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Free tools for custom watermarks on your photos

To protect your photos from copyright infringements or to establish your own brand, you can work with watermarks. These marks, which become recognisable by the incidence of light, originate from paper processing to identify the producing paper mill. They were and still are used to prevent counterfeits and copies of banknotes, personal documents, and digital data. Since digital images are also reproduced and used without permission, you can add your individual watermark to your photos for protection and branding. If you regularly publish pictures on social networks such as Facebook and Instagram or run a blog, such watermarks also serve as a distinguishing feature for your followers. For this marketing effect you can use your name, your email, the domain of your website, or your logo. In this article, we’ll introduce you to free tools that make it easy to brand your photos.

Watermark freeware for Windows

TSR Watermark Image Software is a good option for Windows, for example. With this program, you can watermark several images at once and save them into any destination folder. You can also use this program to create your watermark yourself – for example using an image of your logo or writing your email adress or website URL. Font, alignment, size, and colour are adjustable, as are the degree of transparency, the position, and the angle of the watermark. You can export your photos in different formats (jpeg, png, tiff, bmp, gif) and sizes. TSR Watermark Image Software is relatively intuitive and easy to use. The free version already offers numerous functions, while special additional options such as 3D effects are only available in the paid upgrade.

Benutzeroberfläche von TSR Watermark Image Software

Free watermark tool for MacOS

With watermark PRO you can use a watermark to brand your photos on a MacOS.

You simply drag and drop your pictures into the program and you have various ways to create a watermark. Your options are, for example, text characters, logos and QR codes and even a map with GPS data. You can easily adjust the settings using the right column in the neatly arranged interface. Besides the usual photo formats you can also export your photos as PDF files. Up to five photos can be watermarked simultaneously per batch process. If you want to work with more photos, you can activate the batch function via an in-app purchase. This function allows you to edit an unlimited number of photos at once.

Benutzeroberfläche von watermark PRO

Creating watermarks on a smartphone: Apps for Android

For Android devices we recommend the apps Photo Watermark and Add Watermark free.

With the Photo Watermark app you can draw your signature directly on the display in addition to the usual options such as text, images, and timestamps. Size, transparency, position, and colour can also be set here. You can apply your created watermark individually or place it over the image as a film. With Add Watermark free you can also add your own fonts. Batch processing to brand several images at once is only available in the full version, which requires payment. With the upgrade you can also save your branded photos in any format and size. Both Add Watermark free and Photo Watermark allow you to save files in JPG format or embed your images directly into social networks.

Fliesschicht-Einstellung der App Foto-Wasserzeichen

Watermark app for iOS

Whether text, signature or QR code – even with iWatermark lite you can protect and personalise your photos with a watermark in many different ways. Many examples are available in text and graphic form as well as various settings such as font, colour, size, and transparency. With the free version you are able to use all functions, but the text “Created by iWatermark” is added to every photo. By upgrading to the full version for a modest price you can easily avoid this. iWatermark is also available for MacOS, Windows, and Android.

Conclusion

The mostly easy to use, straightforward programs and apps lead to the desired result with a few clicks – protection against unauthorised distribution and increasing the recognition value of your photos. To mark several photos at once, you usually need to pay for an upgrade.

Note: With most free versions, you may only use the watermarks for private purposes. If you want to use the apps and programs for commercial purposes, you can work with the paid version.

Instagram: Hashtag-Guide für Fotografen, Selbstständige und Blogger

Wenn es eine Sache gibt, für die die Fotoplattform Instagram berühmt ist, dann sind es Hashtags. Bereits in unserem Artikel „Fotografieren für Instagram & Co.“ haben wir erwähnt, dass Hashtags einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg eines Bildes bzw. eines Accounts leisten können. An dieser Stelle möchten wir das Thema Hashtags auf Instagram noch ein wenig vertiefen und klären, wie man sie richtig benutzt und welche Hashtags für Fotografen, Blogger und Co. die Beliebtesten sind, um seine Reichweite und Interaktionen zu steigern.

So nutzt man Hashtags auf Instagram richtig

Grundvoraussetzung für die Verwendung von Hashtags ist ein öffentliches Instagram-Profil. Stellt man sein Profil auf „privat“, wird man nicht über die Hashtag-Suche mit seinen Beiträgen gefunden.

