Fotografie-Trends 2018

Fotografie-Trends 2018

Trends kommen und gehen – das ist auch in der Fotografie so. Um die Fotografie-Trends für das Jahr 2018 ausfindig zu machen, haben wir einen genauen Blick auf die gängigen sozialen Netzwerke, wie Instagram und Facebook, geworfen und uns die Trendprognosen der Bildagentur Shutterstock einmal genauer angesehen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, welche aktuellen Trends die Fotografie 2018 ausmachen. 

Fantasy-Trend in der Fotografie

Die Schaffung künstlicher Bildwelten, auch Fantasy genannt, ist laut dem «Creative Trends Report 2018» von Shutterstock einer der gefragtesten Styles in der Fotografie. Einmal im Jahr wertet Shutterstock Milliarden eigene Suchanfragen aus, um die wichtigsten visuellen und kreativen Trends zu ermitteln. Demnach stiegen die Suchanfragen nach bekannten Fantasy-Charakteren im Vergleich zum Vorjahr. Allein die Suchanfrage nach dem Begriff «Einhorn» stieg um 297 Prozent, dicht gefolgt von „Meerjungfrau“ mit einer Steigerung um 145 Prozent. Dieser Anstieg liegt nicht zuletzt an der Entwicklung der aktuellen Popkultur. Da wären beispielsweise TV-Serien wie «Game of Thrones» oder Fantasy Filme wie, «Thor» oder «Star Wars», die schon eine Weile eine ganze Generation prägen. Dies spiegelt sich nun auch in der Bildsprache wieder.

Fotografie-Trend 2018: Einhörner - mystische Welten

Trendmotiv: Kaktus

Eines der beliebtesten Bildmotive in der Fotografie und Werbebranche 2018 ist der Kaktus. Damit haben die stacheligen grünen Gewächse nicht nur die Interior- und Design-Welt, sondern auch die Fotografie-Welt erobert. Das bestätigen auch die gestiegenen Suchanfragen auf der Webseite der Bildagentur Shutterstock. Dort verzeichnet der Suchbegriff «Kaktus» ein Plus von 261% im Vergleich zum Vorjahr.

Trendmotiv 2018 Kaktus

Fotografie-Trend: Knallige Pastellfarben

In diesem Jahr erleben Pastellfarben ihre Renaissance. Und zwar in knalligen Farbzusammenstellungen nach dem «Colour Blocking» Schema. Je farbenfroher die Motive und Aufnahmen desto besser. Ganz vorne mit dabei sind Aufnahmen mit der Farbe «Blue Candy». Dies zeigt auch der Anstieg der Suchanfragen auf der Stockbilder-Plattform Shutterstock. Um ganze 609% sind diese gestiegen. Gefragt sind dabei vor allem Bilder mit auffälligen Farbkombinationen und künstlerischen Bildmotiven im Popart-Stil.

Fotografie-Trend 2018: Knallige Pastelltöne

Authentischer Fotografie-Trend: #nofilter

Schon seit einigen Jahren ist vor allem in den sozialen Netzwerken zu beobachten, dass der Trend zu einer authentischeren Bildbearbeitung und Motivwahl geht. Bei diesem Fotografie-Trend liegt der Fokus ganz klar auf ungefilterten Einblicken in den Alltag der Menschen. Dabei werden Schnappschüsse direkt mit dem Handy gemacht und auch sofort gepostet. Das kann das Selfie nach der täglichen Sporteinheit sein, um zu zeigen, wie stolz man auf sich ist oder ein kurzer Schnappschuss, der zeigt, wie man den morgendlichen Kaffee bei Sonnenschein geniesst. Nicht umsonst erfreut sich der Hashtag #nofilter auf der Bildplattform Instagram mit über 228 Millionen Bildeinträgen weltweit sehr grosser Beliebtheit. Und auch der Trendhashtag #fürmehrrealitätaufinstagram, der vor allem im deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung gewinnt, spiegelt mit immerhin 121.000 Bildeinträgen diesen Trend wieder.

Fotografie-Trend: Authentische Aufnahmen#

Technische Trends in der Fotografie

Neben der klassischen Fotografie gibt es noch den Trend des bewegten Bildes. Diese Trendentwicklung ist auch auf den sozialen Netzwerken, wie Instagram und Facebook zu beobachten. Während die Nutzer bis vor zwei bis drei Jahren ausschliesslich Bilder hochgeladen haben, sieht man aktuell immer häufiger kleine kurze Videosequenzen bis hin zu Live-Videos. Dies bestätigt auch die Social Media Expertin Carrie Kerpen von Likeable Media: «Facebook wird in fünf Jahren wahrscheinlich nur noch aus Videos bestehen.»[1] Und dieser Trend kommt nicht von ungefähr. Dank der heutigen Smartphone Modelle, die allesamt mit passablen Kameras ausgestattet sind, hat man die Video-Kamera quasi immer mit dabei. Mit ein paar Klicks und der passenden Bearbeitungs-App lassen sich so in nur wenigen Sekunden hochwertige Videos produzieren und direkt online teilen.

Mann mit Smartphone in einem beweglichen Selfiestick

Fazit

Schaut man sich die aktuellen Trends der Fotografie für das Jahr 2018 an, stellt man fest, dass die Welt der Fotografie breit gefächert ist. Von knalligen Pastellfarben über ungefilterte Alltagsschnappschüsse bis hin zu künstlerisch geschaffenen Bildwelten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben aktuellen Trends aus der Interior- und Popkultur-Welt, bestimmt auch der technische Fortschritt unser Fotografie-Verhalten. Denn durch immer besser werdende Smartphone-Kameras haben wir quasi in der Hosentasche alles dabei, um ein hochwertiges Bild oder Video aufzunehmen und in den sozialen Netzwerken zu teilen.

[1] https://www.lead-digital.de/social-fresh-die-top-5-social-media-trends-2018-aus-den-usa/

Strand mit Smartphone gefilmt

Cinemagraphs – Foto und Video zugleich

Was wir als hüpfendes @-Zeichen aus den Neunzigern oder als witzige Videoausschnitte in Chatverläufen kennen, erobert nun in edlem Design und hoher Qualität die digitale Werbewelt. Cinemagraphs sind eine Mischung aus Foto und Video, die sich auf Webseiten, Werbebannern und auf Sozialen Medien tummeln. Wir stellen Sie vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr ganz eigenes Cinemagraph erstellen können.

Fast schon wieder alt

Bereits 2011 entwickelten Jamie Beck (Fotografin) und Kevin Burg (Webdesigner) das erste Cinemagraph im Zuge der New Yorker Fashion Week. Mit ihren Fotos und seinem digitalen Know-how konnten sie Video und Foto vereinen. Nach ausgiebigem Brainstorming war der neue Begriff Cinemagraph gefunden. Seither kreieren die Beiden ausdrucksstarke Cinemagramme, wie sie im Deutschen genannt werden, für die ganz grossen Player der Modeindustrie wie Chanel und Balenciaga. Entdecken können Sie ihre Arbeiten auf Cinemagraphs.

