybody? ??? Combined two of my culinary favourites to make dinner tonight ✌?

Ein von Li-Chi Pan ☁ (@lichipan) gepostetes Foto am

3. Verspielter Look: Mit Essen spielt man nicht – oder doch!?

Das Erfolgsgeheimnis der Foodstylistin Samantha Lee sind ihre verspielt angerichteten Speisen. Bei diesem Account steht dabei weniger das fotografische Können als vielmehr das Motiv an sich im Vordergrund. Ob saisonal passend zu Halloween oder in Anlehnung an berühmte Kinderfilme zaubert die Foodstylistin insbesondere für Kinderaugen wahre Kunstwerke auf den Teller. Eine witzige Idee, damit Kinder auch ihr Gemüse essen.

Snoopy!!! ??? #leesamantha #foodart

Ein von Samantha Lee (@leesamantha) gepostetes Foto am

The spooky dangers lurking around the corner ?. #leesamantha #Halloween

Ein von Samantha Lee (@leesamantha) gepostetes Foto am

4. Ein bunter Look nach dem Motto «Mehr ist mehr»

Während sich einige Accounts dem Minimalismus verschrieben haben und pro Bild maximal ein Gericht oder eine Zutat in Szene setzen, setzen die Accounts von «lauraponts» und von «homemade.is.happiness» auf das Motto «Mehr ist mehr». Denn auf den inszenierten Bildern der beiden ist viel los. Nicht nur, dass jedes Gericht immer mindestens zwei oder dreimal zu sehen ist, auch lassen sich viele Requisiten auf dem Bildern finden, die die Stimmung des Bildes unterstreichen. Dadurch wirken die Bilder sehr lebendig und vor allem sehr bunt und fröhlich.

Breakfast?

Ein von Laura López (@lauraponts) gepostetes Foto am

If you are hungry, think simple! #Breakfast toasts are always the best… Rye toasts with feta cheese, chia seeds & chestnut honey + tomato, cucumber & arugula ⭐ Acıkınca basit düşünmeli… Kahvaltı tarzı ekmeküstü en iyi seçim… Beyaz peynir, chia tohumları ve kestane balı + domates, salatalık ve rokalı çavdar ekmeküstleri ⭐ #homemadeishappiness #feedfeed #vsco #vscocam #f52grams #foodandwine #beautifulcuisines #cuisinesworld #huffposttaste #thatsdarling #hautecuisines #foods4thought #eattheworld #heresmyfood #vscostyle #liveauthentic #foodnetwork #foodporn #yahoofood #theartofslowliving #gloobyfood #chefsroll #thekitchn #tastingtable #foodgawker #toast #bareaders #cookmagazine #flatlay

Ein von Zeynep Dinç (@homemade.is.happiness) gepostetes Foto am

5. Romantischer Look dank passender Requisiten

Die Bilder von Julián Ángel vom Instagram Account «historiasdelciervo» versprühen dank der passenden Requisiten sehr viel Romantik. Pastelltöne in Rosa, Gelb und Flieder, verspieltes Geschirr und goldenes Besteck setzen die süssen Kreationen des Bloggers gekonnt in Szene. Neben den toll dekorierten Torten und Cupcakes sind aber vor allem die aufwendigen Blumenkreationen ein wahrer Hingucker und verleihen den Bildern das gewisse Etwas. Und dank der tollen Farben und der aufwendigen Inszenierung wirken die Bilder auch sehr dynamisch, fast so, als ob man direkt davorstehen würde.

? New post in the blog and I feel really excited to share it with you all ? Rose cake, strawberry filling and Rose french buttercream, the most special and delicate cake, like the roses in the photo. This is a very special photo as you can see Wild and Old garden roses with the most beautiful colors ever. Very special thanks to @doneloyrosas for these luxury roses. ? Esp: ?Nueva receta en mi Blog y me siento bastante feliz de poder compartirlo con ustedes? Es un pastel se rosas, con fresas y crema francesa de rosas, tan delicado y elegante como las rosas que acompañan el pastel. Si se fijan van a encontrar rosas Antiguas y de Jardín de los colores más hermosos. Gracias a @doneloyrosas por este hermoso regalo. ?

Ein von Julián Ángel ▲ (@historiasdelciervo) gepostetes Foto am

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Mein Weg zum Beruf des Fotografen – Adrian Ehrbar Photography

Vom Konditor zum Profi-Fotografen: Adrian Ehrbar feiert seine Erfolge vor allem in der Gastronomie‑Fotografie. Zudem ist er als Hochzeitsfotograf aktiv und fertigt individuelle Aufnahmen an. Dies gelingt ihm stets unter dem Motto: Das ist EHRBAR. Wir haben ihn gefragt, wie sich sein Weg zum Beruf des Fotografen gestaltete und welche Tipps er interessierten Nachwuchsfotografen geben kann.

Auf der Webseite von Wedding Photography geben Sie an, gelernter Konditor zu sein. Wie sind Sie zur Fotografie gekommen? Seit wann fotografieren Sie?

Ich fotografiere seit ich 16 Jahre alt bin. Als ich mit meinen Freunden am Inline-Skaten war, fotografierte ich damals mit einer kleinen Digital-Kompaktkamera. Diese war so langsam, dass meine Kollegen schon längst weiter waren, bis die Kamera endlich auslöste. Dann entschied ich mich, mir zu Weihnachten eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen.

Alt: Gastronomiefotografie auf weißem Teller angerichtet © Adrian Ehrbar Photography

Food Fotografie © Adrian Ehrbar Photography

Im Laufe meiner Ausbildung zum Konditor fotografierte ich dann die selbst kreierten Produkte zu Hause, zuerst mit einfachen Lampen, später mit dem vom Lehrlingsgeld gekauften Blitzanlagen. Später habe ich meine Bilder meinem Fachlehrer gezeigt, der so begeistert war, dass wir dann zusammen ein Fachbuch fotografierten (Magic Marzipan von Franz Ziegler). Dieses wurde 2009 in Paris mit dem World Cookbook Award zum weltbesten Dessertbuch ausgezeichnet, so begann meine Karriere.

Wieso haben Sie sich für die Fotografie entschieden?

