Petfluencer – Niedliche Tiere auf Instagram sind ideale Werbeträger

Tierische Instagram-Accounts

Seien Sie ehrlich – wie viele Schnappschüsse Ihrer Haustiere haben Sie auf Ihrem Smartphone? Wir vermuten, eine ganze Menge. Nicht umsonst pflegen viele Tierhalter heute einen Instagram-Account für ihre geliebten Tiere. So können Sie die Fotos an einem Ort sammeln und auch die ganze Community an den Abenteuern Ihres Haustieres teilhaben lassen.

Haustiere auf Instagram – Vierbeiner als Webstars?

Tierfotos anzusehen macht gute Laune – ein Effekt, den viele Halter auch nutzen, um Geld mit Ihren Haustieren zu verdienen. Eigene Instagram-Accounts für Tiere erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit. Erfolgreiche Petfluencer haben, wie der Name schon sagt, auch einiges an Einfluss. Vor allem für Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken sind die Tiere unvorstellbar beliebt. Treue Fans der Petfluencer werden zudem umfangreich mit Merchandise-Produkten versorgt.

Die Tiere sind ideale Werbegesichter, da sie nicht in Verbindung mit politischen Problemen oder sozialen Streitthemen stehen. Kaum jemand fühlt sich von niedlichen Tierfotos beleidigt. Ein Werbedeal mit einem Petfluencer ist daher vor allem lukrativ für Marken, die bestimmte Zielgruppen auf anderem Wege nicht oder nur schwer erreichen.

Petfluencer – Die erfolgreichsten Tiere auf Instagram

Tiere, die das Interesse von tausenden Followern auf sich ziehen, sind in den USA schon lang bekannt. Langsam erreicht das Phänomen «Petfluencer» auch Europa. Hund und Katze belegen noch immer führende Plätze – aber auch andere Tierarten mischen sich unter die erfolgreichen Petfluencer, wie Füchse oder sogar Waschbären.

jiffpom – 8.8 Millionen Follower

Der Champion unter den Petfluencern ist Jiffpom, ein Zwergspitz mit makelloser Frisur. Mit mehr als 24 Millionen Followern über verschiedene soziale Netzwerken hinweg ist der kleine Hund ein echter Internetstar. Mit seinem Teddybär-Look bringt Jiffpom jedes Herz zum Schmelzen.

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nala_cat – 3.6 Millionen Follower

Niedliche Katzenbilder verbreiten sich im Internet wie ein Lauffeuer. Dieser graugetigerte Siam-Mix hält momentan sogar den Weltrekord als beliebteste Katze im Internet. Grosse, unschuldige Augen und ein überraschter Gesichtsausdruck machen Nala zu einem Internetstar.

juniperfoxx – 2.3 Millionen Follower

Vermutlich ist Juniper bereits zu den exotischeren Petfluencern zu zählen. Viele Menschen sind fasziniert von ungewöhnlichen Haustieren und wollen die Abenteuer des Fuchses auf diesem Wege miterleben. Selbst ein Buch ist über den Rotfuchs schon veröffentlicht worden.

Tipps für den tierischen Instagram-Account

Mit ein bisschen Geschick können Sie für jedes Tier einen Platz im Instagram-Rampenlicht sichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach einen Instagram-Account für Ihr Tier aufsetzen und erklären, was zum Erfolg nötig ist.

1. Behalten Sie das Wohl Ihres Tieres im Auge

Verkleidete Tiere sind lustig anzuschauen, aber die Vierbeiner machen solchen Spass nicht immer gern mit. Zwingen Sie Ihr Tier nicht in unangenehme oder gefährliche Situationen. Gönnen Sie Ihrem Haustier viele Pausen und belohnen Sie es. Das Dasein als Petfluencer sollte keinesfalls zur Qual werden.

2. Finden Sie Ihren eigenen Stil

Der Wiedererkennungswert Ihrer Tierbilder ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihres Accounts. Ob nun wiederkehrende Bildaussagen oder ein einheitliches Farbschema erkennbar sind – Ihre Bilder sollten durch einen gemeinsamen Stil miteinander verknüpft sein. Durch ein stimmiges Gesamtbild sticht Ihr Account aus der Masse an Tierfotos heraus.

3. Achten Sie auf Qualität und Quantität

Versuchen Sie regelmässig zu posten, damit Ihre Inhalte nicht schnell wieder in Vergessenheit geraten. Bestenfalls posten Sie ein- bis zweimal täglich. Dabei sollten Sie zudem auf gute technische Qualität der Beiträge achten.

Wählen Sie die passenden Hashtags, um in Stichworten die Geschichte hinter dem Bild zu erklären. So erreichen Sie Ihre beabsichtigte Zielgruppe auf direktem Weg. Wollen Sie Ihr Tier zu einem internationalen Petfluencer machen, setzen Sie englische Hashtags.

4. Setzen Sie auf Abwechslung

Posten Sie ab und an ein kurzes Video von Ihrem Tier. Springt Ihr Hund wie wild im Kreis, wenn er sich besonders freut? Bekommt Ihre Katze untertellergrosse Augen, wenn Sie gespannt auf etwas wartet? Solche Situationen stellen idealen Video-Content für Ihren tierischen Instagram-Account dar. Dadurch haben Ihre Beiträge eine höhere Reichweite und bringen mehr Interaktionen ein. Nutzen Sie auch Instagram-Stories, um in Bildern und Videoclips kurze Geschichten zu erzählen. So lassen Sie Ihre Follower direkt an den Abenteuern Ihres Tieres teilhaben.

Fazit

Mit süssen Tierfotos kann man im Internet durchaus erfolgreich werden. Durch Werbeverträge und Merchandise konnten manche Petfluencer in den USA ihr Haustier bereits zu einer zentralen Einkommensquelle machen. Durch regelmässiges Posten, qualitativ hochwertige Fotos und eine einheitliche Darstellungsweise können Sie Ihren tierischen Instagram-Account aus der Masse hervorheben. Mit ein wenig Glück könnte Ihr Tier sogar zum nächsten viralen Internetstar werden.

Instagram Tipps: 3 Apps für spannende Instagram Stories

Instagram bietet seinen Nutzern vielfältige Möglichkeiten sich kreativ auszuleben. Neben dem allseits beliebten Foto-Feed, in den man ganz normal seine Bilder und Videos hochladen kann, gibt es noch die Story-Funktion. Diese Funktion erlaubt es Usern Bilder oder Videos zu posten, die nur für 24 Stunden sichtbar sind. Aufgrund der Schnelllebigkeit wird diese Funktion vor allem dazu genutzt, um spontan ein paar private und authentische Einblicke mit seinen Followern zu teilen. Trotz der zeitlich begrenzten Sichtbarkeit erzielen Sie beim Betrachter eine hohe Aufmerksamkeit. Daher legen immer mehr Instagram-Nutzer Wert auf eine spannende und interessante Gestaltung der Storys. Wir zeigen Ihnen 3 coole Apps, mit denen Sie Ihre Instagram Storys attraktiv bearbeiten können.

