Fotograf überprüft Aufnahmen auf dem Kameradisplay

Freelance-Fotograf: Der Weg in die Selbstständigkeit

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For many passionate photographers it is a long-cherished dream to turn their hobby into a profession. Those who are always looking for new creative challenges in everyday life will sooner or later ask themselves whether this artistic activity can also be combined with professional life. In this article we will inform you about the possible ways of starting a secondary business or self-employed as a photographer and explain the basic requirements as a freelance photographer.

Possible career paths as a photographer

There are various ways of working professionally as a photographer. A traditional apprenticeship as a “photographer / in EFZ”, which is theoretically completed in the vocational school and practically in a photo studio. However, it is still possible to take the career path of the photographer via a lateral entry or intensive self-study. Well-founded artistic and creative knowledge from other training courses, courses or private interests with sufficient practical experience make such a career possible.

Photographer processes photos on the PC

Career start in the secondary industry

Wenn Sie sich in einem neuen Berufsfeld etablieren wollen, ist es ratsam, dieses Unterfangen neben einem bestehenden Arbeitsverhältnis zu starten. Mit einer festen Anstellung ist es Ihnen sogar möglich, eine (Einzel-)Firma im Nebenerwerb zu gründen. Sich selbstständig zu machen, kann mitunter einige finanzielle Risiken bergen: Besitzer einer Einzelfirma haften mit Ihrem Privatvermögen. Bleiben Sie zunächst angestellt, haben Sie während der potenziell schwierigen Gründungsphase noch eine zusätzliche Sicherheit. Sie haben eine sichere Anstellung, auf die Sie notfalls zurückfallen können. Das Einkommen aus Ihrem bestehenden Arbeitsverhältnis deckt Ihre Lebenshaltungskosten. Im Falle eines Konkurses verringert sich durch dieses „Sicherheitsnetz“ das Risiko, in den Privatkonkurs zu geraten.

Haben Sie vor, nebenberuflich als Fotograf zu arbeiten, benötigen Sie natürlich die Zustimmung und Akzeptanz Ihres Arbeitgebers: Ihre Tätigkeit darf nicht gegen Festlegungen in Ihrem Arbeitsvertrag verstossen. Zusätzlich darf Ihre neue Firma nicht in Konkurrenz mit Ihrem derzeitigen Unternehmen stehen, wie das Obligationenrecht in Art. 321a festlegt:

„Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses darf der Arbeitnehmer keine Arbeit gegen Entgelt für einen Dritten leisten, soweit er dadurch seine Treuepflicht verletzt, insbesondere den Arbeitgeber konkurrenziert.“

Sie dürfen demnach auch keine selbstständigen Geschäfte mit Kunden Ihres Arbeitgebers unterhalten. In solchen Fällen besteht ansonsten die Gefahr einer fristlosen Kündigung. Wenn Sie weiterhin eine Vollzeittätigkeit ausüben wollen, müssen Sie zudem mit einer gesteigerten Arbeitsbelastung rechnen. Mit der Zustimmung Ihres Arbeitgebers können Sie natürlich auch von einer Vollzeit- in eine Teilzeiteinstellung übergehen und haben somit mehr Zeit und Energie für Ihre Nebentätigkeit als Fotograf.

Beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie eine Einzelfirma in der Schweiz gründen wollen:

  • Holen Sie vorab die nötigen Bewilligungen ein, klären Sie die Anerkennung der Selbstständigkeit bei der AHV-Ausgleichskasse, prüfen Sie erforderliche Versicherungen.
  • Legen Sie einen Standort und einen Namen für Ihre Firma fest – bei Einzelfirmen muss Ihr Nachname im Firmennamen enthalten sein.
  • Melden Sie sich bei der SVA Zürich für Ihre Beiträge zur Sozialversicherung an.
  • Ab einem Jahresumsatz von 100.000 Franken ist das Unternehmen mehrwertsteuerpflichtig.
  • Ab einem Jahresumsatz von 100.000 Franken ist ein Eintrag ins Handelsregister verpflichtend.

Wichtig: Sozialversicherungsbeiträge werden erst ab einem jährlichen Einkommen von 2.300 Franken fällig. Liegt die Lohnsumme noch unter diesem Betrag, sind die Sozialabgaben freiwillig. Bei der Steuererklärung müssen Sie das Einkommen aus einer Nebentätigkeit jedoch stets in voller Höhe angeben, sonst drohen empfindliche Strafen. Auch beim Nebenerwerb können Sie allerdings Abzüge für Berufsauslagen geltend machen.

