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Tipps und Tricks, um schattenfrei zu fotografieren

Schattenfrei fotografieren: Tipps und Tricks

Um ein Motiv schattenfrei zu fotografieren, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Denn neben der Beleuchtung spielt auch der Unter- und Hintergrund eine wichtige Rolle. Worauf Sie noch achten sollten und wie Sie professionelle und schattenfreie Aufnahmen auch ohne grosse Studioausrüstung umsetzen können, verraten wir Ihnen nachfolgend.

Schattenfrei fotografieren: Das richtige Licht

Um Motive schattenfrei einzufangen, eignen sich Dauerlicht-Leuchten am besten. Mit ihnen haben Sie schon vor der Aufnahme die volle Kontrolle über die Lichtführung. Das hat den Vorteil, dass eventuelle Schatten besser korrigiert werden können, in dem man einfach das Licht verrückt. Dauerlichtleuchten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Von den einfachen Tageslichtlampen über Softboxen bis hin zur Ringleuchte. Welche Variante am Ende gewählt wird, hängt vor allem vom Motiv und der persönlichen Präferenz des Fotografen ab. Für kleinere Produkte eignen sich neben dem natürlichen Licht von draussen auch kleine Tageslichtlampen oder die Ringleuchte. Bei grösseren Motiven oder Porträt-Aufnahmen ist der Einsatz von Softboxen ratsam. Zum einen geben sie mehr Licht in den Raum ab und zum anderen können sich bewegende Objekte besser abgelichtet werden, weil man mit kurzen Verschlusszeiten arbeiten kann.

Am wichtigsten für eine schattenfreie Aufnahme ist allerdings die Anordnung der Lichtquellen. Hier spricht man auch von der schattenfreien Ausleuchtung des Motivs. Dazu gibt es mehrere Varianten, wie die Lichtquellen angeordnet werden können. Dabei ist nicht nur der Abstand zum Motiv zu beachten, sondern auch der Abstand der Lampen zueinander. Steht die Lichtquelle nah am Motiv ist das Licht härter. Stellen Sie also die Lampen in ausreichendem Abstand zum Motiv auf. Die Positionierung der einzelnen Lichtquellen kommt natürlich auf deren Schattenwurf an. Im Idealfall wird das zu fotografierende Motiv von allen Seiten ausgeleuchtet: von oben, von unten, von vorne, von hinten und von den Seiten. In den meisten Fällen reicht es aber schon aus, wenn Sie zwei Lampen im 45 Grad Winkel zum Motiv platzieren bzw. rechts und links von Ihrer Kamera. Dadurch werden die meisten Schatten weitestgehend aufgehoben. Sind hinter dem Motiv noch störende Schatten zu finden, haben Sie zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie versuchen, die Lampen etwas höher zu positionieren, sodass sie seitlich und leicht oben auf das Motiv stahlen. Oder Sie nehmen sich noch eine dritte Leuchte zur Hand und strahlen das Motiv von oben an.

Licht-Setting, um schattenfrei zu fotografieren

Idealfall: Beleuchtung von allen Seiten

Schattenfrei fotografieren dank Hohlkehle

Neben der richtigen Beleuchtung, spielt auch der Unter- und Hintergrund eine wichtige Rolle. Ist der Unter- und Hintergrund uneben, kommt es später in den Aufnahmen zu unschönen Kanten und Schatten. Um dies zu vermeiden, gibt es einen Trick: Die Hohlkehle. Vor allem in der professionellen Studiofotografie wird die Hohlkehle immer dann eingesetzt, wenn der Unter- und Hintergrund miteinander verschmelzen sollen. Dies hat den Effekt, dass das Motiv im Raum schwebt. Am besten eignet sich eine solche Hohlkehle für Freisteller-Aufnahmen.

Schattenfrei mit einer Hohlkehle fotografieren

Schattenfreie Produktfotografie

Besonders häufig werden schattenfreie Aufnahmen in der Produktfotografie benötigt. Vor allem wenn es darum geht, Produkte für einen Onlineshop oder einen Katalog in Szene zu setzen. Wer kein grosses Fotostudio zur Hand hat, für den empfiehlt sich der Einsatz eines mobilen kleinen Fotostudios. Ein Fototisch oder ein Fotozelt (auch Fotowürfel) sind optimal für die Produktfotografie geeignet. Mit beiden Varianten lassen sich tolle schattenfreie Aufnahmen von Produkten erzielen. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt letztlich von der Grösse des Produktes und von den Platzmöglichkeiten ab.

Ein Fototisch hat den Vorteil, dass das Produkt auch von unten beleuchtet werden kann. Das liegt vor allem an seiner lichtdurchlässigen Arbeitsplatte. Aufgrund seiner Grösse können auf einem Fototisch auch grössere Objekte in Szene gesetzt werden. Ein Fotowürfel ist meist kleiner als ein Fototisch. Daher eignet er sich vor allem für kleinere Produkte bestens, wie z.B. Schmuck. Zudem kann man ihn schneller auf- und abbauen als einen Fototisch. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Fotowürfel rundherum mit einem lichtdurchlässigen Material bespannt ist. Dadurch wirkt das Licht, welches auf das Produkt fällt, weicher.

Produktfotografie mit einem Fototisch für schattenfreie Aufnahmen

Mit einem Fototisch lassen sich die Objekte auch von unten fotografieren.