Elegante Collagen und Designs mit Unfold

Die Unfold App wurde speziell für Storyteller auf Instagram konzipiert. Mit Hilfe dieser App kann man aus Bildern und Videos ganz einfach elegante und cleane Collagen erstellen. Dazu bietet einem die App verschiedene Rahmenvorlagen für die Anordnung der Bilder und Videos. Ob Bild auf Bild oder 3 Bilder nebeneinander – mit der Unfold App ist layouten ganz einfach. Besonderes Highlight sind bei dieser App die Rahmenvorlagen im Polaroid-Stil. Diese verleihen jeder Story einen Hauch Retro-Charm. Neben den verschiedenen Vorlagen zum Anordnen von Bildern und Videos lassen sich auch ganz einfach Texte in die Story einfügen.

Blogger Liebling: Aufgrund der cleanen und minimalistischen Designvorlagen ist diese App besonders bei vielen Bloggern sehr beliebt.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Beschriftung: Von links nach rechts: verschiedene Rahmenvorlagen, Anpassung der Schriften, Story Übersicht

Alt: Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Unfold App

Unfold für iOS downloaden

Unfold für Android downloaden

Videos im Format anpassen mit InShot

Möchte man Videos im Format anpassen, beispielsweise auf das typische Instagram Story Format 9:16, dann eignet sich die InShot App dafür am besten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Video horizontal aufgenommen wurde. Neben dem Format lassen sich mit Hilfe dieser App Video-Clips auf dem Hintergrund verschieben und anordnen. Zusätzlich verfügt die App über die Möglichkeit, ein Video im Tempo anzupassen oder Musik hinzuzufügen. Ebenso lassen sich einfache Schriften und Emojis in das Video integrieren.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der InShot App

Von links nach rechts: Videos oder Bilder auf das Story-Format anpassen, verschwommenen Hintergrund einfügen, Schriften und Emojis zur Gestaltung

InShot für iOS downloaden

InShot für Android downloaden

Word Swag für kreative Schriften auf Bildern

Die App Word Swag eignet sich am besten, wenn man schnell und einfach Texte oder Zitate auf einem Bild einfügen möchte. Dazu bietet die App eine Vielzahl an verschiedenen Fonts, Typographien und Farben sowie Farbeffekten. Ebenso verfügt die App bereits über einen Fundus an inspirierenden Zitaten, die Sie mit wenigen Klicks in Ihre Bilder einfügen können. Natürlich lassen sich auch eigene Texte verfassen und entsprechend auf dem Bild anordnen. Dazu schneiden Sie zunächst in der App Ihr Bild auf das Instagram Story Format zu, wählen eine Schriftart aus und passen den Text an. Der Text lässt sich dann in seiner Grösse und Positionierung anpassen. Damit die Schrift besser auf dem Bild zur Geltung kommt, lässt sich im Bearbeitungsprozess auch die Helligkeit des Bildes anpassen. Für den besonderen Charme, verfügt die App zusätzlich noch über ein paar Retro-Filter.

Screenshot: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Word Swag App

Von links nach rechts: Instagram Story Format, verschiedene Style-Vorlagen, fertige Zitate zum Einfügen

Word Swag für iOS downloaden

Word Swag für Android downloaden

Fazit

Die eigene Instagram Story cool zu bearbeiten ist nicht schwer. Egal ob Sie Videos in ihrer Grösse anpassen möchten, Bilder auf einfarbigen Hintergründen anordnen wollen oder coole Schriften benötigen. Mit der passenden App zur Gestaltung Ihrer Instagram Story gelingt dies ganz leicht.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren!

Screenshot YouTube-Kanäle Stephan Wiesner und Benjamin Jaworskyj

Fotografieren lernen mit Stephan Wiesner und Benjamin Jaworskyj

Zum Thema Fotografie finden sich im Internet zahlreiche Foren, Communitys und Blogs, die einem dabei helfen, das Fotografie-Handwerk zu erlernen oder die bisherigen Kenntnisse auszubauen. Beliebter noch als gut anleitende Texte sind anschauliche Videos zur Erklärung einer bestimmten Thematik.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen zwei Fotografen vorstellen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Ihren Zuschauern mit Hilfe sogenannter Video-Tutorials das Fotografieren näher zu bringen.

Der Schweizer Fotograf Stephan Wiesner sitzend auf einem Steig mit seiner Kamera in der Hand

Stephan Wiesner aus Bern

Der erste sehenswerte Kanal, den wir Ihnen vorstellen möchten, ist dem Schweizer Fotografen Stephan Wiesner zuzuordnen. Seine Leidenschaft zur Fotografie entdeckte er im Jahr 2003 und widmet sich seitdem vor allem den Bereichen Landschafts-, Sport- und Portraitfotografie.

Sein YouTube-Kanal bietet ein vielfältiges Programm, von abenteuerlichen Touren durch die Alpen bis hin zur Studiofotografie in seinen eigenen vier Wänden. Testberichte über verschiedene Kameramodelle, Buchempfehlungen, sowie Ratschläge für eindrucksvolle Posen und Anleitungen für die Fotonachbearbeitung in Photoshop, befinden sich auf seinem Kanal.

Wir wollten von Stephan Wiesner wissen: Worin besteht Ihre Motivation, anderen die Fotografie näher zu bringen? «Angefangen hat der YouTube Kanal aus einer Laune heraus. Schnell habe ich positives Feedback erhalten und ziehe meine Motivation jetzt daraus, dass mir Fotografen schreiben, dass ich ihnen helfe, das Fotografieren zu lernen. Ich sehe mich nicht nur als Fotografie-Lehrer, sondern auch als Motivator. Mit meiner Serie #52wiesnerwochen z. B. motiviere ich meine Zuschauer jede Woche eine Aufgabe zu machen. Dadurch bekommt man Routine, neue Ideen und eben Motivation die Kamera auch wirklich zu benutzen.»

 

Das gezeigte Video «Highline in den Alpen Fotografieren» ist Stephan Wiesners Favorit auf seinem YouTube-Kanal. Weitere Tipps und Tricks von Stephan Wiesner gibt es in Form von Bild und Text auf seinem Blog oder in seinen Büchern.

Der Fotograf Benjamin Jaworskyj mit einer Fellmütze und einem Stativ über der Schulter

Benjamin Jaworskyj aus Heidelberg

Der zweite Fotograf, dessen YouTube-Kanal wir vorstellen möchten, ist Benjamin Jaworskyj. Bevor er zum Fotografieren kam, begann er seine berufliche Laufbahn als Radio-Moderator. Seine Laufbahn als Fotograf begann im Jahr 2007. Mittlerweile ist er nicht nur ein erfolgreicher Fotograf, sondern auch Videoproduzent, Autor, Coach und Unternehmer.