Technische Grundlage: Plattformen mit Auto-Play

Doch, was ist dieses neue Format? Auch wenn der Vergleich zum GIF naheliegt, es ist kein GIF. Es ist möglich, ein Cinemagraph als GIF zu exportieren um Dateigrösse zu sparen, aber es reduziert die Qualität extrem. Das gängige Format für die bewegten Bilder ist .mp4 oder .mov.

Lange Zeit war das Medium eher im künstlerischen Bereich zu finden. Doch mit zunehmenden Online Vermarktung aller Art steigt der Druck, sich von der Konkurrenz abzuheben. Cinemagraphs, mit dezenter Bewegung, können den Header einer Webseite besonders interessant machen. Sie sind deutlich günstiger zu produzieren als Werbespots und heben sich durch ihren dezenten Stil von den überladenen, flackernden Werbebannern ab. Die Grundlage ist die Auto-Play Funktion einer Webseite, denn nur wenn das Cinemagraph automatisch und ohne extra Play-Button startet, kann es seine volle Wirkung entfalten.

 

Soziale Medien wie Facebook und Instagram haben bereits seit Jahren Live-View und Auto-Play für Videos integriert. Nun ist Facebook dabei, diese Funktionen auch für Profilbilder und Header zu implementieren. Laut einer Studie von Advertising Age steigern Cinemagraphs die Reichweite um bis zu 71 Prozent gegenüber einem statischen Bild.

Die Kunst eines Cinemagraphs

Nicht nur als Grosskonzern, sondern auch als Hobby- oder Profifotograf, können Sie diese lebendigen Bilder auf Ihren Webseiten oder sozialen Kanälen nutzen, um Ihre Werke besser zu verbreiten. Einige Fotografen haben sich bereits intensiv mit dem künstlerischen Potential des Mediums auseinandergesetzt und es als festen Bestandteil in ihr Repertoire integriert.

Am besten wirkt ein Cinemagraph, wenn es eine Art Aha-Moment beinhaltet. Wenn der Betrachter die Bewegung im Bild entweder erst auf den zweiten Blick erkennt oder sie so subtil ist, dass er es fast schon als natürlich ansieht. Typische Motive sind eine Obstschale, auf deren Obst eine Fliege herumläuft oder eine Kaffeemaschine, bei der die Tasse scheinbar endlos mit Kaffee gefüllt wird.

 

Künstlerisch interessante Motive entstehen auch beim Spiel mit Schatten oder Spiegeln. Sind sowohl Model als auch Spiegelbild bzw. Schatten im Bild, können Sie durch die alleinige Bewegung des Schattens einen mystischen Effekt erzielen.

Das eigene Cinemagraph erstellen

Software für Cinemagraph-Profis

Seit Photoshop CS5 hat Adobe die Videobearbeitung mit integriert, damit lassen sich auch Cinemagraphs erstellen. Die Ausgangsdatei ist ein Video, dass Sie mit Hilfe einer videofähigen Kamera und eines Stativs selbst aufgenommen haben. Mit Photoshop wird dann eine statische Sequenz mit einer dynamischen zusammengebracht. Der Vorteil von Photoshop ist die hohe Qualität des Ergebnisses und das Sie die Videosequenz wie gewohnt künstlerisch bearbeiten können. Detaillierte Anleitungen finden Sie dazu im Internet.

Das kanadische Start-Up Flixel brachte 2013 seine Software zur intuitiven Erstellung von Cinemagraphs auf den Markt. Die Software ist wirklich sehr einfach zu bedienen und erzielt hochwertige Ergebnisse, schlägt aber mit Allround-Paket-Preisen von 200 US-Dollar pro Jahr zu Buche und ist nur für Mac und iOS Geräte verfügbar. In Kooperation mit Shutterstock hat Flixel eine Share Plattform angegliedert, auf die sich die User austauschen und ihre Werke kommerziell zur Verfügung stellen können.

Apps für Cinemagraph-Einsteiger

Wenn Sie sich erstmal spielerisch an die lebenden Bilder annähern wollen, gibt es unzählige Smartphone Apps, sowohl für iOS als auch für Android.

 

Die App Loopsie ist für beide Betriebssysteme erhältlich. Hier nehmen Sie mit der App zunächst ein Video auf. Ein Stativ ist zu empfehlen, da die App nur die Bearbeitung eines stabilen Videos zulässt und es die Qualität enorm steigert. Sind die Kriterien erfüllt, wählen Sie im nächsten Schritt den Bereich im Bild aus, der bewegt werden soll. Fahren Sie dafür einfach mit dem Finger über den gewünschten Bereich. Um detaillierter Arbeiten zu können, zoomen Sie wie gewohnt mit zwei Fingern in den gewünschten Ausschnitt. Um Fehler zu korrigieren, wählen Sie zwischen Einfrieren oder Animieren im unteren Bereich. Der sich bewegende Bereich wird während der gesamten Bearbeitung in Endlosschleife abgespielt. Ihr fertiges Loopsie können Sie nun direkt über Facebook, Instagram, WhatsApp und viele andere Kanäle teilen oder es für später auf Ihrem Speicher hinterlegen.

Ob als hochwertige Animation für Ihre Webpräsenz oder im privaten Bereich, die lebenden Bilder haben viel künstlerisches Potential und machen einfach Spass.

Schweizer Flagge in den Schweizer Alpen – ein beliebtes Fotomotiv

Vorgestellt – der ifolor Fotoreport: So fotografiert die Schweiz in den Sommerferien

Bei einer von der IPSOS/Europ Assistance durchgeführten Studie gaben etwa zwei Drittel der befragten Schweizerinnen und Schweizer an, in die Sommerferien zu verreisen. Gegenüber 2016 ist dies ein Anstieg von etwa 9 Prozent. Mit dem gestiegenen Reisevolumen steigt letztlich auch die Anzahl an eindrucksvollen Sommererlebnissen, die es sich lohnt mit der eigenen Kamera festzuhalten. ifolor, der führende Schweizer Onlinedienstleister für personalisierte Fotoprodukte, hat im Rahmen einer Datenanalyse und Umfrage viele interessante Fakten über das Schweizer Reiseverhalten offengelegt. Die spannenden Ergebnisse wurden im ifolor Fotoreport «Sommer» festgehalten. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten vor.