DIY Foto-Hack: Produkte schattenfrei zu Hause fotografieren

Wer kein professionelles Studio zur Hand hat, kann auch mit wenigen Mitteln schattenfreie Produktfotos erzielen. Denn für eine gute Ausleuchtung benötigt man nicht immer viel Platz oder eine Menge an Technik. Im Grunde benötigen Sie nur ausreichendes Tageslicht, einen passenden Unter- bzw. Hintergrund sowie ein paar Hilfsmittel.

Ein bewährtes Hilfsmittel für schattenfreie Aufnahmen ist ein simples weisses Blatt. Wer keinen Fototisch zur Hand hat, kann auch dieses zur Formung einer Hohlkehle so an der Wand befestigen, dass es sich nach unten hin leicht wölbt. Je nach Grösse des Produktes sollte auch die Grösse des Blattes angepasst werden. Mit diesem DIY Foto-Hack können Sie nun ganz wie im Fotostudio Freisteller-Aufnahmen schiessen.

Hinweis: Fotografieren Sie ausschliesslich mit Tageslicht, arbeiten Sie am besten mit langen Belichtungszeiten, um für die nötige Helligkeit auf den späteren Aufnahmen zu sorgen.

Hohlkehle mit einem weissen Blatt formen

DIY Foto-Hack: Mit Hilfe eines weissen Blattes eine Hohlkehle formen.

Je nach Lichteinfall ist auch ein Reflektor hilfreich, um unschöne Schatten vom Motiv abzulenken. Dazu platziert man den Reflektor hinter der unbelichteten Seite des Produktes so, dass der Reflektor das darauf fallende Licht zurück auf die unbeleuchtete Seite des Motives werfen kann. Einen solchen DIY-Reflektor können Sie sich mit wenigen Mitteln selber basteln. Denn je nach Stärke des Schattens reicht auch hier ein weisses Blatt Papier oftmals völlig aus, um dunkle Stellen oder Reflektionen auszugleichen. Sind die Schatten stärker, können Sie auch ein Stück Pappe mit Silberfolie beziehen.

Reflektor zum Fotografieren selber machen

DIY Reflektor mit Silberfolie

Weitere Tipps, wie Sie in den eigenen 4 Wänden mit wenig Aufwand tolle Produktbilder schiessen können, haben wir Ihnen in unseren Artikeln „Produktfotografie: Gute Bilder für den eigenen Onlineshop, eBay und Co.“ und „Studioausstattung für die eigenen vier Wände“ zusammengefasst.

selbst gebauter Reflektor aus einer Aluminiumfolie

Foto-Hacks: DIY Kameraequipment selbst gebaut

Sie möchten bereits im Moment des Auslösens das Beste aus Ihrem Foto herausholen und das, ohne im Nachhinein das Bildbearbeitungsprogramm zu benutzen oder sich kostenintensives Profiequipment anzuschaffen? Manchmal können ganz normale Alltagsgegenstände aus Ihrem Haushalt mit nur wenigen Handgriffen Abhilfe schaffen.

DIY Kameraequipment ist preisgünstig und oft einfach umzusetzen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie sie sich selbst einen Diffusor und einen Reflektor bauen.

DIY Diffusor für die Kamera

Ein Diffusor hilft sowohl bei Innen- als auch bei Aussenaufnahmen hartes, direktes Licht weicher zu machen und starke Licht-Schatten-Kontraste einzudämmen. Auch im Falle des Einsatzes eines Blitzes sorgt der Diffusor für die Streuung des Lichts und erzeugt somit nur sehr weiche Schatten. Diffusoren werden zwischen dem Objekt und der Lichtquelle platziert und sollten aus halbdurchsichtigen Material bestehen, damit das Licht durch das Material gelangen kann, um dieses zu streuen. Zum anderen ist es wichtig, dass das Material farbneutral ist, damit kein Farbstich auf Ihrer Aufnahme entsteht. Sie sollten ausserdem beachten, dass der Diffusor grösser sein muss als das Objekt, das Sie fotografieren möchten, da der Diffusor nur die Fläche gut ausleuchten kann, welche er auch abdeckt.

Fotografie einer Figur ohne und mit einem Diffusor

Auf dieser Darstellung sehen Sie zuerst eine Aufnahme ohne Diffusor und daneben mit Hilfe des Diffusors. Es lässt sich deutlich erkennen, dass die Aufnahme mit Diffusor einheitlich weicher ist.

Einen solchen Diffusor oder sogar mehrere Diffusoren in unterschiedlichen Grössen nachzubauen, ist ziemlich simpel. Sie benötigen nichts weiter als ein lichtdurchlässiges Material und einen Rahmen, auf welchen Sie das Material anbringen können. Für das Material können sie sowohl Papier als auch Stoffe verwenden. An dieser Stelle müssen Sie jedoch beachten, dass verschiedene Stärken an Papier oder unterschiedlich dicke Stoffe auch unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Sie sollten deshalb darauf achten, dass das Material weder zu dünn noch zu dick ist.

Tipp: Wie lichtdurchlässig ein Material ist, finden Sie schnell heraus, indem Sie das Material gegen eine Lichtquelle oder ein Fenster bei Tageslicht halten.

