Vergleich DSLR & Smartphone: Wer macht die besseren Aufnahmen

Vergleich: Smartphone vs. DSLR

Als täglicher Begleiter ist das Smartphone immer griff- und einsatzbereit. Für viele ist es daher die erste Wahl, wenn es um ein schnelles Foto geht. Zudem lassen sich die Aufnahmen mit ein paar Klicks bearbeiten und auf Instagram, WhatsApp und Co. teilen. Doch reicht die Qualität der Bilder auch an die von digitalen Spiegelreflexkameras heran? Fest steht, die Technik wird immer besser. Umso spannender ist daher auch ein direkter Vergleich: DSLR vs. Smartphone – Wer macht die besseren Bilder? Wir haben uns dieser Frage angenommen und die Aufnahmen einer Canon 700D mit den Aufnahmen des Samsung Galaxy Note 8 direkt miteinander verglichen.

Lesen Sie nachfolgend, welche Kamera für welche Zwecke besser geeignet ist und wie sich die beiden im direkten Vergleich geschlagen haben.

Testbedingungen: DSLR vs. Smartphone

Für den nachfolgenden Test wurden die Aufnahmen einer Canon 700D (Standardobjektiv 18 mm – 55 mm f/3.5 – f/5.6) mit den Aufnahmen des Samsung Galaxy Note 8 (Dual-Kamera: Teleobjektiv f/2,4 + f/1,7) verglichen. Um den Vergleich so fair wie möglich zu gestalten, wurden die Bilder kurz nach einander, bei identischen Lichtverhältnissen, im manuellen Modus und im RAW-Format aufgenommen. Um das Beste aus den Aufnahmen herauszuholen, wurde sowohl bei der DSLR als auch beim Smartphone die Blende und die Belichtungszeit sowie der ISO-Wert der jeweiligen Gegebenheit angepasst. Alle Aufnahmen mit dem Smartphone sind mit der Rückkamera fotografiert wurden.

Kamera Samsung Galaxy Note 8 Canon 700D
Megapixel 12 18
Objektiv Dual-Kamera: Teleobjektiv f/1,7 – f/2,4 18 mm – 55 mm f/3.5 – f/5.6

 

Die Testergebnisse: DSLR gegen Smartphone

Mit beiden Geräten haben wir Zoom-Aufnahmen, Porträt- und Landschaftsaufnahmen gemacht. Zudem haben wir beide Kameras unter schlechten Lichtbedingungen getestet. Diese Testbilder geben Aufschluss darüber, welche Kamera für welchen Einsatzzweck die beste Wahl ist.

DSLR vs. Smartphone: Zoom-Aufnahmen

Durch die technische Überlegenheit ist die DSLR einem Smartphone hier meist voraus. Allerdings schneiden die Zoom-Aufnahmen des Galaxy Note 8 im direkten Vergleich zu den Aufnahmen von der Canon 700D dennoch relativ gut ab. Dies liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass das Note 8 über einen echten, zweifachen, optischen Zoom verfügt, der durch eine optische Bildstabilisierung (OIS) unterstützt wird. Das hat den Vorteil, dass selbst beim Heranzoomen die Aufnahmen scharf sind und nicht verwackeln. Allerdings sollte man hier nicht mehr als zwei Stufen heranzoomen, denn dann wird die Aufnahme nicht mehr ganz so scharf. Dies liegt daran, dass nach den 2 optischen Zoomstufen der digitale Zoom einsetzt.

Smartphones, die nur über einen digitalen Zoom verfügen, können hier bei weitem nicht an die Qualität von DSLR Aufnahmen heranreichen. Denn bei Aufnahmen mit einem digitalen Zoom wird nur der Ausschnitt des Bildes vergrössert. Dadurch gehen wichtige Details im Bild verloren. Ebenso ist anzumerken, dass sich der Fokusbereich bei den Zoom-Aufnahmen mit der DSLR besser auswählen lässt. Hier kann besser bestimmt werden, welche Bereiche scharf im Vordergrund abgebildet werden sollen und welche im Hintergrund unscharf verschwinden. Betrachtet man sich die Zoom-Aufnahme des Smartphones näher, so stellt man fest, dass diese recht flach und im gesamten unscharf wirkt.