Fotografie ist meine Berufung. Ich liebe die Arbeit mit den Menschen, ich liebe die (meist) kreative Freiheit. Ausserdem ist man als Fotograf oft unterwegs und lernt viele neue Orte und Menschen kennen.

Denken Sie, dass es Berufe gibt, für die eine Ausbildung weniger wichtig ist als Talent?

Klar, vor allem in den künstlerischen Berufen gibt es viele erfolgreiche Autodidakten. Eine Ausbildung ist immer eine gute Grundschulung, egal in welchem Metier, jedoch benötigt ein Fotograf auch ein Gespür für die Bildgestaltung, was nicht unbedingt gelernt werden kann.

Alt: Ein zur Seite blickender Mann fängt jeweils ein geöffnetes Taschenbuch mit seinen Händen - © Adrian Ehrbar Photography

Künstlerisch anmutende Fotografie eines Mannes © Adrian Ehrbar Photography

Haben Sie selbst eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Fotografie absolviert?

Nein, ich bin Autodidakt.

Was würden Sie jungen Personen raten, die das Ziel verfolgen als Fotografin bzw. Fotograf tätig zu sein?

Melden Sie sich bei renommierten Fotografen und fragen Sie nach einem Praktikum. Am meisten lernt man beim Zuschauen und selber Fotografieren. Oder besuchen Sie die HF Schule in Baden, wo Sie Fotografie noch auf beruflicher Ebene studieren können, ideal für Quereinsteiger. Und sonst als Rat: Fotografieren, fotografieren, fotografieren…!

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Kamera? War sie ein Geschenk oder haben Sie sich die Kamera selbst erspart?

Ich habe mir die Kamera selbst zu Weihnachten erspart, eine Nikon D50 mit einem 18‑55 mm f 4.5-5.6 Zoomobjektiv. Gut, meine allererste Berührung mit einer Kamera war eine Ravensburger Kinderkamera.

Alt: Fischflosse links und geöffnete Erbsenschote rechts daneben auf schwarzem und befeuchtetem Untergrund drapiert © Adrian Ehrbar Photography

Food Fotografie © Adrian Ehrbar Photography

Vielen Dank für die interessanten Einblicke in Ihren Werdegang und weiterhin viel Erfolg !

Anleitung für das perfekte Food Foto – das Resultat

Making-Of Food Fotografie: Eine Anleitung für das perfekte Food Foto

Sein Essen mal eben schnell vor dem Verspreisen zu fotografieren, ist heute gang und gebe. Online werden die Bilder dann gerne mit Freunden und Followern geteilt. Doch neben den schnellen Schnappschüssen vom Mittagessen gibt es auch aufwendig arrangierte Food-Fotos, die einiges mehr an Vorbereitung und Zeit benötigen. Da kommt es neben der richtigen Beleuchtung auch auf das Food-Styling, den Bildausschnitt und die richtige Kameraeinstellung an. In unserem „Making-of Food Fotografie“ zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie wir eine heisse Schokolade in Szene gesetzt haben, mit welchen Food-Styling Tricks gearbeitet wurde und welche Kameratechnik für dieses Bild zum Einsatz kam.

Dekoration und Hintergrund: Den Charakter des Bildes unterstreichen

Bevor es überhaupt an das Arrangieren, Dekorieren und Fotografieren geht, steht natürlich die Wahl der zu fotografierenden Speisen ganz am Anfang. In unserem Fall handelt es sich um eine heisse Schokolade mit Minimarshmallows. Da eine heisse Schokolade vor allem in der kalten Jahreszeit getrunken wird, sollte auch die Dekoration den winterlichen Charakter des Getränkes unterstreichen.

Neben der Dekoration ist natürlich die Tasse am wichtigsten. Betrachtet man die Schokolade allein, wirkt sie eher unspektakulär, daher sollte die Tasse ruhig etwas auffälliger sein. Ein schönes Tassenmuster oder eine aussergewöhnliche Form lassen die Schokolade gleich lebendiger wirken.

Bei der Wahl der Dekoration ist neben den einzelnen Elementen auf das Farb- und Materialkonzept zu achten. Um den winterlichen Charakter des Bildes hervorzuheben, wurden für dieses Bild bewusst Dekorationselemente mit unterschiedlichen Materialien gewählt. Neben Holz, welches für urige Gemütlichkeit steht, kamen auch Keramik-, Metall und Beton-Elemente zum Einsatz. In der Gesamtheit lassen die verschiedenen Materialien das Bild dynamischer wirken.

Neben der Wahl der einzelnen Dekorationselemente sollte auch das Farbkonzept stimmig sein. Entweder man setzt auf starke Kontraste oder bleibt, wie in unserem Bild, einem Farbschema treu und setzt auf wenige Farben, die untereinander harmonieren – weiss, grau, hellbraun.

Einzelne Dekorationselemente für das Food Foto

Ebenso wichtig ist natürlich der passenden Hinter- und Untergrund. Der Untergrund sollte insbesondere zur Tasse aber auch zur restlichen Dekoration im Kontrast stehen. Passend zur weissen Keramiktasse mit dezentem Muster wurde für dieses Food Foto ein rustikales Holzbrett in einem hellen Braunton gewählt.

Für den hellen Hintergrund wurde das ganze Set vor dem Fenster mit weissen lichtdurchlässigen Vorhängen arrangiert. Da das Licht nicht direkt durch das Fenster fällt, zaubern die weissen Vorhänge später mit der passenden Blendeneinstellung einen weichen und hellen Hintergrund. Auch eine Kerze die seitlich hinter der Tasse steht, sogt für noch mehr Wärme im Bild.

Food Styling: Mehr Schein als Sein

Wer glaubt, dass es sich bei aufwendig arrangierten Food-Fotos um echte Speisen handelt, der irrt in den meisten Fällen. Auch für unser Food Foto haben wir beim Food Styling etwas getrickst.

Da ein gutes Foto Zeit benötigt, wurde auf echte heisse Schokolade verzichtet. Stattdessen wurde etwas Küchenpapier in die Tasse gestopft und darauf dann die Minimarshmallows arrangiert. Das hat zum einen den Vorteil, dass diese durch die Wärme der Schokolade nicht wegschmelzen und zum anderen können sie so zielgenauer arrangiert werden.