Der zweite Schritt ist der Rahmen. Sollten Sie nur einen kleinen Diffusor benötigen, können Sie sich einfach einen alten Bilderrahmen zu Nutze machen. Für größere Diffusoren wird ein Bilderrahmen jedoch zu schwer, um ihn noch problemlos über dem zu fotografierenden Objekt positionieren und halten zu können. Deshalb empfiehlt es sich, selbst einen Rahmen aus einem relativ leichten Material zu bauen. Dafür eigenen sich beispielsweise dünne Stäbe aus Holz oder Aluminium, welche Sie in jedem Baumarkt oder Bastelbedarf kostengünstig erwerben können, falls Sie nichts dieser Art zu Hause haben. Die Stäbe lassen sich in verschiedener Art und Weise verbinden. Je nach Material können Sie den Rahmen zusammennageln, -löten oder -kleben.

Tipp: Bei grösseren Rahmen hilft zur Stabilität eine Querverbindung gegenüber der Ecke, so dass zwischen dem Quer-Stab und den beiden Seiten, ein 45-Grad-Winkel entsteht.

Wenn Sie einen passenden Rahmen haben, müssen Sie das Material nur noch in der richtigen Grösse zuschneiden. Dabei müssen Sie berücksichtigen, dass Sie bei Stoff pro Seite etwa zwei bis fünf Zentimeter zugeben müssen, um ihn auf den Rahmen zu spannen und auf der Rückseite zu befestigen. Bei Papier reicht die Grösse des Rahmens, wenn Sie dieses direkt auf den Rahmen kleben.

selbst gebauter Diffusor aus Holz und Papier

Reflektor

Ein Reflektor dient dazu, das Licht auf die schattige Seite eines Motives zu lenken. Dies gelingt indem Sie den Reflektor hinter der unbelichteten Seite Ihres Objektes platzieren, sodass der Reflektor das darauf fallende Licht zurück auf die unbeleuchtete Seite des Motives werfen kann. Für diese Funktion kann auch schon ein Diffusor Abhilfe schaffen, dieser verschluckt jedoch einen gewissen Anteil des Lichts und erzeugt somit kein optimales Ergebnis. Deshalb sind in diesem Fall lichtundurchlässige Flächen vorteilhafter.

Fotografie einer Teekanne mit und ohne Diffusor oder Reflektor

Sie sehen zuerst eine Aufnahme ohne Hilfsmittel. Danach folgt die Aufnahme mit einem Reflektor.

Ein Material, welches sich hervorragend für den Eigenbau eines Reflektors eignet, ist Aluminiumfolie. Sie ist lichtundurchlässig und reflektiert durch ihre spiegelnde Oberfläche das Licht besonders gut. Um einen wärmeren Effekt mittels eines Reflektors zu erzielen, bieten sich Flächen mit einer goldenen Farbe an. Für diesen Zweck ist die Rettungsdecke aus einem Sanitätskoffer ein echter Allrounder, da die Decke sowohl eine goldene als auch eine silberne Seite besitzt, um warme und kalte Reflektionen zu erzeugen. Des Weiteren bietet die Decke eine grosse Fläche, wodurch Sie einen umfangreichen Spielraum in Bezug auf die Grösse Ihres Reflektors haben.

 

selbst gebauter Reflektor aus einer Aluminiumfolie

Wie beim Diffusor wird auch hier ein Gerüst benötigt, um eine gerade und stabile Fläche aus der Aluminiumfolie oder der Rettungsdecke zu erzeugen. Das Material können Sie auf einer Platte oder einem Rahmen anbringen. Da der Reflektor jedoch lichtundurchlässig sein sollte, verstärkt eine Platte seinen Effekt. Sie sollten beachten, dass Sie auch hier ein leichtes Material wie eine stabile Pappe, eine Platte aus Styropor oder Stäbe aus Holz bzw. Aliminium auswählen.

Auch hier befestigen Sie Ihr Material auf der Fläche oder dem Rahmen und schon sind Sie für ein Shooting mit Ihrem selbst gebautem Profiequipment ausgestattet.

 

Merken

Fotografie auf Holz

DIY Anleitung – Fotos auf Holz drucken

Sie sind auf der Suche nach einer Inspiration für kreative Foto-Dekoration? Oder suchen Sie nach einem besonderen und persönlichen Fotogeschenk? Drucken Sie Ihre liebsten Fotos doch auf Holz und verschenken Sie diese an Ihre Familie oder Freunde. So verleihen Sie Ihren tollen Erinnerungen einen ganz besonderen Charme. Sie brauchen nur wenige Utensilien, etwas Zeit und ein wenig Geschick.

Fotos auf Holz drucken: Eindrucksvolle Deko und Geschenk für Freunde und Familie

Naturbelassene Materialien, wie vor allem Holz in Form dekorativer Accessoires und unterschiedlichster Möbelstücke, erfreuen sich immer grösser werdender Beliebtheit. Der rustikale Charme dieser Naturprodukte erlebt seit einiger Zeit einen regelrechten Aufschwung und ist in sämtlichen Variationen zu sehen.

Um das kreative Vorhaben umzusetzen, ein Foto auf Holz zu drucken, benötigen Sie zunächst ein Foto-Motiv. Dieses kann sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiss gewählt werden. Achten Sie dabei vor allem darauf, dass die Kontraste des Motivs gut erkennbar sind, da die Maserung des Holzes durchblicken wird.

Der besondere Charme, welcher durch das natürliche Material vermittelt wird, kann durch die Wahl des Motives noch besser in Szene gesetzt werden. Verwenden Sie z.B. alte Kindheitsfotos, um so Erinnerungen aufleben zu lassen, aktuelle Familienbilder oder beeindruckende Urlaubsbilder.