DSLR vs. Smartphone: Zoom-Aufnahmen im Vergleich

Obere Reihe: links: Zoom-Aufnahme mit der DSLR, rechts: Zoom-Aufnahme mit dem Smartphone, untere Reihe: links: Details der Zoom-Aufnahme mit der DSLR, rechts: Details der Zoom-Aufnahme mit dem Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht

Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen gehören zur Königsdisziplin einer Kamera. Hier kommt es vor allem auf die Grösse des Sensors und das gewählte Objektiv an. Bei unserem Test haben wir sowohl im Automatikmodus, als auch im manuellen Modus mit angepassten ISO-Wert und längerer Belichtungszeit fotografiert. Im direkten Vergleich muss man sagen, dass sich das Galaxy Note 8 sehr gut geschlagen hat. Vor allem im manuellen Modus. Die Aufnahme wirkt klar und weniger körnig, als die Aufnahme mit der Canon 700D mit dem Standardobjektiv. Allerdings lässt sich der ISO-Wert nicht bei allen Smartphone-Modellen anpassen, weshalb die meisten Aufnahmen mit dem Smartphone bei wenig Licht eher dunkel und weniger klar wirken. Wählt man hier ein lichtstarkes Objektiv für seine DSLR wären die Aufnahmen klarer und weniger körnig. Ebenso ist der Einsatz eines Statives von Vorteil. Dadurch kann man den ISO-Wert klein halten und mit der Belichtungszeit spielen.

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht im Automatikmodus

Aufnahmen bei wenig Licht. Beide Bilder wurden im Automatikmodus aufgenommen – links: DSLR, rechts: Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Aufnahmen bei wenig Licht mit angepasstem ISO und Verschlusszeit

Aufnahmen bei wenig Licht. Beide Bilder wurden mit angepasstem ISO-Wert und Verschlusszeit aufgenommen – links: DSLR, rechts: Smartphone

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen

Besonders attraktiv wirken Porträtaufnahmen, wenn der Hintergrund eine gewisse Unschärfe aufweist. Viele Smartphone-Modelle können dies allerdings nicht leisten. Die Aufnahmen wirken dann flacher und dunkler – ohne die Unschärfe im Hintergrund. Beim Galaxy Note 8 ist dies allerdings möglich. Mit Hilfe des „Live-Fokus“ lässt sich die Hintergrundunschärfe anpassen. Natürlich ist das Ergebnis nicht so überzeugend wie bei einer DSLR aber für den Schnappschuss zwischendurch ausreichend. Betrachtet man sich die Aufnahmen im Detail, wird die Stärke der DSLR sichtbar. Bei der Aufnahme mit dem Note 8 sind insbesondere die Kanten an den Haaren entlang nicht ganz so sauber, wie bei der Aufnahme mit der DSLR.

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen im Vergleich

Porträtaufnahmen – links: DSLR, rechts: Smartphone mit Live-Fokus

DSLR vs. Smartphone: Porträtaufnahmen mit dem Smartphone

Porträtaufnahmen mit dem Smartphone – links: Aufnahme ohne Live-Fokus, rechts: Live-Fokus Schwäche an den Haarspitzen

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen

Hier lässt sich die Stärke der Galaxy Note 8 Kamera besonders deutlich erkennen. Gerade bei guten Lichtverhältnissen ist sowohl das Smartphone als auch die DSLR in der Lage, gestochen scharfe Landschaftsaufnahmen zu machen. Nimmt man dann noch ein Stativ zur Hilfe, sind selbst beim Hineinzoomen in die fertige Aufnahme alle Details klar und deutlich zu erkennen.

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen mit der Canon 700D

Landschaftsaufnahmen mit der Canon 700D

DSLR vs. Smartphone: Landschaftsaufnahmen mit dem Samsung Galaxy Note 8

Landschaftsaufnahmen mit dem Samsung Galaxy Note 8

Fazit: Welche Kamera eignet sich für welche Zwecke?

