Mit Schnee bedeckte Berglandschaft an einem sonnigen Wintertag

Tipps für stimmige Outdoor-Aufnahmen im Winter

Die Faszination des Winters: Schneebedeckte Landschaften ermöglichen Fotos mit unvergleichlichem Zauber. Die winterliche Umgebung bietet sowohl für die Landschafts- als auch für die Makrofotografie interessante Motive.

Die richtigen Winter-Motive auswählen

Schönes Winterwetter lädt zu ausgiebigen Winterspaziergängen ein. Bei winterlichen Wanderungen lässt sich das ein oder andere eindrucksvolle Landschaftsbild einfangen. Mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Equipment gelingen die Fotos im Handumdrehen.

Weitwinkelobjektive der Spiegelreflexkamera oder des Smartphones ermöglichen einen weiten Bildausschnitt, Panoramaaufnahmen mit dem Smartphone erzielen zudem eine besondere Wirkung. Diese sind vor allem für Motive, wie winterliche Täler, Wälder und mit Schnee bedeckte Häuser und Skihütten geeignet. Auch Fussspuren im zuvor unbetretenem Schnee können ein interessantes Element einer Winterlandschaft darstellen.

Makrofotografie – Mit Schnee bedeckte Blüten

Für Fotos von winterlichen Details, wie Eiszapfen, Eiskristallen und deren beeindruckenden Mustern auf Bäumen und Pflanzen, empfiehlt es sich mit einem Makroobjektiv zu fotografieren. Kleine Naturspektakel und eindrucksvolle Variationen können auf diesem Weg optimal abgebildet werden.

Ebenfalls ein tolles Foto-Motiv stellen Tiere im Schnee dar. Sowohl die eigenen Haustiere als auch freilebende Wildtiere können aus gewisser Entfernung mit einer hohen Brennweite aufgenommen werden. Zudem empfiehlt sich dabei die Serienbildfunktion der DSLR bzw. des Smartphones.

Mit Teleobjektiven können ausserdem Wintersportler beim Rodeln, Snowboarden oder auf der Skipiste fotografiert werden. Bewegung, Dynamik und Tempo lassen sich mittels des Schnees besonders gut abbilden.

Die optimalen Kameraeinstellungen vornehmen

Sowohl das praktische Smartphone als auch die Spiegelreflexkamera bieten zahlreiche Möglichkeiten, um das perfekte Winterfoto zu knipsen. Die Einstellungsoptionen beider ermöglichen es einen Weissabgleich vorzunehmen. Das Smartphone zeigt hierbei jedoch oftmals Grenzen auf, da voreingestellte Funktionen, wie «Tageslicht» oder «Kunstlicht», nicht immer ideal sind. Hilfreich kann es in diesem Fall sein, den integrierten Fotoblitz zu aktivieren.

Blick vom Fluss Limmat in der Schweiz: Zürich winterlich mit Schnee bedeckt

Der manuelle Weissabgleich einer DSLR bietet diesbezüglich keinerlei Grenzen. Das Weiss des Schnees kann somit als «ursprüngliches» Weiss eingestellt werden, was Grau- oder Blaufärbungen des Gesamtbildes verhindern lässt.

Einige Kameras und Smartphones sind mit zahlreichen Halb-und Vollautomatiken ausgestattet, die in bestimmten Momenten eine gute Lösung sein können. Voreingestellte Kombinationen wie Schnee- oder Winterprogramme können gerade für spontane Fotos hilfreiche Funktionen darstellen. Die überaus nützliche Serienbildfunktion der Kameras und Smartphones ist zudem optimal geeignet, um den besten Augenblick nicht zu verpassen.

Für dynamische Fotos empfiehlt sich stets die Serienbildaufnahme – somit werden in kürzester Zeit zahlreiche Fotos gemacht, unter denen im Anschluss bestimmt ein eindrucksvolles Bild zu finden ist. So können mögliche fehlbelichtete Aufnahmen gelöscht werden.

Bei der Wintersport-Fotografie empfiehlt es sich ein Teleobjektiv für die Kamera bzw. das Smartphone zu verwenden, um qualitativ hochwertige Fotos zu erzeugen. Der digitale Zoom einer Kompakt- oder Smartphone-Kamera reduziert die Bildqualität und ist oft nicht geeignet, das Motiv ausreichend nah heran zu holen.

Für den besonderen Look können althergebrachte Fotografenregeln einmal ignoriert werden. Gegen das Licht, wie die Sonne, Strassen- und Häuserbeleuchtung, zu fotografieren, kann die Aufnahme nämlich besonders stimmig erscheinen lassen. Diese Aufnahmen gelingen besonders mit einer DSLR und der entsprechenden Gegenlichtblende. Lesen Sie hier, alles über Gegenlichtblenden.

Gegenlichtaufnahme im Winter – Skipiste und Snowboarder

Ein weiterer wesentlicher Faktor, welcher sich auf die Technik des Smartphones und der Spiegelreflexkamera bezieht, sind die winterlichen Temperaturen, denen das Equipment ausgesetzt ist. Da Batterien und Akkus tendenziell kälteempfindlich reagieren, kann die Akkuleistung geringer ausfallen als gewöhnlich. Ratsam kann es hierbei also sein, einen Ersatzakku für die Kamera bzw. eine Powerbank für das Smartphone dabei zu haben.

Auch wenn die DSLR im Wesentlichen mehr Einstellungsoptionen zulässt, ist diese nicht immer der praktischste Begleiter. Die Grösse und das Gewicht der Kamera, entsprechender Wechselobjektive und möglicher Ersatzakkus sind nicht für gänzlich jeden winterlichen Ausflug geeignet.

Wenn das Smartphone, das meist sowieso stets griffbereit ist, mit einer hochwertigen Kamera ausgestattet ist und zudem Einstellungsoptionen bietet, wie vor allem den für den Winter relevanten Weissabgleich, kann das Smartphone eine gute Alternative darstellen. Zusätzliche Smartphone-Objektive mit den verschiedenen Brennweiten ermöglichen eine gesteigerte Flexibilität bei der Smartphone-Fotografie.

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