Bevor wahllos Hashtags unter das Bild getippt werden, sollte man sich zuvor Gedanken machen, wie viele Hashtags angemessen sind, ob diese direkt in die Profilbeschreibung oder via Kommentar gepostet werden sollen, ob man internationale Hashtags verwendet, wie man passende Hashtags recherchiert und das Wichtigste, welche Hashtags für welche Branche relevant sind. Alle diese Fragen wollen wir nachfolgend klären.

Drei Arten von Hashtags auf Instagram

Bevor wir auf die Recherche-Möglichkeiten und die richtigen Hashtags eingehen, wollen wir zunächst einmal klären, welche Arten von Hashtags es gibt. Grundsätzlich lassen sich Hashtags auf Instagram in drei Kategorien einteilen. Da wären zum einen Hashtags, mit denen man ein grosses Publikum und somit auch eine hohe Reichweite erzielt. Diese Hashtags sind meist sehr generisch, lassen sich für eine breite Masse von Bildern verwenden und werden sehr häufig von vielen Usern verwendet. Beispiele hierfür wären #instadaily, #sunday oder #photooftheday. Sucht man auf Instagram nach diesen Hashtags, werden einem mehrere hundert Millionen Bilder angezeigt. Diese Hashtags eignen sich vor allem, um schnell ein paar Likes für sein eigenes Bild zu bekommen. Allerdings besteht bei der ausschliesslichen Verwendung dieser Hashtags auch die Gefahr, dass man schnell wieder in der Hashtag-Suche untergeht, da bereits die nächsten zehntausend Bilder mit diesen Hashtags gepostet wurden.

Eine zweite Art von Hashtags könnte man als Nischen-Hashtags bezeichnen. Diese Hashtags sind in den meisten Fällen sehr speziell auf den Bildinhalt zugeschnitten. Ein Beispiel hierfür wäre ein Foto eines Desserts von einem Food-Fotografen, der sein Bild mit den Hashtags #foodinspiration oder #foodfotografie versieht. Natürlich liessen sich die Hashtags für solch ein Bild noch individueller gestalten, wenn man z.B. die Hashtags #dessert oder #dessertrezept wählt. Hier kommt es ganz darauf an, welche Zielgruppe man erreichen möchte. Die Vorteile dieser spezielleren Hashtags sind die längere Sichtbarkeit über den Zeitraum hinweg und die höhere Interaktionsbereitschaft der User. Allerdings können der erste Like und der erste Kommentar auch ein wenig auf sich warten lassen, da diese Hashtags nicht so häufig verwendet und dementsprechend auch nicht so häufig gesucht werden.

In der Regel bietet sich eine bunte Mischung aus generischen Hashtags und speziellen Nischen-Hashtags an, um sein Bild zu beschreiben. Soll mit den Bildern und dem Instagram-Account eine spezielle Zielgruppe angesprochen werden, ist es sogar ratsam, nur branchenspezifische Hashtags zu verwenden. Dies bietet sich vor allem für Business-Accounts an, die über Instagram ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen wollen.

Neben diesen beiden Hashtag-Arten gibt es noch die sogenannten Spam-Hashtags, die nur Likes, Kommentare und Follower zum Ziel haben, aber gar nicht zum Account und zum Bild passen. Daher sind diese Hashtags für eine sinnvolle Bildbeschreibung auch nicht zu empfehlen. Beispiele hierfür sind #like4like oder #follow4follow.

Hashtag-Suche auf Instagram

Die Suche nach dem generischen Hashtag „Instagram“ lässt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildern in der Suche erscheinen.

Die richtige Anzahl und Platzierung von Hashtags auf Instagram

Nachdem wir geklärt haben, welche Arten von Hashtags es auf Instagram gibt, beantworten wir nun die zwei Fragen nach der Anzahl und der richtigen Platzierung der Hashtags.

Grundsätzlich gibt es auf Instagram für beide Fragen zwei Lager. Die Einen sagen, man solle nur eine Handvoll Hashtags verwenden, während die Anderen der Meinung sind, dass man die volle Anzahl an möglichen Hashtags verwenden soll. Und auch bei der Frage nach der Platzierung schwören die Einen darauf, die Hashtags direkt mit in die Bildbeschreibung zu posten, während Andere sie lieber separat in den ersten Kommentar posten.

So oder so, es ist und bleibt eine Geschmackssache. Fakt ist aber, dass man auf Instagram unter jedes Bild bis zu 30 Hashtags posten kann und man wertvolle Sekunden verliert, wenn man die Hashtags erst als Kommentar verfasst. Insbesondere, wenn man sehr generische Hashtags verwendet. Hier besteht die Gefahr, dass man nach einer halben Minute in der Suche für diesen Hashtag schon so weit nach unten gerutscht ist, dass man gar nicht mehr wahrgenommen wird.