Sein YouTube-Kanal deckt ein breites Spektrum in der Fotografie ab. Angefangen bei den Grundlagen der Fotografie, über die verschiedensten Bereiche, wie Landschafts-, Makro- oder auch Studiofotografie, bis hin zu Tutorials für Photoshop und Lightroom. Wem die Video-Tutorials von Benjamin Jaworskyjs auf YouTube nicht genug sind, der bekommt auf seiner Webseite namens «lern von Ben» die Möglichkeit, ihn auf einer seiner Fotoreisen zu begleiten und kennenzulernen.

Auch von Benjamin Jaworskyj wollten wir wissen, worin seine Motivation besteht, sein erlerntes Wissen mit seinen Zuschauern zu teilen: «Ich habe das Fotografieren autodidaktisch gelernt und dadurch viele coole Menschen und Orte kennengelernt. Ich habe nicht nur ein Hobby, sondern einen Beruf gefunden, an den ich vorher nie gedacht habe. Deshalb ist es cool, dieses Wissen auch mit anderen zu teilen und sie zu inspirieren, Dinge zu erleben, zu reisen, raus zu gehen und kreativ zu sein.»

 

Auf die Frage, welches seiner Videos ihm am besten gefällt: «Am besten gefallen mir meine «Around the World» Videos. Die mittlerweile fünfte Folge haben wir letztes Jahr nach Südafrika, Schottland, Norwegen und Australien in unserer Heimat Deutschland gedreht und zeigen die schönsten Landschaften vom Meer bis in die Berge.»

Fazit

Die YouTube-Kanäle von Stephan Wiesner und Benjamin Jaworkyj bieten für jeden Fotografie-Interessierten eine optimale Plattform, um sich selbst weiterzuentwickeln. Mit ihrem breiten Spektrum decken sie die meisten Bereiche der Fotografie ab. So bieten sie nicht nur die Grundlagen für den Einsteiger, sondern immer wieder neue Ideen und Inspirationen für den bereits vorerfahreneren Hobbyfotografen.

Mit voller Hingabe bestreiten Stephan Wiesner und Benjamin Jaworskyj die Mission, ihre Leidenschaft der Fotografie mit ihren Zuschauern zu teilen und den Weg zum erfolgreichen Fotografen für jeden so einfach, anschaulich und spannend wie möglich zu machen.

Instagram App auf dem Smartphone

Instagram: Hashtag-Guide für Fotografen, Selbstständige und Blogger

Wenn es eine Sache gibt, für die die Fotoplattform Instagram berühmt ist, dann sind es Hashtags. Bereits in unserem Artikel „Fotografieren für Instagram & Co.“ haben wir erwähnt, dass Hashtags einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg eines Bildes bzw. eines Accounts leisten können. An dieser Stelle möchten wir das Thema Hashtags auf Instagram noch ein wenig vertiefen und klären, wie man sie richtig benutzt und welche Hashtags für Fotografen, Blogger und Co. die Beliebtesten sind, um seine Reichweite und Interaktionen zu steigern.

So nutzt man Hashtags auf Instagram richtig

Grundvoraussetzung für die Verwendung von Hashtags ist ein öffentliches Instagram-Profil. Stellt man sein Profil auf „privat“, wird man nicht über die Hashtag-Suche mit seinen Beiträgen gefunden.

Bevor wahllos Hashtags unter das Bild getippt werden, sollte man sich zuvor Gedanken machen, wie viele Hashtags angemessen sind, ob diese direkt in die Profilbeschreibung oder via Kommentar gepostet werden sollen, ob man internationale Hashtags verwendet, wie man passende Hashtags recherchiert und das Wichtigste, welche Hashtags für welche Branche relevant sind. Alle diese Fragen wollen wir nachfolgend klären.

Drei Arten von Hashtags auf Instagram

Bevor wir auf die Recherche-Möglichkeiten und die richtigen Hashtags eingehen, wollen wir zunächst einmal klären, welche Arten von Hashtags es gibt. Grundsätzlich lassen sich Hashtags auf Instagram in drei Kategorien einteilen. Da wären zum einen Hashtags, mit denen man ein grosses Publikum und somit auch eine hohe Reichweite erzielt. Diese Hashtags sind meist sehr generisch, lassen sich für eine breite Masse von Bildern verwenden und werden sehr häufig von vielen Usern verwendet. Beispiele hierfür wären #instadaily, #sunday oder #photooftheday. Sucht man auf Instagram nach diesen Hashtags, werden einem mehrere hundert Millionen Bilder angezeigt. Diese Hashtags eignen sich vor allem, um schnell ein paar Likes für sein eigenes Bild zu bekommen. Allerdings besteht bei der ausschliesslichen Verwendung dieser Hashtags auch die Gefahr, dass man schnell wieder in der Hashtag-Suche untergeht, da bereits die nächsten zehntausend Bilder mit diesen Hashtags gepostet wurden.

Eine zweite Art von Hashtags könnte man als Nischen-Hashtags bezeichnen. Diese Hashtags sind in den meisten Fällen sehr speziell auf den Bildinhalt zugeschnitten. Ein Beispiel hierfür wäre ein Foto eines Desserts von einem Food-Fotografen, der sein Bild mit den Hashtags #foodinspiration oder #foodfotografie versieht. Natürlich liessen sich die Hashtags für solch ein Bild noch individueller gestalten, wenn man z.B. die Hashtags #dessert oder #dessertrezept wählt. Hier kommt es ganz darauf an, welche Zielgruppe man erreichen möchte. Die Vorteile dieser spezielleren Hashtags sind die längere Sichtbarkeit über den Zeitraum hinweg und die höhere Interaktionsbereitschaft der User. Allerdings können der erste Like und der erste Kommentar auch ein wenig auf sich warten lassen, da diese Hashtags nicht so häufig verwendet und dementsprechend auch nicht so häufig gesucht werden.

In der Regel bietet sich eine bunte Mischung aus generischen Hashtags und speziellen Nischen-Hashtags an, um sein Bild zu beschreiben. Soll mit den Bildern und dem Instagram-Account eine spezielle Zielgruppe angesprochen werden, ist es sogar ratsam, nur branchenspezifische Hashtags zu verwenden. Dies bietet sich vor allem für Business-Accounts an, die über Instagram ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen wollen.

Neben diesen beiden Hashtag-Arten gibt es noch die sogenannten Spam-Hashtags, die nur Likes, Kommentare und Follower zum Ziel haben, aber gar nicht zum Account und zum Bild passen. Daher sind diese Hashtags für eine sinnvolle Bildbeschreibung auch nicht zu empfehlen. Beispiele hierfür sind #like4like oder #follow4follow.

Hashtag-Suche auf Instagram

Die Suche nach dem generischen Hashtag „Instagram“ lässt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildern in der Suche erscheinen.

