Pokémon GO in Hamburg

Tipps für Pokémon GO

Die Pokémon Go App ist zurzeit in aller Munde. Das Augmented Reality Spiel (zu Deutsch erweiterte Realität) versetzt den User in die Lage, die niedlichen virtuellen Pokémon in seiner realen Umgebung zu fangen.

Das Spiel greift über GPS Daten auf den Standort des Spielers zu und projiziert über die Kamera des Smartphones die Pokémon in die aktuelle Umgebung des Spielers.

Mit Pokémon GO Erinnerungsfotos schiessen

Ist ein wildes Pokémon erschienen, gilt es dieses einzufangen. Durch Antippen des Pokémon wechselt man die Ansicht in den Kamera-Modus und hat die Möglichkeit, das Geschöpf zu fangen. Da die App bereits Zugriff auf die Kamera des Smartphones hat, kann man von seinen Pokémon-Abenteuern auch Fotos machen. Dazu betätigt man einfach den Kamera-Button auf dem Bildschirm und schon ist ein Schnappschuss gemacht.

Doch ein Foto von einem Pokémon auf dem Asphalt oder auf der Wiese sitzend ist nicht wirklich spannend.

Wir haben den Trend zum Anlass genommen, mit Pokémon GO Hamburg zu erkunden und tolle Erinnerungsfotos zu machen.

Dratini vor dem Michel in Hamburg

Die berühmte Hauptkirche Sankt Michaelis wird in Hamburg liebevoll „Michel“ genannt und ist ein Wahrzeichen der Metropole. Adresse: Englische Planke 1, 20459 Hamburg. Vielleicht findet ihr ja hier auch ein wildes Dratini?

Zum Glück gibt es an belebten Orten auch viele Pokémon und so muss man zumeist nicht lang warten, bis in der Stadt eines erscheint. Wichtig ist, dass der Augmented Reality Modus eingeschalten ist. Diesen könnt ihr direkt beim Fangen des Pokémons durch Betätigen des kleinen «AR» Schiebers aktivieren.

Nun müsst ihr das Pokémon nur noch richtig in Szene setzen. Das Tierchen hat seinen festen «Sitz» in der realen Welt. Wenn ihr also die Kamera bewegt, bleibt es nicht immer mittig, sondern verändert seine Position auf eurem Bildschirm. Somit könnt ihr durch Verändern eures Standortes oder der Perspektive das Pokémon platzieren. Gerade wenn ihr versucht, das Wesen vor einem hohen Gebäude abzulichten, müsst ihr möglicherweise in die Hocke gehen oder euch gar flach hinlegen, um die passende Perspektive zu bekommen. Denn kippt man das Handy zu weit, verschwindet das Pokémon vom Bildschirm.

Quapsel auf einem Springbrunnen

Wasserpokémon wie das Quapsel halten sich bevorzugt in der Nähe von Wasser auf. Am bekannten Hygieia-Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses habt ihr also gute Chancen eines zu fangen. Adresse: Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Pokémon anlocken – so geht’s

Ärgerlich ist es, wenn man unbedingt ein Erinnerungsfoto eines bestimmten Orts oder vor einer berühmten Sehenswürdigkeit aufnehmen möchte, aber kein Pokémon auftaucht. Bevor man ewig wartet – man will ja den Trip durch die Stadt auch genießen – kann man auch Pokémon anlocken.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Lockmodule und sogenannten Rauch.

Pokémon Lockmodule aktiviert der Spieler an einem festen Ort. Dort sind sie ab dem Einschalten für 30 Minuten aktiv und locken die kleinen Monster zuhauf an. Das schöne ist, dass die Module für alle Spieler an diesem Ort zugänglich sind. Hat man selbst kein Lockmodul zur Hand, kann man also vorhandene Module anderer Pokémaster nutzen. Kleiner Tipp: diese findet man häufig vor Schulen und Universitäten in der Mittagspause.

Anders als das Lockmodul, zieht der Rauch Pokémon nur für den Spieler selbst an. Dafür hat er den Vorteil, dass er den Spieler eine halbe Stunde lang begleitet. Er ist also ideal für eine Tour durch eine Stadt, um Pokémon Erinnerungsfotos zu schiessen.

Möchte man mit Pokémon eine neue Stadt erkunden, kann man sich einfach eine Route von Pokéstop zu Pokéstop suchen. Zentrumsnah gibt es sehr viele dieser Stops und somit wird der Spieler auf einer ihm unbekannten Route durch die Stadt geleitet und bekommt auch noch Pokébälle und andere wertvolle Items als Geschenk.

In den Pokéstops erhält man unter anderem Pokémon Eier. Diese kann man mithilfe eines Inkubators ausbrüten, indem man eine festgesetzte Kilometeranzahl zu Fuss zurücklegt. Je mehr Kilometer zum Ausbrüten der Eier nötig sind, desto seltener sind die Pokémon, die aus den Eiern schlüpfen. Bei einem ausgiebigen Entdeckungsspaziergang durch Hamburg kann man einige Eier ausbrüten!

Kleiner Tipp zum Ausbrüten von Poké-Eiern: Auch beim Busfahren kann man ausbrüten. Durch die vielen Stopps fährt der Bus langsam genug. Mit dem Auto jedoch lässt sich die App nicht austricksen.

Seeper in der Hamburger Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt wird täglich tausendfach fotografiert. Aber wer hat schon ein Erinnerungsfoto mit einem frisch gefangenen Pokémon? Das Wasserpokémon Seeper fühlt sich hier übrigens sehr wohl.

Pokémon Sicherheitshinweis

Bei der fröhlichen Jagd nach den kleinen Monstern darf man sein Umfeld nicht völlig vergessen. Zu hoch ist die Unfallgefahr beim Überqueren einer Strasse oder eines belebten Platzes.

Statt also ständig aufs Smartphone zu schauen, sollte man lieber die Vibrier-Funktion einstellen. Diese kann in den Einstellungen (kleines Zahnrad oben rechts) aktiviert werden. Wann immer ein wildes Pokémon in der Nähe ist, vibriert das Handy und macht den Spieler darauf aufmerksam.

Getreu dem Pokémon Motto «Catch em all» kann es aufgehen zur Suche nach den Monstern und lustigen Pokémon Erinnerungsfotos.

Zubat auf dem Hamburger Fischmarkt

Das Wilde Zubat hat sich am frühen morgen auf den berühmten Hamburger Fischmarkt verirrt.