Neben einem schönen Foto-Motiv benötigen Sie folgende Utensilien: Naturbelassenes Holz in gewünschter Sorte, Farbgebung und Maserung, Schere, Winkelmesser, Stift zum Markieren, Holzsäge, Schleifpapier oder Stahlwolle, Pinsel, Foto-Transfer-Lack (Photo Patch Gel Medium, Fototransfer Medium o.ä.) und einen handelsüblichen weichen Küchenschwamm.

So fertigen Sie den Fotodruck auf Holz Schritt für Schritt an

  1. Drucken Sie zunächst das gewünschte Motiv mittels eines Laserdruckers in entsprechender Grösse auf Papier. Mit einem Tintenstrahlausdruck funktioniert es nicht. Einen (bunten) Laserdruck können Sie ganz einfach in dem Copy-Shop Ihres Vertrauens anfertigen lassen. Bitte verwenden Sie hierfür kein Fotopapier, sondern normales bis dünnes Kopierblatt.

Das Foto-Motiv wird spiegelverkehrt auf dem Holz zu sehen sein. Drucken Sie das Bild schon gespiegelt, um dies zu umgehen und achten darauf, dass die gewünschte Bildgrösse erhalten bleibt und nicht etwa vom Drucker automatisch angepasst wird.

  1. Schneiden Sie nun das Foto und das naturbelassene Holz auf die gewünschten Masse zu. Nehmen Sie sich dazu den Winkelmesser und einen Stift zur Hilfe, um die notwendigen Markierungen vorzunehmen.

Mit einem Winkelmesser und einem Bleistift wird das Holz auf die gewünschte Foto-Grösse gebracht. Daneben liegt die danach benötigte Holzsäge

  1. Schleifen Sie den gewünschten Holzabschnitt anschliessend mithilfe der Stahlwolle oder des Schleifpapiers glatt, um Splitter und scharfe Kanten zu vermeiden.

Das zugeschnittene Holzstück wird mit dunkler Stahlwolle glattgeschliffen, um Splitter zu vermeiden

  1. Nehmen Sie nun Ihr gedrucktes Foto, einen Pinsel und den Lack zur Hand. Streichen Sie die Vorderseite des Fotos, also die Motivseite, sowie das Holz mit dem Lack ein. Der Lack sollte nicht zu dick, aber überall auf dem Holz verteilt werden. Kleben Sie anschliessend das Bild mit dem Motiv nach unten auf das geschliffene Stück Holz.

Der ausgeschnittene Fotodruck wird auf der Vorderseite mit Klebemittel bestrichen
Achten Sie darauf, dass Sie den Fotoausdruck richtig positionieren und streichen Sie das Paper glatt. Am Ende dürfen keine Luftblasen mehr zwischen Papier und Holz sein.

Das Bild wird auf dem abgeschliffenen Holz positioniert und glattgestrichen

Lassen Sie den Lack ausreichend lang trocknen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, den Lack über Nacht an einem geeigneten Platz trocknen zu lassen.

Tipp: Falls es doch mal schnell gehen muss, können Sie Ihren elektrischen Haartrockner zur Hilfe nehmen. Nutzen Sie hierbei am besten die Kältestufe Ihres Gerätes.

  1. Ist der Lack vollständig getrocknet, befeuchten Sie den Küchenschwamm und das Papier mit ausreichend Wasser. Wischen Sie vorsichtig solange über das Papier, bis es sich vollständig vom Holz gelöst hat. Lassen Sie mit dem Foto versehene Stück Holz nun nochmals trocknen.

Das Papier des Fotodrucks auf Holz wird mit einem feuchten Küchenschwamm abgewaschen

  1. Um das Foto-Motiv auf dem Naturmaterial langfristig zu schützen, bestreichen Sie dieses nochmals mit einer dünnen Schicht Lack und lassen Sie es trocknen.

Der Fotodruck auf Holz wird mithilfe des Klebemittels versiegelt und geschützt.

Fertig!

Auf diesem Wege lassen sich auch Buchstützen für Regale oder ein selbstgemachtes Memory‑Spiel anfertigen. Die auf Holz gedruckten Fotos bieten sich ebenfalls als Platzkarten für Hochzeiten oder grosse Familienessen an.

Tipp: Sie können das Holz auch mit einer kleineren Leinwand ersetzen. Gestalten Sie diese doch zuvor mit Farben, Mustern oder Motiven Ihrer Wahl, um einen ganz besonderen Look zu kreieren.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Tolle Lichteffekte mit einer Bokeh-Blende in Herzform

5 Foto-Hacks für die Kamera – Profi-Equipment kostengünstig selbst gemacht

Gute Fotos erfordern nicht nur das entsprechende Know-how, sondern auch das nötige Kleingeld für Ausrüstung und Zubehör. Um ausdrucksstarke Aufnahmen zu erhalten, braucht es nicht unbedingt preisintensives Profiequipment. Neben typischem DIY-Fotozubehör, wie einem Blitzlicht-Diffusor aus Papier oder einem Reflektor aus Alufolie, gibt es noch weiteres Equipment, die mit einfachen Mitteln kostengünstig selbst hergestellt werden können.

Wir zeigen Ihnen 5 Foto-Hacks, mit denen Sie einfach und kostengünstig Ihr eigenes Profiequipment für tolle Fotos selbst machen können.

Foto-Hack 1: Vignette mit Vaseline für mehr Unschärfe an den Rändern

Mit Hilfe einer Vignette zaubert man einen verträumten Retro-Effekt in das Foto. Ursprünglich wurde die Vignette als unerwünschter Fehler betrachtet, da sie entstand, wenn die Linse bei schwächerem Licht nicht das gesamte Negativ ausleuchten konnte. Durch diesen Randlichtabfall wurde das Foto zum Bildrand hin verschwommen und etwas dunkler.