Datenbasis für den Fotoreport

Für die im Fotoreport aufbereiteten Statistiken und Datenreihen wurden etwa 6,4 Millionen Ferienerlebnisse in Form von eingesandten Bildern anonymisiert erfasst und verarbeitet. Dafür wurden die in den Bildern enthaltenen Exif-Daten ausgelesen. Exif-Daten geben Aufschluss darüber, wie ein Bild erzeugt wurde und liefern Informationen über Kamerahersteller, Aufnahmezeitpunkt, Brennweite, Belichtungszeit, ISO-Wert und gegebenenfalls GPS Koordinaten. Sie geben hingegen keine privaten Informationen des Fotografen oder des fotografierten Motivs preis. Die erhobenen Daten beziehen sich auf die die Sommermonate der Jahre 2015, 2016 und 2017.

High-Noon statt goldener oder blauer Stunde, Wochenende statt Wochentags

Ein erster interessanter Fakt: Der Grossteil an analysierten Fotos wurde zur Mittagszeit aufgenommen. Laut vorliegender Daten wurde zwischen 11 und 13 Uhr circa 1,1 Millionen Mal der Auslöser betätigt. Dagegen fiel die Anzahl von in der goldenen Stunde, also kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang, gemachten Aufnahmen eher gering aus. Auch der Anteil der Aufnahmen zum Zeitpunkt der blauen Stunde, also die Zeit vor Sonnenaufgang und kurz nach Sonnenuntergang, war vergleichsweise gering.

Was den beliebtesten Wochentag zum Fotografieren betrifft, so konnte sich der Samstag gegenüber den sechs übrigen Wochentagen deutlich absetzen. Zweitbeliebtester Tag für das Schiessen von Fotos ist der Sonntag, gefolgt von dem Freitag auf Platz drei.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Die nächsten Ferien stehen bereits vor der Tür und Sie überlegen, was noch zu Hause gelassen werden kann, damit die Spiegelreflexkamera samt Austauschobjektive und Stativ doch noch in den Koffer hineinpasst? Wenn es nach der überwiegenden Meinung der ifolor Kunden geht, dann sollten Sie sich nicht weiter mit dem Kofferpacken bemühen.

Koffer mit Kamera, Reiseführern, Stativ und Sonnenbrille.

Greifen Sie für Ihre Ferienfotos doch einfach auf die Kamera Ihres Smartphones zurück. Auf diese Art entstanden in den Sommermonaten 2015, 2016 und 2017 immerhin ca. 42 Prozent der von ifolor erfassten Fotos. Dieser hohe Wert lässt sich wohl vor allem auf die hohe Flexibilität, die Anwendungsvielfalt und das geringe Gewicht unserer täglichen smarten Begleiter zurückführen. Was die Möglichkeiten von Smartphone-Aufnahmen betrifft, so haben wir in mehreren Beiträgen bereits gezeigt, dass heute eine überraschend hohe Foto-Qualität mit dem Smartphone möglich ist.

Dass der Fotografie mit dem Smartphone in gewissen Bereichen doch irgendwann Grenzen gesetzt sind, zeigen auch die Ergebnisse der Auswertung. Ganze 25 Prozent verlassen sich lieber auf ihre Spiegelreflex- und 25 Prozent auf ihre Kompaktkamera. Deutlich niedriger fällt die Nutzung von Bridge-und Systemkameras aus. Verschwindend gering ist auch der Anteil von Fotos, die mit einem Tablet aufgenommen wurden.

Die ifolor Sommerumfrage

Der zweite Teil des ifolor Fotoreports umfasst mehrere Fragen zum Thema Ferien. Bei der Sommerumfrage gaben 5900 Schweizerinnen und Schweizer unter anderem Auskunft darüber, wie sie fotografieren und besonders schöne Momente einfangen, welche Kamera sie für die Ferien einpacken und wann sie die eigenen Aufnahmen betrachten.

Die Frage nach dem «Wie»

Momente kommen und gehen – manchmal sind sie im nächsten Augenblick auch schon wieder weg. Da stellt sich doch vor allem eine Frage: Wie gelingt es, solche Erlebnisse festzuhalten, damit wir sie auch später noch in Erinnerung behalten? Auf diese Frage hin gaben 75 Prozent der befragten Personen an, dass Fotos für sie unentbehrlich sind. Davon nehmen 18 Prozent der Befragten Fotos vorwiegend auf, um sie später Freunden und Familie zeigen zu können. Die übrigen 57 Prozent verspüren gar das Gefühl, dass ohne Ferienfotos keine Sommerferien stattgefunden haben.

Doch nicht jeder benutzt die Kamera zum Einfangen besonderer Momente. Für 5 Prozent der Befragten spielte das bewusste Erleben und Verinnerlichen solcher Momente eine wichtigere Rolle, als diese auf Fotos festzuhalten. Interessanterweise gaben im italienischsprachigen Teil der Schweiz mit 12 Prozent mehr als doppelt so viele diese Antwort an.

Caption: Die Befragung ergibt einen hohen Anteil für die Verwendung von Smartphone-Kameras. Der Umfrage nach hat sie fast immer die Nase vorn, mit Ausnahme von der Städtefotografie, wo sich die Spiegelreflexkamera mit einem Abstand von 1,4 Prozent grösserer Beliebtheit erfreut.

Abbildung zeigt die durch eine Umfrage ermittelte Beliebtheit verschiedener Kameraarten in sich unterscheidenden Umgebungen.

Quelle: Ifolor Sommerferien Fotoreport S.21: Die Befragung ergibt einen hohen Anteil für die Verwendung von Smartphone-Kameras. Der Umfrage nach hat sie fast immer die Nase vorn, mit Ausnahme von der Städtefotografie, wo sich die Spiegelreflexkamera mit einem Abstand von 1,4 Prozent grösserer Beliebtheit erfreut.

 

Die Frage nach dem «Wann»

Die Stiefel vom vielen Wandern abgewetzt, die Haut von Sonne und frischer Bergluft berührt, die Speicherkarten der Kamera zum Bersten gefüllt mit schönen Erinnerungen – Sie sind wieder zurück. Der Alltag umspannt Sie bereits mit vielen Aufgaben. Wann also schauen Sie sich Ihre Ferienfotos an? Auch diese Frage wurde im ifolor Fotoreport gestellt und von den befragten Schweizerinnen und Schweizern nach besten Gewissen beantwortet. Die Hälfte der Befragten macht keine langen Umschweife und greift direkt nach dem Fotoalbum, um sich erneut in Ferienstimmung zu versetzen. Etwa jeder Fünfte gab an, zunächst den Alltagstrott meistern zu wollen, ehe sich den Fotos gewidmet wird. Andere sparen sich die sommerlichen Aufnahmen lieber für die bald folgende Winterzeit auf, um den Sommer herbeizuwünschen. 5 Prozent der Befragten gestanden, dass die auf Festplatten abgelegten Fotos häufig in Vergessenheit gerieten.