Die richtige Anzahl und Platzierung von Hashtags auf Instagram

Nachdem wir geklärt haben, welche Arten von Hashtags es auf Instagram gibt, beantworten wir nun die zwei Fragen nach der Anzahl und der richtigen Platzierung der Hashtags.

Grundsätzlich gibt es auf Instagram für beide Fragen zwei Lager. Die Einen sagen, man solle nur eine Handvoll Hashtags verwenden, während die Anderen der Meinung sind, dass man die volle Anzahl an möglichen Hashtags verwenden soll. Und auch bei der Frage nach der Platzierung schwören die Einen darauf, die Hashtags direkt mit in die Bildbeschreibung zu posten, während Andere sie lieber separat in den ersten Kommentar posten.

So oder so, es ist und bleibt eine Geschmackssache. Fakt ist aber, dass man auf Instagram unter jedes Bild bis zu 30 Hashtags posten kann und man wertvolle Sekunden verliert, wenn man die Hashtags erst als Kommentar verfasst. Insbesondere, wenn man sehr generische Hashtags verwendet. Hier besteht die Gefahr, dass man nach einer halben Minute in der Suche für diesen Hashtag schon so weit nach unten gerutscht ist, dass man gar nicht mehr wahrgenommen wird.

2 Varianten der Hashtag-Platzierung

links: Hashtags wurden als Kommentar gepostet – rechts: Hashtags wurde gleich mit in die Profilbeschreibung gepostet

Hashtag-Sprache: Deutsch vs. International

Hat man sich für eine Strategie zur Anzahl und Platzierung von Hashtags entschieden, sollte natürlich noch die Frage geklärt werden, ob man sich nur auf deutsche Hashtags festlegt oder ob man auch internationale, z.B. englischsprachige Hashtags verwendet. Auch diese Frage lässt sich mit einem Blick auf seine Zielgruppe bei Instagram klären. Möchte man beispielsweise sehr lokal eine Dienstleistung mit seinem Account bewerben, ist es ratsam, sich auch nur auf deutschsprachige bzw. lokale Hashtags zu konzentrieren. Ist die eigene Zielgruppe oder die Strategie auf Instagram aber offener und nicht auf einen lokalen Radius beschränkt, sollten internationale Hashtags verwendet werden. In der Regal erzielen englische Hashtags eine höhere Reichweite.

Passende Hashtags für seine Branche recherchieren

Nun geht es an das eigentliche Recherchieren von passenden Hashtags für seine Bilder. Dafür gibt es direkt auf Instagram gleich mehrere Möglichkeiten. Zum einen die interne Suche und zum anderen die Analyse der „Konkurrenz“ bzw. die Analyse von ähnlichen Profilen. Über die interne Suche kann man sich beispielsweise nicht nur beliebte Hashtags anzeigen lassen. Instagram unterbreitet seinen Usern auch gleich Vorschläge von ähnlich relevanten Hashtags. Aber auch die Analyse von Top Beiträgen aus seiner Branche ist ein legitimer Weg, um für seinen Account und seine Bilder relevante Hashtags zu finden.

Die interne Instagram Suche

Über die interne Suchfunktion auf Instagram lassen sich ähnliche und relevante Hashtags finden.

Beliebte Instagram Hashtags für Fotografen, Blogger und Co.

Für ein wenig Inspiration haben wir nachfolgend ein paar relevante Hashtags für einzelne Branchen aufgelistet, die sehr beliebt sind, aber auch spezielle Hashtags für mehr Interaktionen.

Allgemeine

#instadaily #instamagazine #instainspo #instadaily #monday #sundaymood #visualsoflife #dailyinspiration #nothingisordinary #amazingday #throwbackthursday

Fotografie

#fotoshooting #chasinglight #makemoments #vscocam #photography #postmoreportraits #justgoshoot #makemoments #toldwithexposure #acolorstory

Food

#feedfeed #eatclean #foodporn #foodphotography #commontable #lifeandthyme #eeeeeats #onmytable #tastemade #foodlicious #foodshot #foodandwine #onthetable #foodstyling

Lifestyle

#livethelittlethings #thatsdarling #pursuepretty #flashesofdelight #thehappynow #nothingisordinary #petitejoys #darlingmovement #darlingweekend

Blogger

#bloggerlife #bloggerstyle #blogger_ch #ontheblog #blogger_de #germanblogger #germanblog #bloggerin #blogging #instablogger #bloggerlifestyle

Business

#whereiwork #workmode #workaholic #handsandhustle #creativeentrepeneur #startuplife #attheoffice #entrepeneurlife #startups #workharder #workhardplayharder

Design & Architektur

#minimalmood #minimal_graphy #abmhappylife #chairaffair #lovedesign #designinspiration #designporn #interiordesign #modernism #architecturelovers

Fashion

#fashionblogger #fbloggers #streetstyle #styleblogger #whatiwear #outfitoftheday #todayimwearing #styleiswhat #fashionnista #fashiondaily #mensstyle #mensweardaily #styleguide

Natur

#exploremore #getoutside #takeahike #wilderness #campvibes #wonderfulplaces #naturephotography #natureshots #mountainlife

Travel

#travelmore #travelandlife #welltravelled #takemethere #takemeback #traveltheworld #travelgram #travellife #traveldiaries #wanderlust #passionpassport

Titelbild – 5 Schweizer Fashion Fotografen auf Instagram

Fashion Fotografie: 5 Schweizer Fotografen auf Instagram

Über die letzten Jahre hinweg hat sich die Modefotografie als eigene Kunstform etabliert. Doch während die Werke von angesagten Fashion Fotografen noch bis vor ein paar Jahren ausschliesslich in den Hochglanzmagazinen dieser Welt zu bewundern waren, bietet Instagram heute jedem Fotografen eine Plattform, um sich selbst und seine Bilder der Welt zu präsentieren. Wir haben uns durch den Wald voller Hashtags und Bilder durchgeklickt, um Ihnen 5 tolle Schweizer Fotografen-Accounts vorzustellen, die mit qualitativ hochwertigen Portrait- und Fashion Aufnahmen überzeugen.

@davidbiedert – Fashion Fotografie aus Zürich

Der in Zürich lebende Fotograf David Biedert hat schon für die ganz Grossen der Fashion Industrie gearbeitet. Kampagnen für verschiedene Modelabel wie Hugo Boss oder Diesel zählt er zu seinem Portfolio. Auf seinem gleichnamigen Instagram Account präsentiert der Schweizer mehrmals wöchentlich seine eigenen Werke. Dabei fällt sofort der moderne Stil seiner Bilder auf, der sich durch den ganzen Account zieht. Klare, helle und gestochen scharfe Bilder aus dem Lifestyle-Bereich erwarten den User. Auch bekannte Instagram-Stars schwören auf seine Arbeit. So shootet er beispielsweise regelmässig mit den zwei bekannten Schweizer Instagrammerinen Sylwina und ZoePastelle Bilder für deren Profile, die man sich aber auch auf seinem Account ansehen kann.