2 Varianten der Hashtag-Platzierung

links: Hashtags wurden als Kommentar gepostet – rechts: Hashtags wurde gleich mit in die Profilbeschreibung gepostet

Hashtag-Sprache: Deutsch vs. International

Hat man sich für eine Strategie zur Anzahl und Platzierung von Hashtags entschieden, sollte natürlich noch die Frage geklärt werden, ob man sich nur auf deutsche Hashtags festlegt oder ob man auch internationale, z.B. englischsprachige Hashtags verwendet. Auch diese Frage lässt sich mit einem Blick auf seine Zielgruppe bei Instagram klären. Möchte man beispielsweise sehr lokal eine Dienstleistung mit seinem Account bewerben, ist es ratsam, sich auch nur auf deutschsprachige bzw. lokale Hashtags zu konzentrieren. Ist die eigene Zielgruppe oder die Strategie auf Instagram aber offener und nicht auf einen lokalen Radius beschränkt, sollten internationale Hashtags verwendet werden. In der Regal erzielen englische Hashtags eine höhere Reichweite.

Passende Hashtags für seine Branche recherchieren

Nun geht es an das eigentliche Recherchieren von passenden Hashtags für seine Bilder. Dafür gibt es direkt auf Instagram gleich mehrere Möglichkeiten. Zum einen die interne Suche und zum anderen die Analyse der „Konkurrenz“ bzw. die Analyse von ähnlichen Profilen. Über die interne Suche kann man sich beispielsweise nicht nur beliebte Hashtags anzeigen lassen. Instagram unterbreitet seinen Usern auch gleich Vorschläge von ähnlich relevanten Hashtags. Aber auch die Analyse von Top Beiträgen aus seiner Branche ist ein legitimer Weg, um für seinen Account und seine Bilder relevante Hashtags zu finden.

Die interne Instagram Suche

Über die interne Suchfunktion auf Instagram lassen sich ähnliche und relevante Hashtags finden.

Beliebte Instagram Hashtags für Fotografen, Blogger und Co.

Für ein wenig Inspiration haben wir nachfolgend ein paar relevante Hashtags für einzelne Branchen aufgelistet, die sehr beliebt sind, aber auch spezielle Hashtags für mehr Interaktionen.

Allgemeine

#instadaily #instamagazine #instainspo #instadaily #monday #sundaymood #visualsoflife #dailyinspiration #nothingisordinary #amazingday #throwbackthursday

Fotografie

#fotoshooting #chasinglight #makemoments #vscocam #photography #postmoreportraits #justgoshoot #makemoments #toldwithexposure #acolorstory

Food

#feedfeed #eatclean #foodporn #foodphotography #commontable #lifeandthyme #eeeeeats #onmytable #tastemade #foodlicious #foodshot #foodandwine #onthetable #foodstyling

Lifestyle

#livethelittlethings #thatsdarling #pursuepretty #flashesofdelight #thehappynow #nothingisordinary #petitejoys #darlingmovement #darlingweekend

Blogger

#bloggerlife #bloggerstyle #blogger_ch #ontheblog #blogger_de #germanblogger #germanblog #bloggerin #blogging #instablogger #bloggerlifestyle

Business

#whereiwork #workmode #workaholic #handsandhustle #creativeentrepeneur #startuplife #attheoffice #entrepeneurlife #startups #workharder #workhardplayharder

Design & Architektur

#minimalmood #minimal_graphy #abmhappylife #chairaffair #lovedesign #designinspiration #designporn #interiordesign #modernism #architecturelovers

Fashion

#fashionblogger #fbloggers #streetstyle #styleblogger #whatiwear #outfitoftheday #todayimwearing #styleiswhat #fashionnista #fashiondaily #mensstyle #mensweardaily #styleguide

Natur

#exploremore #getoutside #takeahike #wilderness #campvibes #wonderfulplaces #naturephotography #natureshots #mountainlife

Travel

#travelmore #travelandlife #welltravelled #takemethere #takemeback #traveltheworld #travelgram #travellife #traveldiaries #wanderlust #passionpassport

Avoid rookie mistakes: Photographing stars correctly

During a daytime photo tour, the hours and minutes can fly by, and all of the sudden it is dark. This seems like a great opportunity for a few night shots with a sky full of twinkling stars. For successful shots of stars or the Milky Way, however, a few things have to be considered.