Fazit

Der Fotoreport von ifolor hält viele spannende Informationen zum Fotografierverhalten der Schweizerinnen und Schweizer bereit, präsentiert diese in anschaulichen Grafiken und offenbart überraschende Erkenntnisse. Weitere faszinierende und zum Teil kuriose Fakten wie zum Beispiel an welchen Tagen in den Jahren 2015, 2016 und 2017 in der Schweiz die meisten Aufnahmen entstanden sind, welche Fotomotive und Kamerahersteller besonders gefragt waren, in welchen Kantonen, Regionen oder Städten am häufigsten fotografiert wurde oder warum 43 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer keine Postkarten verschicken, erfahren Sie direkt im kostenlos verfügbaren Fotoreport.

Alles Weitere zum Fotoreport finden Sie unter www.ifolor.ch/fotoreport

Fotografie auf Holz

DIY Anleitung – Fotos auf Holz drucken

Sie sind auf der Suche nach einer Inspiration für kreative Foto-Dekoration? Oder suchen Sie nach einem besonderen und persönlichen Fotogeschenk? Drucken Sie Ihre liebsten Fotos doch auf Holz und verschenken Sie diese an Ihre Familie oder Freunde. So verleihen Sie Ihren tollen Erinnerungen einen ganz besonderen Charme. Sie brauchen nur wenige Utensilien, etwas Zeit und ein wenig Geschick.

Fotos auf Holz drucken: Eindrucksvolle Deko und Geschenk für Freunde und Familie

Naturbelassene Materialien, wie vor allem Holz in Form dekorativer Accessoires und unterschiedlichster Möbelstücke, erfreuen sich immer grösser werdender Beliebtheit. Der rustikale Charme dieser Naturprodukte erlebt seit einiger Zeit einen regelrechten Aufschwung und ist in sämtlichen Variationen zu sehen.

Um das kreative Vorhaben umzusetzen, ein Foto auf Holz zu drucken, benötigen Sie zunächst ein Foto-Motiv. Dieses kann sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiss gewählt werden. Achten Sie dabei vor allem darauf, dass die Kontraste des Motivs gut erkennbar sind, da die Maserung des Holzes durchblicken wird.

Der besondere Charme, welcher durch das natürliche Material vermittelt wird, kann durch die Wahl des Motives noch besser in Szene gesetzt werden. Verwenden Sie z.B. alte Kindheitsfotos, um so Erinnerungen aufleben zu lassen, aktuelle Familienbilder oder beeindruckende Urlaubsbilder.

Neben einem schönen Foto-Motiv benötigen Sie folgende Utensilien: Naturbelassenes Holz in gewünschter Sorte, Farbgebung und Maserung, Schere, Winkelmesser, Stift zum Markieren, Holzsäge, Schleifpapier oder Stahlwolle, Pinsel, Foto-Transfer-Lack (Photo Patch Gel Medium, Fototransfer Medium o.ä.) und einen handelsüblichen weichen Küchenschwamm.

So fertigen Sie den Fotodruck auf Holz Schritt für Schritt an

  1. Drucken Sie zunächst das gewünschte Motiv mittels eines Laserdruckers in entsprechender Grösse auf Papier. Mit einem Tintenstrahlausdruck funktioniert es nicht. Einen (bunten) Laserdruck können Sie ganz einfach in dem Copy-Shop Ihres Vertrauens anfertigen lassen. Bitte verwenden Sie hierfür kein Fotopapier, sondern normales bis dünnes Kopierblatt.

Das Foto-Motiv wird spiegelverkehrt auf dem Holz zu sehen sein. Drucken Sie das Bild schon gespiegelt, um dies zu umgehen und achten darauf, dass die gewünschte Bildgrösse erhalten bleibt und nicht etwa vom Drucker automatisch angepasst wird.

  1. Schneiden Sie nun das Foto und das naturbelassene Holz auf die gewünschten Masse zu. Nehmen Sie sich dazu den Winkelmesser und einen Stift zur Hilfe, um die notwendigen Markierungen vorzunehmen.

Mit einem Winkelmesser und einem Bleistift wird das Holz auf die gewünschte Foto-Grösse gebracht. Daneben liegt die danach benötigte Holzsäge

  1. Schleifen Sie den gewünschten Holzabschnitt anschliessend mithilfe der Stahlwolle oder des Schleifpapiers glatt, um Splitter und scharfe Kanten zu vermeiden.

Das zugeschnittene Holzstück wird mit dunkler Stahlwolle glattgeschliffen, um Splitter zu vermeiden

  1. Nehmen Sie nun Ihr gedrucktes Foto, einen Pinsel und den Lack zur Hand. Streichen Sie die Vorderseite des Fotos, also die Motivseite, sowie das Holz mit dem Lack ein. Der Lack sollte nicht zu dick, aber überall auf dem Holz verteilt werden. Kleben Sie anschliessend das Bild mit dem Motiv nach unten auf das geschliffene Stück Holz.

Der ausgeschnittene Fotodruck wird auf der Vorderseite mit Klebemittel bestrichen
Achten Sie darauf, dass Sie den Fotoausdruck richtig positionieren und streichen Sie das Paper glatt. Am Ende dürfen keine Luftblasen mehr zwischen Papier und Holz sein.

Das Bild wird auf dem abgeschliffenen Holz positioniert und glattgestrichen

Lassen Sie den Lack ausreichend lang trocknen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, den Lack über Nacht an einem geeigneten Platz trocknen zu lassen.

Tipp: Falls es doch mal schnell gehen muss, können Sie Ihren elektrischen Haartrockner zur Hilfe nehmen. Nutzen Sie hierbei am besten die Kältestufe Ihres Gerätes.

  1. Ist der Lack vollständig getrocknet, befeuchten Sie den Küchenschwamm und das Papier mit ausreichend Wasser. Wischen Sie vorsichtig solange über das Papier, bis es sich vollständig vom Holz gelöst hat. Lassen Sie mit dem Foto versehene Stück Holz nun nochmals trocknen.

Das Papier des Fotodrucks auf Holz wird mit einem feuchten Küchenschwamm abgewaschen

  1. Um das Foto-Motiv auf dem Naturmaterial langfristig zu schützen, bestreichen Sie dieses nochmals mit einer dünnen Schicht Lack und lassen Sie es trocknen.

Der Fotodruck auf Holz wird mithilfe des Klebemittels versiegelt und geschützt.

Fertig!

Auf diesem Wege lassen sich auch Buchstützen für Regale oder ein selbstgemachtes Memory‑Spiel anfertigen. Die auf Holz gedruckten Fotos bieten sich ebenfalls als Platzkarten für Hochzeiten oder grosse Familienessen an.