Sowohl die DSLR als auch das Smartphone haben ihre Vorteile. Während das Smartphone immer einsatzbereit ist, muss eine DSLR für brillante Aufnahmen häufig erst richtig eingestellt werden. Dafür überzeugen die Aufnahmen dann aber in Klarheit, Schärfe und Farbtreue. Möchte man ganz auf den Einsatz einer DSLR verzichten, lohnt sich die Investition in ein Smartphone mit guter Kamera. Denn herkömmliche Standardmodelle verfügen meist nur über einen digitalen Zoom oder sind nicht in der Lage den ISO-Wert oder die Hintergrundunschärfe anzupassen. Prinzipiell sollte man insbesondere mit dem Smartphone auf gute Lichtverhältnisse setzen, damit die Aufnahmen später auch klar und deutlich werden. Grundsätzlich sollte man sich überlegen, für welchen Zweck man eine Kamera benötigt. Möchten Sie eher Schnappschüsse online teilen, sind Sie mit einem aktuellen Smartphone gut bedient. Sollen es hingegen hochwertige und detailgetreue Aufnahmen werden, die auch bestimmte Lichtstimmungen einfangen, dann ist eine DSLR unverzichtbar.

Nahaufnahme eines Laubblattes ohne Zoom

Smartphonefotos – Technik richtig ausnutzen

Langsam aber sicher werden Smartphone-Kameras zu einer fortlaufend grösseren Konkurrenz für die Kompaktkamera. Das Smartphone ist immer und überall dabei und kann spontane Schnappschüsse jederzeit einfangen. Dabei entwickelt sich die Technik rasend schnell, wobei die Smartphonefoto-Technologie stetig optimiert wird. Doch was kann solch eine Kamera wirklich? Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Wahl des passenden Smartphones hinsichtlich der Kamera beachten sollten und mit welchen Tricks Sie Ihr Motiv perfekt in Szene setzen.

Basisanforderungen der Kamera

Bereits beim Kauf eines Smartphones sollten Sie einige Aspekte der eingebauten Kamera etwas genauer unter die Lupe nehmen. Als ein Kriterium ist der Sensor zu betrachten. Dieser sollte eine hohe Auflösung besitzen, das heisst die Anzahl der Pixel auf dem Sensor liegt optimaler Weise etwa zwischen 8 und 12 Megapixeln. Allerdings ist allein die Pixelzahl nicht alles. Entscheidend ist auch die Pixelgrösse. Da der Sensor einer Smartphone-Kamera, durch die schmale Bauart des Smartphones, relativ klein ist, schrumpft mit der Zunahme an Pixeln gleichzeitig ihre Grösse. Je kleiner ein Bildpunkt, desto weniger Licht kann dieser einfangen. Dadurch können Bildrauschen und Bildartefakte entstehen, welche die Qualität deutlich verringern. Die Pixelgrösse lässt sich durch die Sensorgrösse bestimmen.
Der zweite wichtige Aspekt ist die Blende. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Blendenzahl etwa zwischen f/1.7 und f/2.0 liegt. Dies sichert zu, dass das Foto auch bei schwacher Umgebungsbeleuchtung noch ausreichend belichtet wird, wodurch die Qualität erhalten bleibt.

Mit diesen beiden Kriterien ist bereits die Grundvoraussetzung für gute Fotos geschaffen. Natürlich bietet eine Smartphone-Kamera weitere Zusatzfunktionen, welche aber nicht zwingend notwendig sind, wenn Sie beim Fotografieren die richtigen Tricks anwenden.

Vier Tipps für perfekte Smartphonefotos

1. Auf den Zoom verzichten

Smartphones stellen nur einen digitalen Zoom bereit. Bei Nahaufnahmen sollten Sie deshalb lieber näher an das Motiv herangehen, statt den Zoom zu verwenden. Hierdurch wird die Auflösung beibehalten und das Bild wird nicht zu verpixelt.

2. Eigener Bildfokus durch Touch

Abgesehen vom Autofokus, den die meisten Smartphones verwenden, können Sie auch den Touch-Fokus anwenden. Damit können Sie Ihr Foto individueller gestalten. Der gewünschte Gegenstand kann durch ein Tippen auf das Smartphone-Display in Szene gesetzt werden.

3. Smartphone stabilisieren

Um besonders bei schlechteren Lichtverhältnissen ein verwackeltes, unscharfes Bild zu vermeiden, können Sie das Smartphone, wenn vorhanden, einfach auf einem Stativ platzieren. Genauso gut eignet sich natürlich auch eine Wand oder ein anderer fester Gegenstand, an den das Smartphone gelehnt werden kann. Mit einem Fernauslöser lassen sich dann bequem Fotos aufnehmen. Zudem kann auch ein integrierter optischer Bildstabilisator beim Schiessen eines scharfen Bildes Abhilfe schaffen.