We will explain to you how to capture an impressive night sky effectively and which mistakes to avoid.

Mistake no. 1: Looking out of the window to get a weather forecast

Almost every passionate amateur photographer is tempted to go outside with their camera when the weather is good. But while nice weather during the day makes for good photos, other factors play an important role in star photography. The moon phase has a decisive influence, since during a full moon, many stars are over-illuminated by the light of the moon. Consequently, the four days before and after new moon are best suited for impressive night shots. You can find out the moon phases by looking at the lunar calendar, which you can find on numerous web pages and apps.

Furthermore, you get a better shot of stars in cold air than in warm air, as it is clearer. After rain, which also provides clear air, there is also a particularly good chance of photographing a beautiful night sky. If, however, cold, clear air is added to a snow-covered area, this can become a problem. The white snow reflects light and the stars in your photo will be hard to see. The months of March to May and September to October are particularly suitable for nocturnal photo tours.

Mistake no. 2: Mysterious astronomy

As already mentioned, it requires some background knowledge about the moon and its phases to catch good conditions for star photography. Knowledge about the constellations and the Milky Way is also very helpful for an impressive image composition. That’s why it’s always useful to bring a star map with you. The most practical way to do so is using an app on a smartphone. For example, the free app SkyView® (iOS / Android) shows both the locations of different constellations and the locations of the sun, moon, planets and even satellites. In addition, this app has a search function that leads you to the specific position of a constellation or another celestial body.

Screenshots der App Sky View: Startbild, Live-View-Modus und Such-Funktion

The image shows the live view mode and the search area of the SkyView® app. The two images in the middle show the current position of the moon and a nearby constellation.

Another very useful app is called PhotoPills (iOS / Android). This app is not free of charge, but offers a lot of helpful functionalities. It gives you exact information about the course of the sun, the moon and the milky way at your specific location, which you can view in Live View mode. The app also shows you the phases of the moon and sun as well as the golden and blue hour. To plan individual photo sessions, you can use a planner that shows you precisely in which hours it is particularly worthwhile to take pictures outside.

Independent of star photography, this app offers a large selection of cameras, so that you can adapt the uses specifically to your own camera. With the help of this tuning, the app can give you numerous tips for different settings options with regards to exposure, depth of field, object distance and much more. For better understanding, the app provides operating instructions and YouTube tutorials.

Screenshots der App PhotoPills: Übersicht der Anwendungen, Live-View-Modus der Milchstrasse, Planer und Startbild

This image shows a short overview of some different uses as well as the course of the Milky Way in Live View mode and the planner in the PhotoPills app.

Mistake no. 3: There are stars everywhere

The statement “There are stars everywhere” is technically true and yet they cannot be admired from everywhere. Especially in big cities there is a lot of light pollution due to the many lanterns, traffic and also the illuminated advertisements of countless shops. This means that it never really gets dark. That is why you should go to a place far away from the city to photograph stars. The less ambient light, the better the conditions for a successful shooting at night. On top of that, a higher point, such as a hill, a mountain or a starting point, helps to get a clear view.

Mistake no. 4: Taking pictures with Autofocus

Before we start with the settings, some questions regarding the equipment have to be answered. Full-format cameras offer the best conditions for taking pictures of the night sky because of their large sensor, which has fewer problems with noise behaviour at high ISO values. However, this doesn’t mean that a good shot cannot also be taken with a camera with a smaller sensor, such as an APS-C sensor.

But the body of the camera does not do the work all by itself. The lens plays a significant role. Above all, the lens should be as wide-angled and powerful as possible and allow an aperture of four or less. Autofocus does not play a role when choosing the lens for star photography, since the focus in star photography is set manually anyway.

Photographs of the night sky are always taken with an open aperture. This means that the smallest aperture available is chosen to capture as much light as possible. The most complicated step is to focus on infinity. With some lenses, the infinity sign is shown directly on the focus ring, which makes the adjustment much easier. If this image is not available, it is possible to focus on a very distant object during the day in order to then place a mark on the lens yourself. This is only possible with lenses that let you rotate the lens ring infinitely, though.

The Live View mode can be useful to check the focus. Since this can be magnified tenfold, it is easier to see whether the point has actually been focused. If this is not the case, you can readjust the focus in a few small steps.

Eine Strasse und ein See bei Nacht. Der dunkle Himmel zeigt die Milchstrasse.