Dieser Effekt ist vor allem auf alten Fotos zu finden. Heute setzt man die Vignette gezielt ein, um diesen Retro-Look alter Fotos zu erreichen. Zwar ermöglichen es zahlreiche Fotobearbeitungsprogramme, im Nachhinein eine Vignettierung einzufügen, doch am schönsten ist der Effekt, wenn er direkt beim Fotografieren entsteht.

Sie müssen lediglich ein paar einfache Utensilien aus dem Bastelladen oder der Drogerie besorgen: Eine Scheibe aus Plexiglas, einen Kreiscutter und etwas Vaseline oder eine andere Fettcreme. Nun wird mit Hilfe des Kreiscutters ein Kreis mit mindestens dem gleichen Durchmesser des Objektivs aus dem Plexiglas ausgeschnitten. Anschliessend müssen Sie einfach mit etwas Vaseline auf dem Finger eine Vignette aufmalen und die Scheibe an der Kamera befestigen. Für optimalen Halt und leichtes Entfernen eignet sich Masking Tape. Und schon lässt eine Unschärfe an den Bildrändern einen tollen Retro-Effekt entstehen. Eine gute Alternative zum Plexiglas ist auch ein alter UV-Filter, den Sie ebenso einfach vor der Linse befestigen können.

Foto-Hack 2: DIY Filter für die Kamera

Um eine bestimmte Stimmung in das Bild zu zaubern oder einem Motiv eine besondere Wirkung zu verleihen, werden in der Fotografie mit Vorliebe verschiedene Filter verwendet. Für tolle Effekte und bestimmte Bildwirkungen bieten diverse Hersteller spezielle Filter für jeden Kameratyp an. Doch wer sich unsicher ist, ob sich ein Profifilter für den Eigenbedarf lohnt, kann sich mit ein paar Bastelutensilien und wenig Aufwand ganz einfach selbst behelfen. Für Fotos mit bunten Farbeffekten benötigt man nur ein Stück Folie, welches man mit bunten, wasserfesten Stiften bemalen kann. Mit Hilfe eines Gummis lässt sich der DIY-Farbfilter schnell und einfach an der Kamera anbringen. Auch ohne Farbe lassen sich mit der Folie durch leicht verschwommene oder verzerrte Bildteile tolle Effekte in die Aufnahmen bringen.

DIY Filter für die Kamera mit Folie, wasserfeste Stifte und Gummiband

Aufnahme mit einem DIY Filter in grün und gelb

Foto-Hack 3: Bokeh-Blende selber basteln

Als Bokeh-Effekt werden in der Fotografie Unschärfekreise bezeichnet, die durch eine entsprechend eingestellte Schärfeebene entstehen und beispielsweise beim Scharfstellen auf ein Objekt den Hintergrund verschwimmen lassen. Der Bokeh-Effekt wird gezielt als Bildgestaltungselement für bunte Lichtermeere und verschwommene Stadtansichten verwendet. Auch die optische Trennung eines Objekts vom Hintergrund lässt sich so erreichen.

Mit einer selbstgebastelten Bokeh-Blende kann man den Unschärfekreisen etwa die Form einer Blume, eines Herzes oder eines Sterns geben und den Fotos eine besonders originelle Note verleihen.

Dazu schneidet man zunächst einen Kreis aus einem Stück Pappkarton aus. Auch hier ist ein Kreiscutter sehr hilfreich. Mit Hilfe einer Stanzform, wie es sie im Bastelladen gibt, oder einem Cuttermesser wird nun eine beliebige Form in den Kreis geschnitten. Die fertige Bokeh-Blende brauchen Sie nun nur noch mit Masking Tape an der Kamera befestigen und schon kann es losgehen!

Tolle Lichteffekte mit einer Bokeh-Blende in Herzform

Foto-Hack 4: Beanbag als Stativersatz

Nicht jeder hat ein ruhiges Händchen für wackelfreie Aufnahmen. Ein Stativ kann sehr nützlich sein, um die Kamera in eine wackelfreie Position zu bringen. Doch wie auch anderes Fotozubehör können Kamerastabilisatoren preisintensiv sein und grosse Stative nehmen viel Platz im Gepäck ein. Eine spezielle Form ist der sogenannte Beanbag, auch Kamerakissen genannt, der sich besonders für Orte wie Geländer, Fenstersims oder Autofenster eignet, die nicht genug Platz und ebenen Boden für ein dreibeiniges Stativ bieten. Diesen praktischen Begleiter für unterwegs gibt es in verschiedenen Formen und Farben in allen möglichen Preisklassen zu kaufen.

Die simpelste und schnellste Variante, einen solchen Beanbag selbst herzustellen, erfordert nur einen verschliessbaren Gefrierbeutel und getrocknete Bohnen, Sand oder etwas Ähnliches zum Befüllen. Die Grösse des Beanbags hängt natürlich von der Grösse der Kamera ab und nicht zuletzt vom Untergrund, den man damit ausgleichen möchte. Für geschickte Bastelfreunde finden sich im Internet auch zahlreiche Anleitungen, wie man aus hübschem Stoff und etwas Kunstleder einen stilechten Beanbag selbst nähen kann.