Tipp: Sie können das Holz auch mit einer kleineren Leinwand ersetzen. Gestalten Sie diese doch zuvor mit Farben, Mustern oder Motiven Ihrer Wahl, um einen ganz besonderen Look zu kreieren.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Pokémon GO in Hamburg

Tipps für Pokémon GO

Die Pokémon Go App ist zurzeit in aller Munde. Das Augmented Reality Spiel (zu Deutsch erweiterte Realität) versetzt den User in die Lage, die niedlichen virtuellen Pokémon in seiner realen Umgebung zu fangen.

Das Spiel greift über GPS Daten auf den Standort des Spielers zu und projiziert über die Kamera des Smartphones die Pokémon in die aktuelle Umgebung des Spielers.

Mit Pokémon GO Erinnerungsfotos schiessen

Ist ein wildes Pokémon erschienen, gilt es dieses einzufangen. Durch Antippen des Pokémon wechselt man die Ansicht in den Kamera-Modus und hat die Möglichkeit, das Geschöpf zu fangen. Da die App bereits Zugriff auf die Kamera des Smartphones hat, kann man von seinen Pokémon-Abenteuern auch Fotos machen. Dazu betätigt man einfach den Kamera-Button auf dem Bildschirm und schon ist ein Schnappschuss gemacht.

Doch ein Foto von einem Pokémon auf dem Asphalt oder auf der Wiese sitzend ist nicht wirklich spannend.

Wir haben den Trend zum Anlass genommen, mit Pokémon GO Hamburg zu erkunden und tolle Erinnerungsfotos zu machen.

Dratini vor dem Michel in Hamburg

Die berühmte Hauptkirche Sankt Michaelis wird in Hamburg liebevoll „Michel“ genannt und ist ein Wahrzeichen der Metropole. Adresse: Englische Planke 1, 20459 Hamburg. Vielleicht findet ihr ja hier auch ein wildes Dratini?

Zum Glück gibt es an belebten Orten auch viele Pokémon und so muss man zumeist nicht lang warten, bis in der Stadt eines erscheint. Wichtig ist, dass der Augmented Reality Modus eingeschalten ist. Diesen könnt ihr direkt beim Fangen des Pokémons durch Betätigen des kleinen «AR» Schiebers aktivieren.

Nun müsst ihr das Pokémon nur noch richtig in Szene setzen. Das Tierchen hat seinen festen «Sitz» in der realen Welt. Wenn ihr also die Kamera bewegt, bleibt es nicht immer mittig, sondern verändert seine Position auf eurem Bildschirm. Somit könnt ihr durch Verändern eures Standortes oder der Perspektive das Pokémon platzieren. Gerade wenn ihr versucht, das Wesen vor einem hohen Gebäude abzulichten, müsst ihr möglicherweise in die Hocke gehen oder euch gar flach hinlegen, um die passende Perspektive zu bekommen. Denn kippt man das Handy zu weit, verschwindet das Pokémon vom Bildschirm.

Quapsel auf einem Springbrunnen

Wasserpokémon wie das Quapsel halten sich bevorzugt in der Nähe von Wasser auf. Am bekannten Hygieia-Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses habt ihr also gute Chancen eines zu fangen. Adresse: Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Pokémon anlocken – so geht’s

Ärgerlich ist es, wenn man unbedingt ein Erinnerungsfoto eines bestimmten Orts oder vor einer berühmten Sehenswürdigkeit aufnehmen möchte, aber kein Pokémon auftaucht. Bevor man ewig wartet – man will ja den Trip durch die Stadt auch genießen – kann man auch Pokémon anlocken.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Lockmodule und sogenannten Rauch.

Pokémon Lockmodule aktiviert der Spieler an einem festen Ort. Dort sind sie ab dem Einschalten für 30 Minuten aktiv und locken die kleinen Monster zuhauf an. Das schöne ist, dass die Module für alle Spieler an diesem Ort zugänglich sind. Hat man selbst kein Lockmodul zur Hand, kann man also vorhandene Module anderer Pokémaster nutzen. Kleiner Tipp: diese findet man häufig vor Schulen und Universitäten in der Mittagspause.

Anders als das Lockmodul, zieht der Rauch Pokémon nur für den Spieler selbst an. Dafür hat er den Vorteil, dass er den Spieler eine halbe Stunde lang begleitet. Er ist also ideal für eine Tour durch eine Stadt, um Pokémon Erinnerungsfotos zu schiessen.

Möchte man mit Pokémon eine neue Stadt erkunden, kann man sich einfach eine Route von Pokéstop zu Pokéstop suchen. Zentrumsnah gibt es sehr viele dieser Stops und somit wird der Spieler auf einer ihm unbekannten Route durch die Stadt geleitet und bekommt auch noch Pokébälle und andere wertvolle Items als Geschenk.

In den Pokéstops erhält man unter anderem Pokémon Eier. Diese kann man mithilfe eines Inkubators ausbrüten, indem man eine festgesetzte Kilometeranzahl zu Fuss zurücklegt. Je mehr Kilometer zum Ausbrüten der Eier nötig sind, desto seltener sind die Pokémon, die aus den Eiern schlüpfen. Bei einem ausgiebigen Entdeckungsspaziergang durch Hamburg kann man einige Eier ausbrüten!

Kleiner Tipp zum Ausbrüten von Poké-Eiern: Auch beim Busfahren kann man ausbrüten. Durch die vielen Stopps fährt der Bus langsam genug. Mit dem Auto jedoch lässt sich die App nicht austricksen.

Seeper in der Hamburger Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt wird täglich tausendfach fotografiert. Aber wer hat schon ein Erinnerungsfoto mit einem frisch gefangenen Pokémon? Das Wasserpokémon Seeper fühlt sich hier übrigens sehr wohl.

Pokémon Sicherheitshinweis

Bei der fröhlichen Jagd nach den kleinen Monstern darf man sein Umfeld nicht völlig vergessen. Zu hoch ist die Unfallgefahr beim Überqueren einer Strasse oder eines belebten Platzes.

Statt also ständig aufs Smartphone zu schauen, sollte man lieber die Vibrier-Funktion einstellen. Diese kann in den Einstellungen (kleines Zahnrad oben rechts) aktiviert werden. Wann immer ein wildes Pokémon in der Nähe ist, vibriert das Handy und macht den Spieler darauf aufmerksam.

Getreu dem Pokémon Motto «Catch em all» kann es aufgehen zur Suche nach den Monstern und lustigen Pokémon Erinnerungsfotos.

Zubat auf dem Hamburger Fischmarkt

Das Wilde Zubat hat sich am frühen morgen auf den berühmten Hamburger Fischmarkt verirrt.