@dkyeah – Sinnliche Portraitaufnahmen

Schon beim ersten Klick auf das Instagram Profil von Quentin Décaillet weiss man, was das bevorzugte Motiv des Schweizer Fotografen ist: Frauen. Genauer genommen erwarten den Instagram-User faszinierende Porträtaufnahmen von Frauen – mal mit natürlichem und mal mit dramatischem Styling. Dabei versucht er, das natürliche Leuchten jeder Frau auf ganz individuelle Art und Weise einzufangen und auf seinen Bildern zu transportieren. Das Ergebnis sind sinnliche Aufnahmen, die sich in keine Schublade stecken lassen.

@johannesdiboky – private Einblicke & moderne Fashion Fotografie

Das Instagram-Profil des Schweizer Fashion Fotografen Johannes Diboky ist anders. Während viele professionelle Fotografen auf einen einheitlichen Stream achten und Instagram eher dazu nutzen, das eigene Portfolio zu präsentieren, gibt Johannes Diboky auch gerne mal private Einblicke in sein Leben. Das Ergebnis ist eine sympathische Mischung aus Bildern, die er für namenhafte Kampagnen und Marken geschossen hat und privaten Schnappschüssen, die ebenso stylisch sind wie seine eigentlichen Fashion Bilder. Auch ein paar «Behind the Scenes» Aufnahmen lassen sich auf seinem Instagram Profil finden.

@lucia_fatima_storyteller – moderne Fashion-Aufnahmen mit romantischem Touch

Die gebürtige Schweizerin Lucia Fatima mit einem Masterabschluss in Fashion Fotografie vom Mailänder Marangoni Institut, fotografierte bereits für die Vogue und andere Modemagazine. Aber auch auf Instagram stellt sie regelmässig ihre Arbeit vor und zeigt wie breit ihr Portfolio aufgestellt ist. Von Fashion-Aufnahmen über Hochzeitsshootings bis hin zu modern inszenierten Lifestyle-Bildern lässt sich alles auf Ihrem Profil finden. So unterschiedlich die Motive und Inszenierungen auch sein mögen, eins haben fast alle ihre Bilder gemeinsam: Einen romantischen, fast schon verträumten Look.

@ellinanderegg – Eine Fotografin gibt private Einblicke

Zum ersten Mal kam die Schweizerin Ellin Anderegg während eines zweijährigen Aufenthaltes in Grossbritannien mit der Fotografie in Berührung, als sie dort Kunst und Grafik studierte. Auf Ihrem Instagram-Profil teilt die Fashion-Fotografin heute sehr gerne private Bilder. Dazu zählen Selfies, Fotos von Shootings und Reisen, ebenso wie alltägliche Dinge, die sie vor ihre Smartphone Linse bekommt. Neben diesen privaten Einblicken nutzt die Schweizerin die Foto-App aber auch, um ihre Arbeit als Fotografin zu präsentieren. So schleichen sich zwischen die Schnappschüsse auch sehr häufig Auftragsarbeiten, die sie für grosse Marken umsetzt. Ihr Foto-Stil lässt sich wohl am besten als klassisch modern beschreiben. Neben den klassischen Beauty-Shootings lassen sich auch aufwendig inszenierte und farbenfrohe Fashion-Aufnahmen finden.

Abbildung eines Smartphone mit der Instagram App

Fotografieren für Instagram & Co.

Sich auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken die Aufmerksamkeit anderer Nutzer zu ergattern, scheint unter der grossen Konkurrenz nahezu unmöglich. Schliesslich tummeln sich neben den vielen Hobby-Fotografen auch unzählige Profis. Aber auch Sie können mit den richtigen Tipps und Tricks bald zu den ganz Grossen gehören.

Tipp 1: Den eigenen Stil finden

Schaut man sich die erfolgreichsten Instagram-Profile an, so kann man schnell erkennen, dass deren Beiträge zu meist stilistisch, thematisch oder farblich miteinander harmonieren. Manche wählen für ihr Profil einen eher düsteren Look, andere wiederrum halten es sehr farbenfroh, posten nur Schwarzweiss-Aufnahmen oder Fotos im Retro-Stil.

Follower wissen gerne, womit Sie es zu tun haben. Deshalb sollten Sie überlegen, was zu Ihnen passt und Ihren eigenen Stil finden. Laden Sie nur Fotos hoch, die optisch und thematisch in die Atmosphäre Ihrer anderen Beiträge passen.

 

Life along the river

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Canadian coastlines

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Auf diesen beiden Instagram-Profilen von Dylan Furst und Vivienne Mok erkennt man ganz klar, dass die Bilder eine einheitliche Farbgebung aufweisen. Zudem verfolgen beiden jeweils ein einheitliches Thema.

Tipp 2: Die richtige Motivwahl

Jeder Film benötigt einen Hauptdarsteller, so auch Ihre Aufnahmen. Der Fehler bei vielen Aufnahmen ist, dass diese gleich zwei, drei oder noch mehr Motive abbilden – wodurch der Betrachter nicht weiss, auf welches Motiv er sein Augenmerk richten soll. Das Foto wirkt dadurch nicht sehr attraktiv und wird uninteressant. Fotografieren Sie deshalb nicht wahllos irgendwelche Gegenstände oder Landschaften. Konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Motiv. Dabei muss es sich nicht immer um eine konkrete Person oder einen Gegenstand handeln. Auch eine Menschengruppe, eine Tierherde, ein bestimmter Strassenzug oder eine Gasse können Ihr Hauptdarsteller sein.

 

So long #Vienna. Until we meet again.

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Tipp 3: Das Motiv richtig in Szene setzen

Ist das richtige Motiv gefunden, gilt es nun, dieses in Szene zu setzen. Hier hilft die allseits bekannte Drittelregel weiter. Bei der Drittelregel wird der Bildausschnitt durch zwei horizontale und zwei vertikale Linien in neun gleiche Teile geteilt. Die vier Schnittpunkte, welche durch die Teilung entstehen, gelten als die Punkte in einem Bild, die die meiste Aufmerksamkeit des Auges anziehen. Daher sollte das Motiv auf einem dieser Schnittpunkte platziert werden. Da sich dieses Raster auch bei jedem Smartphone über die Kamera-App einblenden lässt, steht den perfekten Schnappschüssen auch unterwegs nichts im Wege. Ein weiterer Faktor für ein ästhetisches Bild ist die Ausrichtung des Motivs. Auf dem Foto sollte nichts schief wirken. Auch hier helfen die Linien der Drittelregel, um beispielsweise Gebäude oder Kanten daran auszurichten.

Wirkung der Drittelregel – Motiv auf den Schnittpunkten platzieren

Wenn ein sehr gelungener Schnappschuss lediglich leicht schief erscheint, kann dies auch im Nachhinein behoben werden. Sowohl die Smartphone-Software selbst als auch Instagram bieten die Möglichkeit, eine nachträgliche Ausrichtung bei einem bereits aufgenommenen Foto vorzunehmen und die Aufnahme somit zurecht zu rücken.