4. Tages- und Blitzlicht

Belichtung ist das A und O. Am besten nutzen Sie dafür Tageslicht, um ein helles Bild mit hoher Qualität zu erzielen. Sollten Sie jedoch einen Blitz verwenden, ist ein Xenon-Blitz statt LED zu empfehlen. Dieser benötigt eine geringere Belichtungszeit, wodurch Bildunschärfe vermieden wird. Alternativ kann aber auch ein doppelter LED-Blitz zu einer natürlicheren Beleuchtung führen.

Bye bye Digitalkamera?

Im Vergleich zu einer Digitalkamera kann die Smartphone-Kamera nicht zu 100 Prozent mithalten. Aufgrund der bauartbedingten kleinen Sensoren ist die Qualität der Fotos, die mit einem Smartphone aufgenommen werden, generell geringer als die, die durch eine Digitalkamera entstehen. Zusätzlich führt schlechte Belichtung zu einem Qualitätsverlust.

Weiterhin ist anzumerken, dass Smartphones nur einen digitalen Zoom enthalten. Dieser vergrössert einen Ausschnitt des Bildes nur auf dem Display. Folge ist eine geringere Auflösung und dadurch wiederrum ein Qualitätsverlust. Digitalkameras hingegen punkten in der Regel mit einem optischen Zoom, der die Auflösung des Fotos nicht beeinflusst.

Trotz allem holen Smartphone-Kameras immer weiter auf. Mit einer Auflösung von 12 Megapixeln bieten moderne Smartphone-Kameras für ihre Verhältnisse eine hohe Bildqualität. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, Bilder im Rohdatenformat (RAW) zu fotografieren. Es werden keine Daten komprimiert, weshalb die Bildbearbeitung im Nachhinein erweitert wird. Auch die Bildverarbeitung geschieht in einem hohen Tempo. In wenigen Sekunden können mehrere Bilder hintereinander aufgenommen und gespeichert werden.

Frau macht Fotos mit dem Smartphone auf einer Wanderung

Der richtige Effekt

Während der Aufnahme eines Fotos oder auch im Nachhinein können Sie mit Hilfe verschiedener Fotofilter Ihrem Bild den letzten Schliff verleihen. Standard-Filter, die jedes Smartphone bieten, sind der Schwarz-Weiss- und der Sepia-Filter. Der Schwarz-Weiss-Filter verschafft Ihrer Aufnahme eine gewisse Seriosität, da bei diesem Effekt alle Farben entsättigt sind. Wenn Sie den Sepia-Filter verwenden, wirkt das Foto hingegen eher nostalgisch. Generell ist zu sagen, dass Effekte, die die Farben gelb, orange oder rot enthalten, eine warme Stimmung erzeugen. Andere Farben, wie blau oder grün, lassen das Bild eher kalt erscheinen. Einen besonderen Effekt liefert ausserdem das Fischauge. Durch die Verzerrung des Bildes wirkt beispielsweise eine Landschaftsaufnahme grösser und weiter.

Fazit

Trotzdem Smartphone-Kameras bezüglich des fehlenden optischen Zooms und tendenziell geringerer Lichtstärke nicht ganz mit guten Kompaktkameras mithalten können, sind sie unschlagbar praktisch und immer dabei. Dadurch gewannen sie in den letzten Jahren rasant an Wichtigkeit und eine gute Kamera ist ein wichtiges Kaufkriterium bei einem neuen Smartphone. Besonders bei Schnappschüssen im Tageslicht stehen sie den Kompakten in nichts mehr nach.

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Die 5 coolsten Fotogadgets für das Smartphone

Fast jeder besitzt heutzutage ein Smartphone. Mittlerweile werden sie jedoch nicht mehr nur für ihren ursprünglichen Zweck genutzt – nämlich dem Telefonieren und dem Versenden von Nachrichten – sondern vor allem auch für das Festhalten von einmaligen Momenten auf Fotos. Einige Smartphone-Kameras haben mittlerweile so eine hohe Bildauflösung, dass sie locker mit handelsüblichen Digitalkameras mithalten können. Um das Knipsen mit dem Smartphone noch spannender zu gestalten, gibt es zahlreiche Gadgets auf dem Markt. Hier stellen wir Ihnen die Coolsten und Praktischsten vor.