Self-employment as a contract photographer - How to turn your hobby into a profession

Selbstständigkeit für Fotografen

Ob Sie nun den Einstieg über ein Nebengewerbe wählen oder sich von Anfang an völlig auf die Selbstständigkeit konzentrieren – der Weg zum Freelancer-Fotograf verläuft nicht immer geradlinig. Für eine erfolgreiche, selbstständige Tätigkeit als Fotograf benötigen Sie geschulte Fotografie-Kenntnisse. Diese können Sie im Selbststudium oder in einer Weiterbildung erlangen, aber vor allem zählt natürlich die praktische Erfahrung. Hier haben wir ein paar konkrete Tipps für angehende Freelance-Fotografen gesammelt:

1. Schulen und perfektionieren Sie Ihre Fotokünste.

Als selbstständiger Fotograf müssen Sie stets in Übung bleiben und Ihre Fähigkeiten verbessern sowie erhalten. Auch wenn Sie gerade keinen Auftrag haben, sollten Sie an kreativen Projekten arbeiten. Somit verbessern Sie stetig Ihre Skills und bauen zudem ein Portfolio auf. Mit diesem Portfolio können Sie sich bei Agenturen, aber auch auf der eigenen Webseite präsentieren und werden somit greifbarer für zukünftige Kunden.

2. Knüpfen Sie Kontakte im Fotografie-Business.

Bauen Sie Kontakte auf und pflegen Sie sie. Einerseits sollten Sie Ihr Portfolio möglichst bei einer Agentur unterbringen, andererseits aber auch das Networking nicht vernachlässigen. Pflegen Sie Beziehungen zu anderen kreativen Köpfen, zum Beispiel Grafikern und Designern – im besten Falle können Sie sich gegenseitig Kontakte zu Kunden und somit wertvolle Aufträge verschaffen.

3. Nutzen Sie die sozialen Netzwerke.

Neben traditionellem Networking können Sie auch die sozialen Medien nutzen, um sich als Fotograf zu etablieren. Viele selbstständige Fotografen pflegen beispielsweise einen Blog oder veröffentlichen einen Teil Ihrer Kunst auf Plattformen wie Instagram. Stellen Sie Kamera-Equipment vor, geben Sie Fototipps oder teilen Sie Ihre beeindruckendsten Aufnahmen: Der Kontakt zu einer interessierten Foto-Community kann dazu beitragen, Ihre Bekanntheit zu steigern und potenzielle Kunden kennenzulernen. Im besten Falle können Sie das Bloggen sogar als zweites Standbein nutzen.

4. Positionieren Sie sich als Fotograf.

Wenn Sie als Auftragsfotograf arbeiten möchten, sollten Sie sich auf einen Teilbereich der Fotografie konzentrieren, zum Beispiel Portrait-, Architektur-, Mode-, Landschafts- oder Werbefotografie. Durch einen Fokus auf ein bestimmtes Gebiet haben Sie eine höhere Chance, sich als Experte zu positionieren. Agenturen und auch private Kunden setzen ihr Vertrauen häufiger in spezialisierte Fotografen, wodurch Sie einen Wettbewerbsvorteil erhalten.

5. Sparen Sie Kosten beim Berufseinstieg.

As a freelance photographer, you need professional equipment and, if necessary, your own photo studio to carry out orders. However, especially when starting your career, it is advisable to slowly build up and accumulate this equipment instead of investing large sums from the start. You can rent studio rooms as needed or, under certain circumstances, set them up in your own four walls in order to keep costs down.

6. Join an association.

If you want to work full-time and independently as a photographer, membership in an association or association of photographers is also advisable. They usually offer legal advice , further training, an online presentation of their members, insurance solutions at special conditions and guidelines for calculating allowances and fees. The associations have different requirements for potential members – admission requirements are usually a portfolio review or proof of a certain professional experience. Professional associations for photographers currently active in Switzerland:

Conclusion

There are a particularly large number of autodidacts in artistic professions – and this knowledge and talent can certainly be turned into a successful career. If you plan to follow this „side entry“ path, you have to decide in advance whether you want to work part-time or full-time as a photographer. In many cases, a part-time job can sooner or later be converted into full-time self-employment. As a sole trader, you also have the option of converting your company form into a GmbH or AG – then you no longer have to be liable with your private assets.