Veranschaulichung der Drittelregel auf dem Smartphone: Bilder geraderücken

Mit Hilfe der Drittelregel lassen sich schiefe Aufnahmen geraderücken.

Neben der Drittelregel, kann auch die Schärfentiefe dabei helfen, Ihr Motiv richtig in Szene zu setzen. Damit Ihr Motiv unmittelbar im Vordergrund Ihrer Aufnahme steht, gilt es, die Schärfentiefe klein zu halten. Leider fehlen bei den meisten Smartphones diverse Einstellungsmöglichkeiten, um diesen Effekt zu erzielen. Dennoch gibt es hierfür einen Trick: Umso weiter Sie sich von Ihrem Motiv entfernen, desto grösser ist die Schärfentiefe. Das heisst, dass Ihr Motiv und auch alles was sich dahinter befindet, scharf aufgenommen wird. Folglich wird die Schärfentiefe immer geringer, umso näher Sie mit der Linse an Ihr Objekt gehen. Somit wird der Effekt erzielt, dass das Hauptmotiv scharf und der Hintergrund verschwommen dargestellt werden. Der gleiche Effekt kann auch bei der Nachbearbeitung in der Instagram-App mit der Tilt Shift-Funktion erzeugt werden.

 

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Auf dieser Nahaufnahme einer Uhr kann man sehr gut die geringe Schärfentiefe erkennen.

 

Tipp 4: Neue Perspektiven finden

Anders ist spannend. Sie können Ihrem Schnappschuss ganz leicht die gewisse Spannung verleihen, indem Sie sich an ungewohnte Perspektiven trauen. Gewohnte Blickwinkel werden allzu oft als langweilig empfunden. Deshalb begeben Sie sich doch mal in eine andere Körperhaltung: Gehen Sie in die Knie oder legen Sie sich auf den Bauch. Nutzen Sie beispielsweise auch Spiegelungen in einer Pfütze, um das Hauptmotiv in Szene zu setzen.

Mit Sicherheit gibt es hier vielerlei andere Wege um neue, unbekannte Perspektiven zu finden. Um diese zu finden gibt es dagegen nur einen Tipp. Seien Sie experimentierfreudig!

 

Tipp 5: Die Bildbearbeitung

Für die Bearbeitung liefert bereits Instagram verschiedene Möglichkeiten in Form von Filtern, Rahmen und Feineinstellungen zur Helligkeit, zum Kontrast und vielem mehr. Alternativ gibt es zahlreiche Apps, die Ihnen noch mehr Möglichkeiten bieten. Unter anderem stehen Ihnen Apps wie „Snapseed“ und „VSCO“ gratis sowohl im App Store als auch im Google Playstore zur Verfügung. Auch die kostenpflichtige App „Afterlight“ bietet jede Menge Filter und weitere Bearbeitungsmöglichkeiten.

Mit all diesen Apps können Sie Filter über Ihre Aufnahmen legen, die Helligkeit, den Kontrast, die Sättigung und viele andere Feineinstellungen ändern und zahlreiche Effekte einfügen. Aber auch hier heisst es wieder probieren, probieren, probieren. Finden Sie heraus welche Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten Ihnen am besten gefallen und zu Ihnen passen.

Jedoch ist gerade bei der Bearbeitung weniger oft mehr. Der momentane Trend bei den erfolgreichsten Instagram-Profilen tendiert sehr zum natürlichen Bild. Dies sieht man sehr gut auf dem Food-Account von „anaundnina“. Die beide Foodlover mixen professionelle Aufnahmen mit spontanen Schnappschüssen. Auch die Rahmen, die in Instagram und anderen sozialen Netzwerken bei der Bearbeitung angeboten werden, werden so gut wie nie genutzt.

Screenshot der Bildbearbeitungsapps „Snapseed“, „VSCO“ und „Afterlight“

Quelle: Screenshots vom eigenen Handy

Tipp 6: Richtig posten will gelernt sein

Je nachdem wie intensiv Sie Instagram nutzen, gibt es auch beim Posten der Beiträge ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Posten Sie kontinuierlich, das heisst, wenn Sie an einem Tag mehr als einen Beitrag posten wollen, verteilen Sie diese über den Tag. Beobachten Sie, wie Ihre Follower auf Ihre Bilder reagieren. Gibt es beispielsweise Zeiten, die sich zum Posten besser eignen? Durch den neuen Algorithmus auf Instagram empfiehlt es sich zudem, nicht gleich mehrere Bilder hintereinander zu veröffentlichen, da sich diese sonst gegenseitig in der Reichweite abschneiden.

Zwei weitere Punkte, die für den Postingerfolg entscheidend sind, sind zum einen die Bildbeschreibung und zum anderen die Verwendung von Hashtags. Erzählen Sie daher kurz und knapp die Geschichte hinter Ihrem Schnappschuss und verankern Sie unter jedem Ihrer Bilder passende Stichworte als Hashtags. Sie möchten ein noch größeres Publikum erreichen? Denken Sie international, indem Sie Ihre Bildbeschreibung und Ihre Hashtags auch in Englisch unter Ihr Bild setzten.

Fazit

Auch wenn man durch die vielen Bearbeitungsmöglichkeiten aus fast jedem Schnappschuss etwas halbwegs Ansehnliches machen kann, ist es ratsam, den Fokus dennoch auf die Fotografie und nicht auf die Nachbearbeitung zu setzen. Veröffentlichen Sie mit Bedacht nur die wirklich gelungenen Aufnahmen und arbeiten Sie mit diversen Bearbeitungen und Effekten die Vorzüge Ihres Schnappschusses heraus. Finden Sie Ihren Stil und widmen Sie sich diesem voll und ganz. So bekommt Ihr Profil eine einheitliche Linie und wirkt dadurch gleich viel professioneller. Diese Veränderungen Ihres Profils werden mit Sicherheit nicht unbemerkt bleiben und Ihre Like-Quote steigern.

Instagram App auf dem Smartphone – 10 Accounts, denen man folgen sollte

10 Instagram-Accounts mit aussergewöhnlichem Stil, Motiven und Blickwinkeln

Weltweit gibt es aktuell 500 Millionen aktive Instagram Nutzer, die täglich 95 Millionen Bilder hochladen. Ob Blogger, Fotografen, Künstler oder Privat-Personen – gepostet wird, was gefällt. Doch einige Accounts heben sich dabei sehr von anderen ab. Während die einen private Schnappschüsse veröffentlichen, gleichen andere Feeds eher einer Vernissage. 10 dieser Instagram-Accounts mit aussergewöhnlichem Stil, coolen Motiven und atemberaubenden Blickwinkeln stellen wir hier vor.

