Schweizer Flagge in den Schweizer Alpen – ein beliebtes Fotomotiv

Vorgestellt – der ifolor Fotoreport: So fotografiert die Schweiz in den Sommerferien

Bei einer von der IPSOS/Europ Assistance durchgeführten Studie gaben etwa zwei Drittel der befragten Schweizerinnen und Schweizer an, in die Sommerferien zu verreisen. Gegenüber 2016 ist dies ein Anstieg von etwa 9 Prozent. Mit dem gestiegenen Reisevolumen steigt letztlich auch die Anzahl an eindrucksvollen Sommererlebnissen, die es sich lohnt mit der eigenen Kamera festzuhalten. ifolor, der führende Schweizer Onlinedienstleister für personalisierte Fotoprodukte, hat im Rahmen einer Datenanalyse und Umfrage viele interessante Fakten über das Schweizer Reiseverhalten offengelegt. Die spannenden Ergebnisse wurden im ifolor Fotoreport «Sommer» festgehalten. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten vor.

Datenbasis für den Fotoreport

Für die im Fotoreport aufbereiteten Statistiken und Datenreihen wurden etwa 6,4 Millionen Ferienerlebnisse in Form von eingesandten Bildern anonymisiert erfasst und verarbeitet. Dafür wurden die in den Bildern enthaltenen Exif-Daten ausgelesen. Exif-Daten geben Aufschluss darüber, wie ein Bild erzeugt wurde und liefern Informationen über Kamerahersteller, Aufnahmezeitpunkt, Brennweite, Belichtungszeit, ISO-Wert und gegebenenfalls GPS Koordinaten. Sie geben hingegen keine privaten Informationen des Fotografen oder des fotografierten Motivs preis. Die erhobenen Daten beziehen sich auf die die Sommermonate der Jahre 2015, 2016 und 2017.

High-Noon statt goldener oder blauer Stunde, Wochenende statt Wochentags

Ein erster interessanter Fakt: Der Grossteil an analysierten Fotos wurde zur Mittagszeit aufgenommen. Laut vorliegender Daten wurde zwischen 11 und 13 Uhr circa 1,1 Millionen Mal der Auslöser betätigt. Dagegen fiel die Anzahl von in der goldenen Stunde, also kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang, gemachten Aufnahmen eher gering aus. Auch der Anteil der Aufnahmen zum Zeitpunkt der blauen Stunde, also die Zeit vor Sonnenaufgang und kurz nach Sonnenuntergang, war vergleichsweise gering.

Was den beliebtesten Wochentag zum Fotografieren betrifft, so konnte sich der Samstag gegenüber den sechs übrigen Wochentagen deutlich absetzen. Zweitbeliebtester Tag für das Schiessen von Fotos ist der Sonntag, gefolgt von dem Freitag auf Platz drei.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Die nächsten Ferien stehen bereits vor der Tür und Sie überlegen, was noch zu Hause gelassen werden kann, damit die Spiegelreflexkamera samt Austauschobjektive und Stativ doch noch in den Koffer hineinpasst? Wenn es nach der überwiegenden Meinung der ifolor Kunden geht, dann sollten Sie sich nicht weiter mit dem Kofferpacken bemühen.

Koffer mit Kamera, Reiseführern, Stativ und Sonnenbrille.

Greifen Sie für Ihre Ferienfotos doch einfach auf die Kamera Ihres Smartphones zurück. Auf diese Art entstanden in den Sommermonaten 2015, 2016 und 2017 immerhin ca. 42 Prozent der von ifolor erfassten Fotos. Dieser hohe Wert lässt sich wohl vor allem auf die hohe Flexibilität, die Anwendungsvielfalt und das geringe Gewicht unserer täglichen smarten Begleiter zurückführen. Was die Möglichkeiten von Smartphone-Aufnahmen betrifft, so haben wir in mehreren Beiträgen bereits gezeigt, dass heute eine überraschend hohe Foto-Qualität mit dem Smartphone möglich ist.

Dass der Fotografie mit dem Smartphone in gewissen Bereichen doch irgendwann Grenzen gesetzt sind, zeigen auch die Ergebnisse der Auswertung. Ganze 25 Prozent verlassen sich lieber auf ihre Spiegelreflex- und 25 Prozent auf ihre Kompaktkamera. Deutlich niedriger fällt die Nutzung von Bridge-und Systemkameras aus. Verschwindend gering ist auch der Anteil von Fotos, die mit einem Tablet aufgenommen wurden.