Ein Stativ als Stütze für das Smartphone

Falls Sie eine unruhige Hand haben oder die Lichtverhältnisse schlecht sind, benötigen Sie einen ruhigen Untergrund. Hierfür ist ein Stativ genau das Richtige. Mittlerweile gibt es unzählige, zum Teil sehr günstige Produkte in diesem Bereich. Wenn Sie also gestochen scharfe Fotos ohne Wackler möchten oder eventuell auch selbst mit drauf sein wollen, ohne Ihr Smartphone in fremde Hände verleihen zu müssen, wäre ein Stativ eine nützliche Ergänzung.

Ein Smartphone auf einem Stativ

Mit dem Selfie-Stick kommt das Smartphone hoch hinaus

Auch der Selfie-Stick ist eine nützliche Erfindung für das Smartphone und inzwischen kaum mehr wegzudenken. Nicht nur an beliebten Sehenswürdigkeiten tummeln sich Menschen mit dieser Armverlängerung, auch auf Partys oder Konzerten erfreuen sie sich immer grösserer Beliebtheit. Auch hier gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl von verschiedenen Anbietern. Selfie-Sticks verbinden sich zumeist via Bluetooth mit dem Smartphone, was bei intensiver Nutzung die Akkulaufzeit verringert.

Mit einem Selfie-Stick lassen sich Sehenswürdigkeiten mit aufs Foto bringen

Mit Objektiven wie die Profis fotografieren

Für Personen, die gern und viel mit ihrem Smartphone fotografieren, ergibt sich bisweilen ein Problem: Richtig schöne Detailaufnahmen sind schwierig, da die Kameras schnell an ihre Grenzen stossen. Hier können externe Objektive Abhilfe schaffen. Diese lassen sich entweder aufsetzen – wobei man hier darauf achten muss, dass diese mit dem eigenen Gerät kompatibel sind – oder magnetisch an der Aussenseite des Smartphones befestigen. Damit lassen sich jedoch nicht nur detaillierte Aufnahmen machen sondern, je nach Objektiv auch unterschiedliche Effekte, wie beispielsweise ein Fisheye-Effekt, erzeugen.

Mit Objektiven für das Smartphone lassen sich tolle Detailaufnahmen machen

 

Das perfekte Selfie mit lumineszierender Hülle

Die neueste Innovation aus dem Bereich Zubehör für das Smartphone ist ein leuchtendes Case, das zu jeder Tageszeit perfektes Licht für Ihre Selfies liefert. Verwackelte Bilder in der Dunkelheit sind mit einer solchen Hülle passé. An ihr sind kleine LED-Lampen angebracht, deren Stärke mitunter auch regulierbar ist. Da sie noch relativ neu sind, gibt es bisher nicht allzu viele Anbieter solcher Hüllen. Dies wird sich jedoch in der nächsten Zeit ändern. Durch die internen Akkus zapft das Case nicht die Energie des Smartphones ab, was ungemein praktisch ist. Dieses Gadget befindet sich definitiv auf dem Vormarsch!

Mit einer LED Hülle können Sie auch in der Dunkelheit schöne Selfies von sich machen

 

Per Fernauslöser das perfekte Gruppenfoto schiessen

Ein Gagdet, das vor allem bei Gruppenfotos Erleichterung bringt: Ein Fernauslöser, der sich mittels Bluetooth ganz einfach mit dem Smartphone verbindet. Vorbei sind die Zeiten, in denen akrobatische Meisterleistungen vollbracht werden mussten, damit alle Personen gut sichtbar auf das Bild passen. Zudem sah es meist unschön aus, wenn der störende Arm des Smartphonehalters auf dem Foto zu sehen war. Dies liess sich nicht vermeiden, wenn man mit dem Finger überhaupt in die Nähe des Auslösers kommen wollte. Mit einem Fernauslöser können Sie sich und Ihre Gruppe seelenruhig in Position bringen, sodass jeder optimal auf dem Bildausschnitt zu sehen ist, bevor Sie auf den Auslöser drücken. So gibt es keine abgeschnittenen Köpfe oder Arme mehr. Zudem lassen sich mit einem Fernauslöser ausgefallene Motive ablichten: Haben Sie schon einmal eine menschliche Pyramide probiert oder einen Buchstaben mit Ihrem Körper geformt? Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt.

Mit einem Fernauslöser lassen sich coole Motive schiessen