Für noch mehr Authentizität kam dann noch etwas Karamellsosse zum Einsatz, die nicht nur über die Minimarshmallows gegeben wurde, sondern auch ein wenig über die Tasse tropft. Um für einen kleinen Hingucker zu sorgen wurde an der Tasse noch eine kleine Zuckerstange platziert, die den winterlichen Charakter zusätzlich unterstreicht.

Food Styling Trick – statt echter Schokolade Küchenpapier nehmen

Belichtung: Auch ohne Tageslicht lässt sich Fotografieren

Grundvoraussetzung für eine gelungene Aufnahme ist immer die Beleuchtung, doch nicht nur im Sommer, sondern auch in den dunklen Wintermonaten lassen sich Indoor gut belichtete Bilder aufnehmen. Einziges Equipment ist eine sogenannte Softbox oder eine Tageslichtlampe, die ein natürlich kühles Licht zaubert.

Für dieses Bild wurde eine Softbox nahe des Seetings aufgestellt. Anstatt das Motiv direkt anzuleuchten, heisst das Zauberwort indirekte Beleuchtung. Dadurch wirkt das Bild später weniger gleissend und etwas wärmer. Für eine gute indirekte Beleuchtung sollte die Soft-Box einfach nach oben gedreht werden, so dass die Decke angestrahlt wird. Insbesondere bei einer weissen Decke, kann das Licht gut reflektieren und fällt weich über den gesamten Raum und das zu fotografierende Motiv.

Der Rest der Bildhelligkeit wird dann über die Belichtungsdauer und Blendenöffnung der DSLR geregelt.

Fototechnik: Alles eine Frage der Einstellung

Natürlich lassen sich gute Food Fotos auch mit einem Smartphone oder einer Digitalkamera schiessen, allerdings gewährt der manuelle Modus einer DSLR mehr kreativen Spielraum.

Neben der eigentlichen Kamera ist die Wahl des richtigen Objektives noch viel entscheidender. Während Standardobjektive gerade bei schlechteren Lichtverhältnissen an ihre Grenzen kommen, sind Objektive mit einer hohen Lichtstärke und einer 50 mm-Brennweite ideal für solche Food Aufnahmen. Dank eines lichtstarken 50 mm-Objetives lässt sich das Hauptmotiv mit hoher Schärfe einfangen und gleichzeitig wird der Hintergrund mit einer attraktiven Unschärfe dargestellt.

Food Setting: Softbox, Kamera und Motiv

Wer gute Fotos aufnehmen will, sollte unbedingt im manuellen Modus seiner digitalen Spiegelreflexkamera arbeiten. Hier lassen sich Blendenöffnung und Belichtungsdauer ideal einstellen. Für dieses Shooting wurde zunächst mit der Belichtungsdauer gespielt, bis die gewünschte Helligkeit erzielt wurde. Mit der Variation des Wertes der Blendenöffnung lässt sich dann bestimmen, wie unscharf der Hintergrund sein soll. Für unser Food Foto wurde letztendlich ein Blendenwert von F1.8 und eine Belichtungsdauer von 1/10 gewählt.

Natürlich lässt sich die Helligkeit eines Bildes auch über den ISO Wert, also die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors, regeln. Allerdings wurde er für dieses Foto niedrig auf 100 belassen, um unschönes Rauschen, insbesondere von dunkleren Stellen, zu vermeiden.

Gerade in dunkleren Räumen empfiehlt sich zusätzlich noch der Einsatz eines Statives, da die Belichtungsdauer schon mal länger sein kann und man die Kamera über die ganze Zeit ruhig halten sollte.

Blickwinkel und Bildausschnitt: Den Fokus richtig setzen

Stimmen die Dekoration, das Food Styling und die Einstellungen, geht es an das Herausfinden des optimalen Ausschnittes. Der Gesamteindruck eines Bildes lässt sich allein durch den Blickwinkel und den Bildausschnitt vielfältig variieren. Den einen optimalen Aufnahmewinkel gibt es dabei nicht. Je nach arrangiertem Set sollten Sie verschiedene Winkel und Bildausschnitte ausprobieren.

In unserem Food Foto steht ganz klar die Tasse mit den Minimarshmallows im Vordergrund. Daher sollte der Fokus auch auf dieser liegen. Um den passenden Winkel zu wählen, wurden für dieses Shooting verschiedene Winkel ausprobiert. Die sogenannte Vogelperspektive, bei der von oben auf das Bild geblickt wird, ist für unser Setting eher ungeeignet, da das Bild insgesamt eher platt wirken würde. In einem leichten Winkel frontal von oben fotografiert kommen hingegen alle Details zur Geltung und das Bild wirkt dynamisch.

Nachdem der optimale Winkel gefunden wurde, lässt sich auch mit dem Bildausschnitt spielen. Hier sind der Kreativität ebenso keine Grenzen gesetzt. Orientieren Sie sich am Goldenen Schnitt oder platzieren Sie wie in unserem Bild das Hauptmotiv mittig. Probieren Sie verschiedene Einstellungen aus und finden Sie heraus wie das Bild am ausgewogensten wirkt.

Foodblogger Robin Reich kocht vielseitig – Tomaten, Erdbeertorte, Nudelauflauf, Mandarinen, Brokkoli

Interview: Robin von ROBIN REICH TV über Foodblogging

Robin präsentiert und teilt auf seinen Foodblog, seinem YouTube Channel und bei Facebook und Instagram jede Woche leckere kreative Rezepte. Seine interaktive Kochshow lebt von Robins Leidenschaft für ausgefallene Speisen und seinem ästhetischen Anspruch. Dabei dürfen auch die Zuschauer Rezeptwünsche einreichen. Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinem Hobby gestellt und ihn gebeten, uns ein paar Tipps und Tricks zu verraten.

Über das Bloggen und Robins Motivation

Fotos fürs Leben: Was hat dich motiviert, einen Blog zu starten? Warum einen Food-Blog?