@faces.of.the.earth – Schwarz-Weiss Portrait-Fotografie

Hinter dem Instagram Account «faces of the earth» verbirgt sich kein geringerer als der türkische Fotograf Mustafa Seven. Und dieser ist kein unbekannter auf Instagram. Auf seinem Hauptkanal @mustafaseven nimmt der Fotograf seine 1,6 Millionen Follower mit auf seine Reisen. Allerdings ist sein zweiter Kanal noch ein bisschen spannender, denn hier zeigt er grossartige Schwarz-Weiss-Aufnahmen von Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet.

#FacesOfTheEarth

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#FacesoftheEarth

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@humansofny – Echte Menschen und ihre Geschichte

Die Idee hinter dem Instagram Account und dem gleichnamigen Blog «Humans of New York» entstand als Fotografie-Projekt bereits 2010. Anfänglich war es das Ziel, 10.000 New Yorker auf der Strasse zu fotografieren und daraus einen Bildband zu kreieren. Die Idee kam allerdings so gut an, dass Brandon Stanton mittlerweile nicht nur Menschen in New York vorstellt, sondern weltweit. Aktuell ist er in Brasilien unterwegs und portraitiert dort interessante Menschen und deren Geschichte.

“Rio was the biggest slave port in world history. Two million slaves arrived in this city—five times more than the entire American South. Favelas were built because the government didn’t want to provide basic services to the descendants of slaves. So these descendants were forced to build their own communities. Favelas are unregulated. They’re poorly serviced. But don’t call them ‘slums.’ That’s a lazy translation and it’s unfair to the people who live here. The word ‘slum’ implies that all favelas are the same. The word ‘slum’ ignores 120 years of improvement that these residents have made to their communities. And the word ‘slum’ makes it easier to ignore these communities. That’s exactly what the government wants. Because if favelas aren’t viewed as real neighborhoods, then their residents don’t deserve real services. So please don’t use the word ‘slum.’ Because it only helps to encourage that narrative.“ (Rio de Janeiro, Brazil)

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@paulfuentes_design – Hier ist Farbe Programm

Auf dem Instagram Account vom Fotografen und Grafikdesigner Paul Fuentes aus Mexico geht es sehr bunt zu. Er kreiert aus zwei alltäglichen Gegenständen, wie Lebensmitteln oder Sportgeräten, eine Art Gute-Laune-Kunst und erschafft etwas völlig Neues. Besonderes Merkmal sind dabei die Pastelltöne, die einem schon beim ersten Klick auf seinen Instagram Account ins Gesicht springen.

@miserable_men – Wenn Männer shoppen gehen

Der Instagram Account «miserable men» setzt weniger auf fotografisch ansprechende Bilder, als vielmehr auf Authentizität und Witz. Shoppende Männer – das ist ein weltweites Phänomen und sieht unabhängig von Kultur und Alter eigentlich immer gleich aus. Müde Männer, die ihr Leben als Shoppingbegleitung gelangweilt und zum Teil schlafend fristen, bepackt mit der Shoppingausbeute der Damen.

@darrylljones – Wenn Spielzeug lebendig wird

Eins merkt man sofort, Darryll Jones, der Mann hinter dem gleichnamigen Instagram Account, ist ein Star Wars Fan. Und diese Begeisterung teilt er gerne mit seinen über 100.000 Followern, in dem er eine Sturmtruppler-Spielzeugpuppe lebendig werden lässt. Perfekt inszeniert und fotogarfiert in Action-Posen oder ganz normal mit alltäglichen Dingen, könnte man meinen, die Puppe sei echt.

@makhorov – Spektakuläre Blickwinkel und Aussichten

Der Fotograf und Urban Explorer Vadim Makhorov nimmt seine Follower auf ganz spektakuläre Art und Weise mit auf seine Reisen. Eintönige und langweilige Schnappschüsse kann man auf diesem Instagram Account nicht erwarten. Dafür aber atemberaubende Aufnahmen, bei denen einem schon vom Hinsehen schwindelig werden kann.

Are you afraid of heights? #ontheroofs #hongkong

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@girleatworld – Streetfood auf der ganzen Welt

Wer sich schon immer mal gefragt hat, was man auf den Strassen von Japan oder auf einem einheimischen Markt in Taiwan so leckeres Essen kann, der ist auf dem Instagram Account von «girl eat world» genau richtig. Hier bekommt man nicht nur Bilder von Sehenswürdigkeiten zu Gesicht, sondern auch gleich den passenden Snack.

?? Sheng Jian Bao 生煎包, aka pan-fried pork soup dumplings, from Yang’s dumplings in Shanghai. Sheng Jian Bao is a unique specialty of Shanghai and you must must NOT miss it when you are here. While not as well known as xiao long bao, they are actually quite similar and just as tasty! The difference here is that the skin of Sheng Jian Bao is thicker and doughy, unlike xlb which usually prizes itself in the thinness of its skin. I find them also more filling because of this. Also, they are pan-fried and slightly crispy on the bottom instead of steamed. But, like xlb, you must be careful while taking the first bite – the soup inside can be be very very hot. This is right across the street from a famous xlb shop called Jia Jia Tang Bao which I visited multiple times during my short visit. I pretty much had dumplings overload when I was in Shanghai – I ate dumplings every meal! ? I wrote about the details of what I ate in the city in my blog, so you guys can experience it too. You can find the link in my profile above! ⬆ #ShotOniPhone #GirlEatWorld #GirlEatShanghai

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@thiswildidea – Mit Hund als Reisebegleiter

Reisefotograf Theron Humphrey bereist nicht nur die spektakulärsten Plätze dieser Welt, er hat auch einen ganz besonderen Reisebegleiter. Nämlich seine Hündin Maddie, die auch auf jedem Bild der heimliche Star des Instagram Accounts ist.

The world feels a bit wild out there, but then ya get in a hot spring for a few ✨

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@balletbeautiful – Eine Ballerina gibt Einblicke in ihr Leben

Hinter dem Instagram Account «balletbeautiful» verbirgt sich die weltberühmte Ballerina Mary Helen Bowers. Auf ihrem Account gibt sie nicht nur private Einblicke, sondern zeigt vor allem, wie schön und ästhetisch Ballettposen auch ausserhalb eines Studios oder fernab der Bühne aussehen können.

#Paris ❤ #dance #love #BalletBeautiful #BalletBeautifulFit ❤

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It’s a rainbow + leg warmers kinda day ??? #BalletBeautiful #dance #dream #BalletBeautifulStyle ? photo @elizatulipierson

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@alexstrohl – beeindruckende Landschaftsaufnahmen

Auf dem Instagram Account vom Fotografen Alex Strohl gibt es ein Element, das auf fast jedem Bild zu sehen ist: Wasser. Als Betrachter merkt man schnell, dass er eine besondere Beziehung zum Wasser pflegt. Ob beeindruckende Unterwasseraufnahmen oder ein kleiner Gebirgssee – durch den einzigartigen Stil gelingt es Strohl, Landschaften auf eine beeindruckende Art und Weise festzuhalten.

