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Studioausstattung für die eigenen vier Wände

Ob Produktfotos für die eigene Webseite oder Inspirationsbilder für Facebook und Instagram – wer ein kleines Business oder einen Blog betreibt, weiss wie wichtig gute Bilder sind. Gerade für die Vermarktung im Online-Bereich werden fast täglich neue Bilder benötigt. Da kann die Beauftragung eines Fotografen schon mal recht preisintensiv werden. Aber auch kostenlose Stockfotos passen nicht immer und mal eben schnell ein Foto nebenbei zu schiessen, wird oft den eigenen Qualitätsansprüchen nicht gerecht. Die Lösung: Ein Fotostudio für die eigenen vier Wände.

Nachfolgend wollen wir Ihnen zeigen, wie sie sich mit einfachen Mitteln im Büro oder in den eigenen vier Wänden ein kleines Fotostudio einrichten können, um stets gute Fotos machen zu können.

Vorüberlegungen: Wieviel Platz wird benötig

Bevor es an das Einrichten des eigenen Fotostudios geht, sollte man sich im Klaren sein, welche Anforderungen das Studio erfüllen sollen. Daher ist es wichtig, schon im Vorfeld zu wissen, was später hauptsächlich fotografiert werden soll. Danach richtet sich nämlich, wieviel Platz letztendlich benötigt wird. Sind es kleine Produkte oder Lebensmittel, so reicht oftmals eine Fläche von einem Quadratmeter völlig aus. Werden hingegen Menschen oder grössere Gegenstände in Szene gesetzt, wird nicht nur mehr Platz benötigt, auch die Anforderungen an den Unter- und Hintergrund ändern sich.

Neben der Frage, was fotografiert wird, ist natürlich auch die Frage nach der Häufigkeit wichtig. Werden beispielsweise mehrmals in der Woche Fotos benötigt, ist ein festes bzw. ein stationäres Fotostudio in den eigenen vier Wänden wichtig, damit nicht jeden Tag aufs Neue das Setup aufgebaut werden muss. Dazu reicht es oftmals aus, wenn in einer Ecke des Raums Platz für einen festen Tisch oder eine freie Wand von ca. 1-2 Metern Länge geschaffen wird.

Ist die Frage nach der Art der zu fotografierenden Objekte und die Häufigkeit geklärt, geht es an das
Einrichten.

 

Die richtige Beleuchtung für das eigene Fotostudio zu Hause dank Softboxen

Die Beleuchtung: Mobile Softboxen, Ringleuchten oder Tageslicht

Egal ob am Ende Objekte oder Menschen fotogarfiert werden, die Grundvoraussetzung für gute Fotos ist dieselbe: Eine optimale Beleuchtung. Doch gerade in den eigenen vier Wänden ist dies gar nicht so leicht zu realisieren. Nicht immer fällt genügend Licht durch die Fenster oder es wird frühzeitig dunkel.

Abhilfe schaffen da Softboxen, die für wenig Geld tolles kühles Licht zaubern, welches dem Tageslicht sehr nahekommt. Je nach Grösse des Raumes und der zu fotografierenden Motive reicht meist schon eine Softbox aus, die dann nach oben gerichtet an die weisse Decke strahlt und das Licht nach unten hin reflektiert. So wird indirektes Tageslicht imitiert. Wer hingegen perfekt ausgeleuchtete Motive ohne Schatten in Szene setzen will, sollte sich mindestens zwei Softboxen oder Tageslichtlampen zulegen. Zusammen mit einem Reflektor (weisse Styroporplatte oder Silberfolie) lassen sich Schatten auf den Bildern fast komplett eliminieren.

Wird das Fotografieren bei natürlichem Tageslicht bevorzugt, sollte darauf geachtet werden, dass das Sonnenlicht nicht direkt durch das Fenster scheint. Dies wirft später unschöne und harte Schatten auf das Motiv. Daher schon bei der Raum Wahl darauf achten, dass nur indirektes Sonnenlicht in den Raum eindringt – vor allem, wenn man direkt vor dem Fenster fotografiert.