Robin: Eigentlich hatte ich ursprünglich gar nicht die Intention, einen Food-Blog zu eröffnen. Ich war zwar schon immer Fan von US-amerikanischen Köchen und ihren Shows, wie Anthony Bourdain oder David Chang, die echt richtig coole Sendungen abliefern, aber eigentlich habe ich mich online immer mehr mit allerlei anderen Formaten herumgeschlagen, die nichts mit Food zu tun hatten.

Später, im Jahr 2013, kam dann im Rahmen eines Videoadventkalenders für meinen Youtube-Channel RobinReichTv – um meine 24 täglichen Videos auszufüllen – mein erstes Essens-Video online mit dem Gericht eines einfachen „Flammkuchen Tomate Mozza“ heraus.

Die Resonanz zu diesem Video war prompt so gut, dass ich unbedingt mehr solcher Videos machen wollte und später einen zweiten Videokanal dafür erstellt habe.

Robins Foodblog ist kein klassischer Blog, er kocht vor der Kamera und stellt die Videos bei YouTube zur Verfügung

Robins Foodblog ist kein klassischer Blog, er kocht vor der Kamera und stellt die Videos bei YouTube zur Verfügung – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Was unterscheidet deinen Blog von anderen Blogs?

Robin: Grundlegend würde ich das ganze Projekt gar nicht als einen Food-Blog bezeichnen. Ich sehe mich da mehr als einen Foodtuber, der so etwas wie einen Foodblog nutzt, um die Videos so anzuordnen und zu präsentieren, wie er es möchte. Einen eigentlichen Foodblog verstehe ich als textlastiger und auch mit mehr Bildern unterlegt.

Was mich unterscheidet? Ich kann mit Sicherheit nicht so gut kochen wie viele der Macher der beeindruckenden Foodblogs da draussen. Aber für mich hat Essen/Food an sich schon so eine Ästhetik, eine eigene Geschichte und einen verbindenden Faktor, der mich einfach voll und ganz anspricht und den ich darstellen möchte.

Fotos fürs Leben: Wo holst du dir deine Inspirationen?

Robin: Ich schaue generell sehr gern und viele Foodshows. Da kommt mir natürlich der Umstand entgegen, dass immer mehr solcher produziert werden. Mein absoluter Tipp ist hierfür die Netflix-Serie Chef’s Table oder die auch die Mini-Serie Cooked sowie Tastemades Local Flight. Mir gefällt, wenn über das Rezept hinaus interessante Orte, Geschichten oder Menschen präsentiert werden.

Für Rezeptinspirationen nutze ich am häufigsten Pinterest, blättere Kochzeitschriften durch oder schaue mir an, was so unter #foodporn gepostet wird.

Robin bei der Arbeit – Zwiebeln schneiden für den Foodblog

Robin bei der Arbeit – Zwiebeln schneiden für den Foodblog – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Du schreibst auf deinem Blog in Englisch, warum?

Robin: Momentan sind die Rezepte auf meinem Foodblog auf Englisch, da der Youtube-Channel dazu ebenfalls auf Englisch ist. Ich arbeite derzeit an Formaten, die ich sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch produzieren kann. Warum Englisch? Ich habe irgendwie das Faible, auch internationalen Content zu produzieren. Was für mich auch gleich noch den positiven Nebeneffekt hat, dass ich mich noch mehr mit der Sprache auseinandersetzen kann.

Fotos fürs Leben: Welchen Rat würdest du neuen Bloggern mit auf den Weg geben?

Robin: Fang einfach an! Kauf dir anfänglich keine teure Technik oder theoretisiere ewig, was du später genau machen willst. Schritt für Schritt und eins nach dem anderen. Zweifle nicht, ob es noch den einen weiteren Blog geben muss und dass sich niemand für dich interessieren wird. Ich stelle viel zu oft selbst fest, dass man sich auf dem Weg verzettelt und viel zu viel über alles nachdenkt und abwägt. Aber man wird nur besser, wenn man daran arbeitet. Schreibe einen Artikel fertig, lade dein erstes Video hoch, dann arbeite an dem nächsten. Nach und nach wird sich dir zeigen, wo du hinkommst. Lass dich immer weiter inspirieren!

Fotos fürs Leben: Was bedeutet für dich „Kreativität“?

Robin: Bei der Suche nach einer Definition, beschreibt Kreativität etwas vorher noch nicht Dagewesenes und Neues zu kreieren. Doch fängt für mich Kreativität bereits dabei an, etwas Bestehendes neu zu (über)denken, anderes zu Erfinden und verändert darzustellen. Es bedeutet, den Blickwinkel auf Dinge zu verändern und scheinbar feststehende Tatsachen in Frage zu stellen.

Fotos fürs Leben: Dein absolutes Lieblingsrezept?

Robin: Wenn ich ehrlich bin, gibt es für mich nicht das eine absolute Lieblingsrezept. Die Umgebung, das Ambiente und die Menschen drum herum sind das Wichtige. Wenn das alles stimmt, ist das einfachste Bauernbrot mit Tomaten, Zwiebeln, Salz und Pfeffer das beste Rezept der Welt.

Foodblogger Robin reich kocht vielseitig – Radieschen, Schokotorte, Kekse, Weintrauben, Spargelsalat

Foodblogger Robin reich kocht vielseitig – Radieschen, Schokotorte, Kekse, Weintrauben, Spargelsalat – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Welche Auswirkungen hat dein Food-Blog auf dein eigenes Essverhalten?

Robin: Ein guter Nebeneffekt beim Food-Blogging ist ja, dass man immer mit Essen zu tun hat. Es fällt nach jedem Dreh, jedem Shooting etwas ab! Viele denken, nur, weil man einen Foodblog hat, gibt es dann privat auch nur richtig geniale Köstlichkeiten. Aber ausserhalb der Kamera sind es dann doch die normalen Dinge, die auf den Teller kommen.

Kameraeinstellungen – Tipps für tolle Food Fotos

Fotos fürs Leben: Mit welcher Kamera fotografierst du dein Essen?