Fashion-Blogger verraten Ihre Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen

Fototipps von vier Schweizer Fashion-Bloggern

Fashion-Blogs inspirieren uns täglich auf die ein oder andere Weise – sei es mit ausgefallenen Styles und Kombinationen oder mit tollen Fotos. Doch was auf den Bildern so leicht und inspirierenden wirkt, bedarf viel Arbeit. Wir haben daher vier unserer liebsten Schweizer Fashion-Blogger nach ihren Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen gefragt.

Der Fashion-Blog blooming.veins – Retro und Oldschool Looks treffen auf persönliche Gedanken

Die Fashion-Bloggerin Tatjana vom Blog blomming.veins

Quelle: bloomingsveins.com

Auf ihrem Blog blooming.veins begeistert Tatjana Ihre Leser nicht nur mit tollen Oldschool- und Retro-Looks, sondern auch mit persönlichen Gedanken zu alltäglichen Dingen. Sich selbst bezeichnet Tatjana als Rock’n’Roll Seele hinter ihrem Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft zur Kreativität ausdrückt.

Dass man für coole Fashion-Aufnahmen keine teure Ausrüstung benötigt, beweist Tatjana auf ihren Bildern. So schiesst sie Ihre Blogfotos alle mit dem iPhone und benutzt zur Nachbearbeitung gerne die VSCO-Cam App oder Afterlight.

Für das Posing vor der Kamera setzt die Bloggerin ganz auf Natürlichkeit: „Immer man selbst bleiben und nicht verstellen. Wir neigen nämlich alle dazu, uns vor der Kamera „anders“ zu verhalten als sonst und genau das sieht man auf den Fotos. Es sieht künstlich aus, unnatürlich und bewirkt eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man ausdrücken möchte. Natürlich überlege auch ich mir manchmal Positionen, die ich ausprobieren möchte. In erster Linie mache ich das, weil ich gerne unterschiedliche Fotos zeige.“

Link zum Blog: www.bloomingveins.com

Instagram: gaegelainen

Die Fashion-Bloggerin Tatjana vom Blog blomming.veins im Retro Look

Quelle: bloomingsveins.com

Der Fashion-Blog miiju.ch – Minimalismus trifft auf Wanderlust

Die Fashion-Bloggerin Mirjam vom Blog MIIJU

Quelle: miiju.ch

Minimalismus, legere Lässigkeit und Unangestrengtheit“, dass beschreibt den Look der Schweizer Fashion-Bloggerin Mirjam am besten. Neben lässigen Looks gibt es auf dem Blog MIIJU auch eine Menge mehr zu entdecken. Unter dem Stichwort Wanderlust lässt die Weltenbummlerin ihre Leser beispielsweise fotografisch an ihren Abenteuern teilhaben.

Immer mit dabei hat Mirjam ihre Systemkamera, die Olympus Pen. Ihre Spiegelreflexkamera von Canon kommt nur zu Hause bei Close-Up Aufnahmen zum Einsatz. Auch Mirjam setzt beim Fotografieren auf Natürlichkeit und fotografiert wann immer es geht bei Tageslicht: „Mir persönlich ist Authentizität besonders wichtig: deshalb trage ich nie Looks nur für Outfit-Posts, sondern meine übliche Garderobe!

Neben Outfit-Bildern findet man auf dem Blog auch coole Flat-Lay-Aufnahmen (eng. für platt liegend), die sie nach dem Motto „weniger ist mehr“ arrangiert, damit alle Details gut zur Geltung kommen.

Link zum Blog: www.miiju.ch

Instagram: miiju

Die Fashion-Bloggerin Mirjam vom Blog MIIJU - Ihre Kameraausrüstung

Quelle: miiju.ch

Der Fashion-Blog nissimendes.ch – Coole Looks treffen auf portugiesische Wurzeln

Fashion-Blogger verraten Ihre Tipps für tolle Fashion-Aufnahmen

Quelle: nissimendes.ch

Die Schweizerin Nissi mit portugiesischen Wurzeln widmet sich auf ihrem Fashion-Blog ihrer Passion der Mode. Dies sieht man auch in ihren Bildern. Coole Outfits und immer ein Auge fürs Detail, das zeichnet den Style von Nissi aus.

Die Grundlage für gute Fashion-Fotos ist für die Bloggerin das Outfit selbst. Sobald der Look steht, geht es für Nissi an das Location-Scouting. „Mit der Zeit bekommt man einen Blick für die Hintergründe, Ausschnitte und Objekte. Ich mag am liebsten Industriegebäude, Ruinen, Graffitis und Strände.“ Damit die Aufnahmen auch gelingen, setzt sie auf eine gute Ausrüstung: „Eine gute Fotografie-Ausrüstung ist für einen Blogger unerlässlich, jedoch muss man nicht gleich mehrere Tausend Franken ausgeben. Wir arbeiten hauptsächlich mit einer Canon und der Spiegelflex Nikon D3300. Das wichtigste ist für mich nicht die Kamera selbst, sondern das Objektiv. Ich habe zwei, auf die ich nicht mehr verzichten kann. Das Teleobjektiv von Canon mit einer 135mm Festbrennweite und ein zweites mit 50mm Festbreite.

Link zum Blog: nissimendes.ch

Instagram: nissi_mendes

Die Fashion-Bloggerin Nissi vom Blog nissimendes.ch - Portraitaufnahme

Quelle: nissimendes.ch

Der Fashion-Blogger notanitboy – Entspannte Streetstyles treffen auf modernen Minimalismus

Der Fashion-Blogger David vom Blog notanitboy.com

Quelle: notanitboy.com

Dass Fashion-Blogs nicht nur etwas für Frauen sind, beweist der in der Schweiz lebende Blogger und Illustrator David vom Blog notanitboy, der vor allem mit seinen lässigen Streetstyles überzeugt.

Seine Kamera von A bis Z zu kennen ist für seine Aufnahmen dabei besonders wichtig. Ebenso wichtig ist die richtige Belichtung des Bildes. „Ich bevorzuge es, meine Bilder in den Morgenstunden aufzunehmen, da das Licht dann weicher ist. Dadurch läuft man nicht Gefahr, dass das Bild später überbelichtet ist. Auch versuche ich mit einem möglichst niedrigen ISO Wert zu fotografieren und spiele lieber mit der Öffnung und Geschwindigkeit der Blende.“

Für seine Aufnahmen setzt er dabei auf eine hochwertige Ausrüstung. Neben seiner Canon EOS5D bevorzugt er ein 50mm-Objektiv, welches ideal ist um Details wie Schuhe und Taschen einzufangen.

Link zum Blog: www.notanitboy.com

Instagram: notanitboy

Der Fashion-Blogger David vom Blog notanitboy.com - lässiger Streetstyle Look

Quelle: notanitboy.com

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