This collage shows two pictures taken at night, in which the Milky Way is perfectly staged. These two photos were taken with a Sony Alpha 7 II and a 24-70 mm Zeiss lens. The following settings were used to take the pictures: Focus on infinity, ISO value between 4000 and 8000, aperture 4, exposure time 25 seconds. ©Andreas Franke – www.andysign-fotografie.de

The ISO value in photography should ideally be kept rather low to avoid noise in the image. When photographing stars, however, you should use quite high values in order to get the best image effect. Depending on the camera model, ISO values between 1600 and 8000 are used. Therefore, it is even more important to shoot in clear air as this reduces noise considerably.

Once all settings have been adjusted, the image can be captured with an exposure time of 15 to 30 seconds. However, do not expose for more than 30 seconds, as the circular stars will turn into stripes. Due to the long exposure time, using a tripod is recommended. In addition, a remote shutter release can be a great help to prevent shaking caused by releasing the shutter.

Mistake no. 5: Only aiming the camera at the sky

The starry night sky and above all the Milky Way are extremely impressive. Nevertheless, a picture that only shows the sky can quickly become boring. The right tension can be created by bringing in other image elements, such as a tree, a street, a building or the silhouette of a landscape.

Silhouette einer Landschaft mit einer Burg unter einem Sternenhimmel und die Silhouette einer Bank unter der sichtbaren Milchstrasse

The photo on the right shows a bench illuminated by the light pollution of a city and the visible Milky Way. This motif shows how the scattered light of a city can be used to design images. ©Andreas Franke – www.andysign-fotografie.de

Conclusion

Photographing the starry night sky involves a number of preparations, but considering them will produce impressive results. So be experimental, play with ISO values and exposure times, and include objects and stray light from streets or cities in your image design. Practice makes perfect.

We would like to take this opportunity to thank Andreas Franke, who not only impressed us with his incredible photos, but also helped us create this article with valuable advice.

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Exif-Daten manipulieren – Auslesen, Ändern und Löschen von Metadaten digitaler Bilder

Nahezu alle modernen Kameras und Smartphones unterstützen den Exif-Standard zur Speicherung von Metadaten in digitalen Fotos. Dabei werden Informationen wie das Erstellungsdatum, Belichtungszeiten und ISO-Werte, aber auch der Kameratyp und die Geo-Location direkt in der Bild-Datei gespeichert. Die so gesammelten Angaben können bei der Archivierung von Fotos eine grosse Hilfe sein, viele Programme zur Bilderverwaltung und -bearbeitung nutzen die Daten zur Sortierung der Aufnahmen.

Einstellungen für Datum und Uhrzeit können direkt an der Kamera getroffen werden

Einstellungen wie Datum und Uhrzeit können direkt an der Kamera vorgenommen werden.

Umso ärgerlicher ist es, wenn das Datum auf der verwendeten Kamera nicht korrekt eingestellt war und die Reihenfolge der Bilder nicht mehr stimmt. Insbesondere, wer Fotos mit mehreren Geräten wie Kamera und Smartphone aufnimmt, wird das Problem kennen, dass nicht alle Geräte die gleichen Daten zeigen. Wenn Fotos beispielsweise mit einer Software wie dem ifolor Designer in ein Fotobuch eingefügt werden sollen ist eine verlässlich richtige Sortierung ungemein hilfreich. In einigen Fällen kann es auch sinnvoll sein, die Meta-Informationen der Fotos zu löschen oder zu bearbeiten – etwa dann, wenn Bilder im Internet veröffentlicht werden sollen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell und einfach Exif-Daten Ihrer digitalen Bilder manipulieren können.

Welche Metadaten können gespeichert werden?

Typische Informationen, die direkt in den Bild-Dateien gespeichert werden können, sind Datum und Uhrzeit, Brennweite und Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert. Moderne Kameras und Smartphones, die mit entsprechenden Sensoren ausgestattet sind, können auch geografische Koordinaten speichern. Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 100 standardisierte Meta-Daten.
Neben dem Exif-Standard existieren auch noch sogenannte IPTC-Daten. Der vom International Press Telecommunications Council (IPTC) entwickelte Standard wird vorrangig im Fotojournalismus genutzt und erlaubt die Speicherung zusätzlicher Informationen wie Copyright-Vermerk, Urheber und Beschreibung sowie weiterer Verweise auf die Inhalte des Fotos wie Keywords, Details zum Aufnahmeort oder Überschriften.