Foto-Hack 5: Die DSLR als Lochkamera

Ähnlich wie beim ersten Foto-Hack verleiht die Aufnahme durch ein Loch-Objektiv den Fotos einen echten Retro-Look mit besonderer Wirkung. Beim Fotografieren entsteht ein dunkler, runder Rahmen um das Objekt – die Vignette. Durch diesen Effekt wird der Blick des Betrachters auf das zentrale Motiv gelenkt, während die Umgebung leicht verschwommen und abgedunkelt in den Hintergrund rückt. Normalerweise bestehen echte Lochkameras aus Pappe oder einem Holzgehäuse. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Lochobjektive zu kaufen. Da sich diese jedoch im Handumdrehen selbst herstellen lassen, kann man hier auf das breite Herstellerangebot verzichten und stattdessen das Budget schonen.

Um den Lochkamera-Effekt zu erhalten, kann man mit einem einfachen Trick auch die digitale Spiegelreflexkamera umfunktionieren. Als Lochkameraaufsatz kann man den Kameradeckel der DSLR verwenden. In diesen wird zunächst mittig ein kleines Loch gebohrt. Das eigentliche Loch, durch welches man bei einem Lochobjektiv fotografiert, darf allerdings nur den Durchmesser einer Nadel haben. Daher wird in den präparierten Kameradeckel ein Stück Silberfolie oder ein Stück dünnes Blech eines Teelichts geklebt, welches durch das Loch im Deckel mit einer Nadel durchstochen wird. Jetzt muss der selbstgebaute Lochaufsatz nur noch auf die Kamera gesetzt werden und los geht’s.

DIY Lochkamera-Objektiv für eine DSLR: Kameradeckel, Silberfolie, Masking-Tape und Nadel

Retro-Charme: Aufnahme mit DIY Lochkamera-Objektiv und langer Belichtungszeit (links) bzw. mittlerer Belichtungszeit (rechts)

Retro-Charme: Aufnahme mit DIY Lochkamera-Objektiv und langer Belichtungszeit (links) bzw. mittlerer Belichtungszeit (rechts)

Gestaltungsideen für Ihr Fotobuch

Vier kreative Gestaltungstipps für Ihr Fotobuch

Das liebevoll gestaltete Fotobuch ist mit seinem ganz persönlichen Erinnerungswert jedes Jahr ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Gefüllt mit Schnappschüssen aus dem letzten Jahr, dem Sommerurlaub oder der grossen Familienfeier, soll es noch lange an die schöne Zeit erinnern und immer wieder zum Stöbern einladen. Neben ein paar zu beachtenden Grundregeln braucht es natürlich immer eine schöne Idee für das Thema und die Gestaltung eines kreativen Fotobuchs. Neben schönen Fotomotiven ist vor allem die Qualität und Auflösung Ihrer Aufnahmen wichtig. Je besser die Bildqualität, desto hochwertiger erscheinen die Bilder später im gedruckten Buch. Noch bevor Sie geeignete Motive auswählen, sollten Sie sich Gedanken über den Aufbau und das Thema Ihres Fotobuches machen. Um die Motive optimal in Szene zu setzen, empfiehlt es sich, die Seiten nicht zu überladen. Haben Sie von einem besonderen Tag oder Moment viele schöne Aufnahmen, ist ein Mosaik aus vielen kleinen Fotos ein echter Hingucker. Bevor es an die Anordnung und Ausrichtung der Bilder auf den einzelnen Seiten geht, benötigen Sie eine gute Idee, wie Sie aus dem Geschenk-Klassiker ein ganz besonderes Fotobuch zaubern.

Wir haben für Sie vier kreative Gestaltungsideen zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Fotobuch zu einem individuellen Geschenk machen.

Ein ganz persönliches Liederbuch

Mit dem eigenen Liederbuch textsicher durch die Weihnachtszeit

Neben gutem Essen, gehören Weihnachtslieder zu einer besinnlichen Zeit mit der Familie. Doch „Alle Jahre wieder“ die gleichen Lieder? Um auf einen Blick die schönsten Texte direkt vor sich zu haben, ist ein Buch mit den beliebtesten Weihnachtsliedern eine tolle Geschenkidee für den Heiligen Abend. Füllen Sie Ihr Liederbuch etwa mit Texten der schönsten winterlichen Kinderlieder, wie „Kling Glöckchen“, um auch die Kleinsten zum Mitsingen zu animieren. Für den weihnachtlichen Familien-Chor der Erwachsenen sorgen klassische Lieder, wie „Stille Nacht, heilige Nacht“, für eine besinnliche Stimmung. Persönliche Fotos der letzten Rodeltour, einer gemeinsamen Schneewanderung oder des Besuchs auf dem Weihnachtsmarkt ergänzen die Lieblingslieder des Beschenkten und verleihen dem Liederbuch eine ganz individuelle Note. Dazu passt: Fotobuch Spiral mit robuster Ringbindung und vielfältigen Vorlagen.