Die ifolor Sommerumfrage

Der zweite Teil des ifolor Fotoreports umfasst mehrere Fragen zum Thema Ferien. Bei der Sommerumfrage gaben 5900 Schweizerinnen und Schweizer unter anderem Auskunft darüber, wie sie fotografieren und besonders schöne Momente einfangen, welche Kamera sie für die Ferien einpacken und wann sie die eigenen Aufnahmen betrachten.

Die Frage nach dem «Wie»

Momente kommen und gehen – manchmal sind sie im nächsten Augenblick auch schon wieder weg. Da stellt sich doch vor allem eine Frage: Wie gelingt es, solche Erlebnisse festzuhalten, damit wir sie auch später noch in Erinnerung behalten? Auf diese Frage hin gaben 75 Prozent der befragten Personen an, dass Fotos für sie unentbehrlich sind. Davon nehmen 18 Prozent der Befragten Fotos vorwiegend auf, um sie später Freunden und Familie zeigen zu können. Die übrigen 57 Prozent verspüren gar das Gefühl, dass ohne Ferienfotos keine Sommerferien stattgefunden haben.

Doch nicht jeder benutzt die Kamera zum Einfangen besonderer Momente. Für 5 Prozent der Befragten spielte das bewusste Erleben und Verinnerlichen solcher Momente eine wichtigere Rolle, als diese auf Fotos festzuhalten. Interessanterweise gaben im italienischsprachigen Teil der Schweiz mit 12 Prozent mehr als doppelt so viele diese Antwort an.

Caption: Die Befragung ergibt einen hohen Anteil für die Verwendung von Smartphone-Kameras. Der Umfrage nach hat sie fast immer die Nase vorn, mit Ausnahme von der Städtefotografie, wo sich die Spiegelreflexkamera mit einem Abstand von 1,4 Prozent grösserer Beliebtheit erfreut.

Abbildung zeigt die durch eine Umfrage ermittelte Beliebtheit verschiedener Kameraarten in sich unterscheidenden Umgebungen.

Quelle: Ifolor Sommerferien Fotoreport S.21: Die Befragung ergibt einen hohen Anteil für die Verwendung von Smartphone-Kameras. Der Umfrage nach hat sie fast immer die Nase vorn, mit Ausnahme von der Städtefotografie, wo sich die Spiegelreflexkamera mit einem Abstand von 1,4 Prozent grösserer Beliebtheit erfreut.

 

Die Frage nach dem «Wann»

Die Stiefel vom vielen Wandern abgewetzt, die Haut von Sonne und frischer Bergluft berührt, die Speicherkarten der Kamera zum Bersten gefüllt mit schönen Erinnerungen – Sie sind wieder zurück. Der Alltag umspannt Sie bereits mit vielen Aufgaben. Wann also schauen Sie sich Ihre Ferienfotos an? Auch diese Frage wurde im ifolor Fotoreport gestellt und von den befragten Schweizerinnen und Schweizern nach besten Gewissen beantwortet. Die Hälfte der Befragten macht keine langen Umschweife und greift direkt nach dem Fotoalbum, um sich erneut in Ferienstimmung zu versetzen. Etwa jeder Fünfte gab an, zunächst den Alltagstrott meistern zu wollen, ehe sich den Fotos gewidmet wird. Andere sparen sich die sommerlichen Aufnahmen lieber für die bald folgende Winterzeit auf, um den Sommer herbeizuwünschen. 5 Prozent der Befragten gestanden, dass die auf Festplatten abgelegten Fotos häufig in Vergessenheit gerieten.

Fazit

Der Fotoreport von ifolor hält viele spannende Informationen zum Fotografierverhalten der Schweizerinnen und Schweizer bereit, präsentiert diese in anschaulichen Grafiken und offenbart überraschende Erkenntnisse. Weitere faszinierende und zum Teil kuriose Fakten wie zum Beispiel an welchen Tagen in den Jahren 2015, 2016 und 2017 in der Schweiz die meisten Aufnahmen entstanden sind, welche Fotomotive und Kamerahersteller besonders gefragt waren, in welchen Kantonen, Regionen oder Städten am häufigsten fotografiert wurde oder warum 43 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer keine Postkarten verschicken, erfahren Sie direkt im kostenlos verfügbaren Fotoreport.

Alles Weitere zum Fotoreport finden Sie unter www.ifolor.ch/fotoreport

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