Robin: Wenn ich, gestrandet auf einer einsamen Insel, eine Kamera mitnehmen dürfte, wäre es eine Canon 60D mit einem 50mm Festbrennweite-Objektiv. Für mich sind das Schwenkdisplay und die einfache Handhabbarkeit die absolut notwendigen Features. Dazu kommt ein Manfrotto Tripot mit Kugel- oder Videokopf und vor allem eine Schnellwechselplatte! Beim Wechsel vom Filmen zum Fotografieren finde ich Flexibilität sehr wichtig.

Wenn es um Overhead Bilder/Videos geht, habe ich mir ein geniales Rig gebaut, mit dem man die Kamera wunderbar von oben in jeder Höhe, Position und Winkel montieren kann.

Für grössere Werbeprojekte greife ich auf eine Black Magic Cinema Camera zurück. Die filmt Raw und kann auch 2k und man kann sich in der Postproduktion so richtig in der Color Correction austoben.

Robins Ausrüstung – Kameras, MacBook, IPhone, Objektive und Kamerazubehör

Robins Ausrüstung – Kameras, MacBook, IPhone, Objektive und Kamerazubehör – © Robin Reich

Fotos fürs Leben: Gibt es da ein paar Grundeinstellungen an der Kamera, die du unseren Lesern beim Fotografieren von Essen empfehlen kannst?

Robin: Achtet immer auf den Weissabgleich. Eine Lektion, die ich ungewollt lernen musste, ist, dass noch so gutes frisches Essen bei einem falschen Weissabgleich aussieht, als wäre es schon 3 Wochen überfällig.

Wenn es um die Einstellungen an der Kamera wie Blende, ISO usw. geht, gibt es auch Leute, die sich deutlich besser auskennen als ich, aber von mir als Tipp: ISO nicht über 600, sonst rauscht es. Rein ästhetisch versuchen, eine geringe Schärfentiefe zu erreichen. Ja, das hängt natürlich immer von dem Motiv ab. Aber für meine favorisierte Motivwahl versuche ich, das Ganze etwas filmisch umzusetzen. Also hier die Eselsbrücke: grosse Blende = kleine Zahl = geringe Zahl. So, wie wenn wir etwas in der Ferne nicht erkennen. Augen zusammenkneifen – „Augen kleiner“ (Blende kleiner) = mehr vom Motiv scharf.

Fotos fürs Leben: Wie stellst du dir deine Bild-Hintergründe zusammen?

Robin: Für mich ist es wichtig, dass der Hintergrund nicht vom eigentlichen Motiv ablenkt. Deshalb versuche ich, diesen meist unscharf zu behalten, was wiederum die Möglichkeit bietet, dort mit unscharfen Formen zu spielen. Für mich macht ein schönes Food-Bild aus, dass es insgesamt stimmig ist und wenn es eine kleine Geschichte erzählt, umso besser!

Fotos fürs Leben: Bearbeitest du deine Fotos nach? Wenn ja, welches Programm benutzt du dafür?

Robin: Für die schnelle Bearbeitung grosser Mengen Fotos nutze ich meist Adobe Lightroom und um ins Detail der Nachbearbeitung zu gehen Adobe Photoshop. Da ich meine Videos mit Premiere schneide, ist für mich die übergreifende Kompatibilität von Bedeutung.

Vielen Dank an Robin für das Interview. Mehr gibt’s bei http://www.robinreich.tv/. Viel Spass beim Entdecken!

Tolle Rezepte mit viel Liebe zum Detail präsentiert auf nom-nom.ch

Die fünf besten Food-Blogs in der Schweiz

Fast genauso weit verbreitet wie Fashionblogs, verzeichnen Food-Blogs eine zunehmende Popularität. Food-Blogs sind dabei viel mehr als Online-Kochbücher. Sie ermöglichen schnelle und private Einblicke in tolle Rezeptideen und laden zum Nachmachen ein. Wir haben hier eine persönliche Auswahl aus den besten Food-Blogs der Schweiz zusammengestellt. Viel Spass mit den Inspirationen und beim Nachkochen!

Der Food-Blog Littlecity.ch – Eine Auswahl wunderbarer süsser und salziger Kreationen

Von süss bis salzig – eine wunderbare Rezeptidee ist diese Beeren-Torte

Quelle: littlecity.ch

 

Die in der Nähe von Zürich lebende Valeria berichtet seit 2012 auf ihrem Blog littlecity.ch über Essen und Reisen. Das Internet nennt sie ihr zweites Zuhause, denn nicht nur privat ist sie online unterwegs, sondern auch durch ihren Beruf im Online Marketing. Neben dem Blog betreibt sie noch einen YouTube-Kanal, auf dem jeden ersten Donnerstag im Monat private Einblicke in ihre Küche geboten werden. Unterstützung bekommt Valeria dabei von ihrem Ehemann Adi, der sich hauptsächlich um den YouTube-Kanal und um alles Technische kümmert. Auf ihrem Blog zeigt Valeria eine schöne Auswahl einzigartiger süsser und salziger Kreationen. Von traditioneller Küche über Deftiges bis hin zu Orientalischem ist hier alles vertreten. Wer Frühstücksideen für ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück sucht, ist auf diesem Blog ebenso genau richtig. Passend zu den Leckereien hat Valeria darüber hinaus noch tolle Drink-Ideen. Littlecity.ch bietet Inspiration und Tipps für alle Geschmäcker!

Das absolute Lieblingsrezept der beiden ist aktuell der „Ramen-Burger“. Eine Kombination aus chinesischen Nudeln, Burger und asiatischer Sauce. Das Rezept zum Nachmachen finden Sie hier.

Ramen-Burger sind lecker und schön angerichtet

Quelle: littlecity.ch

Der Link zum Blog: http://littlecity.ch/

Der Food-Blog Familienhäppchen.ch – Ausgewogene und gesunde Gerichte für die ganze Familie

Zur ausgewogene Ernährung gehören gesunde und leckere Dressings

Quelle: familienhäppchen.ch

Nadjas Blog familienhäppchen.ch ist ein toller Food-Blog für Familien. Sie bloggt seit April 2015 über ausgewogene Ernährung. Die Rezepte sollen dabei nicht nur gesund und lecker, sondern vor allem unkompliziert sein, um so den turbulenten Kochalltag für Familien abwechslungsreich und einfach zu gestalten – ganz unter dem Motto: „Keep it simple“. Selbst Mutter von zwei Mädchen weiss Nadja, dass gesundes Essen bei Kindern nicht immer auch gut ankommt. Mit ihren tollen Rezeptideen schafft sie es jedoch, selbst junge Kritiker zu überzeugen. Neben der tollen Alltagsküche werden auf dem Blog auch spannende Familienthemen vorgestellt. Bevor Nadja mit dem Bloggen begonnen hat, arbeitete sie jahrelang in der Medienbranche und als Autorin. Mittlerweile hat sie drei Kochbücher der Serie „unser Menü eins“ veröffentlicht.