Wer hingegen häufig Personen fotografiert, sollte zudem über die Anschaffung einer Ringleuchte nachdenken. Besonders in der Portraitfotografie werden diese Lampen dafür geschätzt, dass sie strahlende Lichtringe in die Augen des Motivs zaubern. Aber auch für die Produktfotografie eigenen sich Ringleuchten, da so das Licht gleichmässig auf das Motiv fällt.

 

kreative Untergrundgestaltung mit Hilfe von Klebefolie, Holzresten, Natursteinen, Stoffbahnen und Motivkarton

Der Unter- und Hintergrund: Holzplatten, Tapetenreste und Stoffbahnen

Wer wenig Platz hat muss kreativ werden – gerade, was die Gestaltung des Hinter- und Untergrundes angeht. Weisse Wände und Möbel bieten einem meist nicht die Möglichkeiten, die man benötigt. Wer verschiedene Unter- und Hintergründe nutzen möchte, dem sei ein Besuch beim örtlichen Baumarkt empfohlen. Tapetenreste, Klebefolien, Natursteine, Motivkarton, Styroporplatten und Holzschnittreste sind ideal zur Untergrundgestaltung geeignet. So gibt es beispielsweise in fast jedem Baumarkt in der Holzabteilung Schnittreste. Verziert mit Naturstein-Fliessen oder Klebefolie in Mamor-Optik zaubern sie später einen sehr natürlichen Untergrund.

Geht es um die Gestaltung eines Hintergrundes für die Portraitfotografie, so gibt es auch hier praktische und platzsparende Alternativen zu professionellen Hintergrundsystemen, wie man sie aus dem Profi-Studio-Bereich kennt. Besonders vielfältig und platzsparend sind Stoffbahnen, die mit Hilfe von Ösen an Wandhaken befestigt werden können. Je nach Stimmung lässt sich der farbige Hintergrund dank der Haken schnell wechseln.

 

Zubehör, dass für ein Home-Fotostudio genötigt wird

Weiteres Zubehör: Stativ, Verlängerungskabel, Klapptisch und Aufbewahrungsboxen

Neben der Beleuchtung und den Untergründen gibt es noch weitere Dinge, die zu einer guten Studioausstattung für die eigenen vier Wände gehören. Hat man beispielsweise keinen grossen Tisch zur Verfügung, auf dem man die selbstgestalteten Untergründe platzieren kann oder fotografiert man nur unregelmässig, bietet sich ein stabiler Klapptisch an. Dieser kann ja nach Bedarf zum Einsatz kommen und flexibel an der gewünschten Stelle im Raum aufgestellt werden.

Das Wichtigste für Indoor-Aufnahmen ist allerdings ein gutes Stativ. Gerade bei schwachen Lichtverhältnissen ist es oftmals erforderlich, die Belichtungszeit an der Kamera hochzudrehen. Da ist ein ruhiges Händchen erforderlich oder eben ein gutes Stativ. Beim Kauf sollte man auf eine stabile Verarbeitung achten. Gerade in kleinen oder engen Räumen kann man sich das ein oder andere Mal daran stossen. Da sollte das Stativ einen stabilen Stand haben und nicht samt der Kamera umkippen.

Auch technische Helfer wie ein Verlängerungskabel sind eine sinnvolle Investition. Akkuladegerät und Softboxen wollen schliesslich mit Strom versorgt werden.

Wer keinen Platz für eine dauerhafte Studiolösung hat, der ist mit Aufbewahrungsboxen gut beraten. In diesen kann man das ganze Equipment prima verstauen. So hat man alles an einem Ort und kann es nach Bedarf schnell aufbauen.

Endergebnis einer Fotosession im Home Fotostudio

Endergebnis einer Fotosession im Home Fotostudio

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