Beim romantischen Brautpaarshooting dreht sich alles um die frisch Vermählten

5 Tipps für unvergessliche Hochzeitsfotos

Den schönsten Tag im Leben des Brautpaares mit all seinen Emotionen und Highlights stilvoll in Bildern festzuhalten, gehört wohl für jeden Fotografen zu den grössten Herausforderungen. Das Schwierigste daran: es gibt weder Probelauf noch zweiten Versuch. Der Tag der Hochzeit ist einmalig und so sind es auch die Hochzeitsfotos.

Um wirklich authentische und unvergessliche Hochzeitsfotos für das Brautpaar zu zaubern, gilt es einige Kleinigkeiten zu beachten und mit geübtem Auge das Geschehen zu verfolgen, damit der Linse kein wichtiger Moment entgeht.

Nach dem Umfang der Hochzeitsfotografie richtet sich auch der zeitliche Aufwand und natürlich das Budget, das für schöne Fotos eingeplant werden muss. Professionelle Fotografen sind meist routiniert und versiert, eine Begleitung über den gesamten Hochzeitstag ist jedoch teuer und nicht von allen Brautpaaren gewünscht. So engagieren manche Paare nur für die klassischen Portraits oder etwa ein zweistündiges Shooting mit der Hochzeitsgesellschaft einen Fotografen, während andere sich eine komplette Reportage mit vielen Details und Schnappschüssen „hinter den Kulissen“ wünschen. Auch wer als Hobbyfotograf eine Hochzeitsfeier festhalten möchte, sollte einige Besonderheiten bedenken.

Wir haben 5 Tipps zusammengestellt, mit denen die schönsten Hochzeitsfotos gelingen:

Absprache mit dem Brautpaar

Die lückenlose Absprache mit Braut und Bräutigam ist das A und O für erfolgreiche Hochzeitsfotografie. Daher ist es sinnvoll und notwendig, ein paar Wochen vor dem grossen Tag ein Treffen mit Fotograf und Brautpaar einzurichten, damit für die Planung noch ausreichend Zeit bleibt. Nicht zuletzt spielt gegenseitige Sympathie eine wichtige Rolle. Nur wenn sich das Brautpaar in Gegenwart des Fotografen wohlfühlt, können auch tolle Aufnahmen entstehen. Neben den individuellen Wünschen und Vorstellungen des Brautpaares sollten vor allem organisatorische Dinge vorab geklärt werden. Dazu gehört der zeitliche Ablauf des Hochzeitstages – wann und wo soll das Brautpaar-Shooting stattfinden, wann beginnt die Feier und zu welchen Zeiten ist möglicherweise kein Blitzlichtgewitter erwünscht?

Vorbereitung und Ausrüstung

Ein leerer Akku oder zu wenig Speicherplatz sorgen definitiv für schlechte Stimmung bei Fotograf und Hochzeitsgesellschaft. Solche Fehler sollten auf keinen Fall passieren, denn eine Hochzeit kann man nicht wiederholen und daher muss der Fotograf für alles gerüstet sein. Natürlich sollte vor dem grossen Tag die Einsatzfähigkeit der Kamera und des Zubehörs geprüft werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Besonders eine tagesbegleitende Hochzeitsfotografie kann für Fotograf und Ausrüstung sehr strapazierend sein, was bei den Vorbereitungen zu beachten ist.

Zum Akkuladen oder Speicherkartenleeren ist während der Hochzeitsfeier keine Zeit. Ein Ersatzakku und mehrere Speicherkarten in einer sicheren Hülle geben Sicherheit und schliessen die gröbsten Fehler schon im Vorfeld aus. Am besten werden mindestens zwei Objektive mit unterschiedlicher Brennweite mitgenommen, damit sowohl Portraits aus nächster Nähe als auch gelungene Schnappschüsse aus einiger Entfernung gelingen. Bei der Auswahl des Zubehörs sollte auch auf das Gewicht geachtet werden, da man beim Einfangen der emotionalsten und witzigsten Momente der Feier möglichst beweglich sein muss. Schweres Gepäck stört dabei nicht nur, es kostet auch zu viel wertvolle Zeit, ständig mit dem Wechsel des Objektivs beschäftigt zu sein.

Die richtige Location fürs Hochzeitsshooting

Für das Hochzeitsshooting mit dem Brautpaar werden gern ausgefallene Locations gewählt. Als originelle Kulisse sind blühende Felder, ein verträumter Wald oder das klassische Schloss besonders beliebt. Damit die Ergebnisse ein voller Erfolg werden, sollte man bei der Wahl der passenden Location ein paar wichtige Details beachten.