Nadjas absolutes Lieblingsrezept ist aktuell „Gemüse auf Reis“. Eine wunderbare gesunde und vegane Kreation. Das Rezept dazu finden Sie hier.

Gemüse auf Reis appetitlich angerichtet

Quelle: familienhäppchen.ch

Der Link zum Blog: http://familienhaeppchen.ch/

Der Lifestyle-Blog Princess.ch – Eine kulinarische Vielfalt mit ganz viel Süssem

Anfänglich noch als Reiseblog gedacht, entwickelte sich Nicoles Blog princess.ch immer mehr zu einem Lifestyle-Blog mit den unterschiedlichsten Themen. Dieser bietet einen bunten Mix aus den Kategorien Food, Beauty, Fashion, Fotografie, Musik und Reisen. Unterstützung bekommt Nicole dabei von einem kleinen Team, mit dem sie zusammenarbeitet. Die Co-Autorin Filis kümmert sich um die Themen Beauty und Fashion. Männliche Unterstützung bekommt Nicole von Fräni, der sich um die «Männer-Themen» auf dem Blog kümmert sowie von Michel, der als Webmaster alles Technische übernimmt. Trotz der Vielfalt an Themen liegen die Schwerpunkte dieses Blogs auf den Themen Food und Travel. Neben Deftigem gibt es hier vor allem super Rezepte für Süsses, denn dafür hat Nicole eine kleine Schwäche. Nicoles absolutes Lieblingsrezept und ihr All-Time-Favorit sind Brownies. Schnell nachbacken und naschen – der Link dazu befindet sich hier.

: Brownie-Rezept mit Nüssen

Quelle: princess.ch

Der Link zum Blog: https://www.princess.ch/blog/

Der Food-Blog Nom-nom.ch – Freude am Kochen, Backen und Essen mit viel Liebe zum Detail

Tolle Rezepte mit viel Liebe zum Detail präsentiert auf nom-nom.ch

Quelle: nom-nom.ch

Die Grafikerinnen Corinne und Bettina teilen auf nom-nom.ch ihre Liebe für das Kochen und verbinden dies mit ihrer Affinität zur Gestaltung. In ihrer alltäglichen und bodenständigen Küche legen die beiden grossen Wert auf saisonale und lokale Produkte. Auf ihrem Blog bekommt man Inspirationen zu salzigen und süssen Gerichte. Die Rezepte werden von den beiden Grafikerinnen mit viel Liebe zum Detail präsentiert. Neben leckerem Essen gibt es hier auch tolle Rezepte für Smoothies und andere Getränke. Das Lieblingsrezept der beiden ist aktuell „Brioches mit Mandel Rhabarber Füllung“ – hier nachzulesen. Guten Appetit!

Leckere Brioche mit Mandel Rhabarber Fuellung

nom-nom.ch

Der Link zum Blog: http://www.nom-nom.ch/

Der Food-Blog Kuisine.ch – nachhaltig, gesund und frisch kochen

Auf ihrem Food-Blog kuisine.ch teilt die Hobbyköchin Kathrin ihre Liebe fürs Kochen und Essen mit ihren Lesern. Vom Frühstück über die Vorspeise und die Hauptmahlzeit bis hin zum Dessert – hier findet jeder das passende Rezept. Die Rezepte beinhalten dabei vor allem gesunde und frische Zutaten, die teilweise auch aus ihrem eigenen kleinen Garten stammen, denn Nachhaltigkeit liegt Kathrin besonders am Herzen. Um möglichst allen Zielgruppen gerecht zu werden, sind auf dem Blog auch vegane und vegetarische Rezepte vertreten. Die Rezepte sollen dabei vor allem die Leser inspirieren und nachkochbar sein. Hierfür werden auch traditionelle Gerichte gerne mal abgewandelt, denn Kreativität spielt in Kathrins Leben eine grosse Rolle. Die Gerichte werden von ihr stets liebevoll fotografiert. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Partner David, der sie in der Bildbearbeitung unterstützt. Vielleicht erfüllt sich auch bald Kathrins Traum von einem eigenen Kochbuch. Ihr aktuelles Lieblingsrezept finden Sie hier.

Himbeeren Smoothie Bowl Rezept

Quelle: kuisine.ch

Der Link zum Blog: http://kuisine.ch/

Food Fotografie ist angesagt und regt zum Abbilden von kreativen Mahlzeiten an

Dekoration und Hintergründe in der Food Fotografie – Tipps und Tricks

Food-Blogs sind so angesagt wie nie und die sozialen Netzwerke quellen über vor Bildern von Menüs, Snacks, Kuchen, Smoothies und Suppen. Von aufwendigen Arrangements, abgelichtet mit professioneller Technik bis hin zu einfachen Smartphone-Bildern vom Mittagsmenü im Bistro nebenan findet sich alles im Internet wieder. Auch Kochbücher leben heute vielmehr vom optischen Eindruck als von Rezeptideen allein. Wer gern kocht und seine Kreationen mit der Welt oder Freunden teilen möchte, sollte einige Ratschläge beherzigen, damit den Betrachtern das Wasser im Munde zusammenläuft.

Planung und Stil

Neben den Farben und Konsistenzen der Speisen, die präsentiert werden sollen, spielen Dekorationen, Hintergründe, Geschirr und Besteck eine entscheidende Rolle. Über sie wird eine bestimmte Stimmung transportiert und das Menü in den gewünschten Kontext gesetzt. In der Werbefotografie arbeiten die Profis mit Mitteln wie künstlichem Eis, Rasierschaum und allerhand anderen weniger appetitlichen Helfern – das kommt natürlich nicht in Frage, wenn man seine Gerichte nach dem Fotografieren noch essen möchte. Wir geben hier Tipps, wie Sie Ihr Essen ohne solche Tricks ins rechte Licht setzen können.