Das Fotobuch mit Gute-Nacht-Geschichten

Eine Gute-Nacht-Geschichte mit persönlichen Bildern ist besonders mitreissend

Kinder lieben Gute-Nacht-Geschichten. Sie wirken beruhigend, erleichtern das Einschlafen und gehören bei vielen Familien zum allabendlichen Ritual. Viele Kinder haben ihre ganz persönlichen Lieblings-Bücher, die regelmässig vor dem Schlafengehen zum Einsatz kommen. Besonders beliebt bei den Kleinen sind selbst ausgedachte Erzählungen, in denen ihr Lieblings-Teddy oder das Familien-Haustier eine Hauptrolle einnehmen. Gibt es bereits einen Liebling im Bücherregal, können Sie beispielsweise dessen Handlung mit neuen Ideen ergänzen oder die Geschichte fortführen, um ein eigenes Werk zu gestalten. Um die eigene Gute-Nacht-Geschichte noch lebendiger zu machen, können Sie die Zeilen in einem Fotobuch mit ein paar schönen Schnappschüssen ergänzen. Mit Bildern von gemeinsamen Erlebnissen und anderen passenden Motiven, die die Erzählungen zum Leben erwecken, wird die Gute-Nacht-Geschichte zu einem tollen Erlebnis für die ganze Familie. Dazu passt: Fotobuch Premium mit spezieller Leporello-Bindung, durch die die aufgeschlagenen Buchseiten flach aufliegen.

Ein Farbenspiel

Sepia-Aufnahme eines alten Autos am Strassenrand

Sie bearbeiten Ihre Bilder gern und möchten Ihre schönsten Motive in einem Fotobuch wirken lassen? Dann legen Sie zunächst einen einheitlichen Stil fest, der sich durch das ganze Buch ziehen soll. Je nach Thema der Fotos, können sie zum Beispiel einen ganzen Bildband in Schwarz-Weiss erstellen oder mit bestimmten Farbfiltern arbeiten. Liegt der Fokus immer auf einem bestimmten Objekt im Bild, dann setzen Sie es besonders in Szene, indem Sie es als einziges farbig hervorheben. Der Rest der Aufnahme bleibt in Graustufen.

Wenn Ihre Motive einer bestimmten Chronologie folgen, etwa bei Aufnahmen aus mehreren Jahren, können sie diese mit einem Farbverlauf des Hintergrundes hervorheben. Mit Sepia-Tönen können Sie Ihrem Fotobuch einen schönen Retro-Look verleihen. So können Sie Ihre Lieblingsaufnahmen künstlerisch in Szene setzen und ein Fotobuch der besonderen Art gestalten.

Dazu passt: Fotobuch Deluxe mit spezieller Lackierung der Buchseiten und verschiedenen Formaten

Mit dem Auge des Betrachters

Ein Hunde-Portrait aus Kindersicht
Um eine völlig andere Perspektive vom Familienausflug in den Zoo oder dem gemeinsamen Badeurlaub zu bekommen, überlassen Sie doch mal Ihren Kleinsten die Fotodokumentation. Nehmen Sie eine strapazierfähige Digitalkamera und los geht’s. Kinder sehen die Welt mit ganz anderen Augen und werden die Aufgabe mit viel Fantasie umsetzen. Mit ihrer Neugier und geringen Körpergrösse achten sie auf ganz andere Dinge in Ihrer Umgebung, als Erwachsene. Dabei entsteht etwa ein witziges Portrait des Familienhundes aus nächster Nähe in Augenhöhe oder eine tolle Aufnahme der Geburtstagstafel aus der Sicht des kleinen Fotografen. So wird das Familienerlebnis mit witzigen Schnappschüssen der etwas anderen Art festgehalten. Mit ein paar lustigen Sprüchen können Sie gemeinsam mit dem Nachwuchs-Fotografen ein ganz besonderes Fotobuch gestalten. Mit den originellen Motiven aus der Kinderperspektive, ist dies ein tolles Geschenk für die Grosseltern. Dazu passt: Fotobuch Easy mit komfortabler Spiralbindung im A5-Format.

Vier Bilderahmen an einer braunen Wand

Tipps zum Basteln schöner Bilderrahmen

Lassen Sie Ihre Bilder und Fotos in ganz individuellen Bilderrahmen erstrahlen. Wir haben für Sie einige Ideen gesammelt, wie Sie mit einfachen Mitteln tolle selbst gemachte Bilderrahmen herstellen können. Für unsere Do-It-Yourself Ideen brauchen Sie keine Werkstatt. Mit ein wenig Geschick und ein paar schönen Materialien können Sie wunderbare Effekte erzielen.

Bilderrahmen mit Spitze und Knöpfen und selbstgenähtes Kuscheltier

Spitze und Stoff – ganz verspielt

Für dieses Bilderrahmen-DIY können Sie einen ganz einfachen Rahmen in einem nicht zu grossen Format kaufen oder einen alten Bilderrahmen aus Ihrem Bestand aufpeppen. Gut geeignet sind Formate zwischen 10×15 cm und 20×30 cm. Ausserdem brauchen Sie Materialien wie Spitze, Stoff, Knöpfe und Sekundenkleber oder eine Heissklebepistole. Zusätzlich sehen auch floral bedrucktes Papier oder Muscheln hübsch aus.

Achten Sie auf die Farbabstimmung Ihrer Materialien – je nachdem, was für ein Bild Sie später in ihrem DIY Bilderrahmen präsentieren wollen. Spitze gibt es heute in vielen verschiedenen Farben und Breiten. Wählen Sie am besten einen Grundton aus und stimmen die Farben der anderen Bastelmaterialien darauf ab. Hübsch sind beispielsweise Pastelltöne, besonders für Babyfotos. Es geht aber auch knallig oder romantisch – zum Beispiel in Neonfarben oder Rottönen. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf.

Wenn Sie Papier und Spitze verwenden, sollten Sie zuerst das Papier auf den Bilderrahmen kleben. Die Spitze darf auch gern etwas überstehen. Oben drauf kommen dann Knöpfe, Muscheln oder andere Deko-Elemente. Und schon sind Sie fertig und haben ein tolles Geschenk oder einen bezaubernden Rahmen für Ihre Wohndekoration.

