Mann mit Bridgekamera in den Händen

Kaufberatung für eine Bridgekamera

Einleitung

Wer der Miniaturisierung bei Kompaktkameras kritisch gegenübersteht und ein voluminöses Gehäuse bevorzugt, liegt mit einer Bridgekamera genau richtig. Die Bridgekamera vereint die Eigenschaften von Spiegelreflexkamera (DSLR) und Kompaktkamera. So wird bei diesem Kameratyp gewissermassen eine Brücke zwischen zwei Konstruktionsprinzipien geschlagen.

Eine für alles – Die Bridgekamera

Unter dem Namen Prosumerkamera steht die Bridgekamera für Professional, aber auch für Consumer. In einem kompakten Gehäuse bringt sie alles unter, was man zum Fotografieren und Filmen braucht. So ist die Bridgekamera sowohl für den Profi als auch für den Hobbyfotografen sehr gut geeignet. Äusserlich und in ihrer Funktionsweise ähnelt die Bridgekamera einer DSLR, doch bei der Bridge ist das Objektiv fest. Im Gegensatz zur DSLR verfügt die Bridge über verschiedene Automatikprogramme und manuellen Einstellungsoptionen. Damit kann sie mit der Vielzahl an Einstellungsoptionen der DSLR nicht mithalten, dennoch überzeugt sie durch ihren sehr grossen Brennweitenbereich.

Durch den deutlich ausgeprägten Griff lassen sich Bridgekameras besser halten als die Kompaktkamera oder das Smartphone. Trotz ihres etwas höheren Gewichtes von bis zu 800 Gramm lässt sie sich problemlos den ganzen Tag über dabeihaben. Wer Videos aufnehmen will, kann getrost auf den Camcorder verzichten, denn moderne Kameras dieser Klasse filmen in Full-HD und nehmen auch Ton und Fotokommentare auf. Wer schöne Fotos machen möchte, muss nicht auf gutes Wetter hoffen, denn die meisten Bridgekameras sind spritzwasserfest und können locker einen kurzen Regenschauer durchstehen. Das Rundum-Paket schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Die Preisspanne bewegt sich hier zwischen 320 und 1900 CHF.

* Stand April 2016

Canon PowerShot SX540 HS

Die Canon PowerShot SX540 HS bietet alles, was ein ambitionierter Hobbyfotograf braucht: Fotospass und eine umfangreiche Profi-Steuerung, mit der sich atemberaubende Fotos und Videos aufnehmen lassen. Dabei ist sie ideal für den Urlaub und andere spezielle Anlässe und lässt sich dank ihres leichten Gewichtes mit 440 Gramm überall mit hinnehmen. Mit dem 50-fachen Zoom lassen sich selbst weit entfernte Details sehr gut festhalten. Dank des CMOS-Sensors mit 20,3 Megapixeln werden die Aufnahmen klar und gestochen scharf. Der ergonomische Griff ermöglicht selbst bei vollem Zoom beeindruckende Aufnahmen. Für diese Kamera muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden, denn sie befindet sich im mittleren Preissegment. Die Canon PowerShot SX540 HS ist für ca. 340 CHF erhältlich.

 Panasonic Lumix FZ1000

Wer das Komplettpaket möchte, sollte auf die Panasonic Lumix FZ1000 zurückgreifen. Trotz ihres 16-fachen Zooms, der im Vergleich zu anderen Bridges gering ist, können auch weiter entfernte Objekte ganz nah herangeholt werden. Im Gegensatz zu anderen Bridgekameras kann sie es grössenmässig locker mit einer DSLR aufnehmen. Mit ihren 720 CHF ist die Panasonic Lumix FZ1000 etwas teurer als andere Bridgekameras, bietet dafür aber durch den grossen 1 Zoll-Bildsensor und Fotos in einer Auflösung von 20 Megapixeln eine exzellente Bildqualität. Dadurch ist sie nahezu jeder Situation gewachsen und der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt. Mit einem Gewicht von 800 Gramm ist sie allerdings eine der schwersten Kameras in diesem Segment. Die Panasonic Lumix FZ1000 überzeugt durch eine sehr gute Auflösung, Superzoom und einem grossen Sensor.

Sony DSC-HX400V

Diese Bridgekamera besticht vor allem durch ihre hohe Bildschärfe und Detailwiedergabe. Mit ihrem 50-fachen Zoom liefert sie auch auf grössere Distanzen detailreiche Bilder in gestochen scharfer Qualität. Die Sony DSC-HX400V überzeugt durch ihre benutzerfreundliche Bedienung und ihren ergonomischen Griff und hat damit alles, was eine professionelle Kamera braucht. Diese Kamera ist ab 380 CHF erhältlich und ist mit ihren 660 Gramm etwas leichter als einige ihrer Konkurrenten. Durch den relativ erschwinglichen Preis und ihre vergleichsweise einfache Bedienung ist die Bridgekamera von Sony perfekt als Einsteigermodell geeignet.

Fazit

Mit der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten der DSLR kann eine Bridge nicht mithalten. Das fest eingebaute Objektiv lässt wenig Handlungsspielraum zu. Die meist grossen Sensoren ermöglichen eine hohe Detailtreue und niedriges Bildrauschen. Dadurch überzeugen die vorgestellten Modelle durch einen sehr grossen Brennweitenbereich und sehr gute Bildqualität in einem kompakten Format. In der Handhabung sind sie benutzerfreundlich. Für Hobbyfotografen, die Wert auf eine hochwertige Bildqualität legen, aber auf die Verwendung unterschiedlicher Objektive verzichten können, ist die Bridgekamera eine preisgünstige Alternative zur Spiegelreflexkamera.

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