Ein Selfie von den eigenen Füssen aufnehmen - Foto Trend 2015

Rückblick: Die Top 5 Fototrends 2015

Welche Foto-Trends bestimmten 2015 die Social Media Plattformen, liessen uns staunen oder entlockten uns ein Lächeln? Werfen Sie einen Blick zurück und lassen Sie uns gemeinsam die Top 5 Fototrends aus dem Jahr 2015 Revue passieren.

Foto Trend: Selfies in allen Varianten

Ein Selfie von den eigenen Füssen aufnehmen - Foto Trend 2015

Auch 2015 kam niemand an einem Selfie vorbei, denn Sie sind inzwischen salonfähig geworden. Da wundert es niemanden, dass 2015 der Selfie-Trend auch völlig neue Ausmasse annahm. Während der eigentliche Sinn eines Selfies ist, sich selbst vor einer mehr oder weniger schönen Kulisse selbst in Szene zu setzen, wurde 2015 der Fuss zum Mittelpunkt des Selfies. Unter dem Hashtag #Footsie lassen sich auf Instagram und Co. unzählige Bilder mit nackten Füssen finden. Sicherlich kein Trend für jedermann. Auch das allseits beliebte Duckface dankte 2015 ab und machte den Platz frei für das Fish Gape Selfie. Bei einem Fish Gape Selfie werden die Lippen nicht mehr zu einem Kussmund gespitzt, sondern ähnlich wie bei einem Fisch leicht geöffnet und man blickt frontal in die Linse der Kamera. Ein unverzichtbares Selfie Gadget, das 2015 immer häufiger zum Einsatz kam, war der Selfie-Stick. Durch ihn etablierte sich auch schon der nächste Trend, das Gruppenselfie #Usie. Da der Aufnahmewinkel mit dem Selfie-Stick grösser wird, passen natürlich auch mehr als zwei oder drei Personen auf ein solches Selbstbildnis.

Foto Trend: Tiere nehmen sich selbst auf

Ein Hund schiesst ein Selfie von sich selber

Schon seit Anbeginn des Internets sind Tiere jährlich ein grosser Trend. Auch 2015 gab es wieder allerlei kreative Ideen, sein Haustier humorvoll in Szene zu setzen. Die simpelste aber zugleich auch witzigste Idee: so tun, als würde das Tier von sich selbst ein Selfie schiessen. Dazu das Tier vor die Linse setzen, die Pfote des Tieres in Richtung Kamera strecken und auf den richtigen Moment für ein gelungenes Tier Selfie warten. Dieser Trend war 2015 aber nicht nur bei Haustieren sehr beliebt. Durch den Einsatz von Drohnen, die durch Windstösse oder Baumkronen auch mal abstürzten, wurden zahlreiche Aufnahmen von wilden Tieren geknipst, die interessiert in die Kameralinse der abgestürzten Drohne blickten.

Foto Trend: Jugendlichkeit in allen Facetten

Auch ältere Menschen nehmen sich der neuen Technik an und knipsen Selfies

„Forever young“ – so heisst nicht nur ein beliebter Song von Bob Dylan aus den 1970er Jahren, sondern auch die Devise für viele Junggebliebene. Der Wunsch nach ewiger Jugend hat sich 2015 auch in zahlreichen fotografischen Aufnahmen widergespiegelt. Ziel ist es der Welt zu zeigen, dass man eben noch nicht so alt ist, wie es einem die Zahl im Ausweis bescheinigen will. Daher schwangen sich 2015 ältere Herren und Damen auf ein Skateboard, zogen sich jugendlich an oder griffen selbst zum Smartphone, um den Enkeln ganz Stolz ein Selfie zu schicken.

Foto Trend: Nostalgie

Foto Trend Nostalgie: Fotos wurden 2015 gerne mit einer Polaroid-Kamera aufgenommen

Der Trend, sich auf Altbewährtes zu besinnen, machte 2015 auch vor der Fotografie keinen Halt. So wurden alte Fotografie-Techniken wie das Sofortbild oder die Lomographie Kamera stärker nachgefragt also noch in den Jahren davor. Während mit dem Beginn der Digitalisierung die Verkaufszahlen von Polaroid-Kameras stark sanken, lässt sich in der vergangen Zeit ein deutlicher Anstieg verzeichnen. Neue Modelle und eine besser Bildqualität sind wohl nur zwei Argumente, die für die alte Fototechnik sprechen. Die Devise lautet: nicht mehr 1000 Bilder eines einzigen Augenblickes, sondern ein gezieltes Bild, dass man sofort in den Händen halten kann. Auch in der Nachbearbeitung besann man sich auf die guten alten Schwarz-Weiss oder Sepia Aufnahmen aus den Anfängen der Fotografie.

Foto Trend: Bewegt-Bilder

Eine Video-Sequenz mit der App Instagram aufnehmen

Plattformen wie Instagram und Facebook machen es vor. Kurze Video-Sequenzen oder kleine animierte GIFs haben 2015 das Social Web erobert und dank Snapchat, Vine und Co. wird das Bewegtbild immer beliebter. 2015 war vor allem eine App in aller Munde: Snapchat. Mit der App können 10-Sekunden-Videos geteilt werden, die einen kurzen Blick auf den Alltag des Filmenden geben. Da diese Videos nach 24 Stunden automatisch wieder gelöscht werden, lassen sich hier auch allerhand Kuriose Einblicke in das Leben anderer Menschen finden. Auf Plattformen wie Vine steht der Humor im Vordergrund. Aufwendig produzierte 6-Sekunden-Clips sollen den Betrachter zum Schmunzeln bringen. Ein richtiger Vine Profi erstellt dabei vorher ein Storyboard, um jede Millisekunde perfekt auszunutzen. Instagram hingegen wird sehr gerne von der Beauty-Industrie genutzt, um in einem 30 Sekunden Clip kleine Schmink-Anleitungen mit der Welt zu teilen. Im Zeitraffer kann der Betrachter hier beispielsweise sehr schnell lernen, sich Smokey-Eyes selber zu schminken.

 

Gestaltungsideen für Ihr Fotobuch

Vier kreative Gestaltungstipps für Ihr Fotobuch

Das liebevoll gestaltete Fotobuch ist mit seinem ganz persönlichen Erinnerungswert jedes Jahr ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Gefüllt mit Schnappschüssen aus dem letzten Jahr, dem Sommerurlaub oder der grossen Familienfeier, soll es noch lange an die schöne Zeit erinnern und immer wieder zum Stöbern einladen. Neben ein paar zu beachtenden Grundregeln braucht es natürlich immer eine schöne Idee für das Thema und die Gestaltung eines kreativen Fotobuchs. Neben schönen Fotomotiven ist vor allem die Qualität und Auflösung Ihrer Aufnahmen wichtig. Je besser die Bildqualität, desto hochwertiger erscheinen die Bilder später im gedruckten Buch. Noch bevor Sie geeignete Motive auswählen, sollten Sie sich Gedanken über den Aufbau und das Thema Ihres Fotobuches machen. Um die Motive optimal in Szene zu setzen, empfiehlt es sich, die Seiten nicht zu überladen. Haben Sie von einem besonderen Tag oder Moment viele schöne Aufnahmen, ist ein Mosaik aus vielen kleinen Fotos ein echter Hingucker. Bevor es an die Anordnung und Ausrichtung der Bilder auf den einzelnen Seiten geht, benötigen Sie eine gute Idee, wie Sie aus dem Geschenk-Klassiker ein ganz besonderes Fotobuch zaubern.