Es lohnt sich, schon bei der Planung und dem Einkauf einige Entscheidungen zu treffen und den Prozess des Kochens zu dokumentieren. Die verwendeten Zutaten in Rohform bieten eine tolle und ganz einfache Dekoration für das fertige Menü. Beispielsweise bieten grüne Kräutertöpfe, rote Chilli-Schoten, weisses Salz und lila Auberginen tolle Kontraste. Je nachdem, was auf den Teller kommt, können diese entweder klassisch – weiss und eckig oder oval – oder verspielt sein, zum Beispiel mit Blumenmustern und Schnörkeln. Insgesamt ist es wichtig, dass die Speisen im Vordergrund stehen und die Bilder nicht zu überladen wirken. Die Portionen sollten nicht zu gross sein und die Komponenten des Gerichts appetitlich angerichtet werden. Der Stil der Bilder sollte klar und nicht zu unruhig sein. Deko, Geschirr und Besteck sollte nicht nur farblich, sondern auch inhaltlich zum abgelichteten Gericht passen.

Hintergründe, Untergründe, Dekoration und Accessoires

Das «Drumherum» entscheidet mit über die Qualität der Food-Fotos. So gehört zu einem Pasta-Gericht ein schönes Glas Rotwein und zu einem Stück Kuchen eine Tasse Kaffee oder Kakao. Die richtigen Begleiter sind abhängig vom Thema der Mahlzeit.

Hübsch angerichtet auf einem passenden Untergrund kommen kulinarische Leckerbissen am besten zur Geltung

Es spielt auch eine wichtige Rolle, auf welchem Untergrund Geschirr, Essen und Accessoires präsentiert werden. Den passenden Untergrund kann man sich selbst anfertigen. Aus Pappe, Holz, Tischdecken, Schneidebrettern und ähnlichem lassen sich einfach passende Untergründe zum Auswechseln basteln. Es eigenen sich auch hervorragend Naturmaterialien, Holztischplatten, verschiedenfarbige Sperrholzplatten und Glas-, Schiefer- oder Marmorplatten.

Zu asiatischen Gerichten harmonieren beispielsweise Bambusmatten gut, Wildgerichte kommen besonders schön auf Schieferplatten zur Geltung und Smoothies auf hellem Holz.

Geschirr, Farben und Untergrund bestimmen die Stimmung in der Food-Fotografie

Gemütlich oder Modern

Grundsätzlich lassen sich selbst Grundzutaten wie frisches Obst und Gemüse oder Kräuter mit den entsprechenden Untergründen und je nachdem, wie sie angerichtet sind, rustikal oder modern, eher warm oder frisch, sommerlich oder winterlich darstellen. Ausschlaggebend sind die verwendeten Farben und Materialien.

Holz, getöpfertes oder mit Blümchen bemaltes Geschirr, warme Farben und verziertes Besteck kreieren eine behagliche Atmosphäre und ländliche Assoziationen. Die Speisen wirken dadurch besonders natürlich und ursprünglich. Entsprechend eignen sich besonders traditionelle und klassische Gerichte sowie heimisches Obst und Gemüse für diese Aufnahmen. Küchenutensilien aus Emaille verschönern die Aufnahmen. Die Dekorationselemente, das Geschirr und auch die Flächen, auf denen die Nahrungsmittel angerichtet werden, dürfen ruhig unregelmässig, beschädigt oder mit anderen Worten «shabby chic» sein.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Kochkünste modern und geradlinig präsentieren möchten. Die gleichen Speisen bekommen eine völlig andere Wirkung und die Stimmung der Bilder wird kühler. Benutzen Sie am besten weisses Geschirr aus Porzellan in klassischen oder eckigen Formen. Weisse oder schwarze glatte Untergründe und edles modernes Besteck, Weingläser und einfarbige Servietten ergänzen das Setting.

Internationale Küche

Asiatische Gerichte wie Sushi wirken am besten, wenn sie mit den passenden Accessoires präsentiert werden. Schwarzer Untergrund und Essstäbchen, Dipschalen und eine klare, geradlinige Anordnung lenken den Fokus ganz auf die kulinarische Kreation. Asiatische Nudel- und Reisgerichte wirken besonders edel auf schwarzen Tellern oder in dunklen Pfannen. Als Untergrund kann dann beispielsweise eine Natursteinplatte oder Bambusmatte verwendet werden.

Sushi lässt sich besonders schön auf einer schwarzen Schieferplatte und mit Essstäbchen präsentieren

Orientalische Gerichte und Currys lassen sich hübsch auf Tellern und in Schüsseln mit Ornamenten und bunten floralen Mustern anrichten. Reis, Brot oder andere Beilagen können in einer Schüssel im Hintergrund zu sehen sein. Einige frische Kräuter darauf zupfen und hübsches Silberbesteck dazu – mehr braucht es gar nicht für ein gelungenes Bild.

Teller mit Ornamenten bieten eine schöne Kulisse für orientalische Speisen, Curry-Gerichte oder Pasta

Menschen bringen Dynamik in Food-Fotos und lockern die Arrangements auf

Statisten im Bild

Wer viele Food-Fotos macht, wird bald nach neuen Möglichkeiten suchen. Eine Idee, um Bewegung und Auflockerung in die Bilder zu bringen, ist es, Menschen mit abzulichten. Eine warme Suppe kann so von einer Person mit dicken Winterhandschuhen gehalten werden, ein Eis am Stiel kann geleckt werden, Kuchen kann mit dem Messer angeschnitten werden. Der Fokus sollte auch hier auf den Speisen liegen, so dass Detailaufnahmen der «Statisten» entstehen. Probieren Sie es doch aus, es wird ganz neue Impulse in Ihre Food-Fotos bringen.