Der zeitliche Aufwand eines Hochzeitsshootings ist nicht zu unterschätzen. Daher bieten sich besonders Orte an, die nahe der Hochzeitsfeier liegen, um längere Fahrtzeiten zu vermeiden und die Gäste nicht unnötig lang warten zu lassen.

Des Weiteren spielen die Lichtbedingungen eine wichtige Rolle. Ein sonniger Tag bietet sich hervorragend für zauberhafte Brautpaarfotos draussen vor malerischer Landschaft an. Doch um störende Schatten und grelle Reflexionen durch direktes Sonnenlicht zu vermeiden, sind die Nachmittagsstunden ab etwa 15 Uhr für das Shooting am besten geeignet. In dieser Zeit sind die Lichtbedingungen zum Fotografieren am besten. Andernfalls sollten helle, aber schattige Orte gewählt werden. So entstehen etwa wunderbare Aufnahmen unter der schattigen Krone eines grossen Baumes.

Soll das Brautpaar in einer Räumlichkeit in Szene gesetzt werden, sollten entsprechende Hilfsmittel zur optimalen Ausleuchtung verfügbar sein. Ein schwenkbarer oder freibeweglicher Blitz sowie Diffuser sorgen für ein schönes indirektes Licht und vermeiden harte Licht-Schatten-Kontraste.

Brautpaarshooting inmitten der Goldähren eines WeizenfeldesEine prunkvolle Schlosstreppe als Location für das Hochzeitsshooting

Wenn das Wetter nicht mitspielt

Die schönsten und authentischsten Portraits des Brautpaares entstehen nun einmal draussen. Hier sind die Lichtverhältnisse meist besser und das traumhafte weisse Kleid der Braut kommt neben dem stilvollen dunklen Anzug ihres Bräutigams zur Geltung. Doch leider will dabei das Wetter nicht immer mitspielen. Doch von Regenwetter am Hochzeitstag braucht man sich keinesfalls die Laune verderben lassen. Wenn sich alle Beteiligten mit etwas Humor dem Wetter stellen, entstehen aussergewöhnliche Motive mit einem ganz besonderen Lächeln in den Gesichtern.

Für alle geplanten Fotomotive sollte man daher immer eine Schlechtwettervariante parat haben. Möchte das Brautpaar draussen abgelichtet werden, sollte man vorab nach möglichen trockenen Stellen ausschauhalten, wie etwa Bäumen oder einer Burgruine. Mit Regenschirmen lassen sich Posen unter freiem Himmel prima ergänzen und witzige Aufnahmen machen. Sollten keine farblich passenden Regenschirme zur Verfügung stehen, kaschieren Schwarzweiss-Fotos ungewünschte Kontraste mit stilvoller Wirkung.

Auch bei Regenwetter können draussen tolle Brautpaarfotos entstehen

Die Fotoreportage

Von der Ankleide am Morgen bis zu den fortgeschrittenen Stunden der Party – eine Fotoreportage hält alle Highlights und Details des Hochzeitstages für die Ewigkeit fest. Diese Art der Hochzeitsfotografie liegt voll im Trend, ist aber auch in Planung, Vorbereitung und Umsetzung am aufwändigsten. Hierbei braucht der Fotograf das besondere Auge fürs Detail und eine gute Ausdauer. Besonders für die Fotoreportage ist es wichtig, den zeitlichen Ablauf des Hochzeitstages genau zu kennen. Nur so kann das Brautkleid vor der Ankleide, das Ankommen des Brautpaares am Standesamt oder der Kirche und das Anschneiden der Torte stilvoll festgehalten werden.

Besonders für die emotionalen Momente hinter den Kulissen, wie etwa das Schminken und Stylen der Braut, ist auf geeignete Bedingungen zum Fotografieren zu achten. So sollte etwa im Ankleidezimmer ausreichend Platz für den Fotografen sein und für geeignete Beleuchtung gesorgt werden. Auf jeder Hochzeitsfeier gibt es jedoch auch Momente, in denen das Blitzlichtgewitter die Gäste eher stört und unerwünscht ist. Pausenzeiten, wie etwa während des Essens, aber natürlich erst nachdem das üppige Buffet hübsch in Szene gesetzt wurde, sollten daher ebenfalls vorher festgelegt werden.

Das Ankleiden vor der Trauung darf in der Fotoreportage nicht fehlen

 

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