Wir haben für Sie vier kreative Gestaltungsideen zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Fotobuch zu einem individuellen Geschenk machen.

Ein ganz persönliches Liederbuch

Mit dem eigenen Liederbuch textsicher durch die Weihnachtszeit

Neben gutem Essen, gehören Weihnachtslieder zu einer besinnlichen Zeit mit der Familie. Doch „Alle Jahre wieder“ die gleichen Lieder? Um auf einen Blick die schönsten Texte direkt vor sich zu haben, ist ein Buch mit den beliebtesten Weihnachtsliedern eine tolle Geschenkidee für den Heiligen Abend. Füllen Sie Ihr Liederbuch etwa mit Texten der schönsten winterlichen Kinderlieder, wie „Kling Glöckchen“, um auch die Kleinsten zum Mitsingen zu animieren. Für den weihnachtlichen Familien-Chor der Erwachsenen sorgen klassische Lieder, wie „Stille Nacht, heilige Nacht“, für eine besinnliche Stimmung. Persönliche Fotos der letzten Rodeltour, einer gemeinsamen Schneewanderung oder des Besuchs auf dem Weihnachtsmarkt ergänzen die Lieblingslieder des Beschenkten und verleihen dem Liederbuch eine ganz individuelle Note. Dazu passt: Fotobuch Spiral mit robuster Ringbindung und vielfältigen Vorlagen.

Das Fotobuch mit Gute-Nacht-Geschichten

Eine Gute-Nacht-Geschichte mit persönlichen Bildern ist besonders mitreissend

Kinder lieben Gute-Nacht-Geschichten. Sie wirken beruhigend, erleichtern das Einschlafen und gehören bei vielen Familien zum allabendlichen Ritual. Viele Kinder haben ihre ganz persönlichen Lieblings-Bücher, die regelmässig vor dem Schlafengehen zum Einsatz kommen. Besonders beliebt bei den Kleinen sind selbst ausgedachte Erzählungen, in denen ihr Lieblings-Teddy oder das Familien-Haustier eine Hauptrolle einnehmen. Gibt es bereits einen Liebling im Bücherregal, können Sie beispielsweise dessen Handlung mit neuen Ideen ergänzen oder die Geschichte fortführen, um ein eigenes Werk zu gestalten. Um die eigene Gute-Nacht-Geschichte noch lebendiger zu machen, können Sie die Zeilen in einem Fotobuch mit ein paar schönen Schnappschüssen ergänzen. Mit Bildern von gemeinsamen Erlebnissen und anderen passenden Motiven, die die Erzählungen zum Leben erwecken, wird die Gute-Nacht-Geschichte zu einem tollen Erlebnis für die ganze Familie. Dazu passt: Fotobuch Premium mit spezieller Leporello-Bindung, durch die die aufgeschlagenen Buchseiten flach aufliegen.

Ein Farbenspiel

Sepia-Aufnahme eines alten Autos am Strassenrand

Sie bearbeiten Ihre Bilder gern und möchten Ihre schönsten Motive in einem Fotobuch wirken lassen? Dann legen Sie zunächst einen einheitlichen Stil fest, der sich durch das ganze Buch ziehen soll. Je nach Thema der Fotos, können sie zum Beispiel einen ganzen Bildband in Schwarz-Weiss erstellen oder mit bestimmten Farbfiltern arbeiten. Liegt der Fokus immer auf einem bestimmten Objekt im Bild, dann setzen Sie es besonders in Szene, indem Sie es als einziges farbig hervorheben. Der Rest der Aufnahme bleibt in Graustufen.

Wenn Ihre Motive einer bestimmten Chronologie folgen, etwa bei Aufnahmen aus mehreren Jahren, können sie diese mit einem Farbverlauf des Hintergrundes hervorheben. Mit Sepia-Tönen können Sie Ihrem Fotobuch einen schönen Retro-Look verleihen. So können Sie Ihre Lieblingsaufnahmen künstlerisch in Szene setzen und ein Fotobuch der besonderen Art gestalten.

Dazu passt: Fotobuch Deluxe mit spezieller Lackierung der Buchseiten und verschiedenen Formaten

Mit dem Auge des Betrachters

Ein Hunde-Portrait aus Kindersicht
Um eine völlig andere Perspektive vom Familienausflug in den Zoo oder dem gemeinsamen Badeurlaub zu bekommen, überlassen Sie doch mal Ihren Kleinsten die Fotodokumentation. Nehmen Sie eine strapazierfähige Digitalkamera und los geht’s. Kinder sehen die Welt mit ganz anderen Augen und werden die Aufgabe mit viel Fantasie umsetzen. Mit ihrer Neugier und geringen Körpergrösse achten sie auf ganz andere Dinge in Ihrer Umgebung, als Erwachsene. Dabei entsteht etwa ein witziges Portrait des Familienhundes aus nächster Nähe in Augenhöhe oder eine tolle Aufnahme der Geburtstagstafel aus der Sicht des kleinen Fotografen. So wird das Familienerlebnis mit witzigen Schnappschüssen der etwas anderen Art festgehalten. Mit ein paar lustigen Sprüchen können Sie gemeinsam mit dem Nachwuchs-Fotografen ein ganz besonderes Fotobuch gestalten. Mit den originellen Motiven aus der Kinderperspektive, ist dies ein tolles Geschenk für die Grosseltern. Dazu passt: Fotobuch Easy mit komfortabler Spiralbindung im A5-Format.

Vier Bilderahmen an einer braunen Wand

Tipps zum Basteln schöner Bilderrahmen

Lassen Sie Ihre Bilder und Fotos in ganz individuellen Bilderrahmen erstrahlen. Wir haben für Sie einige Ideen gesammelt, wie Sie mit einfachen Mitteln tolle selbst gemachte Bilderrahmen herstellen können. Für unsere Do-It-Yourself Ideen brauchen Sie keine Werkstatt. Mit ein wenig Geschick und ein paar schönen Materialien können Sie wunderbare Effekte erzielen.