Eine kleine Tafel mit Holzrahmen hängt an einer alten Holztür

Die Bilder-Tafel

Eine etwas andere Idee ist die selbstgebastelte Tafel: Suchen Sie sich einen schönen Bilderrahmen in einem Format Ihrer Wahl. Kleinere Formate eignen sich zum Beispiel für den Tisch, grosse für die Wand. Ersetzten Sie die Glasscheibe durch eine dünne Holzplatte. Diese können Sie sich beispielweise im Baummarkt auf die gewünschten Masse zuschneiden lassen. Streichen Sie diese dann mit Tafelfarbe an. Setzen Sie danach die getrocknete Tafel in den Rahmen und befestigen diese von hinten mit kleinen Nägeln oder den Klemmen des Bilderrahmens. Sie können Ihre selbst kreierte Tafel aussen noch mit Fotos oder anderen Dekorationen bekleben und dann mit Tafelkreide beschriften.

Bilderrahmen aus dünnen Zweigen und Muscheln

Natürlich schön – mit Zweigen und Muscheln

Mit dünnen Ästen, Muscheln, Steinen, getrockneten Eberesche-Beeren, kleinen Tannenzapfen und anderen trockenen Naturmaterialien können Sie ganz einfach sehr schöne Bilderrahmen selbst gestalten. Für diese DIY-Idee benötigen Sie ausserdem dünnen Basteldraht, eine Heissklebepistole und einen einfachen Bilderrahmen mit glattem Rand. Sie können hier auch gerne grossformatige Rahmen nutzen, dann sollten Sie aber nicht zu viele Deko-Elemente anbringen, um ihn nicht zu überladen.

Binden Sie zuerst die Äste in der entsprechenden Länge und Breite mit Draht zusammen und befestigen Sie diese mit Hilfe der Heissklebepistole am Rahmen. An diese können Sie Ihre Beeren, Zapfen, Muscheln und anderen Materialien entweder mit Draht oder Kleber anbringen – ganz nach Geschmack und Jahreszeit.

Besonders toll wirken diese selbstgemachten Natur-Rahmen, wenn Sie Schwarz-Weiss oder Sepia-Fotografien darin präsentieren. Auch schöne Landschaftsaufnahmen lassen sich damit stimmungsvoll in Szene setzen.

Bilderrahmen aus strukturiertem alten Holz

Der Treibholz-Bilderrahmen

Aus selbst gesammeltem Treibholz vom Strand oder anderem alten Holz können Sie einen einzigartigen Bilderrahmen bauen. Dafür braucht es zugegeben ein wenig mehr Ausstattung und handwerkliches Geschick, aber das Ergebnis lohnt den Aufwand. Eine gute Holz-Säge, eine Gehrungslade, Schleifpapier und Holzleim gehören dazu.

Insbesondere müssen Holzteile in passenden Abmessungen gefunden werden bzw. grössere Stücke in Leisten geschnitten werden. Danach werden die Leisten auf Gehrung geschnitten, abgeschliffen und zusammengefügt. Ob Sie Ihr Bild mit oder ohne Glasscheibe präsentieren wollen, entscheiden Sie selbst. Lokale Glaser bieten meist den Zuschnitt von Glas auf individuelle Grössen an.

Eine ausführliche Bauanleitung für einen Bilderrahmen finden Sie hier: http://www.ratgeber-heimwerken.de/blog/poster-und-bilderrahmen-selber-bauen-aus-hol

Vintage Bilderrahmen

Vintage Look

Wenn Sie auf den Vintage-Look stehen, können Sie relativ unkompliziert einen einfachen Holzrahmen altern lassen. Sie brauchen nur weisse Acrylfarbe oder Krakelierlack (Reisslack), der zusätzlich Risse in der Farbe erzeugt, und Schleifpapier. Das Holz wird zuerst mit Schleifpapier angeraut. Danach müssen Sie mindestens zwei Schichten weisse Farbe auftragen und einzeln trocknen lassen. Diese darf ruhig ungleichmässig sein und Pinselstriche erkennen lassen, schliesslich gehört das zum gewünschten Effekt. Danach werden mit einem Linolbesteck (oder einer Schere bzw. einem Schraubenzieher) kleine Kerben in die Farbe gekratzt. Zum Schluss müssen Sie den Rest dann nur noch einmal mit Schleifpapier bearbeiten, vor allem an den Ecken und Kanten. Und schon können Sie Ihren Vintage-Bilderrahmen an die Wand hängen – vielleicht mit einem Foto, dass Sie haben digital altern lassen.

Quadratischer Bilderrahmen in vier Farben und zwei rot-weisse Holzherzen

Klein und fein und kunterbunt

Für ganz kleine Bilder können Sie einen Rahmen aus Holzresten selbst basteln. Schneiden Sie eine Holzleiste in vier gleichgrosse Stücke von jeweils 10 – 15 cm, je nach Breite der Leisten. Schleifen Sie diese ab und bemalen sie bunt. Fügen Sie diese zu einem Quadrat zusammen und verkleben die Kanten. Fixieren und austrocknen lassen und schon können Sie einen schönen Schnappschuss in Ihrem selbst gemachten Rahmen zeigen. Dieser kleine DIY Rahmen kommt ganz ohne Glasscheibe und Rückteil aus. Mit Hilfe eines kleinen Hakens können Sie ihr Kunstwerk an die Wand hängen.