Teller mit Pasta und Orchidee

Food-Fotografie mit dem Smartphone

Praktische Tipps, wie aus leckeren Speisen auch schöne Bilder werden

Essen fotografieren und die Fotos mit anderen teilen. Das machen viele, das macht vielen Spaß und wir zeigen, worauf man dabei achten muss.
Gute Food-Fotografie ist anspruchsvoll. Das beginnt mit der Auswahl der Zutaten und führt über das Kochen und das Anrichten des Essens bis hin zum Verständnis von ansprechender Farb- und Bildkomposition. Die Speisen wahrer Food-Stylisten sind oftmals nur für das eine Bild und nicht zum Verzehr geeignet. Die Füllungen werden mit Folie in Form gebracht, das Gemüse ist der Farben wegen oft noch halb roh und das Fleisch kaum zum Verzehr gedacht.

Mit einem Smartphone, praktischen Foto-Apps und unseren Tipps muss man sich darüber häufig aber keine Gedanken machen, denn mit einem Klick sehen selbst die schalsten Süppchen aus wie von Ferran Adrià gezaubert. Nicht nur das, üblicherweise will man ja nicht nur fotografieren, sondern auch essen, insofern ist es ganz praktisch, dass man mit einem Smartphone in Sekunden zu einem schönen Bild kommt.

1) Die passende Ausrüstung

Wir reden hier von Smartphones als die einfachste Form, Fotos zu machen. Daher benötigt man, logisch, ein Smartphone, die eingebaute Kamera-App sowie optional eine oder mehrere Apps, um die Fotos nachzubearbeiten. Praktisch sind Apps wie der unverwüstliche KlassikerHipstamatic, welche das Foto direkt bearbeiten. Man wählt „Film“ und „Linse“ und muss nur noch fotografieren (Pro-Tipp: Das Foodiepack mit der Loftus-Linse, deren zarte Weichzeichnung nicht nur für Food-Fotografie geeignet ist).

Wichtig ist dabei, dass es ausreichend hell ist. Abends oder bei sehr schummriger Beleuchtung verstärkt die Software des Smartphones das Umgebungslicht, was unschönes Rauschen zur Folge hat. Daher gilt: Zu viel Licht kann es gar nicht geben.

2) Erst arrangieren, dann kochen

Reinweißes, schnörkelloses Geschirr ist nie verkehrt. Die rote Tomatensuppe wirkt so zum Beispiel ganz von allein. Holz als Untergrund ist auch immer schön und auch aufeiner dunklen Schieferplatte lassen sich Speisen fotografierenswert anrichten, im Idealfall sogar ohne Teller. Generell sollte man auf eine ruhige, keinesfalls zu bunte Bildkomposition achten. Die Speisen spielen die Hauptrolle, entsprechend zurückhaltend sollte der Hintergrund sein.

Food-Foto Nahaufnahme

4) Nah ran

Der Bildausschnitt ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Der ist ja auch beim Essen von gewisser Bedeutung. Ein Detail bietet häufig einen anderen, ungewohnten Blickwinkel, insofern sollte man sich seiner Speise im sprichwörtlichen Sinn annähern.

5) Der richtige Winkel

Viele Bilder werden aus der Vogelperspektive aufgenommen. Gekonnt eingesetzt erzeugt sie eine ganz eigene Wirkung. Die Speisen sehen von oben fotografiert mitunter auch flach und kühl aus. Häufig ist ein Winkel von um die 45 Grad die bessere Alternative. Getränke sollten immer waagrecht aufgenommen werden, also so, dass Flüssigkeit nicht schief wirkt.

6) Die passende Stimmung

Neben Farben und Licht bestimmen vor allem auch funkionelle Elemente, wie etwa Besteck, die Stimmung im Bild. Stäbchen statt Löffel, ein scharfes Messer neben dem frisch geschnittenen Schnittlauch – auf die Details kommt es an. Lebhafter und farbenfroher werden Ihre Bilder, wenn Sie rohe Zutaten Ihrer Speisen mit dem fertigen Gericht kombinieren. Auch eine einzelne Blume oder eine schöne Stoffserviette verändern die Wirkung häufig entscheidend.

7) Der Verlauf im goldenen Schnitt

Den goldenen Schnitt, bei dem Sie das Bild in drei Teile zerlegen und Ihr Hauptmotiv nicht direkt in der Mitte platzieren, sollten Sie in den meisten Fällen auch bei der Food-Fotografie beachten. Spätestens wenn Sie mehr als den einen Teller oder einen Ausschnitt fotografieren, macht es Sinn, den Betrachter Ihres Bildes ein wenig (von links unten nach rechts oben) zu führen. Es sei denn, man fotografiert quadratisch. Wieder ein Vorteil vieler Foto-Apps: Auf Quadrat einstellen, Motiv zentrieren und abdrücken – fertig.

8) Finger weg vom eingebauten Blitz

Tageslicht! Es sollte eigentlich immer Tageslicht verwendet werden. Auf den Einsatz von direktem Blitzlicht – vor allem Smartphoneblitze verschlimmbessern nur – sollte auf jeden Fall verzichtet werden. (Es sei denn, das Blitzlicht ist bewusst gewähltes und eingesetztes Stilmittel. Aber das ist eine andere Geschichte…) Im Zweifel macht man das Foto schon bei hellem Küchenlicht, bevor es dann gleich zum lauschigen Candle-Light-Dinner geht. Seiner Flamme sollte man ja auch eher tief in die Augen blicken, als das Essen zu fotografieren.

9) Das Spiel mit der Schärfentiefe

Schärfentiefe, Tiefenschärfe, wie auch immer. Selbst bei Standard Foto-Apps kann man häufig den Fokus festlegen und besonders bei Nahaufnahmen den Hinter-grund (leicht) verschwimmen lassen. Noch besser geht es mit speziellen Filtern in den Foto-Apps bzw. in der Nachbearbeitung direkt am Gerät (super: Snapseed für iPhone und Android)

Das eigene Kochbuch

Aus seinen schönen Food-Foto-Rezepten kann man übrigens auch hervorragende Fotobücher machen. Hier wir gezeigt, wie einfach man zum eigenen Kochbuch kommt. Viel Spaß!

Für Food-Foto dekorierter Teller

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