Bilderrahmen mit Spitze und Knöpfen und selbstgenähtes Kuscheltier

Spitze und Stoff – ganz verspielt

Für dieses Bilderrahmen-DIY können Sie einen ganz einfachen Rahmen in einem nicht zu grossen Format kaufen oder einen alten Bilderrahmen aus Ihrem Bestand aufpeppen. Gut geeignet sind Formate zwischen 10×15 cm und 20×30 cm. Ausserdem brauchen Sie Materialien wie Spitze, Stoff, Knöpfe und Sekundenkleber oder eine Heissklebepistole. Zusätzlich sehen auch floral bedrucktes Papier oder Muscheln hübsch aus.

Achten Sie auf die Farbabstimmung Ihrer Materialien – je nachdem, was für ein Bild Sie später in ihrem DIY Bilderrahmen präsentieren wollen. Spitze gibt es heute in vielen verschiedenen Farben und Breiten. Wählen Sie am besten einen Grundton aus und stimmen die Farben der anderen Bastelmaterialien darauf ab. Hübsch sind beispielsweise Pastelltöne, besonders für Babyfotos. Es geht aber auch knallig oder romantisch – zum Beispiel in Neonfarben oder Rottönen. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf.

Wenn Sie Papier und Spitze verwenden, sollten Sie zuerst das Papier auf den Bilderrahmen kleben. Die Spitze darf auch gern etwas überstehen. Oben drauf kommen dann Knöpfe, Muscheln oder andere Deko-Elemente. Und schon sind Sie fertig und haben ein tolles Geschenk oder einen bezaubernden Rahmen für Ihre Wohndekoration.

Eine kleine Tafel mit Holzrahmen hängt an einer alten Holztür

Die Bilder-Tafel

Eine etwas andere Idee ist die selbstgebastelte Tafel: Suchen Sie sich einen schönen Bilderrahmen in einem Format Ihrer Wahl. Kleinere Formate eignen sich zum Beispiel für den Tisch, grosse für die Wand. Ersetzten Sie die Glasscheibe durch eine dünne Holzplatte. Diese können Sie sich beispielweise im Baummarkt auf die gewünschten Masse zuschneiden lassen. Streichen Sie diese dann mit Tafelfarbe an. Setzen Sie danach die getrocknete Tafel in den Rahmen und befestigen diese von hinten mit kleinen Nägeln oder den Klemmen des Bilderrahmens. Sie können Ihre selbst kreierte Tafel aussen noch mit Fotos oder anderen Dekorationen bekleben und dann mit Tafelkreide beschriften.

Bilderrahmen aus dünnen Zweigen und Muscheln

Natürlich schön – mit Zweigen und Muscheln

Mit dünnen Ästen, Muscheln, Steinen, getrockneten Eberesche-Beeren, kleinen Tannenzapfen und anderen trockenen Naturmaterialien können Sie ganz einfach sehr schöne Bilderrahmen selbst gestalten. Für diese DIY-Idee benötigen Sie ausserdem dünnen Basteldraht, eine Heissklebepistole und einen einfachen Bilderrahmen mit glattem Rand. Sie können hier auch gerne grossformatige Rahmen nutzen, dann sollten Sie aber nicht zu viele Deko-Elemente anbringen, um ihn nicht zu überladen.

Binden Sie zuerst die Äste in der entsprechenden Länge und Breite mit Draht zusammen und befestigen Sie diese mit Hilfe der Heissklebepistole am Rahmen. An diese können Sie Ihre Beeren, Zapfen, Muscheln und anderen Materialien entweder mit Draht oder Kleber anbringen – ganz nach Geschmack und Jahreszeit.

Besonders toll wirken diese selbstgemachten Natur-Rahmen, wenn Sie Schwarz-Weiss oder Sepia-Fotografien darin präsentieren. Auch schöne Landschaftsaufnahmen lassen sich damit stimmungsvoll in Szene setzen.

Bilderrahmen aus strukturiertem alten Holz

Der Treibholz-Bilderrahmen

Aus selbst gesammeltem Treibholz vom Strand oder anderem alten Holz können Sie einen einzigartigen Bilderrahmen bauen. Dafür braucht es zugegeben ein wenig mehr Ausstattung und handwerkliches Geschick, aber das Ergebnis lohnt den Aufwand. Eine gute Holz-Säge, eine Gehrungslade, Schleifpapier und Holzleim gehören dazu.

Insbesondere müssen Holzteile in passenden Abmessungen gefunden werden bzw. grössere Stücke in Leisten geschnitten werden. Danach werden die Leisten auf Gehrung geschnitten, abgeschliffen und zusammengefügt. Ob Sie Ihr Bild mit oder ohne Glasscheibe präsentieren wollen, entscheiden Sie selbst. Lokale Glaser bieten meist den Zuschnitt von Glas auf individuelle Grössen an.

Eine ausführliche Bauanleitung für einen Bilderrahmen finden Sie hier: http://www.ratgeber-heimwerken.de/blog/poster-und-bilderrahmen-selber-bauen-aus-hol

Vintage Bilderrahmen

Vintage Look

Wenn Sie auf den Vintage-Look stehen, können Sie relativ unkompliziert einen einfachen Holzrahmen altern lassen. Sie brauchen nur weisse Acrylfarbe oder Krakelierlack (Reisslack), der zusätzlich Risse in der Farbe erzeugt, und Schleifpapier. Das Holz wird zuerst mit Schleifpapier angeraut. Danach müssen Sie mindestens zwei Schichten weisse Farbe auftragen und einzeln trocknen lassen. Diese darf ruhig ungleichmässig sein und Pinselstriche erkennen lassen, schliesslich gehört das zum gewünschten Effekt. Danach werden mit einem Linolbesteck (oder einer Schere bzw. einem Schraubenzieher) kleine Kerben in die Farbe gekratzt. Zum Schluss müssen Sie den Rest dann nur noch einmal mit Schleifpapier bearbeiten, vor allem an den Ecken und Kanten. Und schon können Sie Ihren Vintage-Bilderrahmen an die Wand hängen – vielleicht mit einem Foto, dass Sie haben digital altern lassen.

Quadratischer Bilderrahmen in vier Farben und zwei rot-weisse Holzherzen

Klein und fein und kunterbunt

Für ganz kleine Bilder können Sie einen Rahmen aus Holzresten selbst basteln. Schneiden Sie eine Holzleiste in vier gleichgrosse Stücke von jeweils 10 – 15 cm, je nach Breite der Leisten. Schleifen Sie diese ab und bemalen sie bunt. Fügen Sie diese zu einem Quadrat zusammen und verkleben die Kanten. Fixieren und austrocknen lassen und schon können Sie einen schönen Schnappschuss in Ihrem selbst gemachten Rahmen zeigen. Dieser kleine DIY Rahmen kommt ganz ohne Glasscheibe und Rückteil aus. Mit Hilfe eines kleinen Hakens können Sie ihr Kunstwerk an die Wand hängen.