Wie können die Daten ausgelesen werden?

Die meisten Bildbetrachtungs- und Bearbeitungsprogramme sind in der Lage, die Metadaten auszulesen. Ausserdem gibt es eine Reihe spezieller Programme wie Exif Viewer oder Exifer (beide gratis), mit denen die Informationen angezeigt werden können. Auch mit einem Online-Exif-Viewer können die Daten ausgegeben werden. Der Vorteil besteht darin, dass keine zusätzliche Software auf dem eigenen Rechner installiert werden muss.

Darüber hinaus bieten auch die meisten Betriebssysteme selbst die Möglichkeit, Exif-Daten von Bildern anzeigen zu lassen. Bei fast allen populären Betriebssystemen können die Metadaten direkt über den Eigenschaften-Dialog der jeweiligen Dateien abgerufen werden.

Exif-Daten bearbeiten und löschen

Kam es zu Fehlern bei der Speicherung der Metadaten, zum Beispiel durch eine fehlerhafte Einstellung des Datums auf der Kamera, so können die entsprechenden Informationen auch im Nachhinein noch geändert werden. Auch das Löschen von Exif-Daten kann sinnvoll sein, denn so können mitunter private Informationen vor anderen verborgen werden.

Je nach Anspruch und Art der Daten, die bearbeitet werden müssen, können verschiedene Programme zum Einsatz kommen. Die folgende, nicht vollständige Liste gibt Ihnen einen Überblick über Software, die zur Manipulation von Exif-Daten verwendet werden kann:

Exifer (gratis, Windows)

Mit der Freeware Exifer können alle versteckten Metainformationen von Fotos und Bildern ausgelesen und bearbeitet werden. Neben Exif-Daten liefert das Tool auch einen Überblick über die hinterlegten IPTC-Informationen.

EXIF Date Changer (gratis, Windows)

Wenn lediglich die Aufnahmezeit und das Datum geändert werden müssen, hilft das gratis Programm EXIF Date Changer. Das Freeware-Tool ist in der Lage, sowohl das Aufnahme- als auch das Änderungsdatum auszulesen und zu verändern.
Darüber hinaus können einzelne weitere Metadaten mit diesem Werkzeug geändert werden. Allerdings werden nicht alle möglichen Meta-Informationen unterstützt.

Reveal (gratis, Mac)

Auch für Mac OS Nutzer gibt es Software zur Manipulation von Exif-Daten. Die gratis Software Reveal bietet die Möglichkeit, Metainformationen auszulesen und zu ändern. Auch hier gilt, wie bei allen anderen Programmen: Wurden die bestehenden Informationen einmal überschrieben, kann diese Änderung nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Exif Tag Remover (gratis, Windows)

Um sämtliche Metainformationen eines Fotos zu löschen, kann die Freeware Exif Tag Remover verwendet werden. Das Programm entfernt verlässlich alle gespeicherten Exif-Daten einer Bilddatei. Dabei kann das Original beibehalten werden und eine Kopie generiert werden, die keine Exif-Informationen enthält.

Windows Explorer (Windows)

Einige Exif-Daten können direkt im Eigenschaften-Dialog des jeweiligen Bildes unter Windows im Explorer ausgelesen und geändert werden. Dazu genügt ein Rechtsklick auf die Bilddatei. Unter dem Punkt Eigenschaften – Details können die bestehenden Informationen angesehen und bei Bedarf angepasst werden. Leider unterstützt auch der Windows Explorer nicht alle Exif-Informationen.

Exif-Daten im Eigenschaften-Dialog des Windows Explorer

Im Windows Explorer können die Exif-Daten von Bildern direkt im Eigenschaften-Dialog ausgelesen werden.

Neben den genannten Gratis-Programmen sind auch die etablierten Fotobearbeitungs-Programme oftmals in der Lage, Exif-Daten auszulesen und (zumindest teilweise) zu verändern. Kostenpflichtige Standardprogramme wie Adobe Lightroom (Mac und Windows), Apple Fotos (Mac) und Aperture (Mac) können Ihnen bei der Bearbeitung der Metainformationen behilflich sein. Auch die Gratis-Software GIMP unterstützt mittlerweile die Änderung von Exif-Informationen. Die Bildmetadaten erreichst Du nach Öffnen eines Bildes oder Fotos ganz einfach über die Registerkarte Bild. Im Anschluss daran können Sie Metadaten wie GPS, Beschreibung oder Kategorien auswählen und nachträglich bearbeiten.